5 Boroughs von New York City

Bei New York unterscheidet man zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat «New York» und der Stadt «New York».  Diese heisst genau genommen «New York City».

New York City ist nicht nur die grösste Stadt des Staates New York, sondern auch der Vereinigten Staaten. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 800 km².  New York City besteht aus insgesamt 5 Stadtteilen, den so genannten Boroughs.

Die 5 Boroughs heissen:

9

Manhattan

9

Bronx

9

Brooklyn

9

Queens

9

Staten Island

Brooklyn ist dabei der grösste Borough, während Manhattan der älteste und kleinste Stadtteil ist.

Manhattan

Für viele Besucher ist Manhattan das Synonym für New York. Auf den ersten Blick spricht auch vieles dafür, denn die meisten durch Filme und Reiseführer bekannte Sehenswürdigkeiten sind in Manhattan zu finden. Manhattan liegt zwischen dem East River und dem Hudson River und ist flächenmässig der kleinste Stadtteil.

Die meisten New Yorker können sich das Leben in Manhattan trotz teilweise mehrerer Jobs nicht leisten. Sie wohnen daher in den anderen vier Boroughs und sie zählen zu den vielen Pendlern, welche täglich mit der Subway nach Manhattan zur Arbeit fahren.

Bronx

Die Bronx wurde 1639 vom schwedischen Auswanderer Jonas Bronck gegründet. Der Stadteil trägt somit auch den Namen dieses ersten Siedlers. Die Bronx ist nicht nur der nördlichste der fünf Boroughs, sondern liegt auch als einziger Stadtteil New York Citys auf dem Festland.

Negative Schlagzeilen machte die Bronx in den 60er-Jahren, als der Stadtteil zum Synonym für (Banden-)Kriminalität und Drogendelikte wurde. Diesen schlechten Ruf trägt die Bronx heute zu Unrecht. Nicht nur weil hier die Ursprünge des Hip-Hops liegen oder der Breakdance in diesem Stadtteil erfunden wurde, sondern zum Beispiel auch wegen der tollen Parks und Gärten.

Brooklyn

Brooklyn wurde nach der Kleinstadt Breukelen in der Nähe von Utrecht, Holland benannt. Brooklyn war bis 1898 eine eigenständige Stadt. Der Slogan von Brooklyn ist «Home to Everyone From Everywhere!». Durch die Verschmelzung der unzähligen Einwanderer und deren Kulturen hat Brooklyn einen ganz eigenen Charakter entwickelt. South Williamsburg und Borough Park sind grösstenteils jüdisch-orthodox. Bedford-Stuyvesant ist nach Harlem das grösste afroamerikanische Viertel New York Citys,  Brighton Beach beheimatet die meisten immigrierten Russen und Sunset Park ist das Zuhause von vielen spanischen und chinesischen Einwanderern.

Die Viertel in Brooklyn sind fast ausschliesslich Wohngebiete. Lediglich Downtown Brooklyn ist der drittgrösste Geschäftsbezirk von New York City – nach Midtown und Downtown Manhattan.

Queens

Queens ist der flächenmässig grösste Stadtteil von New York City und hat mehr als 2.4 Millionen Einwohner. Der Name Queens wurde 1683 von den ersten britischen Siedlern zu Ehren von Queen Catherine of Braganza vergeben. Wie auch Brooklyn ist Queens für seine ethnische Vielfalt bekannt. Mehr als 40% der in Queens lebenden Menschen wurden ausserhalb der USA geboren.

Queens gilt auch als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in New York City. Die beiden grössten Flughäfen JFK & La Guardia liegen in Queens.

Staten Island

Staten Island ist eine «richtige» Insel. Diese  liegt südwestlich von Manhattan. Der Name Staten Island stammt vom niederländischen «Staaten Eylandt», was «Ständeinsel» bedeutet. Die beiden Stadteile Brooklyn und Staten Island verbindet seit 1964 die kostenpflichtige Verrazano-Narrows-Bridge.

Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York.

Bekannt ist Staten Island für die orangefarbene Staten Island Ferry,die kostenlos zwischen Manhattan und Staten Island verkehrt. Dabei fährt ihr direkt an der Freiheitsstatue vorbei.

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