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Subway

Redaktionstipp:

Auf der Seite HopStop - Your City Transit Guide lässt sich einfach und bequem ermitteln, wie Sie von A nach B kommen.
Die Subway ist das mit Abstand schnellste Fortbewegungsmittel New Yorks. Sie fährt in Hauptzeiten alle 3 bis 5 Minuten und das Subwaynetz durchzieht ganz New York.

Wenn Sie in New York öffentliche Verkehrsmittel (Subway oder Bus) benutzen möchten, lohnt sich eventuell die Anschaffung einer der folgenden MetroCards:
  • 1-Day Fun Pass - Preis: $ 8.25
  • 7-Day MetroCard - Preis: $ 27
  • 14-Day MetroCard - Preis: $ 51.50
  • 30-Day MetroCard - Preis: $ 89

Redaktionstipp:

Beachten Sie bitte auch, dass beim Kauf der MetroCard am Automaten inzwischen auch nach einem fünfstelligen ZIP-Code (also der New Yorker Postleitzahl) gefragt wird. Dies können Sie mit dem ZIP-Code Ihres Hotels/Aufenthaltsortes oder mit der Angabe 00000 beantworten.

Subway Station Alle vier MetroCards bieten in dem jeweils angegebenen Zeitraum (1, 7, 14 oder 30 Tage) unbegrenzte Fahrten. An dem Tag, an dem die MetroCard das erste Mal benutzt wird, zählt der "Countdown" und exakt um 23:59 Uhr des letzten Gültigkeitstages läuft die Karte ab (also werden hier bei einer 7-Day MetroCard nicht exakt 7 Tage gerechnet, sondern der restliche Tag der ersten Benutzung, plus 6 weitere Tage bis 23:59 Uhr! Wenn also die Karte das erste Mal abends um 19:00 Uhr benutzt wird, hat man noch exakt 6 Tage und 5 Stunden zur Verfügung!). Lesegerät

In den Subway-Stationen kann man jederzeit an speziellen Automaten, die dort aufgestellt sind, überprüfen, wann die MetroCard genau ausläuft.

Lesegerät Wenn Sie die MetroCard benutzen, müssen Sie die Karte mit der richtigen Seite (auf das aufgedruckte Symbol am Lesegerät achten) mit ein wenig Gefühl und einer konstanten Geschwindigkeit durch das Lesegerät ziehen.

Erscheint ein grünes "Go" im Display, können Sie durchgehen - ansonsten müssen Sie die Karte am selben Lesegerät (die anderen werden manchmal automatisch für Ihre Karte gesperrt - wahrscheinlich damit Sie die Metro-Card nicht an jemand anderes weitergeben und so mehrfach an einer Station nutzen können) so lange durchziehen, bis es schließlich klappt!

Redaktionstipp:

Wenn Sie Ihre MetroCard benutzt haben, ist sie für 18 Minuten gesperrt. d. h. man muss warten, ehe man sie wieder einsetzen kann.

Weitere Informationen zum Thema "MetroCard" und die aktuellsten Fahrpreise gibt es direkt bei der MTA.

Die Züge sind alle von 1 bis 3 und von A bis Z gekennzeichnet, wobei z. B. die "8" und das "Y" mysteriöserweise komplett fehlen (also suchen Sie erst gar nicht nach diesen Linien).

Die zusätzliche farbliche Kennzeichnung der Linienbezeichnungen (rot = 123; dunkelgrün = 45 6; hellgrün = G; gelb = NQRW; orange = BDFV; lila = 7; blau = ACE; braun = JMZ; grau = L; schwarz = S etc.) weist Sie darauf hin, dass die Züge einer Farbe auf demselben Abschnitt fahren.

Subwaymap Key Es gibt so genannte "Local Trains" (diese halten an jeder Station) und "Express Trains" (diese halten nur an den in der Subwaymap mit einem weißen Kreis bzw. Oval gesondert ausgewiesenen Haltestellen - schwarze Kreise bzw. Ovale in der Subwaymap bedeuten, dass hier "Local" und "Express Trains" halten).

Bei beiden wird immer die Zielstation am Zug angezeigt, an der Sie sich orientieren müssen, um die richtige Fahrtrichtung einzuschlagen.

Damit Sie den "Local" vom "Express Train" direkt beim Eintreffen des Subwaytrains unterscheiden können, wird die Kennzeichnung der Linien schon außen auf dem Subwaytrain in Form von
  • Kreisen 6 Local = "Local Train" und
  • Rauten 6 Express = "Express Train"
verwendet. Bei einigen neuen Subwayzügen finden Sie auch außen direkt den Text "Local Train" oder "Express Train".

Redaktionstipp:

Nachts sind übrigens nicht alle Subway-Stationen geöffnet - dies erkennen Sie an den beiden Lampen rechts und links von der Eingangstreppe der Station. Leuchten die Lampen grün, ist die Station geöffnet, rot bedeutet, bereits geschlossen.
Das Fahren mit der Subway nachts ist übrigens genau so gefährlich oder ungefährlich wie in deutschen Großstädten - wenn Sie also hier nachts die U-Bahn benutzen, können Sie es in New York auch. Fahren Sie in der Nacht mit der Subway und haben ein "mulmiges" Gefühl, dann warten Sie einfach im besonders gekennzeichneten Bereich "Off Hour Waiting Area" und steigen in Wagen des 2. Schaffners ein.

In der Rush-hour sollten Sie die "grünen" Linien meiden - es sei denn, Sie wollen wissen, wie der Fahrkomfort in der Tokioter U-Bahn ist oder Sie möchten Wetten abschließen, ob Sie es doch noch schaffen, bei der nächsten Station auszusteigen.

Subwayzug Möchten Sie (unauffällige) Feldstudien über Menschen betreiben, ist die Subway ideal, da Sie hier wirklich alle "Persönlichkeiten" antreffen - einen echten New Yorker erkennen Sie übrigens immer an der Tageszeitung oder dem Buch, in das er gerade sieht, an dem Handy oder Organizer, mit dem er gerade spielt, an dem iPod oder Diskman, aus dem gerade Musik dröhnt oder eben daran, dass er - aus Mangel an den oben genannten Dingen - einfach Selbstgespräche führt. Nicht, dass er/sie wirklich lesen oder telefonieren würde, aber es verhindert zum einen elegant einen ungewollten direkten Blickkontakt in die Augen und zum anderen wird man damit auch sonst in Ruhe gelassen.

Subway Station Seit ein paar Jahren werden Schritt für Schritt ganz neue Subway-Züge in New York eingesetzt. Diese erkennt man schon beim Heranfahren an den etwas schmucklosen roten LED-Anzeigen für die aktuelle Linie. Im Inneren zeichnen sich die neuen Züge ebenfalls durch rote LED-Anzeigen im Deckenbereich aus, die sowohl die Endhaltestelle, als auch die nächste Haltestelle im Wechsel anzeigen. Unterstützt wird dieses System von seitlichen übersichtlichen Stationsplänen, an denen man nicht nur die Fahrtrichtung, sondern auch (an den noch leuchtenden Lämpchen) die noch anzufahrenden Stationen ablesen kann. Und endlich erfolgen die Durchsagen für die nächste Station nicht mehr leise genuschelt vom Zugführer, sondern glasklar, laut und wirklich gut verständlich vom Band! Da kann ja nichts mehr schief gehen...

Behinderte Informationen zum Thema "Behinderte & Subway" gibt es bei der MTA.

Redaktionstipp:

Für Fans der New Yorker Subway sei die nachfolgende Internetseite www.hartisland.de wärmstens empfohlen, auf der es zum einen auch eine interessante Sound-Sammlung gibt und zum anderen ein Kapitel über die "Music under New York".


© 2000-2010 by Marion Reichwein


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