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New York Stories - Die Fifth Avenue

(von Thomas Reichwein)

Die 5th Avenue. Ein absoluter Traum! Wir starteten vom Plaza Hotel am Anfang des Central Parks und kamen dann bei FAO Schwarz vorbei – dem Spielwarenparadies schlechthin! Hier gibt es nichts, was es nicht gibt! Spielzeuge für groß und klein.

Street ArtMarion bekam schon wieder diesen Ikea-Blick. Ich weiß, was Sie jetzt denken – was um alles in der Welt ist der Ikea-Blick? Jedesmal, wenn wir zu Ikea fahren (jedesmal zum letzten Mal) bekomme ich am Eingang ganz große Augen: Das Spieleparadies. Lauter bunte kleine Gummibälle und Rutschbahnen hinter schreifestem Panzerglas. Und jedesmal das gleiche Spiel – ich werde auf brutalste Art und Weise von den Glasscheiben weggezogen. Schwamm drüber.

Willkommen bei Tiffany's. Wow, das war er also, der Brillantenumschlagplatz. Einerseits war das Ganze ein wenig enttäuschend. Irgendwie hatte ich mir alles größer vorgestellt. Das wirklich coole Security-Personal entschädigte allerdings voll und ganz. Männer ganz in schwarz und mit Knopf im Ohr.

Übrigens gibt es bei Tiffany's in der dritten Etage auch überraschenderweise eine Abteilung mit wirklich bezahlbaren Geschenken, die selbstverständlich ebenfalls genauso liebevoll in die türkisfarbenen Verpackungen verstaut werden, wie die Brillis.

Wenn man das erste Mal den Trump Tower von außen sieht, ist man mit Sicherheit nicht sehr beeindruckt. Aber wenn Sie sich durch eine der vielen Revolving-Doors schleusen lassen und dann vor einem goldenen Informationsschalter mit einem Uniformierten zum Stehen kommen... Ein wenig weiter erscheint der Clou des Gebäudes. Eine 15 Meter hohe, in rotem Marmor gehaltene Wand, die sich als Wasserfall entpuppt.

Trump TowerAm unteren Ende des Wasserfalls befindet sich ein kleiner Platz mit Tischen, an denen man eine Kleinigkeit essen oder trinken kann. Die restlichen vier Etagen sind vollgestopft mit vielen Geschäften, in denen es lauter glitzernde Sachen gibt. In einem der Schaufenster erblickte ich eine New York Edition von Monopoly – ich weiß was Sie jetzt denken und Sie haben Recht! Der Ikea-Blick war angesagt!

Nachtrag:
Das Monopoly Spiel habe ich von Marion im Jahr danach zum Geburtstag bekommen. Nur der Himmel weiß, wie sie das wieder hinbekommen hat. Denn bei unserem gemeinsamen Aufenthalt hatte sie keine Gelegenheit, eines heraus zu schmuggeln.

© 2000-2010 by Marion Reichwein


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