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Big Apple Greeter

Von Janina

Big Apple Greeter ist eine Organisation von ungefähr 400 ehrenamtlichen New Yorkern, die Besuchern in kostenlosen zwei- bis vierstündigen Touren einen Teil ihrer Stadt zeigen.

Hotel Leider kann die Organisation nur einen Bruchteil der angefragten Touren auch durchführen, es gibt einfach viel zu viele Interessenten. Um Ihre Chancen zu erhöhen, hier ein paar Tipps:

Laut Internetseite sollen Sie sich mindestens 14 Tage vorher anmelden. Ich behaupte: 4 Wochen vorher sind angebracht! Denn wie heißt es so schön: "the early bird catches the worm!".

Wenn Sie mit Ihrer Reiseplanung flexibel sind, wirkt ein "Feel free to schedule our tour anytime during our stay!" im Kommentarfeld Wunder - damit haben Sie Ihren Greeter schon so gut wie in der Tasche.




Little Odessa Da der Service wirklich kostenlos ist, melden sich immer wieder Leute an, die Ihre Reisepläne dann doch ändern, die eventuell gar nicht nach New York reisen oder sich kurzfristig umentscheiden. Daher brauchen Sie vor der Anmeldung eine Telefon-Nummer in New York (Hotel oder Privatperson mit Telefon) wo man Ihnen eine Nachricht hinterlassen kann. Das gibt den Big Apple Greetern eine gewisse Sicherheit, dass es Ihnen ernst ist mit Ihrem Tourwunsch.

Memorial Was zeigt Ihnen der Greeter denn eigentlich? Tja - genau das, was Sie sehen wollen! Wenn Sie jedoch "Greeters Choice" auswählen, steigt die Wahrscheinlichkeit einen Greeter zu bekommen, außerdem zeigt er euch dann das Neighborhood, die Area, die er am besten kennt. Um Ihre Chancen weiter zu erhöhen, sollten Sie also „Greeters Choice“ wählen, als zweite und dritte Option dann gezielt eine Gegend aussuchen, die Sie besonders interessiert, z. B. Meatpacking District, Greenwich Village oder was auch immer.

Street Art Toll ist so ein Big Apple Greeter natürlich für den New York Neuling. Man bekommt die Subway und das Bussystem erklärt und erst heute hatte ich wieder einen Brief von einem schwedischen Ehepaar in der Hand, die begeistert davon schrieben, dass sie alleine nie so viele Sehenswürdigkeiten in so kurzer Zeit gesehen und erklärt bekommen hätten.

Da die Big Apple Greeter aus allen Ecken New Yorks stammen ist der Service auch sehr gut für erfahrene New York Reisende geeignet. Sich mal mit einem New Yorker zu unterhalten kann schon ganz interessant sein, wenn man dann noch Stadtteile wie Flushing, Dumbo, Park Slope, Staten Island, die Bronx oder andere touristisch untypische Gegenden gezeigt bekommt, ist das mal ein Alternativprogramm.

Anmerkung der Redaktion:

Dieser Service ist zwar kostenlos, auf der Website der Organisation gibt es jedoch die Möglichkeit, via Paypal einen beliebigen Betrag zu spenden. Diese Möglichkeit möchten wir jedem Nutzer der Big Apple Greeter ans Herz legen!
Behinderte Noch was: Die Big Apple Greeter versuchen in letzter Zeit verstärkt "Visitors with Disabilities" anzusprechen. Es gibt einige Greeter, die sich sehr gut mit Subway/Bus und Rollstuhl auskennen, die Tipps und Tricks für Menschen mit Behinderung in New York haben, die eventuell selbst eine Behinderung haben und daher wissen wie sie am besten in NY vorankommen und die mit großem Stolz ihren Besuchern die City zeigen.

Big Apple Greeter arbeitet z. B. auch mit einer Organisation zusammen, die schwerstkranken Kindern Wünsche erfüllt. Manchmal führt sie der Wunsch (oder oftmals ein Krankenhausaufenthalt) nach New York City und für solche Fälle haben wir immer geschulte Big Apple Greeter parat. Sie sind also keinesfalls unerfahrene Reiseführer, zumindest eine kleine Schulung und oftmals jahrelange Erfahrung mit Menschen aus aller Welt helfen dabei die Tour zum Erfolg werden zu lassen.

Ach ja... Einige der Big Apple Greeter haben sich mit der Zeit auch auf Familien spezialisiert. Die sind so was wie ein wandelnder Geschichtenerzähler und können ganz gut mit den lieben Kleinen.

Trinkgeld geben oder nicht? Sei Ihnen überlassen, aber eigentlich dürfen Big Apple Greeter nichts annehmen. Eine Postkarte vom Heimatort, einfach ein dickes Dankeschön oder Sie übernehmen die Rechnung für den Kaffee.

© 2000-2017 by Marion Reichwein & Thomas Reichwein
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