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BeitragVerfasst: 08.05.2018, 10:46 
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Federleicht hat geschrieben:
Könnt ihr den Beitrag sehen? Weil mir wird der Reisebericht zu Mittwoch hier angezeigt, bei den neuen Beiträgen in der Übersicht steht aber nur Nightwish vom 4.5. Hmh.


Ich sehe den Beitrag!

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BeitragVerfasst: 08.05.2018, 17:18 
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Also ich fand den Walk of Fame nicht besonders häßlich, aber das ist Geschmacksache.
Da seid ihr ne Menge gelaufen. Habt ihr mal geschaut wieviel km ihr gelaufen seid?

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BeitragVerfasst: 08.05.2018, 20:12 
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Nightwish80 hat geschrieben:
Also ich fand den Walk of Fame nicht besonders häßlich, aber das ist Geschmacksache.
Da seid ihr ne Menge gelaufen. Habt ihr mal geschaut wieviel km ihr gelaufen seid?

Ich meine so um die 17km, vllt auch mehr. :)


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BeitragVerfasst: 08.05.2018, 20:24 
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Federleicht hat geschrieben:
Nightwish80 hat geschrieben:
Also ich fand den Walk of Fame nicht besonders häßlich, aber das ist Geschmacksache.
Da seid ihr ne Menge gelaufen. Habt ihr mal geschaut wieviel km ihr gelaufen seid?

Ich meine so um die 17km, vllt auch mehr. :)


Sowas in der Art hatte ich vermutet.
Das ist ja Standard bei Städtereisen.

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BeitragVerfasst: 09.05.2018, 06:00 
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Ich fand den Walk of fame jetzt auch nicht sehr beeindruckend, man stellt sich echt mehr drunter vor. Aber ich bin mit LA auch nicht wirklich warm geworden

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BeitragVerfasst: 09.05.2018, 06:37 
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Maleja hat geschrieben:
Ich fand den Walk of fame jetzt auch nicht sehr beeindruckend, man stellt sich echt mehr drunter vor. Aber ich bin mit LA auch nicht wirklich warm geworden


Ich glaube 90% der Leute mögen LA nicht.
Ich gehöre zu einen der wenigen die die Stadt mögen, leider waren wir nur zwei Tage dort, dafür fand ich San Francisco nicht so aufregend.

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BeitragVerfasst: 10.05.2018, 15:19 
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Ich bin halt mehr Fan der Städte an der Ostküste. Aber eh cool da es die Geschmäcker anders sind

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BeitragVerfasst: 10.05.2018, 15:41 
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Maleja hat geschrieben:
Ich bin halt mehr Fan der Städte an der Ostküste. Aber eh cool da es die Geschmäcker anders sind


Ja diese Städte sind cool. Ich werde bald noch welche kennenlernen.

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BeitragVerfasst: 12.05.2018, 13:16 
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Weiter gehts! Zu SF und LA haben wir tatsächlich auch eine klare Meinung, man merkt es sicherlich schon in den berichten und am Ende im Fazit :)

Donnerstag, 19.04.

Wir machten uns auf den Weg nach Downton Los Angeles, der ordentlich länger dauerte als gedacht. Denn nach dem Big Blue Bus mussten wir die Metro nehmen und der Zug kam einfach nicht. Wir standen und standen am Gleis, aber es kam immer nur die Metro nach Santa Monica. Endlich kam dann der Zug und wir saßen direkt hinter zwei Polizisten, die in voller Montur im Gang standen. Im Zug durfte man nicht essen, trinken etc.... also gut, dass wir im Hotel Brot und Heidelbeeren gefrühstückt hatten. An der Haltstelle angekommen machte ich erst einmal einige Fotos, denn ich mag die Street Art von Wordsmith sehr gerne. „Nobody puts Baby in a Corner“ in eine Ecke geschrieben. Cool! Auf dem Weg zu The Broad haben wir uns ein bisschen verlaufen und wir machten erst noch Halt bei Starbucks und dem Crêpe Laden nebenan, um einen deftigen Crêpe auszuprobieren. Nadine mochte das Pesto leider gar nicht, aber das Hähnchen war gut.

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Mit gestärkten Magen ging es dann also sehr verspätet Richtung Museum und dann brauchten wir auch noch ewig, um uns mit der steilen Straße bergauf abzumühen. Nadine gefiel dieser Teil von Los Angeles schon besser als Beverly Hills gestern. Denn obwohl Beverly Hills und Hollywood sehr schön sind, mag Nadine dieses Beach Vibe nicht ganz so. Hier gab es wieder mehr Hochhäuser, was an New York erinnerte und obwohl Nadine immer noch sehr wenig fotografierte, wirkte sie doch so, als würde sie sich wohler fühlen. Ich fand außen am The Broad die Bäume wunderschön und machte schnell ein paar schlechte Handy Fotos. Nadine ging es auch mal wieder nicht gut, aber das war ja nichts Neues. Also hinsetzen, abwarten, Croissant essen und dann konnten wir endlich zum Eingang. Dort brauchten wir erst einmal ein paar Minuten, um uns im Schlangen Gewusel zurechtzufinden, denn wir wollten ja nicht Jasper Johnson sehen und 25 Dollar dafür bezahlen. Mit Nachfrage war die Schlange für die freien Tickets dann aber gefunden und während ich so wartete, eilte Nadine noch auf die gegenüberliegende Straßenseite und fotografierte die mickrigen Kirschblütenbäume. Nach gut einer Stunde Wartezeit hinter brabbelnden Chinesen kamen wir rein und nahmen die Rolltreppe nach oben. Das war doch gleich schon mal ein schöner Anblick!
Nadine musste ihren Rucksack vorne tragen, was etwas lästig war, aber gut. Innen liefen wir durch die Hallen, sahen uns die Kunstwerke an und schwankten teilweise zwischen Bewunderung und „Das ist Kunst?“. Aber zum Glück überwogen die interessanten Kunstwerke. Ich entdeckte sogar Werke von Andy Warhol, Joseph Beuys oder Robert Rauschenberg. Mit den Pop Art Werken von Andy Warhol zu Elvis Presley, Campbell Soup Can oder 16 Jackies wurde ich an mein Studium erinnert, denn die Werke habe ich zu Genüge in Kunstgeschichte durchgekaut. Also schnell weiter vorbei an der berühmten blauen Figur, die aussieht wie ein Luftballon Hund. Hat man mal gesehen, aber ich fand andere Werke interessanter.

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Im Raum mit den übergroßen Stühlen wurde noch schnell ein Foto mit mir gemacht, wobei das Personal natürlich penibel darauf achtete, jeden Menschen sofort wieder rauszubitten, damit sich die Wege nicht stauten. Als wir keine Lust mehr und auch soweit alles gesehen hatten, liefen wir die Straße weiter und Richtung nächstes Tagesziel: Das Bradbury Building. Nadine wusste nicht wirklich, was ich da rausgesucht hatte. Sie zeigte sich skeptisch, genervt von der Hitze. In der richtigen Straße liefen wir dann auch noch dran vorbei, also verlaufen können wir.

Kurz vor der Straße war aber ein riesengroßer Food Court und wir beschlossen spontan, erst da eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir uns das Gebäude anschauten. Mit Kleinigkeit meine ich ein Eis, aber puh. Das war wirklich schlecht. Kein Eis in dem Sinne, sieht auf dem Foto auch schön aus, aber der Schein trügt, es sah nämlich aus wie Eis, schmeckte aber nicht wie eins.

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Wir freuten uns schon, nach dem Bradbury Building auf dem Rückweg hier Halt zu machen und etwas Richtiges zu Essen. Schließlich war es schon nach Mittag. Und das Bradbury Building hat sich so gelohnt! Nadine wusste wie gesagt nicht, was sie erwartet und dementsprechend war sie umso mehr begeistert, als sie durch die schwere Tür trat und die wunderschöne Architektur sah. Ich schaute verliebt die Treppen an, die Geländer und den alten Aufzug. Die Türen und Stockwerke. Ein paar Touristen nervten, weil eine Frau tatsächlich bestimmt 20 Minuten im Weg stand, um eine Millionen Selfies inklusive Duckface und tausend Posen zu machen. Hach. Irgendwann war die Gute dann aber auch mal fertig und Nadine lag praktisch auf dem Boden, um die Stockwerke einigermaßen fotografieren zu können. Fotos waren wirklich sehr schwierig aufgrund der Lichtverhältnisse, aber das Auge speichert den schönen Anblick ja auch in der Erinnerung ab.

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Zufrieden hörte ich noch Nadine beim Schwärmen zu, während wir in aller Ruhe zurück zum Foodcourt liefen. Und was war da los! Meine Güte. Ein Gedrängel und Gewusel wie auf einer Kirmes. Wir wurschtelten uns durch die Menge, reckten die Hälse, um die Stände zu sehen, liefen durch die Hallen und landeten schließlich ganz am Ende bei Berliner Currywurst. Ja, richtig gelesen. Das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen, Nadine vermisste deutsches Essen doch eh so. Also wurde in einer peinlichen Bestellung mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch (Der Typ konnte sich irgendwie nicht entscheiden, welche Sprache er denn jetzt sprechen wollte. Er kam aus Deutschland und stellte trotzdem jede Frage entweder in Deutsch oder in Englisch.) Aber gut. Wir bestellten Cola und Bratkartoffeln mit Nürnberger Würstchen. Und was war? Die Bratkartoffeln waren in Mini Würfel geschnitten und an sich schmeckten sie auch gut, aber mein lieber Scholli waren die gewürzt! Wir holten noch eine Cola, um nachzuspülen und ich aß etwas langsamer. Bei empfindlichem Magen kommt es nicht so gut an, Gewürze praktisch zu löffeln. Denn so schmeckten die Kartoffeln. Leicht enttäuscht schafften wir auch nicht alles auf und machten uns auf den Weg zum letzten Punkt auf unserer Liste: The Last Bookstore.

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Ich wollte im Mai einen Buch Blog starten und hatte schon so unglaublich viel über diesen Laden gehört! Der Weg dahin war recht einfach und Nadine gab an der Garderobe erst einmal ihren Rucksack ab. Gespannt betrat ich den Laden und fand ihn wirklich schön. Der Stil ist nicht ganz so meins, ich mag moderne Läden lieber. Aber nichtsdestotrotz war es schön zu stöbern und gerade von der zweiten Etage aus war der Blick mit den Lichterketten auf den ersten Stock hübsch. Es gab ein paar interessante Bücher und ich kaufte mir dann doch ein Jugendbuch, obwohl ich es vor dem Urlaub doch eigentlich bei dem Buch aus Barnes & Nobles belassen wollte. Tja. Und es sollte nicht das letzte bleiben. Wir stiegen noch die letzte Treppe hoch und sahen uns die Buchkunst an. Das war wirklich eine süße Ecke. Ein paar Sachen kannte ich schon aus einem Destruktionen Seminar im Buchwissenschaft Studium, aber trotzdem waren die Sachen schön. Im Buchtunnel und generell machte ich noch ein paar Fotos, bezahlte dann an der Kasse, bekam noch ein Lesezeichen geschenkt und wir machten uns am späten Nachmittag zurück auf den Weg zur Metro.

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Oder besser gesagt: Wir versuchten es. Denn wir waren ja heute Morgen etwas entfernt vom The Broad angekommen und waren jetzt schon wieder ganz anders. Weil wir absolut nicht die nächste Station fanden, fragten wir einfach den nächsten Busfahrer. Gute Idee. Denkste. Für eine Weile durften wir uns anhören, dass er ja keine Ahnung habe, wohin der Bus genau fahre, dass er eine Stunde führe und sich die Haltestellen nicht merken kann, dass er sich in Los Angeles auch nicht auskennt, woher er das denn wissen solle usw. usf. Dann schlug er uns vor, dass wir 1,5 Stunden mit dem Bus fahren könnten und irgendwann mal ausstiegen, aber ob er wirklich dahin führe wo wir wollten, konnte er uns auch nicht sagen. Äh ja. Wir lehnten dankend ab, suchten uns mit Google Map den Weg zu einer anderen Metro Station, fuhren zwei Stationen zur ursprünglichen Metro und konnten von da aus dann direkt zurück nach Santa Monica fahren.

Der Weg dauerte ca. 1 Stunde und wir nutzen die Fahrtzeit wieder, um uns regelmäßig mit unserer After Sun Lotion einzucremen. Diese Fahrt war etwas nervig, weil ein paar etwas böse aussehende Leute so laut Musik hörten oder Spiele spielten, was niemanden zu stören schien. Unglaublich. Auf die Idee würde ich gar nicht kommen. Sie unterhielten sich aber auch in einer anderen Sprache und schrien auch dabei, weswegen wir uns nicht trauten, was zu sagen und die Beschallung einfach aushielten, bis sie endlich ausstiegen. In Santa Monica nahmen wir die Haltstelle gegenüber und fuhren mit dem Big Blue Bus zu unserem Hotel. Dort war es früher Abend und wie immer bestellten wir uns Pizza und wollten noch ein bisschen Fernsehen schauen. Das war aber immer noch voll zu Sondersendungen zu Barbara Bush und dem Unglück mit Southwest. Deshalb wurde es dann Netflix, bis wir relativ früh ins Bett gingen und schliefen. Denn morgen mussten wir sehr früh raus.



For this message the author Federleicht has received thanks: 2 Hannemie (12.05.2018, 13:48), Ronny-Bonny (12.05.2018, 17:15)
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BeitragVerfasst: 15.05.2018, 13:22 
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Die Bilder sind toll!!!!

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Ciao :)
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For this message the author Fotoloco has received thanks: 3 Federleicht (15.05.2018, 15:43), Ronny-Bonny (15.05.2018, 14:45), Yvonne_93 (15.05.2018, 15:23)
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Fotoloco hat geschrieben:
Die Bilder sind toll!!!!

Dankeschön freut mich sehr!!


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BeitragVerfasst: 15.05.2018, 17:08 
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Freitag, 19.04.2018

Heute begann der Tag wirklich sehr früh. Um 4:30 Uhr ging der Wecker, wir machten uns fertig und zogen los zum Pico Blvd. Mit Taschenlampe liefen wir in der Dunkelheit durch die Straßen und zum Glück funktionierte unserer vorher rausgesuchte Wegbeschreibung perfekt. Wir verliefen uns nicht, sondern waren nach 15 Minuten an der Haltestelle. Ein Geschäft war schon erhellt und jemand staubsaugte. Der hatte auch einen frühen Start in den Tag. Zunächst waren wir uns nicht ganz sicher, welche Haltstelle nun die richtige sei, aber mit ein bisschen Denken, in welche Richtung der Bus fahren müsste, entschieden wir uns dann doch für eine und aßen Bananen, während wir auf den Bus warteten. Der kam schön pünktlich und so waren wir um halb 6 am Santa Monica Pier. Es war noch dunkel, aber in der Ferne konnte man schon die helleren Wolken sehen. So sollte es sein. Wir sahen leider ebenso viele Obdachlose, die die Nacht am Park, am oder unter dem Pier verbrachten und flüsterten, damit wir sie nicht aufweckten.

Am Pier liefen wir nach unten zum Strand, was wir beim ersten Mal nicht gemacht hatten, und während Nadine eifrig Fotos vom Meer, den Möwen, dem Strand und dem Pier machte, lief ich den Strand ab, machte Fotos von einer fotografierenden Nadine, aß Brot und Mango oder sah dem Himmel beim Wach werden zu. Die Sonne ging hinter uns auf, aber später wurde es auch über dem Meer heller und es war einfach nur schön. Friedlich, ruhig, windig, aber in Ordnung und ich beobachtete einfach das Meer mit seinen Wellen, während der Tag begann. Die Arbeiter machten den Pier fertig, putzen und fuhren über den Sand. Nach langer Zeit gingen wir zu anderen Seite des Strandes und ich setzte mich einfach auf die Bank. Nadine bewegte sich währenddessen in Zeitlupe und machte ganz beseelt Fotos von den Möwen vor uns. Mittlerweile kamen auch immer mehr andere Leute, die den Strand absuchten (sahen aus wie Metalldektoren früher in Sims Spielen), spazieren oder joggen gingen, professionell oder einfach so Fotos machten und einen Surfer sahen wir auch. Als dann eine Frau am Strand war, die ernsthaft in den Sand pinkelte, dass dann verbuddelte und schließlich die Möwen fütterte, nur um sie dann mit „Shut up“ anzuschreien, beschlossen wir, dass es an der Zeit war, weiter zu gehen.

Hier nun alle Bilder vom Santa Minica Pier. Wir hatten tatsächlich unser Essen auch fotografiert, das lassen wir aber jetzte hier, ebenso wie sonstige Selfies oder Handyfotos. In Venice Beach wurden tatsächlich keine Fotos gemacht.

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Wir schlenderten also durch die Straßen, amüsierten uns über kitschige Läden voll von Teetassen und Meghan & Harry Bannern, machten Fotos und sahen uns die verschiedenen Häuser oder Restaurants an. Schließlich kamen wir zu einem Café, in dem wir mit Muffins, Croissants, Doughnuts und einem Erdbeermilchsake ordentlich zulangten. In aller Ruhe aßen wir (der Muffin war echt lecker! Der Rest nicht so), sahen die Jogger, Anzugmänner oder Mütter mit Kindern ein und ausgehen und machten uns dann gegen Mittag auf den Weg zum Hotel. Dort packten wir unsere Koffer, zogen uns um, räumten etwas auf und luden die Kamera und Handys auf, die leider unerklärlicherweise kein Akku mehr hatten. Aber wir hatten ja Zeit. Als das geladen hatte, machten wir uns erneut mit dem Big Blue Bus auf den Weg Richtung Venice Beach und kamen da auch am Nachmittag an. Von der Haltestelle aus muss man ja nur über die Straße und dann einfach nach links gesehen die ganze Zeit geradeaus gehen. War das ein schöner Strand und der blaue Himmel tat sein Übriges! Es war richtig schön, auch wenn der Wind immer noch dafür sorgte, dass ich meinen Schal anließ. Erst mit der Zeit fielen die Klamotten der Sonne zum Opfer und auch der Schal wanderte in die Tasche. Wettertechnisch war echt alles dabei.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, in dem uns immer mehr Radfahrer und Skater entgegenkamen, hörten wir laute Musik und Nadine ahnte schon, dass das alles andere als ein Highlight werden würde. Sie mochte es überhaupt nicht und auch ich konnte mich leider nicht für den Venice Beach begeistern. Die ganzen Stände an den Straßenseiten kamen mir eher ramschig als hochwertig vor. Es erinnerte mich an die Händler bei uns zuhause auf der Kirmes, die ihre billigen Fake Handtaschen los werden wollten. Überall etwas fragwürdige T Shirts, deren Sprüche ich hier mal lieber nicht widergebe, weil sie nicht jugendfrei sind und das Cannabis Symbol. Uns kam ein Mann entgegen wie aus dem Film: Muskeln, das es aussieht wie aufgeblasen, braun gebrannt, Schmiere grinsen, Sonnenbrille und einen mega fetten Ghettoblaster auf der Schulter. Läuft. Wir schlenderten die Promenade bis fast zum Ende, sahen auch das Schild „Venice Beach“, machten Fotos vor der Wand mit den Herzen, aßen Pommes und probierten Corn Dogs. Nicht so unser Ding, aber in Ordnung. Am Skaterpark sahen wir den Leuten zu und ich wurde von einem Fernsehteam angesprochen. Mit Kamera, Mikrofon und pipapo. Ich verneinte die Frage und sie zogen von dannen. Noch mal Glück gehabt. Als Nadine sich endlich an den Skatern sattgesehen hatte und daran gescheitert war, ein paar Fotos zu machen, beschlossen wir, uns auf den Rückweg zu machen. Es war schon fast abends und bis wir erst einmal wieder an der Bushaltstelle sein würden und dann wieder im Hotel, würde noch mindestens eine Stunde vergehen.

An der Bushaltestelle knurrten unsere Mägen so, dass wir spontan beschlossen, in die nächstbeste Pizzeria zu gehen, auch wenn die vermutlich etwas teurer sein würde. Pustekuchen. 17 Dollar die Pizza. Die Bedienung war zwar super nett, aber das macht das Portmonee ja auch nicht besser. Aber gut, die Pizza schmeckte wenigstens und wir aßen sie im Hotel, während wir den Shuttle für den nächsten Tag buchten und die Koffer endgültig packten. Nach einer Dusche und Folge auf Netflix ging es dann auch schon ins Bett und wir freuten uns auf unsere letzte Nacht. Los Angeles war überwiegend gut gewesen und das Hotel toll. Oder auch nicht. Denn in dieser wichtigen Nacht, in der wir so dringend schlafen wollten und mussten, weil doch der nächste Tag so anstrengend werden würde, konnten wir nicht schlafen! Ich meine damit jetzt wirklich „New York letzte Woche“ Level nicht schlafen. Und dabei war das noch nicht einmal unsere Schuld. Nebenan schrie ein Baby die ganze Nacht durch. Das war ein Tobsuchtanfall, anders kann ich mir das nicht erklären. Und die Eltern machten einfach gar nicht. Dieses Kind schrie sich die Lungen aus dem Leib, als wäre es bockig und sauer und das ohne Gnade oder Ende. Jedes Mal, wenn es zwei Minuten ruhig war, glimm in uns die Hoffnung, es könnte jetzt vorbei sein. Aber nein, schon ging das Gebrüll wieder los. Ich stopfte mir Ohrstöpsel in die Ohren, legte das Kissen über den Kopf und fluchte, aber es half alles nichts. Um 4 Uhr nachts machte das Baby noch genauso Terror wie um 1 Uhr nachts und der Vater sagte nur ab und zu ein halbherzigen „Sshh“. Also schliefen wir im Endeffekt 1 Stunde, bevor dann um 6 Uhr der Wecker ging und wir in aller Eile die Sachen zusammenpackten, weil der Shuttle eher kam als gedacht. Mit Koffern, Handtaschen und Rucksäcken ging es die Treppe nach unten, Schlüssel ablegen, alles da und ab in den Wagen.



For this message the author Federleicht has received thanks: 2 Hannemie (15.05.2018, 23:18), Ronny-Bonny (15.05.2018, 17:28)
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