New York Pass
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BeitragVerfasst: 01.03.2016, 17:48 
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BeitragVerfasst: 01.03.2016, 18:33 
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illmatico hat geschrieben:
Wie hieß das Resturant mit dem lustigen Schild? Hat eigentlich aufgrund dessen demnächst einen Besuch verdient :mrgreen:


Rare Bar & Grill
http://www.rarebarandgrill.com/lexington.php

Ist das zum Hotel gehörende Restaurant. Wir hatten ja immer nur den Zimmerservice von denen, daher kann ich vom Restaurant selber nix erzählen, aber der Laden sieht sehr gemütlich aus und das Essen ist große Klasse! :) :daumen2:

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BeitragVerfasst: 03.03.2016, 16:01 
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Und weiter geht's:

6.Tag, 17.02.16

Als wir aufwachen gilt der erste Blick dem Wetter draußen und - oh wie schön! – der Regen hat tatsächlich aufgehört. Es ist zwar bedeckt, aber trocken. Also schnell raus aus dem Bett (na gut, ein Kaffee geht vor’m Aufstehen immer…) und ab ins Murray Hill Diner. Dort gibt’s erstmal wieder ein deftiges Frühstück, das meinem Mann wieder richtig gut schmeckt, so dass wir danach um 09:00 Uhr gut gestärkt den nächsten „Footlocker“-Store stürmen.
Nach einigem Hin und Her kann sich der Mann mit den wunden Füßen dann für ein paar Adidas-Stiefel entscheiden, die diverse Probe-Runden im Geschäft bestehen, so dass unserem Spaziergang Richtung West-Village nichts mehr im Wege steht. Hurra! Die alten Treter werden gleich im Geschäft entsorgt („Nein, die sind nicht mehr gut!! Auch nicht als Arbeitsschuhe!!!“ MÄNNER! :roll: ) und wir verlassen hochmotiviert den Laden.
Wir bummeln die 5th Av runter Richtung Madison Square Park. Dort beobachten wir erstmal voller Begeisterung die sehr zutraulichen Squirrels. Neben uns sitzt ein Mann auf einer Bank, der Nüsse für die süßen Viecher dabei hat und dem die Kleinen bis auf die Schulter klettern. Nachdem wir uns gesetzt haben, werden wir auch gleich von 2 neugierigen Squirrels bestürmt, die sich aber sehr schnell naserümpfend und mit leicht beleidigtem Gesichtsausdruck von uns wieder abwenden, denn wir haben außer einem Fotoapparat (und neuen Schuhen!) ja gar nix zu bieten… :wink:

Weiter geht’s am Flatiron Gebäude vorbei zum Union Square Park, wo wir uns die kleinen Stände des Green Market angucken und Max Brenner diesmal die kalte Schulter zeigen- sollen DIE doch heute 1 Stunde 45 Min auf UNS warten! :twisted:
Über den University Place gelangen wir dann endültig nach Greenwich Village und ich bin total begeistert von den ganzen kleinen Straßen und niedlichen alten Häusern. Hier könnte ich auch gut leben!
Der Washington Square Park ist leider aufgrund des Wetters und wahrscheinlich ja auch aufgrund der Jahreszeit ziemlich verwaist, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man hier bei Sonnenschein und wärmerem Wetter viel Zeit verbringen kann. So werden unsere Fotos vom Washington Square Arch mit Blickrichtung ESB durch das graue und trübe Wetter nicht ganz so schön, wie erhofft…
Wir bummeln über die Bleecker Street weiter Richtung Westen und statten erst den „Friends“ an der Ecke Grove St. / Bedford St. und dann noch Magnolia’s Bakery einen Besuch ab. Letzterer verläuft deutlich erfolgreicher (…konnte am „Friends“-Gebäude gar kein Klingelschild mit „Bing“, „Geller“ oder „Trebiani“ finden… :rofl: ) und mein Mann darf zwei leckere Cupcakes für den Rest des Tages mit sich rumschleppen.
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir uns im Gansvoort Market eine Kleinigkeit zu essen holen, aber wir sind beide noch satt vom Frühstück. Also erklimmen wir die Treppen zur High Line und laufen weiter Richtung Norden.
Auch hier stelle ich mir vor, dass das im Frühjahr oder Sommer bestimmt der Hammer ist, denn der Park ist echt schön angelegt, aber jetzt ist es doch sehr kahl. Aber so wenig grün es ist, dafür ist es aber entspannt leer auf der Trasse. Zwischen drinnen machen wir an den verschiedenen „Aussichtspunkten“ immer mal Halt und freuen uns über den, im Vergleich zum Vortag, deutlich schöneren Tag! :)
Wir sind dann beide sehr erstaunt, als wir plötzlich schon das Ende der High Line erreicht haben- auch hier habe ich mir die Entfernung irgendwie viel größer vorgestellt.
Da es immer noch relativ früh am Mittag ist, beschließen wir, weiter Richtung Hudson zu laufen und machen im Foodcourt des „Gotham Market“ Mittagspause. Heute gibt’s sogar für mich mal was Deftiges zum Mittag und keinen Kuchen… Das Pulled-Pork- Sandwich ist zum Niederknien und das Bier schmeckt auch. :essen: :party:
Anschließend geht’s zum Pier 83, wo wir uns für den morgigen Tag Tickets für den Circle Line Cruise holen. Da mein Mann trotz neuer Wunder-Schuhe wieder seine Füße merkt, entscheiden wir uns gegen unseren eigentlichen Plan, nur die Semi-Circle-Tour zu machen, für den Full-Islands-Cruise. Außerdem gönnen wir uns ein Upgrade auf die sogenannten „Premier-Seats“, was sich am nächsten Tag echt auszahlt! Aber dazu später mehr.
Als wir alles in trockenen Tüchern haben, geht’s zur Intrepid, die einen Pier weiter nördlich liegt und deren Ausstellung uns beide fasziniert. Eigentlich war das als Programmpunkt doch eher für meinen Mann gedacht, aber ich muss zugeben, dass auch ich es echt interessant fand! Ist schon krass, wie so ne schwimmende Stadt mit Flugplatz funktioniert! :daumen2:
Am späten Nachmittag haben wir dann alles gesehen (und auch ein sehr nettes Gespräch mit zwei Veteranen der Intrepid gehabt - beeindruckende Menschen mit beeindruckender Geschichte!) und machen uns langsam auf den Rückweg zum Hotel.
Damit die neuen Schuhe nicht auch noch gleich in die Tonne fliegen, nehmen wir den Crosstown-Bus, der sich allerdings nur sehr mühselig durch den Verkehr quält. Ich glaube, zu Fuß wären wir mindestens genauso schnell gewesen, aber nun gut.
Pünktlich zur Social Hour sind wir wieder „zuhause“ und nehmen gleich noch 2 Gläser Wein auf dem Weg ins Zimmer mit, so dass wir uns dann sehr entspannt für die weitere Abendplanung erholen.
Gegen 20 Uhr raffen wir uns wieder auf, heute soll es ja nochmal auf das nächtliche Empire State Building gehen. Vorher kehren wir aber noch bei „Sarge’s Deli“ an der 3rd Av ein, das uns im englischen Tripadvisor Forum sehr ans Herz gelegt worden ist. Wenigstens ein ordentliches Pastrami-Sandwich o.ä. muss ja in New York sein.
Der Laden ist gemütlich und genau, wie ich mir so ein echtes New Yorker Deli vorgestellt habe, aber die Bedienung hat offensichtlich einen schlechten Tag und unsere Sandwiches (Roastbeef für den Gatten, Putenbrust für mich – das zum Thema Pastrami-Sandwich… :| ) sind enttäuschend. Meins ist wirklich so staubtrocken, dass man nur kleine Bissen nach sehr viel Kauen runterschlucken kann und mein Mann findet seins ein bisschen langweilig…Hmmm. Schade. Aber die Atmosphäre war klasse!

Im Anschluss machen wir uns auf den Weg zum Empire State Building. Wartezeit gibt’s jetzt nach 21 Uhr gar nicht, nur der Security-Check dauert ein bisschen länger, weil er dort am ausführlichsten ist. Um halb 10 sind wir dann oben und haben eine traumhafte Sicht! Es hat aufgeklart und die abertausenden Lichter der Stadt sind einfach nur atemberaubend! Mal wieder ein echter Wow-Moment!! Wir bleiben fast 1,5 Stunden oben und ich weiß wieder, dass war nicht das letzte Mal, dass ich hier bin!
Gegen 23 Uhr machen wir uns wieder an den Rückweg und decken uns noch bei einem Duane Read mit all den leckeren M & M- Sorten ein, die es in Deutschland nicht gibt. Sehr schade, dass die doch ganz schön teuer sind… aber vielleicht doch ganz gut, sonst hätte ich vermutlich deutliches Übergewicht bei der Gepäckabgabe gehabt… 8)

Um 23:30 Uhr sind wir wieder im Hotel und ich setze mich in der Lobby an einen der PCs, um uns online für den morgigen Rückflug (Buuuuuuuh!!!!! :daumen3: :daumen3: :daumen3: ) einzuchecken.
Zurück geht’s ja mit Air France und ich werde während des Vorgangs gefragt, ob wir für 145 $ / Person zur Business-Class upgraden wollen. WAAAAS??? :shock: 290 $ und wir können uns gemütlich auf dem Nachtflug ausstrecken???? Und selbst mein Mann könnte tatsächlich mal im Flieger schlafen??? Ich suche wie wild nach dem Haken, kann aber beim besten Willen keinen finden, also, klar! Wir wollen!!!! Schwupps auf buchen gedrückt und uns halb kringelig gefreut!! Wir fliegen BUSINESS!!!!
Die Bordkarten werden ausgedruckt und ich starre völlig glückselig darauf… und starre…und starre…äh, wieso denn vom JFK nach Paris economy?!!? :wow: NEIN!! Wir können nur von Paris nach Hamburg business fliegen…. Aaaaaaah!! 290 $ für 1 Stunde 10 Minuten Flugzeit. Hmmmpf. :frown:
Also, was lehrt uns das: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :hau:
Leicht desillusioniert schleichen wir aus der Lobby und fallen zum letzten Mal in unser gemütliches Bett…
Gelaufene Kilometer heute: 24 :floet:

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BeitragVerfasst: 03.03.2016, 18:45 
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7.Tag, 18.02.16

Huäääh! Unser letzter Tag ist angebrochen… :frown:
Ich bin schon um 07 Uhr wach, weil ich ja möglichst keine der kostbaren Minuten hier im Big Apple versäumen will!
Nach einem Kaffee wird schnell geduscht und wir verbringen die nächste halbe Stunde damit, alles zu sortieren und Koffer zu packen.
Eigentlich könnten wir bis 14 Uhr im Zimmer bleiben, aber da wir über Mittag unterwegs sein werden, checken wir schon um 09:00 Uhr aus und stellen unser Gepäck und meine Umhängetasche (!!) im Hotel unter.

Den heutigen Tag wollen wir ganz entspannt angehen- um 12:00 Uhr startet unsere Bootstour und um halb 12 sollen wir am Pier sein, also beschließen wir mit dem Bus zum Tick Tock Diner, was ja quasi auf halbem Weg zum Pier liegt, zu fahren und dort ganz gemütlich zu frühstücken. :daumen2:
Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel und ich freue mich über so ein Kaiserwetter an unserem letzten Tag!
Im Bus kurz vor unserer Endhaltestelle krame ich nach den Circle Line Cruise Tickets. Irgendwie macht mich irgendwas unruhig. Und während ich so suche, fällt mir auch ein, was mich so unruhig macht… Die Tickets sind in MEINER Tasche und nicht im Rucksack meines Mannes. MIST!!! :angst:
Also raus aus dem Bus und kehrt Marsch! Als wir endlich wieder im Hotel sind und die Karten glücklich in der Hand halten, wird uns klar, dass es mit dem gemütlichen Frühstück im Diner nix mehr wird. Und so stoppen wir auf dem Weg zum GCT wieder beim Bagel Express und frühstücken dort nicht ganz so ausgiebig. Schade, ich hätte das Tick Tock Diner doch gerne gesehen, aber so ist das Frühstück doch deutlich günstiger und trotzdem lecker. :wink:
Mit der Bahn geht’s dann Richtung Hudson, nur die letzten paar Blocks müssen wir zu Fuß schaffen. Am Pier 83 angekommen beginnt auch gerade das Boarding und wir sind sehr, sehr froh, dass wir die Extra-Ausgabe für die Premier Seats gemacht haben. Bei dem Traum-Wetter ist das Schiff rappelvoll und es gibt auf dem Aussendeck gar nicht genügend Plätze für alle, die gerne draußen sitzen wollen.
Wir werden von einem netten Mitarbeiter ganz nach hinten zum Heck des Schiffs gebracht, wo es gepolsterte Sitzbänke in einem abgesperrten Bereich für uns gibt. Da es zwar sonnig, aber wieder recht knackig kalt ist, haben wir diesen Bereich mit einem weiteren Pärchen ganz für uns alleine, während sich ansonsten alles auf den Klappstühlen weiter vorne oder drinnen drängelt.
Extrem wird’s dann auch etwa 20 Minuten nach Ablegen, als wir uns auf dem Hudson der Südspitze Manhattans und somit auch der Freiheitsstatue nähern.
Da wird im vorderen Teil des Aussichtsdeckes gedrängelt und geschubst und schöne Fotos, ohne irgendwelche anderen Menschen oder hochgehaltenen Kameras drauf, sind da, glaube ich, nur schwer möglich.
Wir bewundern die Skyline und die Freiheitsstatue ziemlich entspannt und ich freu mich wie doof, dass wir so tolles Wetter für die Tour haben. Meine linke Hand friert allerdings langsam aber sicher ein, aber ich kann bei den Anblicken einfach nicht aufhören, zu fotografieren! So. Schön.

Nach der Schleife an Lady Liberty vorbei geht’s dann den East River wieder Richtung Norden und Brooklyn und die ganzen Brücken von der Wasserseite aus sind echt nur toll! Kurz hinter dem U.N.-Gebäude , also etwa 1,5 Stunden nach dem Ablegen, geben allerdings auch mein Mann und ich unseren Platz unter freiem Himmel auf. Trotz der diversen Kleidungsschichten und unserer KLM-Fleecedecken :floet: , die wir wieder am Mann (und an der Frau) haben, wird es jetzt echt zu kalt. Da hilft auch kein heißer Kakao mehr…
Drinnen gibt’s auch so einen abgesperrten „Premier-Seat“-Bereich, der angenehm leer ist und wir bestaunen das Richtung Norden immer grüner werdende New York. Als wir durch den Harlem River sind und wieder nach Süden auf den Hudson River einbiegen, hält es mich dann doch nicht mehr drinnen und ich starte eine weitere Fotosession vom Heck des Schiffs. Ich finde diese Gegensätze echt unglaublich! Grade fährt man durch Natur pur, mit Hügeln und Wäldern und ein paar Minuten später tauchen wieder die ersten Skyscraper Manhattans auf. :)
Nach 2,5 Stunden legen wir wieder am Pier 83 an und gehen glücklich von Bord.
Ich muss sagen, dass sich für mich die Full Island Tour absolut gelohnt hat und ich sie nicht eine Minute langweilig fand! Also an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die wunden Füße meines Mannes, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben.

Jetzt ist es kurz nach halb 3 und wir haben ja noch den halben Tag Zeit, bis wir vom Hotel Richtung Flughafen aufbrechen müssen. Da wir einen Explorer-Pass mit 7 Attraktionen haben, ist noch eine davon über und wir beide beschließen, dass wir nochmal Richtung Ground Zero und ins 9/11 Tribute Center wollen.
Gesagt, getan.
Wir steigen allerdings schon eine Station eher aus und gehen zu Fuß zu „Bill’s Bakery“ in der Franklin Street, denn so ein kleines Stück Kuchen könnte ich doch mal wieder vertragen.
Das ist dann übrigens auch der Moment, in dem mein Mann verlangt, erstmal einen Blick in den Laden zu werfen, bevor er wieder in so’n veganes Etablissement muss… :mrgreen: :floet: :roll:
Das Café ist aber tatsächlich sehr gemütlich und der Kuchen leeeeecker!!

Durch den Zwischenstopp sind wir allerdings erst nach halb 4 am Tribute Center und haben somit die letzte Führung über den Ground Zero verpasst. Ich find’s schade, mein Mann ist aber, glaube ich, ganz froh…seine armen Füße und so… Naja, die Ausstellung steht uns natürlich trotzdem offen.
Ich lasse mir viel Zeit und alles auf mich wirken und bin wieder ganz schön beeindruckt von der Wucht der Gefühle, die in der Ausstellung hochkommen. Wenn es uns jetzt, nach über 12 Jahren, noch so geht und es uns so mitnimmt, wie muss es nur den New Yorkern zum Zeitpunkt des Anschlags gegangen sein?!

Gegen 17 Uhr machen wir uns mit der U-Bahn auf den Rückweg nach Midtown. Wir schlendern nochmal durch den Grand Central Terminal und über die 3rd Av zum „Duke’s“. Denn ich finde, da, wo dieser großartige Aufenthalt zu Beginn begossen wurde, müssen wir auch noch ein Abschieds-Bier trinken! :party:

Lange halten wir uns dann aber doch nicht auf (mein Mann findet’s wieder laut. Und voll…), sondern holen schon um halb sieben unser Gepäck aus dem Hotel. Seufz. :cry: Und ich mag doch gar nicht weg. Schnell noch ein paar Schichten Klamotten ausgezogen und im Koffer verstaut und dann verlassen wir das Shelburne. Schnief. :(
Auf dem Weg zur U-Bahn machen wir noch bei Shake Shack ein Dinner-Päuschen und ich gönn mir nach dem Shack Burger auch noch den“ Milkshake of the week“ und stelle fest, dass ich bitte auch in Hamburg so nen Laden haben möchte!!!

Mit der U-Bahn und dem Airtrain geht’s dann zum JFK und an der Haltestelle des Terminals beneide ich alle Ankömmlinge glühend!!!! Ach, wie gerne würde ich mit denen jetzt tauschen. Meinem Mann geht’s ganz und gar nicht so, für ihn ist jetzt am Flughafen schon klar, dass einige Erlebnisse schon toll waren, aber er nach New York nicht nochmal muss… Na toll. :| Da weiß ich ja jetzt schon, dass ich Euch hier im Forum in Zukunft 1000 Fragen bezüglich „Solo nach New York“ stellen werde. :wink:

Pünktlich um 23:55 Uhr heben wir ab und ich schlafe trotz Economy-Sitz ziemlich schnell kaputt und erledigt ein.
In Paris gelandet machen wir jetzt das Beste aus unserem großartigen Business-Upgrade- wir entern die Air France Lounge und versuchen die 290 $ durch das leckere Essen und den einen oder anderen Gin-Tonic wieder „reinzukriegen“. :P Immerhin vergeht die Zeit bis zum Abflug nach Hamburg dadurch sehr bequem und schnell. Und auch wenn es nur ein kurzer Flug in der Business-Class ist und es ja nu nicht so tolle Liegesitze, etc. sind, genieße ich einen weiteren Gin-Tonic und ausgesprochen leckeres Essen, statt nur nem pappigen Brötchen, o.ä. Man muss sich die Sachen halt nur schön reden! :mrgreen:
Landen tun wir dann in Hamburg pünktlich und das Hamburger Schmuddelwetter hat uns wieder.

Fazit aus 7 aufregenden Tagen:

Für meinen Mann kurz und knapp:
Einmal und nie wieder (naja, ok, einmal reicht, hört sich irgendwie nicht ganz so negativ an…). :?

Für mich:
Sämtliche Erwartungen wurden eigentlich noch übertroffen und ich habe mich restlos in New York verliebt!!
Was mich besonders beeindruckt hat (abgesehen von den ganzen Sehenswürdigkeiten), war die Freundlichkeit der Menschen. Dass man sich immer (na gut, fast immer) willkommen gefühlt hat, alle wirklich unglaublich hilfsbereit waren und einfach so ein Gefühl des „Zusammenlebens“ der New Yorker transportiert wurde und nicht so, wie wir es aus Hamburg / Deutschland gewöhnt sind, nur ein „Nebeneinanderherleben“ gelebt wird. Versteht Ihr, was ich meine?!

Ich hatte immer das Gefühl, jeder achtet auf den anderen (Stichwort: „If you see something, say something“), da wird sich sofort gekümmert, wenn einer offensichtlich Hilfe benötigt- sei es nu der dusselige, verlorene Touri oder die ältere Dame, die Probleme hat beim Ein- oder Aussteigen aus der U-Bahn-, und die Menschen werden mit sehr viel mehr Respekt behandelt. Ich fand’s toll!
Und an die New Yorker Geschwindigkeit hab ich mich irgendwie auch total schnell gewöhnt. So war es für mich schon nach dem ersten Tag vollkommen normal, rote Ampeln einfach zu ignorieren und mich, ganz wie die New Yorker, einfach durch den –meist doch stehenden- Verkehr zu schlängeln, während mein Mann damit eher Schwierigkeiten hatte. Was dann doch den einen oder anderen kleinen Disput zur Folge hatte…. :hau:

Also, ICH werde auf alle Fälle wieder kommen und ich fange jetzt schon eifrig an, zu sparen, auf dass es vielleicht dann schon nächstes Jahr im Frühjahr oder Frühsommer möglich sein wird.
An alle, die bis hier durchgehalten haben: Danke für’s Lesen, Kommentieren und Eure Hilfe bei der Vorbereitung! :knuddel:
Und ich hoffe, dass dieser Reisebericht dem einen oder anderen bei der Planung genauso sehr hilft, wie es mir mit vielen Eurer Reiseberichte ging!

Bis bald im Forum!
Bine :kuss2:

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Danke für deinen tollen Bericht, es hat Spass gemacht ihn zu lesen

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Ganz toll und lebendig geschrieben, ich war richtig live dabei und habe einige Notizen für unseren anstehenden NY-Aufenthalt gemacht.

Ich finde die Stadt auch einfach nur Klasse, sehr beeindruckend und immer wieder voller neuer Erlebnisse.
Notfalls würde ich auch allein hinfliegen....

Vielen Dank für den schönen Reisebericht!



For this message the author Route66 has received thanks: binehh (03.03.2016, 19:52)
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BeitragVerfasst: 04.03.2016, 08:31 
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Wirklich ein sehr schöner Bericht, man merkt dir die Begeisterung gut an. Was deinen Mann betrifft - ich sag hier immer gebetsmühlenartig, wie wichtig die allerbequemsten Schuhe sind. Allein das kann einem schon viel vermiesen und New York im Winter ist wirklich, wirklich hart. Vielleicht hätte es ihm bei angenehmen Temperaturen, blühender Natur und häufigeren Pausen besser gefallen. Das ist nochmal ein ganz anderes New York und wenn man nicht mehr kann (an diesem Punkt waren wir alle schon oft), setzt man sich halt mal mit einem Kaffee oder Tee auf die nächste Parkbank und sieht dabei zu, wie die Welt vorbei zieht. Mir tut's ein bisschen leid für dich, dass der Funke bei ihm nicht übergesprungen ist.

Aber allein in New York ist es auch schön, habe ich auch schon gemacht und es ist mal ein völlig anderer Urlaub, wenn man überhaupt keine Rücksichten auf die Befindlichkeiten anderer nehmen muss. Das hat was. Man spricht ja immer davon, wie schön es ist, seine Erlebnisse mit anderen zu teilen. Nur, wenn sich der andere für diese Erlebnisse gar nicht begeistern kann, macht das Teilen eben auch keinen Spaß.



For this message the author Marion has received thanks: binehh (12.03.2016, 16:14)
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BeitragVerfasst: 04.03.2016, 10:59 
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Vielen Dank für den schönen Bericht!

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For this message the author Ines has received thanks: binehh (12.03.2016, 16:14)
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Ein wunderschöner Bericht, danke!

Vielleicht ist es aber auch noch nicht ganz "verloren" bei ihm. Vielleicht muss er erst alles mal verdauen und wenn in ein paar Monaten was im Fernsehen kommt oder so bekommt er vielleicht doch Lust. Bei meinem Mann war es so mit dem Schiffchen-fahren. Jetzt bekomm ich ihn kaum mehr von Bord ;-)

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BeitragVerfasst: 04.03.2016, 14:25 
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Marion hat geschrieben:
.........Man spricht ja immer davon, wie schön es ist, seine Erlebnisse mit anderen zu teilen. Nur, wenn sich der andere für diese Erlebnisse gar nicht begeistern kann, macht das Teilen eben auch keinen Spaß.


Diese Erfahrung habe ich leider auch schon einmal machen müssen - Erfahrungen teilen ist wunderschön, aber allein Urlaub machen muss auch nicht verkehrt sein ;)



For this message the author Route66 has received thanks: binehh (12.03.2016, 16:15)
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BeitragVerfasst: 08.03.2016, 15:57 
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Danke für den tollen Reisebericht! Hat viel Spaß gemacht zu lesen :) :!:



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