New York Pass
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BeitragVerfasst: 08.09.2015, 14:33 
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Hallo Gila, finde das mit dem Plastik gar nicht schlimm. Ich bin ja ein altes Camper Kind :wink: Mich hat nur die Größe der Teller erschüttert :shock:
Und abends essen wir ganz schick mit Porzellan im Restaurant.


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BeitragVerfasst: 08.09.2015, 23:09 
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7. September 2015

Unser sogenannter „Fun day at Sea“!
Wir werden früh wach und schalten erst mal den Fernseher ein. Mangels Fenster ist das die einzige Möglichkeit das Wetter zu überprüfen. Auf dem Bildschirm sehen wir, dass gerade die Sonne aufgeht. Wow, sieht das toll aus.

Wir springen aus dem Bett und rennen mit Fotoapparat und I Phone bewaffnet an Deck. Aber leider knapp zu spät. Auch wenn wir uns wirklich nicht verlaufen haben, ist die Sonne schon am Himmel. Naja, haben ja noch ein paar Tage um das hinzukriegen. Da wir aber schon mal wach sind, wird auch gleich gefrühstückt. Wir haben es auf eines der tollen Lounge Möbel im Serenity Bereich abgesehen und denken, dass diese schnell belegt sind.

Frühstück mit Blick aus Meer hat was. Und die Auswahl ist echt gut. Sowohl Marc als auch ich werden fündig. Auf dem Zimmer holen wir unser Equipment für den Tag und zockeln nach oben. Yes, das begehrte Möbel ist noch frei. Unsere kleine Sofamuschel steht da und wartet auf uns. Herrlich bequem das Teil. Und Schatten haben wir auch. Wir schauen Fotos und ich tippe ein wenig. Und da wir den ganzen Tag auf See sind, gönnen wir uns ein wenig Carnival W Lan. Die Füchse verhindern, das man sein Handy als Hotspot freischalten kann und so müssen wir beide blechen. Aber ist ja Urlaub und ohne WIFI ist ja auch blöd. Mit Blick aufs Meer schreiben wir mit Freunden und schauen was unsere Bekannten bei facebook so treiben. Marc spielt COC und ich lege mich ab und zu mal in die Sonne.

Tut mal ganz gut so ein Relax Tag. Aber wir sind uns schnell einig, dass ein Pool Urlaub für uns nichts wäre. 14 Tage am Pool liegen und nix tun??? Hölle!!! Wir freuen uns darauf, dass wir morgen Boston erobern können.

Am Mittag schlurfen wir zum Buffetrestaurant. Nix tun macht schließlich hungrig. Am Pool unten ist Labor Day Pool Party. Von dem ganzen Trubel kriegen wir im Ruhebereich nichts mit. Überhaupt ist auf dem Schiff wenig los. An den Bars ist Trubel und Party. Aber ansonsten sind wahnsinnig viele Liegen frei und ganze Bereiche sind verwaist. Ich bin jetzt mal so frech und stelle die Theorie auf, dass sich die meisten Urlauber nicht gerne allzu weit weg von der Theke aufhalten. Getränke und vor allem Cocktails sind hier nun mal unfassbar wichtig. Aber wie sagt Marion immer so schön, jeder Jeck ist anders.

Nach dem Essen gammeln wir noch ein wenig an Deck rum. Aber irgendwann halten wir soviel Ruhe einfach nicht mehr aus und machen uns fertig fürs Gym. Die Geräte sich echt gut in Schuss und der Raum ist angenehm klimatisiert. Und wie erwartet, ist für Unterhaltung gesorgt. Man, wenn Urlauber Sport treiben, ist das besser als jede Comedy Show. Es gibt hier einige die wirklich regelmäßig trainieren und ihr Programm klasse durchziehen. Aber viele sitzen anscheinend nicht allzu oft an den Geräten und wir schwanken zwischen Lachen und Entsetzten.
Total witzig ist die Dame auf der Beinpresse, die sich und ihre sportlichen Fähigkeiten wohl etwas überschätzt. Sie bekommt das Gewicht keinen Millimeter bewegt und behauptet standhaft das Gerät sei defekt. Als Marc ihr das Gewicht reduziert ist die Maschine plötzlich wohl doch funktionstüchtig! Herrlich!
Eine junge Frau überbietet aber alles. Ich kenne es wohl aus diversen Studios, dass Männer beim Gewichte heben schon mal lustige Laute von sich geben. Erinnert manchmal so an Brunftschreie. Aber die Lady hier ist noch viel besser! Sollte die Szene bei Katz Delicatessen von „Harry meets Sally“ jemals neu vertont werden, ist sie dazu prädestiniert den gefakten Orgasmus synchron zu sprechen. Wie man bei leichten Übungen auf der Matte verbal so in Wallung kommt, echt einmalig! Ich bin nicht die Einzige die fast ihre Gewichte fallen lässt und sich jedes mal wieder zusammen reißen muss, wenn sie los stöhnt.

Nach etwa einer Stunde haben wir uns für heute genug ausgetobt und wir trinken auf dem Lido Deck noch einen Kaffee. Kaffee nach dem Sport hat immerhin bei uns Tradition und gehört zum festen Ritual. Ansonsten an der Theke des Fitnessstudios, jetzt halt auf hoher See.

Wieder in der Kabine steht großes Styling auf dem Programm. Heute abnd ist der Dress Code „Cruise Elegant“ ausgerufen. Da muss ich doch mal ein Kleid anziehen. Auch Marc zieht sich schick an und wir machen und auf den Weg zum Black Pearl Restaurant. Wow, einige haben sich echt in Schale geschmissen. Hat schon was. Da kommt Kreuzfahrt Feeling auf. Wie gut, dass wenige Passagier alle Codes ignorieren und uns in Bermuda Shorts und Sneakern daran erinnern, dass wir auf der Carnival und nicht der MS Deutschland sind.

Im Restaurant gibt es heute echt leckere Sachen zur Auswahl. Wir essen unter anderem Alligator Fries. Aber das wohl meist gewählte Gericht des Abends ist Lobster. Ich bewundere unsere Chef Kellnerin. Das Restautrat ist berstend voll und sie hat alle Tische ihres Bereichs im Blick. Nichts entgeht ihr und sie rennt als würde sie für einen Marathon trainieren. Wahnsinn! Wir genießen das gute Essen und die lustige Showeinlage der Kellner. Hat heute Abend echt was vom Traumschiff (ja, ich gucke den Quatsch wirklich gerne!).

Eigentlich wollten wir uns noch eine Show ansehen. Aber das Faulenzen hat uns total umgehauen und nachdem wir noch ein wenig dem Sänger in der Lobby Bar gelauscht haben, machen wir uns auf den Weg in die Kabine.
Morgen klingelt der Wecker ja 6 Uhr, das muss man früh ins Bett!



For this message the author diaetschwester has received thanks: Lissy2311 (09.09.2015, 05:26)
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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 06:17 
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Na euch scheint es ja gut zu gehen. =) Tolles Bericht und viel Spaß weiterhin.

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For this message the author Maleja has received thanks: diaetschwester (09.09.2015, 14:00)
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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 08:50 
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Haaach, herrlich! Ich liebe die erfrischenden Berichte von dir liebe diaetschwester! :wink:
Freu mich auf die Fortsetzung :)

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2016 24h Island und ein paar Tage Kanada - die etwas andere Reise • 2017 Florida + Kreuzfahrt • 2018 Florida + Kreuzfahrt • 2018 Indian Summer mit der AIDA Diva inkl. NYC



For this message the author saselie has received thanks: diaetschwester (09.09.2015, 14:00)
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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 14:01 
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8. September 2015

Typisch Svenja, wenn ich weiß, dass es was zu erleben gibt, ist nicht viel mit schlafen. Zum ersten Mal wache ich um 2 Uhr auf. Jedoch schaffe ich es bis etwa 5.30 weiter zu schlafen. Dann habe ich aber wirklich Hummeln im Popo und schleiche mich schon mal ins Bad. Muss ja mal anfangen mich dick einzucremen. Heute sind mehr als 30 Grad angesagt. Und wir werden stundenlang durch die pralle Sonne laufen. Meine Haut ist leider absolut nicht urlaubstauglich. Bin mir jetzt schon sicher, dass ich trotz LSF 50 heute Abend aussehe wie ein Lobster (aber passt ja super zu Boston!) :roll: .

Auch Marc wird langsam wach und bewaffnet mit I Phone und Kamera geht es an Deck. Wir wollen Bilder vom Einlaufen knipsen. Aber was ist das??? Der vordere Teil des Schiffs ist aufgrund starken Windes abgesperrt. So ja nicht, wir wollen Fotos. Und da ich ja in den letzten Tagen immer für mein vorbildliches Verhaltens gelobt wurde, haben wir ja jetzt wohl ein wenig Ungehorsam gut. Also mal schnell die Schilder und Absperrbänder ignoriert und auf zum Fotos machen. Falls einer kommt, machen wir halt auf blöde deutsche Touris, die keine Schilder lesen können. Unschuldig gucken konnte ich schon immer!
Ungestört machen wir die ersten Fotos und genießen die aufgehende Sonne. Der angeblich starke Wind ist übrigens echt niedlich. Jeder Hamburger würde sich totlachen. Das ist keine steife Brise sondern höchstens ein laues Lüftchen!

Nach unserer kleinen Foto Session gehen wir zum Frühstück. Das gefällt mir echt gut. Immer frisches Obst und diese tollen fettfreien Milchprodukte. Und nicht zu vergessen gleich drei Sorten Süßstoff. Da starte ich mit einem guten Gewissen in den Tag. Marc auch, er gönnt sich Bacon, Toast und alles was er will. Ich weiß jetzt schon, dass am Ende des Urlaubs meine Hose kneift und er wahrscheinlich wieder 2 Kilo weniger hat :evil: !

Nach dem Frühstück geht es zum zweiten Mal ans Foto schießen. Das Einlaufen im Hafen ist echt spannend und ich bin schon wieder total aufgeregt. Weiß ja nicht wie andere Leute das hinkriegen, so cool und gelassen zu bleiben. Ich hüpfe fast vor Freude über das Deck und fühle mich wie das Duracel Häschen auf Ecstasy. Finde den Flughafen toll, da im Minuten Takt Flugzeuge über unseren Kopf donnern, bewundere das Kreuzfahrtschiff Celebrity Cruise mit seinen Luxuskabinen (ein Whrirlpool auf der privaten Veranda und einer in der Kabine sind zu sehen!) und überhaupt finde ich alles toll! Vor allem das Wetter!

Bevor wir das Schiff verlassen nutzen wir die Internetverbindung unserer neuen Simkarten. So nah an der Küste klappt dies ganz gut und ich gebrauche Marcs Handy als Hotspot um meinen Reisebericht und ein paar Bilder hochzuladen.

Dann geht es aber endlich von Bord. Haben ja viel vor. Wollen heute den kompletten Freedom Trail ablaufen und etwas amerikanische Geschichte erleben. Im Hafen nehmen wir für den Weg in die Innenstadt den Bus. Gar nicht so einfach, denn eine Gruppe Asiaten war schneller. Und wenn ich mich immerhin noch bemühe, meine Aufregung zu verbergen, ist die „Anführerin“ dieser Gruppe dazu anscheinend nicht mal annährend in der Lage. Sie ist mit dem Bezahlen im Bus total überfordert und kommt immer wieder zu dem irgendwann zu Recht genervten Busfahrer zurück. Sie will jedes Mal ihr Wechselgeld zurück und er sagt ihr immer wieder, dass es auf die Karte gebucht wurde. Irgendwann haut sie dann endlich ab und wir können auch bezahlen und einsteigen.

Die Fahrt geht schnell vorbei und wir sind wenige Minuten später an der South Station. Von hier machen wir uns auf den Weg zum Beginn des Freedom Trails. Auch wenn es noch früh ist, wird es schon verdammt heiß. Nachdem wir im Visitor Center waren machen wir uns mit einer Karte auf den Weg die ersten Stationen zu erkunden. An jeder Station machen wir ein paar Fotos und ich übersetze Marc die wichtigsten Infos zum jeweiligen Punkt.

Bei 7 Eleven gibt es kalte Getränke und wir kämpfen uns tapfer weiter über die heißen Straßen voran. Die alten Grabsteine auf einem uralten Friedhof haben es uns besonders angetan. Ansonsten gibt es sehr viele Kirchen und alte Gebäude, die alle etwas mit der Geschichte der Unabhängigkeit zu tun haben. Hat so ein bisschen was von Wandertag, aber macht Spaß. Gebe ja zu, dass wir zwei eher zu den Banausen gehören was Kultur und Geschichte angeht. Aber so in Verbindung mit einem Spaziergang ist das doch ganz interessant. Man ist ja auch in lustiger Gesellschaft. Der rote Faden zieht Touristen als allen Ländern an und an jedem Punkt ist viel los. Und Touristen sind immer irgendwie unfreiwillig komisch (die Verfasserin dieses Texts nicht ausgenommen!).

Aber auch abseits der markierten Punkte gibt es immer wieder interessantes zu sehen. Tolle Pubs in alten Häusern und eine schöne Feuerwache. Dort fotografieren wir die Trucks. Einer der Feuerwehr Männer kommt heraus und bietet uns an uns vor den Trucks zu fotografieren. Wir sind zwar durchgeschwitzt und ich finde gewisse Ähnlichkeit mit einem Lobster kann ich aufgrund meiner Gesichtsfarbe nicht mehr abstreiten, aber was soll es. Weg mit der Eitelkeit und her mit den Erinnerungen!

Natürlich besuchen wir auch den Quincy Market. Den hat uns unsere Freundin Nicole ans Herz gelegt. Wow, wirklich schön. So viele interessante Stände mit unterschiedlichen Gerichten. Und das alles in einem schönen historischen Gebäude. Leider sind wir noch satt vom Frühstück und begnügen uns mit dem Probieren einer wirklich tollen Muschelsuppe und einigen Erinnerungsfotos.

Im historischen Gebäude gegenüber erfahren wir, dass dort für heute die Führungen eingestellt wurden. Die Dame dort erklärt, dass es bei der Hitze unverantwortlich sei mit Leuten so lange durch die Stadt zu laufen. Es sind auch mittlerweile mehr als 30 Grad und die Sonne brennt vom Himmel. Der Asphalt wärmt zusätzlich von unten und ich hoffe, dass Rexona in der Werbung nicht lügt und mein super Deo nun zusätzliche Reserven aktiviert um mich und meine Umgebung vor Gerüchen zu schützen.

Irgendwann nutzen wir einen schattigen Innenhof für eine kleine Pause und erfrischen uns mit Wasser und Bananen. Und ich gönne mir ein Snickers Eis. Bin echt hungrig und will ja nicht zur Diva werden (ja, ich bin wohl wirklich werbegeschädigt!).

Über eine ziemlich verrostete Brücke gelangen wir zur USS Constitution. Das Schiff wird gerade restauriert. Aber das Museum ist echt klasse. Auch für Museums Banausen wie uns interessant. Man erfährt alles über das Leben der Seeleute früher an Bord. Wir können sogar in einer Hängematte probe liegen und in einer Simulation eine Kanone abfeuern. Ein echt netter Guide zeigt uns mit Werkzeugen, wie früher die Schiffe abgedichtet wurden. Hier gibt es viel zum Anfassen und Ausprobieren. Genial und wir lassen gerne eine Spende da. (Der Eintritt ist nicht vorgeschrieben, es wird jedoch um eine Donation gebeten).

Der Tag vergeht wie im Flug. Es ist mittlerweile 14.30 und es wird einfach nicht kälter. Wir entscheiden und mit dem Taxi zurück zum Schiff zu fahren. Auf der Straße können wir keines entdecken. Das ist wohl ein großer Unterschied zu New York. Aber wir entdecken ein Hotel in der Nähe. Und wie erwartet steht dort ein Taxi vor der Tür. Der nette indische Fahrer bringt uns zum Cruise Terminal. Und da wir so in Urlaubslaune sind honorieren wir die nette Fahrt mit einem dicken Trinkgeld. Der Fahrer bedankt sich überschwänglich und wir gehen zurück an Bord.

Und stürmen erstmal das Buffet. So viel Bildung macht schließlich hungrig. Gestärkt verziehen wir uns mit unserem Elektro Sielzeug in den Erwachsenen Bereich an Bord. Hier ist wieder nichts los und der nette Barkeeper aus Bali freut sich, dass ich ihm mit meinem Mac Book an der Theke Gesellschaft leiste. Der muss sich echt langweilen. Ich sitze jetzt hier seid etwa einer Stunde und tippe und er hatte außer mir nur zwei Gäste!

Ich will ja nicht allzu viel über unsere Mitreisenden lästern, aber ich tue es doch! Wie erwartet schaffen es wohl nicht alle pünktlich an Bord und irgendwann werden sehr viele Passagiere ausgerufen, die sich dringend melden sollen. Ein asiatisches Paar steht vor unserem Sofa an der Reeling und entdeckt wohl befreundetet „zu Spät Kommer“ und versucht diese durch heftiges Winken und Rufen zur Eile anzutreiben. Erneut kann ich nur auf ruhige See hoffen! Nicht alle werden es hier auf die Rettungsboote schaffen. (Aber wenn ich jetzt natürliche Auslese schreibe, bekomme ich bestimmt Ärger von meiner Mama!)

Marc beobachtet von der Reeling aus das Auslaufen aus dem Hafen. Respekt, ich habe oft mit meinem kleinen Fiesta Parkprobleme aber der Kapitän manövriert das Schiff sicher aus dem Hafen. Während Marc noch die vorbeiziehende Landschaft bewundert, rolle ich mich auf dem Sofa ein und döse ein wenig. Geschichte ist halt doch ermüdend. Aber kaum habe ich die Augen zu, ertönt das Horn unseres Schiffes. Der Kapitän hupt wie verrückt und immer mehr Passagier kommen zur Reeling. Auch ich torkel ein wenig schlaftrunken nach vorne um zu sehen was los ist.
Komme gerade rechtzeitig um live bei der Wahl des Deppen des Tages dabei zu sein. Genau vor uns in der Fahrrinne steht ein Angler mit seinem Miniboot. Der steht mit dem Rücken zu uns und angelt seelenruhig weiter, während unser Schiff weiter Alarm schlägt.
Die anderen Angler auf den Booten jenseits der Fahrrinne winken und rufen und versuchen alles um den Typ aufzuwecken. Buchstäblich in letzter Sekunde checkt auch er was los ist und bequemt sich den Weg freizumachen. Aber nur gerade soweit wie nötig. Knapp außerhalb der Fahrrinne angelt er dann weiter.
Die Passagiere der Carnival Splendor lassen es sich natürlich nicht nehmen ihm zuzuwinken, zu rufen und zu prosten. So was erlebt man ja auch nicht alle Tage!

Unser Abend an Bord ist wirklich klasse. Wir haben anscheinend den Jetlag ein wenig überwunden und schaffen es sogar mal zum Abendprogramm.
Bein Abendessen sitzen wir an einem großen Tisch mit zwei netten Paaren aus Kanada und zwei Damen aus Jersey. Alle sind sehr gesprächig und unterhaltsam und das Essen vergeht wie im Flug. Meine Vorspeise heute ist ein absoluter Traum. Nudeln mit fantastischen Meeresfrüchten.
Nur leider machen die Nudeln mich so satt, dass ich den vorher ausgewählten Nachtisch nicht mehr bestellen kann. Ich bin einfach zu voll.
Marc und ich schlendern noch ein wenig durch die Shops und schauen uns das Spektakel in der Lobby Bar an. Dort ist so eine Art lustiges Musikraten. Verschiedene Songs werden angespielt und einzelne Passagiere sollen diese weiter singen. Je nach „Leistung“ gibt es eine Medaille oder eine Statue. Due Leute sind alle super drauf und einige sind wahre Entertainment Künstler.
Weiter geht es für uns noch zur großen Abendshow.
Danach fallen wir aber endgültig platt ins Bett. Ich stelle schnell noch den Wecker. Denn morgen heißt es auf nach Portland!



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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 21:42 
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Ach Svenja, es ist einfach herrlich deinen Bericht zu lesen, man kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr raus.
Aber ich lese da eine Veränderung, 14 Tage am Pool wären nicht auszuhalten - das war doch mal anders oder :wink:
Der alte Friedhof in Boston dürfte der Granary Buriel Ground gewesen sein, da waren wir auch ewig zum Fotografieren.
Beim Bunker Hill Monument wart ihr also nicht mehr? Wir haben damals die USS Constitution ausgelassen...

Gruß
Eva


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BeitragVerfasst: 09.09.2015, 23:06 
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Hallo Eva, ja die Pool Zeiten sind vorbei :wink: Das war mal :mrgreen:
Wie der Friedhof hiess, weiß ich gar nicht mehr. Stand auf dem Plan, aber ich hab es vergessen.
Und die letzte Station haben wir aufgrund der Hitze ausgelassen. Waren am Nachmittag mehr als 33 Grad und ich wollte einfach nicht mehr. Legen gerade in Portland an Deck und warten aufs Auslaufen. Aber morgen dann Kanada :mrgreen: :daumen1:


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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 05:49 
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Hallo Svenja,
auch ich lese mit Begeisterung mit, freue mich auf die Fortsetzung.
LG Monja


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BeitragVerfasst: 10.09.2015, 17:23 
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9. September 2015


Heute Morgen werde ich doch tatsächlich von meinem Wecker geweckt. Es ist 7 Uhr und mein I Phone meint es sei Zeit aufzustehen. Ich springe wieder sofort aus dem Bett und schmeiße die Festbeleuchtung in der Kabine an. Findet Marc jetzt irgendwie nicht so gut. Also ok, Licht wieder aus. Dann gehe ich halt erst mal ins Bad.
Als wir den Fernseher anschalten um nach draußen zu sehen, stellen wir fest, dass wir tatsächlich schon im Hafen von Portland liegen. Krass, in unserer Innenkabine bekommen wir wirklich so gar nichts mit. Wir frühstücken also mit Skyline Blick. Auch wenn die Skyline in Portland doch sehr überschaubar ist. Für heute habe ich Tickets der Casco Bay Line geordert. Das sind kleine Fährschiffe die auch heute noch die vorgelagerten Inseln anfahren und mit allen nötigen Gütern versorgen. Wir haben die Mailboat Tour gebucht. 3 Stunden Rundfahrt für 16 Dollar.

Nach dem Frühstück geht es von Bord. Im Hafen schmeiße ich google Maps an, um zu sehen wie weit es bis zum Anleger der Fährschiffe ist. 100 Meter sagt mein Navi. Ok, das sollten wir in den 90 Minuten bis zur Abfahrt schaffen. Der Empfang in Portland ist toll. Ein Sänger mit Gitarre steht im Hafen und singt. Der Typ hat eine wahnsinnige Stimme und ich schmeiße ihm etwas in sein Tip Glas. Er hat auch CDs dort liegen. Überlege kurz aber entscheide mich dann dagegen mir eine als Andenken zu kaufen. Schade eigentlich, wenn ich jetzt darüber nachdenke.

Als erstes schauen wir uns die Ableger der Casco Bay an. Nun, da wir genau wissen wo es losgeht, schlendern wir in Ruhe ein wenig an der Hafenpromenade entlang. Man ist das hier alles süß. Ich bin begeistert. Der Ort ist wirklich Zucker! Am Hafen gehen wir in einen Fischmarkt. In großen Becken schwimmen massenweise Lobster und warten darauf gekauft und gekocht zu werden. Die armen Viecher. Es gibt irre viele Sorten an Fisch, Austern etc.. Hoffe es gibt heute Abend wieder Meeresfrüchte im Restaurant. Gerade haben mir die Lobster noch Leid getan. Aber wenn ich mir die Fische in der Auslage in Soße auf meinem Teller vorstelle, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Am Ende des Piers entdecke ich eine große Fisch „Fabrik“. Von weitem sehen wir schon hunderte von Möwen die auf den umliegenden Gebäuden sitzen und sich immer wieder auf einen großen Container stürzen. Es riecht wahnsinnig intensiv nach Fisch. Kein Wunder in der Halle werden bestimmt Tonnen von Fisch umgeladen und draußen stapeln sich haushoch offene Fässer. Männer mit Gabelstaplern fahren hin und her und transportieren Fische von einer Halle zu andern. Ich lächel mal nett und gehe weiter. Wird mich schon jemand wegjagen, wenn es verboten ist hier rumzulaufen. Marc bleibt etwas zurück und murmelt was von Werksgelände (der kann halt nicht so nett lächeln). Ich will aber näher an die Möwen und ein paar Fotos schießen. Die Tiere sind aus der Nähe irre groß. Und es sind so unfassbar viele. Also sollte es je einen zweiten Teil der „Vögel“ geben, wäre das der perfekte Drehort für den Showdown. Ich erinnere mich an mein Abenteuer mit dem Pelikan in Florida letztes Jahr und bin froh, dass ich heute Turnschuhe tragen. Die verliere ich auf der Flucht nicht so schnell. Doch trotz Turnschuhen traue ich mich bald nicht mehr näher an den Container mit den Fischabfällen. Die Möwen sind einfach in der Überzahl und ich trete den Rückzug an.

Wir schlendern weiter den Hafen entlang und machen viele Fotos. Hier gibt es so süße kleine Shops und Geschäfte. In einer Straße weiter Richtung Innenstadt sind tolle kleine Kneipen und Restaurants in schönen alten Gebäuden untergebracht. Alles liebevoll restauriert und echt klasse gemacht. Das grobe Kopfsteinpflaster rundet das Gesamtpaket ab. Portland ist einfach entzückend!

Nun machen wir uns aber auf zur Fähre. Stellen uns in die Reihe vors Schiff. Marc fällt auf, das alle außer uns Getränke und Essen dabei haben. Haben die etwa keinen Verkauf an Bord? Ich kann mir das kaum vorstellen. Aber Marc kauft sicherheitshalber 2 Flaschen Wasser an einem Automaten. Eine gut Idee, wie sich spätestens an Bord herausstellen soll.
Während wir am Anleger warten wird alles was die Insulaner brauchen an Bord befördert. Vom Laminat, über die Tagezeitung, über Lebensmittel und Styroporplatten.

Als alles verladen ist dürfen auch wir an Bord und suchen uns einen Platz an Deck aus. Beim Rundgang durchs Boot sehe ich, dass es wirklich keinen Getränkeverkauf gibt und der einzige Getränkeautomat leer ist. Danke Marc für die Eingebung mit dem Wasser! Die Fahrt ist echt toll. Die kleinen Inseln sind mit Häusern wie aus den Filmen bebaut. Schöne Holzfassaden in Blautönen und herrliche Veranden. So kann man es aushalten. Aber ganz ehrlich, wohnen wollte ich da nicht. Wenn beim Paket mit dem Baumaterial nun was fehlt, kann der Besteller warten bis die nächste Fähre kommt und ihm was bringt. Geschäfte gibt es dort nicht. Und von einem Fitnessstudio mal ganz abgesehen. Das wäre mir echt zu einsam. Aber zum Schauen ist es große Klasse. Besonders als tatsächlich eine Dixie Toilette verladen wird. Ok, die Fähren transportieren wohl echt alles.

Ich hatte zum Frühstück wie gewohnt nur ein wenig Obst und Joghurt. War felsenfest davon überzeugt an Bord etwas kaufen zu können. Irgendwann knurrt mir trotz herrlicher Aussicht der Magen. Und wer mich kennt weiß, dass ich hungrig nicht so gut zu ertragen bin. Sitze also etwa wehleidig auf meiner Bank und ärgre mich, dass ich mich nicht vorher erkundigt habe, ob man an Bord etwas kaufen kann. Aber im Land des Konsums hätte ich wirklich nicht damit gerechnet, dass sich jemand die Chance entgehen lässt auf dem Boot etwas anzubieten. Bevor wir an einer weiteren Insel anhalten macht der Kapitän eine Durchsage. An Land gäbe es einen kleinen Shop, der meist geöffnet hat. Falls also jemand nichts zu Essen dabei habe, hätte man die Chance etwas zu kaufen. Er würde 10 Minuten anhalten. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Ich bin die erste, die an der Gangway steht und losrennt sobald wir anlegen. So schnell war ich früher bei den Bundesjugendspielen auf den 100 Metern bestimmt nicht. Aber da gab es ja auch kein Snickers am Ziel. Während die meisten Touristen noch auf dem Weg von Bord sind, komme ich freudig strahlend mit zwei Snickers zurück. Ach, soll mal einer sagen wir Frauen wären anspruchsvoll. Wer will schon Diamanten, wenn er einen Schokoriegel haben kann!? Und ich bin ja gar nicht so. Einzelkind hin oder her, Marc bekommt auch ein Snickers. Zufrieden kauend treten wir den Rückweg nach Portland an.
Als der Kapitän Delphine ruft, lege ich zum zweiten Mal für heute einen olympiaverdächtigen Sprint hin und stürze zur Reeling. Aber leider zu spät. Die Tiere lassen sich nicht mehr blicken.

Nach drei Stunden Rundfahrt legen wir wieder in Portland an. Wir gehen die 100 Meter zur Carnival zurück und essen Mittag an Bord. Das Snickers hat uns zwar vorm sicheren Hungertod bewahrt. Aber ein wenig indisches Essen kann ja nie schaden. Nach dem Essen gibt es noch Kaffee für mich. Aber hier passiert mir das Unfassbare. Ich trinke aus Versehen Entkoffeinierten Kaffee! Man, die Automaten sind zwar dezent beschriftet, aber sehen absolut identisch aus. Und an dieser Station stehen die WMF Maschinen andersrum als dort wo ich sonst immer meinen Kaffee hole. Hoffe ich schlafe bei der zweiten Runde Portland nicht während dem Laufen ein. Koffeinfreier Kaffee, ich bin echt entsetzt! Aber immerhin hat der Schock meinen Puls soweit ach oben gebracht, dass ich mich in der Lage sehe mit Marc von Bord zu gehen. Wollen noch ein wenig von der kleinen Stadt sehen, bevor wir wieder ablegen. Und so machen wir uns auf den Weg vom Schiff. Während uns die meisten Passagiere schon wieder entgegen kommen.

Wir schlendern durch kleine Souvenirläden. Leider können wir nirgends so eine kleine Schneekugel mit Lobster entdecken Gila. Es gibt zwar alles, wirklich ALLES mit Hummermotiv aber genau die Schnee Kugel aus Boston leider nicht. In einem kleinen Park machen wir Rast auf einer Bank und schmökern in lokalen Immobilienheften. Unser Traumhaus ist aber nicht dabei. Können ja auch die Mühle nicht verlassen!

Die Zeit vergeht wie im Flug und wir machen uns auf den Rückweg zum Schiff. Hier achte ich peinlich genau darauf, dieses Mal richtigen Kaffee zu holen. Wir gehen in unseren Lieblingsbereich an Deck. Aber was ist das??? Die Sofas sind doch tatsächlich besetzt. Na gut, die Liegen im Serenity Bereich sind ja auch nicht zu verachten. So schön fett gepolstert, da kann man es auch aushalten. Und zwar so gut, dass Marc und ich beide wegdösen während wir aufs Auslaufen warten. Zum Glück passt der Kapitän auf uns Schlafmütze auf und weckt uns mit seinem Horn, damit wir das Auslaufen nicht verpassen. Mittlerweile ist es wahnsinnig windig geworden. Und auf dem Deck fliegen leere Becher durch die Gegend. Einigen Passagieren weht es die Mütze vom Kopf. Zum Glück tragen wir Kapuzenpullover, da weht nix weg.

Ich lieg in mein Handtuch eingemummelt auf meiner Liege und ziehe die Fotos aufs Mac Book. Und im Anschluss tippe ich den heutigen Bericht. Denn die Sonne knallt so auf meinen Bildschirm, dass ich die Fotos leider nicht erkenne.

So, nun tippe ich weiter. Mussten dann doch das Deck räumen. Es wurde dort so windig, dass die Crew die Liegen eingeräumt hat. Auf dem Weg nach drinnen kam uns ein kleiner Hocker entgegen geflogen. Wird also bestimmt spannend! Nun sitzen wir auf dem Lido Deck. Hier wurde das Dach geschlossen und wir sitzen windgeschützt an einem Tisch und beobachten durch die Glasfront das Meer. Werden hin und her geschaukelt und sind mal gespannt wie sich das noch so entwickelt. Ist ja meine erste Kreuzfahrt und ich weiß nicht, ob ich seefest bin. Marc hat da Erfahrung von der Aida und behauptet man muss nur genug essen. Je voller der Magen desto geringer ist die Chance, dass einem schlecht wird. Ok, ich werde also in der Nähe des Frozen Joghurt Automaten ausharren wenn es schlimmer wird!

Der weitere Abend verlief dann doch ruhiger als erwartet. Die Decks waren zwar im unteren Bereich aufgrund des Windes geschlossen aber das Schiff hat nur ein wenig gewackelt. Lediglich als ich mir beim Duschen den rechten Fuß eingeseift habe, und einbeinig versucht habe zu stehen, bin ich umgefallen. Merke mir also beim nächsten stärkeren Seegang die Körperhygiene nicht ganz so ernsthaft zu betreiben.

Zum Essen gab es wie zu erwarten Meeresfrüchte! Heute mit Lobster Soße an Safran Reis. Das schmeckt so gut, da verdränge ich die armen Tierchen aus dem Becken schnell aus meinem Kopf. Aus mir wird auch nie ein Vegetarier. Unsere Kellnerin ist der Knaller. Sie hat ein unglaubliches Namensgedächtnis und weiß den Namen jedes Passagieres an Bord, den sie schon einmal bedient hat. George vom Nachbartisch bestätigt dies und ist begeistert.

Nach dem Essen geht es in die Lobby Bar. Hier ist heute Song Quiz 80er Special. Das macht echt Spaß. Das Unterhaltungsteam spielt 20 Songs an. Jedoch nur ganz kurz. Man hört nichts vom Text sondern nur die Anfangstöne. Aufschreiben muss man Interpret und Titel. Für jede richtige Antwort gibt es nachher einen Punkt.
In der Auflösungsrunde geht Kevin herum und singt mit den Passagieren zusammen die Songs.
Naja, textsicher bin ich da nicht wirklich. Aber bei Footloose tanz ich wohl dermaßen begeistert mit, dass seine Assistentin versucht mich auf die Bühne zu hohlen. Nö, das lassen wir dann doch mal lieber. Marc hat sich schon geweigert sich in die Nähe der Bühne zu setzten, weil er Angst hatte, er müsste singen. Wenn ich da jetzt das Gogo Girl mime, habe ich nachher noch Lobby Bar Verbot.
Also lieber in zweiter Reihe weiter gehüpft.
Von 40 möglichen Punkten schaffen wir es übrigens nur auf bescheidene 11. Das müssen wir noch üben!

Gehen noch einmal kurz auf Decke 11 um zu schauen wie schlimm das mit dem Wind wirklich ist. Alles halb so wild. Aber es hat geregnet.
Wir sind froh, dass wir uns gegen die Kajak Tour entschieden haben.
Marc hatte mir zu Weihnachten eine Kajak Tour geschenkt. Wollten in Saint Johns mit dem Kajak aufs Wasser und nachher am Strand Lobster essen. De Tour ist super bewertet hat aber mit 149 Dollar pro Person auch einen stolzen Preis. Und als die Wettervorhersage für den Tag Regen angesagt hat, haben wir uns dagegen entschieden. Pitschnass im Kajak zu sitzen, so taff sind wir dann doch nicht. Natur und Abenteuer sind ja klasse, aber bitte bei Sonnenschein!

Also wollen wir morgen mal ausschlafen. Ab Mittag ist das Wetter besser gemeldet und soll für einen kleinen Erkundungsgang reichen. Gute Nacht!



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