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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 01:30 
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Mittwoch, 11.09.2013
Tag 9. Na habt ihr noch Lust? ;)

Heute bin ich morgens wieder alleine losgezogen. Zuerst wollte ich zur St. Paul's Chapel weil ich die nach dem Besuch des 9/11 Memorial nicht mehr geschafft hatte. Die Kirche in Lower Manhattan ist die älteste Manhattans und wurde von 1764-1766 gebaut.
Der Grund weshalb ich sie besuchen wollte war ihre wichtige Rolle während des 11. September.Die Kirche überlebte den Anschlag unversehrt, wie durch ein Wunder ging nicht ein Fenster zu Bruch. Verwundete wurden hier versorgt und anschließend diente sie 8 Monate lang als Hilfsstation und Essensausgabe für die Helfer. Feuerwehrmänner, Polizisten, Arbeiter,... alle konnten hierher kommen um sich zu stärken oder auszuruhen. Außerdem kamen Masseure um den Helfern mit ihren schmerzenden Rücken und Gliedern zu helfen, Musiker sorgten für eine angenehme Stimmung.
Noch heute kommen Menschen her um zu trauern. Außerdem dient sie als Ausstellungsgebäude zum 11. September. Wie es der Zufall wollte war ich am 11. Septemer 2013 da. 12 Jahre nach dem Terroranschlag. Das hatte ich vorher nicht bedacht sondern es fiel mir erst auf als ich die Kirche betrat. Drinnen Empfang mich ein Chor der wunderschön und traurig gesungen hat. Damit ihr euch die Stimmung mal genauer vorstellen könnt habe ich auf Youtube ein Video davon gefunden :

http://www.youtube.com/watch?v=SOd6twgJ1GY (leider funktioniert das mit dem einbetten irgendwie nicht bei mir)

Als erstes sah ich die riesigen Plakate von überall auf der Welt die damals gemacht wurden um den Menschen in New York viel Kraft zu wünschen und die Anteilnahme zu zeigen.
Außerdem wurden u.a. der Anzug eines Feuerwehrmannes gezeigt und ein Bett mit vielen Kuscheltieren wo die Helfer sich nach einer 12-18 Stunden Schicht ausruhen konnten. Das alles ging mir schon recht nah, immer mit dem Gedanken dass das alles genau heute vor 12 Jahren geschehen ist, wie viele Menschen unschuldig dabei gestorben sind.
Als ich weiter rum ging stieß ich auf viele Briefe von Angehörigen und Fotos der verstorbenen. Es waren wirklich unzählige. Ich habe ein paar davon gelesen und musste mir immer wieder ein paar Tränen weg wischen während der Chor im Hintergrund immer noch sang. Lange habe ich es aber dann nicht mehr ausgehalten und musste wieder raus.

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Draußen erst mal kurz innegehalten und tief Luft geholt sollte es jetzt nochmal einen Abstecher ins Centure 21 geben. Für die, die es noch nicht kennen: Das ist ein riesiges Kaufhaus mit Designerklamotten die drastisch reduziert sind.
Zuerst hatte ich die Schuhabteilung gefunden, nach einem kurzen Blick war da aber nichts für mich dabei. Irgendwie alles zu viel! Durch ein Treppenhaus ging es dann ins Nebengebäude wo es die Klamotten geben sollte. Da bin ich gleich auf die Männerabteilung gestoßen wo ich mich umgeschaut habe, hab dann aber beschlossen dass mein Freund schon genug bekommen hat und ich jetzt mal an der Reihe bin. Also ging es hoch in die Damenabteilung. So richtig fündig geworden bin ich da aber auch nicht. Mir war das alles zu chaotisch, obwohl mir chaotische Läden eigentlich nichts ausmachen. Vielleicht war ich auch gerade nicht mehr in Shoppinglaune. Allerdings bin ich auch niemand der unbedingt Markenklamotten kauft und dafür waren mir die Sachen teilweise auch noch zu teuer, auch wenn es super Preise waren. Gekauft habe ich mir dann ein schickes Top was ich immer noch super gerne trage wenn wir mal weg gehen.
Wenn ich mich richtig erinnere bin ich danach nochmal zum Times Square gefahren um ein paar Schuhe für meine Mama zu kaufen, die ihr dann leider nicht gepasst haben!

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Anschließend ging es nach Hause wo meine Freundin wartete. Heute hieß es sich mal ein bisschen hübsch zu machen, wir gehen aus :)
Mit der U Bahn fuhren wir bis zur 125th St. in Harlem. Wir hatten etwas mehr Zeit eingeplant und gingen da noch ein bisschen spazieren bis es Zeit war essen zu gehen. Für heute war Silvias Soulfood Restaurant geplant. Mein Freund fragte schon täglich ob ich endlich mal Soulfood essen war. Ich erinnere mich noch gut wie er mir vor ein paar Jahren von dem Maisbrot seiner Oma aus Virginia vorgeschwärmt hat. Jetzt wollte ich das endlich mal selber probieren, nachdem meine Backversuche nicht wirklich geglückt sind (sagt zumindest mein Freund).
Da es noch recht früh war hatten wir Glück und es war nicht viel los. Meiner Freundin war es draußen zu warm also setzten wir uns rein. Dort hingen viele Bilder von prominenten Gästen wie Barack Obama und natürlich den „üblichen“ Hip Hop Größen. Das Restaurant war nicht unbedingt das schönste wo ich je war, nennen wir es authentisch ;)
Ich hatte Rippchen mit Mais und Knoblauchkartoffelbrei. Es war lecker, aber für mich etwas zu deftig. Wenn es so warm ist bevorzuge ich doch eher die leichte Küche. Der Service war, wie überall, wieder sehr nett und als wir gingen war das Restaurant auch voll.

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Und jetzt kam endlich eines meiner Highlights auf die ich mich vorher schon tierisch gefreut hatte. Wir gingen ins legendäre Apollo. Hier wieder eine Info für die, die es nicht kennen: Das Apollo ist „einer der bekanntesten Aufführungsorte Afroamerikanischer Musik“ (Wikipedia). Anfangs war es ein Ort für die Afroamerikaner, mit Besitzerwechsel war es dann nur noch für weiße zugänglich und dann einer der ersten Orte wo gemischtes Publikum zugelassen war. Außerdem war es der Vorreiter der allgegenwärtigen Castingshows. Seit 1934 findet hier wöchentlich die Amateur's Night statt wo Menschen mit oder ohne Talent (Sänger, Tänzer, Comedians,...) vor gnadenlosem Publikum auftreten können. Gnadenlos weil das Publikum entscheidet ob derjenige weiter kommt oder nicht. Entweder gibt es tosenden Applaus oder es wird gebuht bis ein Clown kommt um den Künstler von der Bühne zu kicken. Hier wurden früher großartige Künstler wie Ella Fitzgerald, Stevie Wonder, Jackson 5, James Brown oder Lauryn Hill entdeckt.Man weiß also nie was einen auf der Bühne erwartet. Für mich war es ein unbeschreiblich tolles Gefühl die heiligen Hallen zu betreten. Meine Freundin konnte damit natürlich nichts anfangen „Michael Jackson ist doch eh schon tot“.
Wir hatten Tickets im oberen Rang, in der 3. oder 4. Reihe. Langsam füllte sich der Saal und neben einigen Touristen waren natürlich viele schwarze da die kamen um richtig los zu legen ;) Das alte Theater ist vor ein paar Jahren restauriert worden und wirklich sehr schön.
Anfangs spielte ein DJ um die Stimmung etwas anzuheizen, anschließend kam der Moderator, machte ein bisschen Show und holte ein paar Gäste aus dem Publikum auf die Bühne. Jeder sollte kurz was über sich erzählen und musste dann auf der Bühne zeigen was er oder sie drauf hat, also tanzen und sein Land präsentieren. Der Gewinner bekam ein Apollo T Shirt und Tickets fürs Apollo. Leider waren das nur alles Touristen die bald wieder abreisen, die also nichts mit den Tickets anfangen konnten. Lustig war es trotzdem denn der ein oder andere kam wirklich aus sich raus und tanzte wie wild auf der Bühne rum.
Dann ging es los mit der Talentsuche. Angefangen hat es mit den Kindern. Die durften fairerweise nicht ausgebuht werden, sie sollten die Chance kriegen auf einer großen Bühne zu stehen und ihr Talent zu fördern. Nachdem alle Kinder gesungen hatten wurde mittels eines Applausometers der Gewinner gekürt der eine Runde weiterkommt und im Season Finale 2000 Dollar gewinne kann.
Danach kamen dann die Erwachsenen. „Leider“ hatten wir das Pech dass heute Amateur Night Gospel Special war, was zum Zeitpunkt der Ticketbuchung noch nicht im Kalender eingetragen war. Gospel hatten wir ja erst am Sonntag und so richtig viele Lieder kennen wir ja auch nicht so dass wir richtig mitfeiern können. Ich habe es trotzdem genossen und ging ein bisschen mit, was gar nicht so leicht ist wenn man rechts und links neben sich ein paar „Weißbrote“ ;) mit Stock im Hintern hat die noch nicht mal im Takt klatschen können, wenn sie denn dann überhaupt klatschen. Ich habe bereut dass wir die mittelpreisigen Tickets genommen haben und nicht unten gesessen haben. Da ging es richtig ab und die Leute feierten. In der Pause kam der DJ wieder auf die Bühne und machte ein bisschen Party. Es war toll zu sehen wie sogar die Big Mama zu Hip Hop abgeht. Hier ist das alles so echt und nicht ein „Trend“. Hier ist Musik allgemein ein ganz anderes Lebensgefühl, wird einfach gelebt. Es fühlt sich irgendwie einfach viel besser an als Zuhause. Aber vielleicht liegt das auch an den Urlaubshormonen ;)
Die Künstler waren wirklich gemischt. Von tosendem Applaus bis zum rausbuhen war alles dabei. Auch hier wurde am Ende der Gewinnder per Applausometer gekürt der eine Runde weiter kommt und nach mehreren Runden in den Top Dog Shows 10,000 Dollar gewinnen kann.
Nach dem Apollo machten wir uns gleich auf den Weg nach Hause denn wir mussten noch unsere Tasche für die nächsten 3 Tage packen...

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Den Baumstamm reiben alle Künstler wenn sie die Bühne betreten, das soll Glück bringen. Kennt man z.B. auch aus dem Film über die Jackson 5 ;)

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BeitragVerfasst: 11.12.2013, 01:39 
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BeitragVerfasst: 11.12.2013, 03:30 
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BeitragVerfasst: 11.12.2013, 12:53 
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Schön geschrieben und die Musik ist traurig

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 15:38 
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Donnerstag, 12.09.2013

Heute wieder in 2 Teilen weil es etwas länger wird ;)

Heute sind wir wieder gemeinsam aufgestanden und haben unsere Taschen zu ende gepackt. Gegen 9 Uhr ging es dann nach Manhattan denn wir wollten um 11 Uhr unseren Mietwagen abholen.
Wir hatten einen Mini Roadtrip geplant. Der erste Stop sollte in Ocean City, Maryland, sein.
Da wir nicht genau wussten wie das Wetter mitspielt haben wir das Auto erst vor ein paar Tagen gebucht als wir schon in NY waren. Das haben wir dann aber über die deutsche Seite weil man dann nach deutschen Gesetzen bucht und alle wichtigen Versicherungen bereits enthalten sind. Wenn man vor Ort einen Wagen bucht kommen die Kosten noch alle oben drauf.
In Manhattan haben wir noch kurz nach einem Internetcafe gesucht damit wir die Buchungsbestätigung ausdrucken konnten und schon ging es ab zur Budget Autovermietung. Weil meine Begleiterin der Meinung war dass man bei einem richtigen Roadtrip keinen Navi braucht sondern mit Karte fährt hatten wir kein Navi dazu gebucht, obwohl ich ihr mehrmals gesagt hatte dass man in den USA nicht wie in Deutschland fährt und dass z.B. die Abfahrtsschilder auf der Autobahn nicht unbedingt wie bei uns mit Ortsnamen versehen sind sondern mit Nummer. Gut, wieder einer der Punkte wo ich nachgegeben habe weil ich ja nicht die Bestimmerin spielen wollte. Am Abend vorher einigten wir uns aber doch noch darauf eins dazu zu nehmen. Leider hatten wir Pech und es gab vor Ort keine mehr. Hier war der Service auch nicht sehr nett und es wurde uns nichts weiter erklärt.
Ich hatte mir zum Glück vorher schon einiges zum Auto fahren in USA angelesen. Meine Freundin hielt das nicht für nötig und hatte den grandiosen Plan morgens noch zu der Fahrschule, die gegenüber von unserer Unterkunft war, nachzufragen wie man fahren muß. Hielt ich mal wieder für eine schwachsinnige Idee. Nicht umsonst kostet eine Fahrschule Geld und der wird ihr bestimmt nicht alles in 10 Minuten erklären können, zumal ihr Englisch nicht das beste ist. Aber da ich ja bekanntlich ein Gehirn mit Siebeffekt habe, blieb von dem angelesenen nicht viel drin, meine Freundin hatte überhaupt keine Ahnung obwohl ich ihr sogar noch einen Link zu einer Informativen Seite geschickt habe und ein Navi hatten wir auch nicht. Das fing ja schon mal super an. Wenigstens war dass Auto dass was wir wollten. Ein, für unsere Verhältnisse, großes ;)
Weil ich im Automatikfahren geübter bin durfte ich als erstes ran. Außerdem hatten wir ja dank ihr den Schlamassel also durfte sie uns mit Hilfe meiner Karten App erst mal aus Manhattan nach New Jersey rüber lotsen. Was ihr aber auch nicht geglückt ist denn nache iniger Zeit des fahrens habe ich mal auf die Straßenschilder geachtet und bemerkt dass wir in die komplett falsche Richtung fahren. Zum Glück haben die so ein tolles, idiotensicheres Straßensystem! Irgendwann hatten wir es dann mal geschafft und kamen in New Jersey an und es regnete in strömen. Ich bin der Meinung dass der Himmel über New York weinte weil wir weg waren ;)
In NJ war ich ziemlich aufgeregt weil mein Freund hier mal eine Zeit lang lebte und er auch noch Familie dort hat.
Zuerst hielten wir an einer Tankstelle in der Hoffnung da eine Straßenkarte zu kriegen. Ich glaube der Tankwart hielt uns für ziemlich bescheuert denn wie er uns erklärte gibt es kaum noch Karten weil alle mit Navi fahren. Na Danke auch!
Er gab uns den Tipp dass schräg gegenüber ein Supermarkt ist wo wir unser Glück versuchen können. Also sind wir da rüber gefahren. In Amerika geht man ja nicht zu Fuß ;)
Zuerst schauten wir uns im Supermarkt um. Endlich mal ein richtiger Amerikanischer Supermarkt der Superlative, so wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Leider hatte ich da keine Fotos gemacht... Als ich eine Verkäuferin nach Straßenkarten fragte kam von ihr die gleiche Reaktion wie vom Tankstellenwart. Sie verwies uns zum 99 Cent Store nebenan. Also haben wir uns mit etwas proviant eingedeckt und sind dann rüber zum 99 Cent Store. Und was sagte der Verkäufer wohl? Genau! Er schickte uns weiter zu Target. Für die unwissenden: Das ist nach WalMart die zweitgrößte Einzelhandelskette in den USA. Da kriegt man alles was das Herz begehrt. Also steuerten wir gleich die Bücherabteilung an und wurden zum Glück fündig. Mittlerweile ist aber schon so viel Zeit vergangen dass wir keine Zeit hatten uns weiter im Laden umzuschauen also ging es zurück zum Auto und jetzt durfte meine Freundin weiterfahren. Ich finde Autobahn fahren ziemlich langweilig und sie mag es gerne. Wenigstens da haben wir uns ergänzt. Der Tankwart hatte uns schon den Weg zur Autobahn beschrieben so dass wir die auch schnell gefunden haben. Mittlerweile klärte sich übrigens der Himmel auch wieder und das Wetter wurde zusehends besser. Wie erwartet waren die Wege alle mit Nummern und Himmelsrichtung ausgeschildert so dass wir uns noch einige male verfahren haben bis wir auf dem richtigen Highway waren. Dass war so stressig für die Fahrerin dass wir kurz darauf eine Raucherpause einlegen mussten.
Unterwegs sah man immer mehr Motorradfahrer und wir dachten uns dass die bestimmt irgendwo zu einem Biker treffen fahren. Dazu später mehr ;)
Den weiteren weg fanden wir dann zum Glück recht gut und die Strecke war recht unspektakulär so dass es da nichts weiter zu erzählen gibt, außer dass wir viele Brücken überquert haben. Wenn die Amis was bauen können, dann sind es rieeeesige Brücken!

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 16:05 
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Woww.......Autofahren in den USA ....da hätte ich auch mal Lust drauf...... :daumen1:

Aber ohne Navi.........? Naja Ihr wart ja zu zweit...... :wink:

Ich hoffe Ihr seid noch Freundinnen...... :oops:

Super Reisebericht :daumen3: :daumen3: ........ich lese fleißig mit

LG
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Das Brückenfoto ist toll!

Zu deiner Freundin sag ich jetzt mal nix ;-)

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Freundinnen sind sie glaub ich nicht mehr. Verständlich!
Bestimmerin hin oder her, aber beim Navi hätte ich mich durchgesetzt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 17:33 
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Wenn man die richtigen Karten hat und den richtigen Kartenleser, dann finde ich es wirklich toll, nach Karte zu fahren.
Wir sind gute 70 % unserer Westrundreise nach AAA-Karten gefahren und das hat viel besser funktioniert als mit dem Navi.
Ich bin gefahren, Manu hat gelotst... Hat wunderbar geklappt - selbst im L.A. Stadtverkehr.
(Um mal eine Lanze für das "Nach-Karte-Fahren" zu brechen. Aber wie gesagt, man braucht das richtige Equipment und den richtigen Kartenleser. :mrgreen: :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 17:44 
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Ich habe mal ne blöde Frage...... :roll: funktionieren auch deutsche Navigationsgeräte in US Autos.... :?:
Also ich meine die Stromversorgung mit dem Zigarettenanzünder.........

Dann könnte man ja schon in Deutschland die komplette Reise ins Navi eingeben......vorausgesetzt man hat das USA Kartenmaterial....Oder ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mein New York im Sept. 2013
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 18:24 
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Wie Alexander schon sagte... Freundinnen sind wir nicht mehr. so richtig dicke waren wir aber schon vorher nicht. Haben ab und zu telefoniert und uns zu Anlässen wie Geburtstagen gesehen. Die letzten Jahre hat sie sich ziemlich verändert, hat angefangen regelmäßig zu trinken und dorgen zu nehmen. Die Reise sollte für sie ein Neuanfang sein. Ist leider nicht geglückt wenn ich mihr ihre täglich wechselnden Depri Statusse bei Whats app anschaue.

Wenn der Fahrer auch danach fährt was der Kartenlese sagt und nicht sein eigenes Ding macht funktioniert dass bestimmt auch mit Karte ;)

Ich denke beim Navi wird es so sein wie mit allen anderen Elektrogeräten. Wenn man die Spannung umstellen kann... wobei mir gerade auffällt. Welche Spannung hat ein auto und haben die Deutschen und Amerikanischen Autos die gleiche ?

Zum Autofahren in den USA muß ich sagen dass es sich irgendwie nicht viel anders angefühlt hat als Zuhause, außer dass die Autos alle etwas größer waren und teilweise ein paar Spuren mehr. Dass man auch rechts überholen kann war erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Toll ist aber dass die Ampeln auf der anderen Seite hängen. Man muß sich zwar erst daran gewöhnen nicht direkt bis zur Ampel zu fahren aber dann ist es wirklich ein Luxus sich nicht ständig verrenken zu müssen.
Eigentlich dachte ich dass alle im gleichen Tempo fahren aber irgendwie hatte jeder ein anderes Tempo und teilweise auch nicht wirklich langsam. Es war also nicht so wie meine Mama es von früher kannte dass man stundenlang vor, hinter oder neben dem gleichen Auto fährt. Meine Freundin ist genauso gefahren wie hier in Deutschland und wir wurden nicht 1 mal angehalten

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