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BeitragVerfasst: 05.07.2013, 19:05 
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Tag 8 – Dienstag, 21.Mai

„Park-Hüpfen“ :wink:

Als wir heute erwachten, konnten wir völlig beruhigt sein: Die Sonne schien und es versprach wieder ein wunderschöner Tag zu werden.

Nachdem wir gestern schon einen großen Teil des unteren Central Parks erkundet hatten, wollten wir uns heute noch ein wenig im nördlichen Bereich umsehen. Doch vorher stand noch die Upper Eastside auf dem Plan, die Welt der Schönen und Superreichen. :wink:

Unseren ersten Zwischenstopp machten wir jedoch in der Grand Central Station. Zwar waren wir von hier ja schon häufig zu unseren Tagestouren gestartet, aber eine ausgedehnte Fotosession stand noch aus. Die große Halle mit ihrem Sternenhimmel ist aber auch einfach wunderschön!! In einer Reportage habe dazu einmal eine witzige Anekdote gehört: Und zwar sind alle Sternenbilder vom Maler falsch herum auf die Decke gepinselt worden. Doch anstatt diesen Fehler einzugestehen, wurde nun einfach behauptet, man sehe eben nicht von der Erde zu den Sternen herauf, sondern quasi aus göttlichen Höhen auf sie herab! Man kann sich aber auch alles zurecht biegen… :wink:


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Weiter ging es die Park Avenue entlang. Unser Ziel war das berühmte Hotel „Waldorf Astoria“. Von außen hatten wir es uns jedoch noch spektakulärer vorgestellt, wobei Fotos in Schaukästen an den Außenwänden einen Blick ins Innere verrieten… Hach ja, so würde ich auch gerne residieren! :wink:


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Um unsere Füße etwas zu schönen, nahmen wir hier die Bahn und fuhren ein paar Stationen bis zur Upper Eastside. Dort liefen wir die Park Avenue weiter entlang bis zur Nr. 740. In diesem Appartementhaus wohnen angeblich (wieder nach Angaben einer Reportage) die reichsten Menschen New Yorks, was sich von außen aber auch nicht erahnen ließ. Wir wechselten auf die 5th Avenue und kamen schließlich am Metropolitan Museum vorbei, wo sich unzählige Touristen und Reisebusse drängten. Direkt gegenüber schien eine Schule zu sein, denn aus einer Tür trat plötzlich ein Trupp adretter Mädchen in ordentlicher Uniform. Diesen Anblick finde ich immer wieder drollig! :)


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Einige Meter weiter erreichten wir dann schon das Guggenheim Museum, das wir eigentlich besichtigen wollten. Doch die Dame an der Kasse sagte uns, dass die berühmte Schnecke wegen Renovierungsarbeiten derzeit geschlossen war und insgesamt nur ein sehr kleiner Teil der Ausstellung besichtigt werden konnte. :roll:


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Schade, das war wohl nichts… :( So verzichteten wir auf einen Besuch und gingen stattdessen direkt weiter zum Reservoir, dem großen See im oberen Central Park. Mittlerweile war es wieder ziemlich warm geworden, doch über das Wasser wehte ein leichter Wind herüber. Um wie die vielen Jogger hier die Runden zu drehen, wäre es mir zu dieser Zeit allerdings schon zu heiß gewesen! :wink: Wir machten stattdessen lieber eine Pause auf einer Wiese und streckten unsere nackten Füße ein wenig ins kühle Gras – herrlich! :D


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Als wir weiter gingen, bekam ich plötzlich stechende Schmerzen in der linken Wade – bloß das nicht! :shock: Große Touren waren leider nicht mehr drin… Doch bei der Hitze, die sich jetzt entwickelt hatte, war uns auch gar nicht nach großen Aktionen zumute.
Was liegt also näher, als direkt in den nächsten Park zu fahren: Wir stiegen also in die Sub Richtung Madison Square Park. Hier hatte es mir ja vom ersten Moment an so gut gefallen, dass ich unbedingt noch einmal dorthin wollte.
Passend zu dem Hunger der sich einstellte, sahen wir dort einen Shake Shack – endlich kamen wir zu einem Shack Burger! :daumen2: – Doch HALT, nicht so schnell! Wir stellten uns an eine (viel zu kurze!) Schlange an. Vorsichtshalber fragten wir die Dame vor uns, ob sie wohl für die Burger anstehe. Neeein, sie habe schon bestellt und warte nur auf ihren fertigen Burger. Wir müssten an die Schlange dort hinten :pfeil: – und damit wies sie auf die gegenüberliegende Seite, wo sich eine meterlange Menschenriege aufgereiht hatte. :shock: Als sie meinen verblüfften Gesichtsausdruck sah, musste sie herzhaft lachen. Aber wirklich, so lange anstehen für einen Burger??? JA! Nun waren wir ja schließlich schon hier, also nichts wie hin. Nach ca. 15/20 Minuten waren wir endlich an der Reihe und die Wartezeit wurde uns bei der Wärme mit einem Glas gratis Wasser verkürzt. Wir entschieden uns beide für einen Shack Burger mit Cheese Fries, dazu eine Limonade. Zu Hause war mir die Vorstellung dieser Art Pommes ja noch verrückt vorgekommen, aber wir waren ja schließlich im Land des Junk Food. :wink: Ich ergatterte einen Tisch, während mein Freund auf die Burger wartete und nach ½ Stunde hatten wir endlich unser Festmahl vor uns. Es war aber auch wirklich lecker!!! :daumen1: Schon bei dem Gedanken läuft mir das Wasser im Mund zusammen!


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Natürlich mussten wir anschließend wieder ein wenig „Hunde gucken“ in der Auslaufzone, klar. :wink: Anschließend ging es die 5th Avenue entlang, durch einige Stopps in Souvenirläden unterbrochen, die Lieben daheim wollen ja schließlich auch bedacht sein. Hier kann ich nur jedem raten, ein wenig die Preise zu vergleichen, die Unterschiede sind teilweise wirklich enorm! :dingens:

Als wir schließlich an der Public Library ankamen nutzen wir die Gelegenheit einer Abkühlung im alten Gemäuer. Wir irrten ein wenig durch die Gänge und über große Steintreppen, bis wir schließlich den beeindruckenden alten Hauptlesesaal fanden. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich mich so verbotstreu an das Fotografierverbot gehalten habe… Ein kleiner Knipser… :roll: Dieser Anblick ist wirklich einen Besuch wert! :daumen2:


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Als wir wieder auf die Straße traten entschieden wir, dass es für weitere Fußmarschaktivitäten eindeutig zu warm war. Was lag also – buchstäblich – näher, als der dritte Park des Tages: Bryant Park. :) Wir suchten uns mit einer kühlen Cola einen schattigen Platz und beobachteten die New Yorker, die bei diesem Wetter in Scharen in die Parks zu strömen schienen. Wunderbar! – So muss man die Stadt genießen! :D


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Nach einem Stündchen im Park liefen wir zur Rockefeller Plaza, wo wir in die Bahn stiegen. Doch es ging nicht direkt ins Hotel, sondern wir machten noch einen letzten Halt auf Roosevelt Island (bereits unser dritter Besuch – ihr seht, hier hat es uns gefallen und es lag einfach super auf dem Weg).
Wir setzten uns auf die Uferpromenade und genossen an unserem vorletzten Abend den Blick auf Manhattan und die untergehende Sonne... ein rundum entspannter Tag! :D

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BeitragVerfasst: 05.07.2013, 21:45 
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Diese vielen kleinen Parks sind so schön und stehen nächstes ja definitiv auf meiner to do liste. Schöner Bericht.

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BeitragVerfasst: 06.07.2013, 20:52 
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Die solltest du wirklich unbedingt besuchen! :daumen1: Man kann sich die Zeit dort wunderbar vertreiben! :D
Heute schaffe ich es leider nicht, den nächsten Tag zu Papier bzw. "zu Forum" zu bringen, ich hoffe, morgen wird's was!

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BeitragVerfasst: 07.07.2013, 13:09 
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Unsere Reise neigt sich nun langsam den Ende entgegen... Ich hoffe, es haben noch ein paar von euch durchgehalten und verbringen mit mir den letzten Tag in New York! :)


Tag 9 – Mittwoch, 22. Mai


Last day…

Heute begann der letzte volle Tag in New York… Dafür stand noch ein letztes festes Ziel auf dem Tagesprogramm: der Besuch des United Nations Headquarter.
Nach dem Frühstück stiegen wir also mal wieder in die Linie 7, fuhren bis zur Grand Central Station und liefen von dort in Richtung East River.
Auf dem Weg zu den Vereinten Nationen kamen wir am Daily News Building vorbei, dem wir einen kurzen Besuch abstatteten, um den großen Globus in der Eingangshalle zu sehen. Dieser ist wirklich beeindruckend! Wenn man gerade in der Gegend ist, lohnt ein Blick hinein! :daumen2:


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Nachdem wir ausgiebig Fotos gemacht hatten, ging es weiter zum Ziel. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Visitor Entrance. Damit betraten wir internationales Staatsgebiet und verließen für die Zeit unseres Aufenthalts offiziell die USA. Auf dem Vorplatz sahen wir auch schon die bekannte verknotete Pistole, die jedoch in Wirklichkeit viel kleiner ist, als wir es uns vorgestellt hatte. Aber ein schönes Symbol! :)


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Bei der Sicherheitskontrolle war zum Glück kaum etwas los und so konnten wir kurze Zeit später in der Eingangshalle eine englischsprachige Führung buchen. Dies ist Voraussetzung, um viele Teile des Gebäudes sehen zu können und zum Glück konnten wir auch hierfür unsere Explorer Pässe nutzen – auf der Seite von Smart Destination waren die Vereinten Nationen aus der Liste genommen worden, aber eine Nachfrage lohnt sich immer! :D

Wir mussten zum Glück auch nur kurze Zeit auf die nächste Tour warten. Unser Guide war die junge freundliche Italienerin Francesca. Meine Bedenken, alles auf Englisch verstehen zu können, waren absolut unbegründet, sie sprach deutlich und für jeden gut verständlich! :daumen2:

Wir starteten die Besichtigung mit einer kleinen Einführung zur Geschichte der Vereinten Nationen und betraten dann den Saal der Vollversammlung. Ich fand es absolut beeindruckend, wenn man sich vorstellt, was für Entscheidungen von weltpolitischer Bedeutung hier getroffen werden! Und wir hatten ein riesen Glück, denn eine Woche nach unserem Besuch soll dieser Teil für zwei Jahre zu Renovierungszwecken geschlossen werden. Achtung :dingens: : Wer also in nächster Zeit einen Besuch plant, kann nur einen anderen Teil besichtigen, indem viele Geschenke verschiedener Staaten ausgestellt sind, die wir wiederum wegen Umbau nicht sehen konnten. Außerdem ist künftig zu beachten, dass geplant ist, Tickets nur noch nach vorheriger Anmeldung im Internet zu erhalten. Sicherheitshalber sollte man also vor einem Besuch einen Blick auf die Homepage der Vereinten Nationen werfen.


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Weiter ging es, an verschiedenen Ausstellungsstücken vorbei, wobei uns Francesca die Arbeit der verschiedenen Unterorganisationen der UNO erläuterte. Leider konnten wir den Saal des Sicherheitsrates an diesem Tag nicht sehen, da dort gerade eine Tagung stattfand. :|

Besonders berührt hat mich die Erläuterung der Arbeit von UNICEF, dem Kinderhilfsprogramm der UN, das sich für Kinder in aller Welt einsetzt und gegen Hunger und für Gleichberechtigung und Bildung kämpft. Francesca erklärte uns die Idee des „roten Bechers“, den jedes Kind, das eine Schule besucht, mit Reis gefüllt bekommt und so eine tägliche Mahlzeit erhält. Mädchen aber bekommen zwei – einen für sich selbst und einen für ihre Familie. So sollen Familien dazu bewegt werden, nicht nur ihre Söhne, sondern auch ihre Töchter in die Schulen zu schicken. Häufig sollen die Mädchen bei der Hausarbeit helfen und haben keine Chance auf Bildung, auf diesem Wege jedoch besteht der Anreiz, zusätzliche Lebensmittel zu erhalten. :daumen1:


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Nach ca. 60 Minuten waren wir wieder am Ausgangpunkt angekommen und bedankten uns bei Francesca für eine wirklich interessante Tour!

Anschließend ging es zurück zur Grand Central Station. Auf dem Weg kamen wir bei „Baked by Melissa“ vorbei, wo wir uns eine kleine Auswahl zuckersüßer Mini-Cupcakes mitnahmen. Diese nahmen wir als Wegzehrung mit nach Brooklyn – wir wollten noch einmal die Brooklyn Heights besuchen, da es uns hier so gut gefallen hatte und wir noch einmal den Blick auf Downtown genießen wollten.


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Wir fuhren bis zur Borough Hall, wo wir auf einer Bank unsere Küchlein verdrückten, LECKER! :) Kaum waren wir aufgestanden, sahen wir von weitem einen Shake Shack. Die Cupcakes hatten unseren Hunger nicht gestillt, sondern eher angeregt und so vertauschten wir eben Haupt- und Nachspeise und verdrückten jeder noch einmal einen Burger samt Cheese Fries. Die sind aber auch einfach zu gut! :wink: Außerdem mussten wir hier nicht so lange anstehen, wie tags zuvor im Madison Square Park! :daumen2:

Gut gestärkt schlenderten wir die Montague Street an kleinen Geschäften entlang bis zur Promenade. Leider war es mittlerweile ziemlich diesig geworden, sodass wir keine ganz klare Sicht hatten. Trotzdem saßen wir einige Zeit einfach nur da und genossen den Blick in dem Wissen, dass die Stunden in New York nun schon gezählt werden konnten… :( Unter uns wurde eifrig gebaut, wenn die Anlagen am Ufer fertig sind, wird sicher toll aussehen! :daumen2:


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Für den Abend hatten wir Karten für die „Amateur Night“ im Apollo Theater und wollten vorher schon unsere Koffer packen, sodass wir heute etwas früher ins Hotel zurück fahren mussten. :? Anstatt jedoch wieder die Subway zu nehmen, wollten einen Teil des Weges mit der East River Ferry zurücklegen und so liefen wir durch den Park zur Fähranlegestelle. Bis zur Abfahrt um 15:05h war noch ein wenig Zeit, die wir mit einem Kaffee am Pier verbrachten. Pünktlich lief die Fähre ein und dampfte mit einer ordentlichen Geschwindigkeit davon. Wir standen hinten an Deck und wurden ordentlich durchgepustet! :) Leider war die Sicht noch schlechter geworden und so war der Blick auf Midtown Manhattan im wahrsten Sinne des Wortes etwas getrübt. :roll: Dennoch haben wir die Fahrt sehr genossen und bei Sonnenschein muss es wirklich toll sein! :daumen2:


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Wir fuhren bis zur Station Long Island City, wo wir nach ein wenig umherirren die Subway fanden und die letzten 2 Stationen mit der Bahn fuhren.

Im Hotel hieß es dann Kofferpacken… :( Gibt es eine blödere Aufgabe, als nach einem tollen Urlaub alles für die Heimfahrt bereit zu machen?! :daumen3: Aber es nützt ja nichts und so verstauten wir alles unsere Errungenschaften – unsere Koffer waren deutlich voller, als auf der Hinfahrt!

Gegen 18:00h verließen wir nach getaner Arbeit wieder unser Domizil, um pünktlich zur Show um 19:30h am Apollo Theater zu sein. Die Fahrt nach Harlem verlief dank Express Train schnell und unkompliziert, doch als wir wieder ans Tageslicht kamen, waren zunächst doch etwas von der Gegend – sagen wir irritiert… :roll: Umgebung und Leute unterschieden sich doch deutlich von dem, was wir aus Manhattan gewöhnt waren. Doch das Theater sahen wir schon von weitem und dort angekommen verflog jedes Unbehagen. Es warteten schon viele auf den Beginn der Show und wir wurden direkt von einem leicht verrückten alten Herrn in ein Gespräch verwickelt, der uns von Gott und der Welt erzählte. :wink:


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Nach kurzem Warten wurden wir aus der Schlange direkt zum Schalter gelotst, denn wir hatten unsere Tickets bereits im Internet gekauft. Das Innere des Theaters war wirklich überraschend! - So eine schöne Gestaltung hatten wir von außen gar nicht erwartet! :daumen2: Wir deckten uns mit Cola und Popcorn ein und bezogen unsere Plätze in der zweiten Reihe Mitte des mittleren Rangs. Schon jetzt war eine gute Stimmung, doch als die Show schließlich mit einem DJ als Warmup begann, flippten einige Leute regelrecht aus, lachten und tanzten – so eine tolle Atmosphäre hatten wir bei so einer Veranstaltung noch nie erlebt! :-D :-D :-D Comedian Capone führte als Gastgeber durch den Abend und es wurde eine super Show! :daumen1: Besonders die Kinder, die ihren Auftritt am Anfang hatten, waren grandios und wurden mit Applaus und lautem Rufen gefeiert. :D Auch bei den Erwachsenen waren ein paar gute Sänger dabei, der Sieger wurde anhand des Applauses mit Hilfe eines Lautstärkebarometers ermittelt.


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Wir hatten bei der Amateur Night einen wirklich tollen letzten Abend und erlebten etwas völlig Neues! Ein großer Dank für diesen Tipp gilt mal wieder dem Forum, wer etwas Ungewöhnliches und absolut Authentisches erleben möchte, hat mit dieser Show eine tolle Alternative zu den leider doch recht teuren Musicals! :daumen1:

Mit der Bahn ging es zurück nach Midtown. Es war mittlerweile wieder super Wetter und so ließen wir diesen Tag mit einem abendlichen Bummel über die 5th Avenue ausklingen ließen. Aus unserem Fenster warfen wir einen letzten Blick wehmütigen Blick auf die beleuchtete Skyline und das Empire State Building und so ging unser letzter Tag in der Stadt der Städte zu Ende…

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Was für ein schöner letzter Tag!

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Ich habe innerlich mitgeseufzt! Letzte Tage sind immer ein bisschen schwer, aber ihr habt ihn schön gestaltet :)


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Es war wirklich ein schöner Tag! :) Und gegen die Wehmut kann man wirklich nichts machen... Da hilft nur der Vorsatz, so bald wie möglich wiederzukommen! :wink:

Heute schaffe ich es leider nicht, mich an den Abreisetag zu setzen, aber spätestens Mittwoch wird die Reise zu Ende gehen!

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Was für ein schöner Bericht!!! Ich bin begeistert "mitgefahren". Herzlichen Dank für Deine Mühe und fürs "Mitnehmen"!!
Schade, dass es schon wieder fast vorbei ist! :(

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Es freut mich, dass dir mein Bericht gefällt! :) Dank deiner Ankunft an unserem Abreisetag und deinem schönen Bericht kann ich die Reise ja nun fast ein noch ein wenig verlängern! :wink:

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Tag 10 – Donnerstag, 23. Mai

Time to say goodbye… :roll:

Als wir heute in unserem flauschig weichen Kingsize Bett erwarten und wie jeden Morgen den ersten Blick aus dem Fenster auf das Empire State Building warfen, war er gekommen… Nach 10 wunderschönen Tagen war heute unser Abreisetag. :cry: So lange Zeit freuten wir uns auf diese Reise und dann gehen die Tage doch so schnell… :roll: Aber noch blieben uns ja ein paar Stunden in der aufregendsten Stadt der Welt!

Schnell liefen wir nach unten in die Lobby und holten uns unsere morgendliche Ration Kaffee, Donuts und Bagel auf’s Zimmer, die wir beim New Yorker Frühstücksfernsehen genossen. Die Koffer waren ja zum Glück schon so gut wie fertig und so mussten wir nur noch unsere Kulturtaschen und ein paar letzte Kleidungsstücke dazu quetschen. Perfekt, denn wir wollten schnell raus in die Stadt die Zeit nutzen, die uns noch blieb.

Wir sagten also unserem Zimmer Adieu und zogen mit Sack und Pack in die Lobby. Leider hat das Ramada keinen abschließbaren Raum, um das Gepäck nach dem Check-Out bis zur Abfahrt aufzubewahren. :roll: Es gibt aber die Möglichkeit, die Koffer neben der Rezeption abzustellen, wo auch schon einige geparkt waren. Sicherheitshalber schlossen wir unsere Koffer mit den Kofferschlössern aneinander. Wir hatten zwar keine großen Wertsachen dabei, aber um all die Souvenirs wäre es einfach zu schade… Sicher war diese Vorsichtsmaßahme eigentlich überflüssig, aber wir waren doch einfach beruhigter, also mal wieder vielen Dank ans Forum für diesen Tipp, da wäre ich nicht drauf gekommen! :daumen2:

Ein letztes Mal liefen wir also die Crescent Street entlang bis zur Queensborough Plaza, stiegen in „unsere“ Linie 7 und fuhren mal wieder bis zur Grand Central Station.


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Für große Aktionen fehlt mir am Abreisetag irgendwie immer die Ruhe, also endete unsere Reise wie sie begann: mit einem entspannten Bummel durch Midtown. Es ging also die 5th Avenue entlang nach Norden, wobei wir jeden Blick und Moment ganz besonders genossen und wahrnahmen. :)


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Wir liefen bis zum Central Park, wo wir eine längere Verschnaufpause machten. Es war wieder ziemlich warm und dabei richtig schwül geworden, :? außerdem zeigten uns Beine und Füße deutlich, dass sie nach 10 Tagen Dauerbeanspruchung nicht mehr weiter wollten.


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Wir hörten also auf sie und fuhren mit der Sub bis zum Times Square, um auch hier auf Wiedersehen zu sagen. Es war aber mittlerweile so stickige Luft und es waren ganze Menschenmassen unterwegs, sodass wir für unseren letzten Imbiss in Manhattan lieber zum ruhigeren Bryant Park liefen.

Wir hatten ihn gerade erreicht, als sich die Himmel öffnete und ein ordentlicher Wolkenbruch auf uns nieder prasselte. :shock: Wir liefen die letzten paar Meter bis zu „Wichcraft“, wo wir uns jeder ein Sandwich kauften und uns unter der Markise vor dem prasselnden Regen in Sicherheit brachten. Als wir so da saßen, unser Brot mümmelten und die dampfende Stadt und diesen wunderschönen Park betrachteten, schien die Zeit kurze Zeit stillzustehen, weil sich all die sonst so hektischen New Yorker hier unterstellten und es herrschte eine ganz besondere Stimmung... :) Nur ein Parkmitarbeiter war unermüdlich dabei, mit einem Wasserschieber die Regenmassen von den Wegplatten zu schieben, eine vergebliche Mühe! :wink:

Als wir unsere Sandwiches aufgegessen hatten, hörte es auch pünktlich auf zu regnen. :daumen2: Also nutzten wir die Gunst der Stunde, um schnell am Bryant Park in die Subway zu steigen, um unsere Fahrt zu unserem Gepäck anzutreten. So warfen wir einen letzten Blick auf die Stadt, die uns umgab und sagten „Goodbye New York“ und ich musste ein wenig die Tränchen unterdrücken, :cry: es war einfach sooo schön gewesen! :) Genauso, wie ich den ersten Blick auf Manhattan aus dem Flugzeug noch ewig genau erinnern werde, so werde ich auch nie diese letzten Minuten in Manhattan vergessen… :D

Im Hotel angekommen schnappten wir uns unser Gepäck. Kaum hatten wir auf der Straße den Arm nach oben gestreckt, hielt auch schon ein „Yellow Cab“ – das Trepp‘ auf Trepp‘ ab vom Hinweg wollten wir uns ersparen und so wurden wir von einem netten Taxifahrer zum Flughafen gefahren.

Ich freue mich zwar jedes Mal über günstige Abflugzeiten, doch an Abreisetagen habe ich dann doch nie mehr so viel Ruhe :? und so waren wir viel zu früh am Flughafen, Zeit genug also für ein letztes amerikanisches Essen. In einer Sportsbar gab es Burger und Pizza und dazu das teuerste Getränk des Urlaubs: Als mein Freund sich ein Bier bestellt, ohne dass der Preis in der Karte stand, hatten wir zwar schon etwas geahnt, doch mit 10 $ für ein kleines Dunkles sprengte die Rechnung unsere Bargeldkasse!! :shock: So musste er wohl oder übel noch ein paar Dollar abheben, den Rest setzten wir noch in einen „I love NY-Becher“ und M&M’s um.

Die verbleibende Zeit bis zum Abflug verbrachten wir mit Lesen im Wartebereich und mit einem Schlag überkam uns eine bleiende Müdigkeit – Urlaub am Strand ist eben doch eine andere Art der Erholung! :wink:
Das Boarding begann verzögert, was sich im Flieger fortsetzte, denn nun herrschte zu viel Traffic und so starteten wir mit einiger Verspätung. Doch schließlich flogen wir dir Heimat entgegen, doch mit dem Wissen, WIR KOMMEN WIEDER!!! :D


********************

Ein paar Worte zum Schluss

Unsere erste Reise nach New York war unvergesslich, einfach großartig! :D :daumen1: Wir haben diesen Urlaub während unserer Lernzeit für das erste Staatsexamen geplant und über so viele Wochen und Monate war der Gedanke daran für mich wie ein heller Hoffnungsschimmer am Ende von so viel Plackerei und dieses Forum und die Planung wurden für mich zum positiven Ausgleich. Insgeheim fragte ich mich, ob die Stadt bei einem so großen Maß an Vorfreude meine Erwartungen würde erfüllen können… :roll: Und was soll ich sagen, sie KANN! Und nicht nur das, sie hat sie sogar übertroffen! :D Was ich mir aber trotz all der Vorbereitung nicht vorstellen konnte ist, dass man sich in einer so riesigen und hektischen Stadt bereits nach wenigen Tagen selbst so ruhig und heimisch fühlen kann… :)

Schon nach nur drei Tagen zurück zu Hause habe ich es gemerkt: Ich finde die Stadt nicht nur toll, ich könnte jetzt schon wieder hin! Die Truppe der NY-Süchtigen hat also ein Mitglied mehr, ich bin infiziert! :wink:

Leider ist der nächste Besuch bisher noch nicht absehbar… :( Auf das erste Examen folgt das (schlecht bezahlte!) Referendariat und so spielt die Reisekasse einfach nicht mit… :daumen3: Umso mehr freue ich mich über dieses Forum, dass all den NY-Verrückten eine so tolle Möglichkeit gibt sich auszutauschen und ein bisschen New York nach Hause zu holen! :) Dieser Reisebericht soll ein kleiner Dank an euch für all die vielen guten Ratschläge sein, ohne die unsere Reise sicher nicht dasselbe gewesen wäre und ich hoffe, dass er ein bisschen dazu beigetragen hat, bei dem ein oder anderen die Sehnsucht zu stillen!

Hier endet also mein erster NY-Trip und ich danke allen Mitreisenden für die nette Gesellschaft und die vielen netten Kommentare! :D

Liebe Grüße,
eure Julia

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For this message the author JuliBe has received thanks: Vanni (22.07.2013, 13:19)
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BeitragVerfasst: 11.07.2013, 17:34 
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JuliBe hat geschrieben:
Schon nach nur drei Tagen zurück zu Hause habe ich es gemerkt: Ich finde die Stadt nicht nur toll, ich könnte jetzt schon wieder hin!


Ohja.....wem sagst du das. Ich habe sooooo doll Sehnsucht nach NY. Es ist einfach deprimierend, wenn kein neuer NY-Urlaub absehbar ist. :(
Ich leide also mit dir! Dennoch danke für deinen tollen Bericht, der natürlich eine super Ablenkung war. :)

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BeitragVerfasst: 11.07.2013, 17:49 
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Hallo,
Vielen Dank für den tollen Reisebericht :daumen1:

Ich habe fleißig mitgelesen mit Vorfreude auf meinen Trip nächste Woche..... :D in die Stadt der Städte

LG
Gaby

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Reisebericht 2013 Planlos in New York
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