New York Pass
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BeitragVerfasst: 16.08.2012, 16:59 
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Tage 8 – 10, Southampton, Long Island

Nachdem wir ausgecheckt haben, starten wir mit einem Frühstück im Hotel – es war – o.k. – nicht wirklich schlecht aber auch eben nicht so lecker wie im Murray Hill Diner. Zum Entsetzen meines Silbergattens :mrgreen: entscheide ich mich für Eier Benededikt mit Hash Browns – iiiih wie kannst du nur Sauce Hollandaise zum Frühstück essen – er hatte irgendwas mit Eiern und Kartoffeln – na ja… wir verabschieden uns von unserem Zimmer und von der ersten Woche Manhattan und begeben uns zur Haltestelle vom Hampton Jitney, direkt den nächsten Block herunter. Der Bus ist pünktlich, die Plätze haben wir schon online reserviert, bezahlt wird aber erst im Bus, cash oder Kreditkarte – die Fahrt ist angenehm, wir werden mit einem kleinen Snack und einem Getränk versorgt und kommen nach rund zwei Stunden ebenfalls pünktlich in Southampton an, schnappen uns das nächste Taxi und lassen uns entspannt zum nächsten Hotel fahren, dem Southampton Inn.
Freundlich werden wir empfangen, allerdings ist unser Zimmer noch nicht fertig, check in ist auch erst für 16 Uhr vorgesehen, aber wir werden darauf hingewiesen, das wir gerne unser Gepäck unterbringen können, es gäbe changing rooms und wir dürften uns auch gerne schon am Pool amüsieren… das Angebot mit dem Gepäck nehmen wir gerne in Anspruch, machen uns dann aber auf Richtung Southampton – faulenzen können wir auch noch am Nachmittag.
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Der Ort ist klein und beschaulich, fast ein wenig wie in „Pleasantville“ . Ein kleines Kino ist an der Hauptstrasse, die auch Mainstreet heißt, ansonsten eher hochpreisige Shops aber auch nette kleine Dekoläden, eine Eisdiele – und ein wundervoller Sandwichladen, in dem wir einen leckeren Lunch einnehmen. Wir kehren zurück zum Hotel, dürfen ins Zimmer und verbringen den Nachmittag faulenzend am Pool.
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Schon vorher hatte ich, angesichts der nicht ganz günstigen Preise in den Hamptons, schon mal Ausschau gehalten, wo man denn nett und bezahlbar essen gehen könnte.
Wir entscheiden uns nach einer erfrischenden Dusche für das „Publick House“, ein Restaurant mit eigener Brauerei und großer Außenterrasse. Keine schlechte Wahl, wie wir nach einem halbstündigen Spaziergang durch das beschauliche Örtchen feststellen dürfen.

Erstmal kämpfen wir uns durch die Bierkarte, gar nicht so einfach bei all den unbekannten Sorten die richtige für meinen Feinschmeckergatten zu finden - da hilft nur ausprobieren. Burger mit Fritten und Bier auf einer Terrasse in einer amerikanischen Kleinstadt, 6500 km fern der Heimat an einem lauen Sommerabend, im Hintergrund läuft ein Baseballspiel – wir haben echt alles richtig gemacht! Danach geht es zu Fuß zurück zum Hotel, keine anderen Fußgänger bis zur Mainstreet, nur einige Glühwürmchen – wie lange habe ich die nicht gesehen… dann ab ins Bettchen, um nach 9 Stunden relaxt wieder in den Tag zu starten …. uns geht es sooo gut…
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Der nächste Morgen startet mit einem Frühstück im Hotel - die Karte ist ansprechend, allerdings gibt es hier keine Menus, alles wird separat berechnet – wieder nicht aufgepasst.. aber das Frühstück ist lecker, das Personal nett, die Umgebung auch. Kurzer Stopp auf dem Zimmer, rein in die Badeklamotten und dann geht es auf zum Strand!
Sonnenstühle und einen Schirm geliehen, dann bringt uns ein Shuttleservice unentgeltlich zum 3,5 Km entfernten Atlantikstrand „Coopers Beach“… hier ist es jetzt schon heiß, der Strand ist sehr weitläufig und breit – wir fühlen uns an Urlaube in Dänemark am Skagerrak erinnert und machen es uns gemütlich.
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Ein kurzes Telefonat mit meiner Mutter „ du, wir liegen hier am Atlantikstrand und lassen es uns gut gehen..“ , dösen, lesen, schwimmen – was bei 60 ° Fahrenheit Wassertemparatur eine echte Herausforderung ist – Leute beobachten… wir lieben beide das Meer und stellen uns der Kälte noch diverse Male – die Wellen sind so hoch, die Brandung so stark, das es uns beide von den Beinen reißt – juchhu – genial! Nach rund vier Stunden reicht es uns und wir lassen uns vom Shuttle auflesen, das pünktlich zu jeder vollen Stunde die Hotelgäste einsammelt – toller Service… kurzer Lunch am Pool und dazu ein kaltes Bierchen, dann weiteres Relaxen bis 18 Uhr.

Da wir das Essen und das Ambiente ím Publick House wirklich klasse fanden, entscheiden wir uns, auch den zweiten Abend dort zu verbringen. Ein anderes Essen – diesmal gab es Codfishburger für den Herrn und einen fantasievoll gefüllten Wrap mit Spinat, Cranberries und Ziegenkäse für die Dame, einen neue Biersorte und der Abend ist genauso gelungen wie sein Vorgänger. Bei immer noch 95 ° Fahrenheit sind wir froh, dass unser Zimmer über Air Condition verfügt. Zurück im Hotel ändern wir noch flott die Reservierung für den Jitney und verlegen die Fahrt in den späten Morgen statt bis zum Nachmittag zu bleiben - für den nächsten Tag sind Unwetter angesagt – da machen wir uns lieber vorzeitig auf den Weg nach Manhattan.
Nach einem weiteren Frühstück im Hotel ordern wir ein Taxi zur Omni Bus Station, dort fährt der Jitney – erstaunlicherweise ist dieses Taxi deutlich günstiger als das vom Hinweg…
Der Bus erscheint mit kurzer Verspätung, das gleiche Prozedere wie auf der Hinfahrt und wir erreichen Manhattan in der Mittagszeit. Es ist Freitag Mittag, die Straßen sind jetzt schon verstopft, das Gewitter naht und die für uns günstigste Haltestelle des Jitney liegt 8 Blocks und zwei Straßen südlich von unserem dritten und letzten Hotel entfernt – keine Chance auf ein Taxi – eines will uns aufnehmen, winkt aber ab, als er unser Ziel hört – bei drückender Schwüle machen wir uns auf den Weg, überholen den Taxifahrer zu Fuß – ätsch – und erreichen das „Distrikt Hotel“ zusammen mit den ersten Tropfen.
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Der Check in verläuft perfekt, aufgrund eines Facebook Kommentars haben wir ein Zimmer-Upgrade bekommen und können sofort einchecken – mein Mann freut sich wie bolle, gleich beginnt das EM-Spiel Deutschland-Griechenland - und er kann es gucken. Ich nutze die Zeit zum Auspacken, versorge uns mit einem Kaffee aus der Kapselmaschine unseres Zimmers – genial lecker (!) – und den Willkommensbrownies auf unserem Zimmer - und knapp zwei Stunden später sind wir schon wieder unterwegs in Manhattan – was für ein Unterschied zu der beschaulichen Idylle in Southampton – hier am Times Square brodelt es nahezu, dazu die Gewitterstimmung. .. woah…erstmal zum Hard Rock Café, T-Shirts für mich und die Lütte einkaufen.
Weiter soll es gehen zu Macy’s ich mache fast schlapp, habe Kreislaufprobleme, na gut, ein kleines Frühstück und ein Brownie sind wohl ein bisserl wenig, dazu das schwüle Wetter… eine Telefonzelle zum Festhalten und eine Banane später geht es wieder einigermaßen…haha, Macy’s ich komme … der Laden ist nicht unserer, ähnlich wie Century 21 – total chaotisch, unaufgeräumt, gut, da wird auch renoviert… ich besorge mir vorsorglich die Prozentekarte, nur um festzustellen, das ich mit dem aktuellen Explorerpass 15 % auf den Einkauf bekomme – wir erstehen ein schönes Fossilportemonnaie für die große Tochter und dann geht es zum nächsten Fresstempel auf unserer Liste, das „.Mooncake Food“ in Hells Kitchen… von außen eher abtörnend, innen eigentlich auch, da sehr dunkel und irgendwie unstrukturiert – aber wir wollen ja hier essen und nicht innenarchitektonische Debatten abhalten – der Laden brummt, wir bekommen so gerade noch zwei Plätze.
Wir bestellen eine kalte Vorspeise, Frühlingsrollen in Glasnudelteig, gefüllt mit knusprigem Schwein – hm - da war seeehr viel Salat und ein ganz kleines bisschen Fleisch, irgendwie stimmte die Mischung nicht …das Hauptgericht kann auch nicht überzeugen. Wir essen auf, zahlen und gehen – Fazit: danke, einmal reicht – das war die erste eher negative Erfahrung.

Ausgiebig erkunden wir nun noch die Gegend um unser Hotel, nach zwei Stunden langt es uns und wir gehen zurück ins Hotel. Im Zimmer finden wir eine kleine Aufmerksamkeit des Teams vor, eine nette persönliche Glückwunschkarte und eine Schachtel mit zwei tollen frischen Desserts - einfach klasse…
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BeitragVerfasst: 16.08.2012, 17:15 
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BeitragVerfasst: 16.08.2012, 18:12 
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Du bist doch ganz nah dran am Traum... ich werd bis zum nächsten Jahr wohl warten müssen - was aber auch vollkommen o.k. ist... :lol:


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BeitragVerfasst: 17.08.2012, 11:18 
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Das ist ja total nett vom Hotel, mit persönlicher Karte - klasse :)


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Fand ich auch, das war ein sehr nettes, junges, engagiertes Team im Distrikt Hotel - schon vor Ankunft hatten wir einen regen E-Mail Kontakt ... für ein Like auf der FB-Seite und einen persönlichen Kommentar gab es ein Zimmerupgrade und als ich nach Ablauf der günstigen Rabattaktion noch mal 2 Tage nachgebucht habe, hat man mir die gleichen Konditionen gewährt - echt empfehlenswert! :daumen2:


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BeitragVerfasst: 17.08.2012, 13:35 
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bravejovi hat geschrieben:
Du bist doch ganz nah dran am Traum... ich werd bis zum nächsten Jahr wohl warten müssen - was aber auch vollkommen o.k. ist... :lol:


Ja das stimmt wohl, aber ich war halt noch nie da und es kommt einem dennoch vor wie eine Ewigkeit :) Ich glaube ich kann die letzten zwei Wochen davor schon nicht mehr schlafen. Dann sollte ich zumindest keinen Jetlag haben :P

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BeitragVerfasst: 17.08.2012, 15:13 
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lunixt hat geschrieben:
bravejovi hat geschrieben:
Du bist doch ganz nah dran am Traum... ich werd bis zum nächsten Jahr wohl warten müssen - was aber auch vollkommen o.k. ist... :lol:


Ja das stimmt wohl, aber ich war halt noch nie da und es kommt einem dennoch vor wie eine Ewigkeit :) Ich glaube ich kann die letzten zwei Wochen davor schon nicht mehr schlafen. Dann sollte ich zumindest keinen Jetlag haben :P


Ich kann dir das so nachfühlen.... ich bin eigentlich nicht der Typ Mensch, der sich schnell von Aufregung anstecken lässt, aber die letzten vier Wochen vor New York haben mich definitiv nicht kalt gelassen - ich war aufgeregt und hibbelig,das konnte jeder merken... und: warum auch nicht? Da geht ein Traum in Erfüllung, da DARF man aufgeregt sein :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 22.08.2012, 18:18 
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Tag 11

Samstag Morgen – seit einigen Tagen nehmen wir jeden Morgen den Wecker in Anspruch – scheinbar haben wir uns an die Zeitumstellung angepasst …
Frühstück gibt es morgens dann heute gegen in der Bread Factory, 43rd st/9th avenue – ist das eine Serie an schlechten Locations frage ich mich – wobei schlecht übertrieben ist – zugegeben, das Angebot ist groß, es gibt diverse Frühstücksspecials, die zur Ansicht dann auch schon einmal auf der Theke präsentiert werden – auch eine große Theke mit Backspezialitäten ist vorhanden – aber alles hat so den Fast Food Anschein, den ich so gar nicht mag – mein Gatte ist zufrieden mit seinem Cream Cheese Bagel und einem Café, auch meine Auswahl ist o.k. aber – wir werden nicht wieder kommen, da gibt es doch deutlich bessere Frühstückslokalitäten.

Von dort aus geht es mit der nächsten Subway E drei Stationen nach Chelsea. Heute hatten wir uns den Chelsea Market auf den internen Plan geschrieben – Volltreffer, genau unser Geschmack! Hier stimmt einfach alles, der Mix der Läden – „Anthropologie“ ist ja so was von gefährlich für mein Portemonnaie –dann die Art, wie die alte Architektur hervorgehoben wird – genial.
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Wir lassen uns treiben, kaufen einige Geschenke für die Lieben zu Hause, auch ein kleines Mitbringsel für unsere Küche, sowie diverse Gewürze finden ihren Weg in unsere Taschen. Zwischendurch gibt es eine kleine Stärkung bei Amy’ Bread – leider ist es noch zu früh für einen Hummer, ansonsten hätten wir jetzt gerne bei „Lobster“ zugeschlagen – bei der Rückkehr am späteren Mittag leider nicht mehr möglich, jetzt war der Hunger zwar da aber leider nirgendwo die Möglichkeit, sich hinzusetzen – und Lobster to go ist echt ein no go – schade, aber dann wird es eben nur ein Lobster Salad – den genehmigen wir uns auf einer Parkbank vor einem Policedepartment, bevor es weitergeht zur Highline.

Entspanntes Schlendern, am Anfang noch ein schneller Boxenstopp, direkt an unserem Aufgang findet sich eine Toilette - gute Entscheidung, denn es sollte die Einzige auf dem Weg bleiben - das war aber auch das einzige Manko. Die alte Bahntrasse ist wirklich gelungen – toll integriert, die Leute sind entspannt, schnell ist das hektische Treiben vergessen.
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Wir haben uns nicht um die Zeit gekümmert – ich denke nach rund 90 Minuten sind wir am vorläufigen Ende der Trasse angelangt. Jetzt laufen wir auf Straßenniveau zurück, entlang am Hudson River. Kurzer Toilettenstop bei den Chelsea Piers, weiter geht es vorbei an einer Golfanlage – hey, das hatten wir doch diverse Male von der Wasserseite aus gesehen, hier ist das also….
Als die Füße schwer werden, nehmen wir die nächste Subwaystation und fahren wieder mal nach Soho, grobe Richtung Broadway – ein bisserl Shoppen und mal kurz zu Bloomingdales – vielleicht gibt es ja hier die begehrte Handtasche? Ich werde aufmerksam, als ich Taschen von Liebeskind entdecke – leider gefällt mir keins der Modelle, die sind mir echt schon zu herbstlich – gut für mein Portemonnaie, schlecht für meinen Mann – denn jetzt geht die Suche weiter!

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Nach dem allnachmittäglichen Stopp im Hotel machen wir uns frühzeitig auf, wir wollen die 5th avenue runter schlendern – wir stellen fest, das überall entlang der Straße Absperrgitter platziert worden sind – ein kurzer Onlinecheck – aha – morgen ist Gay Pride Parade - das wird bestimmt schön bunt!
Gegen 8.30 ist es genug – wir entscheiden uns wieder für die Cafetasia – und wieder ein voller Erfolg – mmmh, lecker. Noch ein kleiner Spaziergang und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.


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BeitragVerfasst: 26.08.2012, 16:22 
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Tag 12

Für heute hatte ich eine Überraschung vorbereitet – schon von zuhause aus hatte ich für uns den Champagnerbrunch auf der Shearwater gebucht – was gönnt man sich nicht alles zum 25sten… Start sollte um 11 Uhr sein, also genug Zeit, um noch einen kleinen Rundgang auf dem Hells Kitchen Flea Market zu machen. Interessant, die Mischung war ähnlich wie bei uns – richtiger Trödel und Händler mit Billigware. Danach ging es direkt Richtung Times Square und dann in die Subway Downtown – so far, so good.
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Denn jetzt fing das Dilemma an – wir wussten, wohin – wo wir aussteigen mussten, in welche Richtung wir gehen mussten, wo das Boot lag – via GPS in der Google Map eingefügt, als Print – und haben es trotzdem geschafft, die Liberty Street in der falschen Richtung lang zu laufen. Das prekäre ist ja, das man am Ende der Straße in beiden Richtungen auf das Wasser trifft – in unserem Fall war es dann leider der East River und nicht der Hudson – also, Liberty bis zum Wasser, dann am Fluss entlang, standen wir auf einmal am South Street Seaport – o.k., jetzt war mir klar, das wir falsch waren – Leute angequatscht, die dort arbeiten, keiner kannte das Boot…totale Verwirrung – wir gabeln einen Taxifahrer auf, der sich auch nicht wirklich auskennt, er lässt uns am Battery Park raus , wir laufen Richtung Castle Clinton, auch hier im Besucherzentrum weiß keiner Bescheid, auch die Polizeistreife vor dem Zubringer nach Ellis Island ist ratlos. Wie auch immer, wir laufen weiter nördlich am Fluss entlang, kein Schiff in Sicht, immer weiter – dann irgendwann, es ist inzwischen 10.50 – sehen wir so was wie ein kleines Hafenbecken – und Masten! Im schönsten Walkingschritt kommen wir 2 Minuten vor der Ablegezeit an, durchgeschwitzt, immerhin sind ja wunderbare 28 °…

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Mein Liebster hatte ein wenig Bedenken, ob er das Segeln denn gut vertragen würde, er hält sich nicht für so ganz „seefest“ – ich war mir für mich sicher, das es mir nichts ausmacht, immerhin bin ich ja stolze Besitzerin eines Segelscheins – auch wenn ich mich seitdem nicht mehr aufs Wasser getraut habe… es kam, wie es kommen musste: mir wurde schlecht und er – hatte nichts, rein gar nichts! Ich hab’s natürlich erst hinterher zugegeben, ich denke aber, als ich keinen Champagner wollte, hat er irgendwie was geahnt… :lol:
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Zum Törn selbst: unbedingt wiederholenswert – für mich dann mit Reisetabletten… das Schiff ist toll anzusehen, es waren etwa 20 – 25 Gäste an Bord, 5 Crewmitglieder kümmerten sich in einer Tour um unser Wohlergehen, schenkten Getränke nach, füllten das Buffet auf – auch hier: die Qualität des Essens was 1a! http://www.manhattanbysail.com falls jemand mal Interesse hat…

Nach einem zweistündigem Segeltörn in netter Begleitung zweier älterer Damen, mit denen wir uns wirklich gut unterhalten haben – die eine kam aus NYC und die andere wohnte in den Hamptons – war auch schon wieder alles vorbei. Wir bummeln noch ein wenig an den Piers entlang und begeben uns dann in die Subway Richtung Empire State Building – heute soll der letzte wolkenlose Tag sein, den wollen wir noch einmal zum Fotografieren nutzen.
Wir steigen aus und sind mitten im Geschehen – ach ja, da war doch was, die Gay Pride Parade. Wir schauen ein wenig zu und versuchen dann unser Glück. Wieder Erwarten ist die Schlange am ESB so gut wie gar nicht vorhanden – trotz Bombenwetter, Sonntag Mittag – wir laufen quasi durch, 5 Minuten Wartezeit an den Aufzügen und wir sind oben.
Tausend Mal gesehen, auf Fotos, in Filmen, Büchern – aber es ist nichts damit zu vergleichen wirklich hier oben zu sein mit dem Blick auf diese gigantische Stadt – Wahnsinn! Selbst mein an Höhenangst leidender Mann traut sich langsam an die Scheiben heran - und ist fasziniert. Wir lassen uns Zeit, lassen uns von anderen fotografieren, genießen auch in dem Wissen, das nur noch wenig Zeit in NY verbleibt …

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Sonntagmittag, Kuchenzeit – wir entscheiden uns, den Cheesecake von Junior’s zu probieren, auf geht es zur Grand Central Station – ich wollte eigentlich auch noch einen Blick in die Oyster Bar werfen, aber die hat leider geschlossen…
Wir testen beide ein Stück Cheesecake, ich mit Blaubeeren, er pur – und stellen fest, das wir auch mit einem Stück locker ausgekommen wären – puh, saulecker aber das Zeug macht satt!

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Pappsatt machen wir uns auf zum Hotel, abends steht noch die Reservierung aus bei Otto Enoteca – 20.30 – da ist ja noch etwas Zeit!
Dieses Restaurant macht rein optisch einen sehr gelungenen Eindruck, die Weinkarte ist riesig, die Speisekarte ungewöhnlich. Wir ordern Wein, etwas Antipasti und beide eine Pizza.... Fazit: mein Gatte fand es unterirdisch, ich fand die Kombination ganz gelungen - dünn gehobelter Fenchel und Bottarga, das ist Fischroggen - aber würde die anderen beiden Pizzerien immer wieder bevorzugen....
Mit einem kleinen Spaziergang entlang der Fifth Avenue lassen wir den Abend ausklingen...



For this message the author bravejovi has received thanks: 2 arielleNeuwied (26.08.2012, 17:06), Chriz (26.08.2012, 16:32)
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BeitragVerfasst: 26.08.2012, 17:05 
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hach,wat schön ! 8)
highline und chelsea market fand ich im märz auch äußerst sehenswert. sehr spezielles ambiente ! der küchenladen hatte es mir auch angetan mit dieser vielfalt an nützlichen und schönen dingen.
die shearwater-tour habe ich ebenfalls für september vorgesehen, allerdings ohne buffet. das hafenbecken ist doch am world financial center hinter dem wintergarden ,oder ? wenn es das ist,bin ich schon öfters da langspaziert,wäre allerdings auch im moment überfragt,wie man von der stadtseite aus hinkommt. bin nicht " elektronisch " ausgerüstet und werde wahrscheinlich den weg
suchen mittels " old school " -stadtplan . :shock:
danke für den vorgeschmack :daumen1:

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11/09 Milford Plaza 3/10 und 10/10 HI Midtown 3/12 New Yorker 9/12 Fairfield Inn TSQ 5/13 Sheraton 11/13 W Hotel 4/14 Wyndham Garden LIC 9/14 Wolcott /Sheraton Tribeca 3/15 Country Inn LIC 9/15 Westin Newport Jersey City 3/16 und 11/16 Wyndham Garden LIC 4/17 Nesva Hotel LIC 11/17 Courtyard LIC 3/18 The Moderne 11/18 Club Quarters Wall Street 1/19 The Gallivant 5/19 Four Points Midtown TSQ 11/19 Watson 3/20 LIC Hotel


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BeitragVerfasst: 26.08.2012, 17:17 
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arielleNeuwied hat geschrieben:
hach,wat schön ! 8)
highline und chelsea market fand ich im märz auch äußerst sehenswert. sehr spezielles ambiente ! der küchenladen hatte es mir auch angetan mit dieser vielfalt an nützlichen und schönen dingen.
die shearwater-tour habe ich ebenfalls für september vorgesehen, allerdings ohne buffet. das hafenbecken ist doch am world financial center hinter dem wintergarden ,oder ? wenn es das ist,bin ich schon öfters da langspaziert,wäre allerdings auch im moment überfragt,wie man von der stadtseite aus hinkommt. bin nicht " elektronisch " ausgerüstet und werde wahrscheinlich den weg
suchen mittels " old school " -stadtplan . :shock:
danke für den vorgeschmack :daumen1:

Wenn man sich nicht so dämlich anstellt wie wir, ist das eigentlich kein Problem - wir hätten einfach nur aufpassen müssen, haben uns aber auf den ersten verlassen, den wir gefragt haben... schau in die Karte und geh die Liberty Street lang - Richtung Hudson - oder durch den Battery Park Richtung Norden... und mach die Tour unbedingt, es lohnt sich!


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BeitragVerfasst: 30.08.2012, 08:39 
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Toll, dieser Segeltörn... *sfz* mal schaun ob ich meinen Hasen dazu übereden kann.. eher nicht schätze ich.
Was kostet denn der Spaß?
Schöner Bericht, ich lese sehr gerne mit! Bild

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1. Mal NYC 25.12. - 05.01.2012
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3. Mal NYC 30.01. - 07.02.2014
4. Mal NYC 01.07. - 02.07.2017

Reiseberichte findet ihr unter anderem hier im Reiseblog...Bild


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