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BeitragVerfasst: 02.08.2012, 10:31 
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New York Lover

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Tag 3
Aufwachen um 7.20, wieder ohne Wecker, das würde uns zuhause nie passieren. Nach dem üblichen morgendlichen Reinigungsritual und dem Besuch des freundlichen Mitarbeiters :mrgreen: machen wir uns auf den Weg zum Broadway… eigentlich wollten wir auf den Forumstipp hören und bei Andrews frühstücken, aber leider war mein Geschreibsel dazu unvollständig und die Dame an der Lobby meinte wohl ein anderes Lokal – jedenfalls: Andrews nicht gefunden, macht nix, dann gab es eben Frühstück bei Pret an Manger – nett, frisches Gebäck, aber eben Fastfoodcharakter, was soll es, hat keinem weh getan, muss aber nicht noch mal sein.

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Weiter geht es, wieder ab Times Square mit dem Hoho-Bus, diesmal die Uptown /Harlem Treasures –Tour… unser Tourguide ist witzig, heißt Peter und ist vor vielen Jahren aus Heidelberg hergezogen. Diese Tour ist klasse, der Typ hat einen sarkastisch-informativen Stil, der uns beiden deutlich besser gefällt, als der Guide am Tag zuvor. Wir beschließen auf jeden Fall eine Tour nach Harlem zu machen, scheint uns hochinteressant zu sein.

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Wieder machen wir uns zu Fuß auf den Weg, so sieht man doch am meisten. Weiter geht es mit der nächsten Tour, diesmal steht eine Bootstour an – 90 Minuten East River und Hudson – uns geht beiden nach kurzer Zeit der bemüht-witzige Tourguide auf den Wecker – aber die Ansicht/Aussicht ist klasse und die Zeit vergeht wie im Flug – wieder ein Punkt auf der Liste abgehakt. Dankbar nehmen wir den Service der kostenfreien Shuttlebusse in Anspruch um dann rund eine Stunde im Stau zu stehen –wir haben Sitzplätze und Zeit – uns doch egal…Wir stellen fest, das die Brooklyntour schon nicht mehr machbar ist, da die letzte am frühen Mittag startet und entschließen uns auch die Nachttour zu skippen - uns reicht das Touritheater – ich hätte lieber alles etwas verteilter auf die Tage gehabt, das ist eben der Nachteil der 48-Stunden-Option, aber was soll’s… nach einer kleine Tour zu Fuß und einem Abstecher ins ‚Food Emporium“ – uih ist das hier teuer- steuern wir das Hotel für eine wohlverdiente Pause an. Abends geht es dann noch ins nahe gelegene Nirvana – http://www.nirvanany.com – hier hatten wir auf dem Rückweg noch schnell einen Tisch reserviert.
Nirvana ist ein kleines prämiertes indisches Restaurant schräg gegenüber vom Hotel, vorbildlicher Service, nettes Ambiente mit rohen Steinwänden, seeeeehr klimatisiert, brr – tolles Essen – und ein leckerer Mangolassi – ein gelungener Abschluss für den Abend, noch ein kleiner Verdauungsspaziergang um den Block und dann ab in die Falle…


Tag 4
Langsam entwickeln wir wieder so etwas wie einen geregelten Schlafrhythmus, trotzdem wachen wir immer noch vor dem Wecker auf – auf zum Murray Hill Diner – und gefällt beiden die Atmosphäre und auch mein Mann scheint sich mit dem Angebot arrangieren zu können. Ein nur gebrochen englisch sprechender, sehr freundlicher Mitarbeiter macht mich mit „French Toast mit Bacon UND Sirup“ vertraut – den Geschmack habe ich immer noch auf der Zunge, ist das lecker …. und so simpel.. I love it!
Für 10 am haben wir über http://www.freetoursbyfoot.com die Soho, Chinatown & Little Italy –Tour gebucht – Treffpunkt ist in Soho, die Gruppe ist sehr groß, rund 50 Leute und wird auf zwei Guides aufgeteilt. Ein buntes Trüppchen, Leute aus Neuseeland, Hawaii, Südamerika, den Niederlanden, Deutschland, Kalifornien und, witzigerweise, aus New York…

Unser Guide macht sich sofort mit uns auf den Weg, er erzählt uns von der Entwicklung der Viertel, wie die Häuser früher genutzt wurden, wie Little Italy immer mehr zurück gedrängt wurde und und und… immer wieder macht er Halt, um auf eine Besonderheit aufmerksam zu machen. Der von ihm bevorzugte Cannoli-Stand hat leider noch zu, macht nix, ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gibt. Er führt uns zu Ferrara auf der Grand Street – ich kann nicht widerstehen und mache mich über zwei Mini Cannoli her… hm, lecker, gut, das es die zuhause nicht gibt, das würde mir kalorientechnisch den Hals brechen…

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Der Guide weist uns noch auf einige Läden hin, besonders angetan war er von einem Asiaten, bei dem man rund um die Uhr Essen bekommen kann, Wo Hop heißt der Laden. Da ich noch satt von den Cannoli war und der Gatte auch noch keinen Hunger verspürte, bekam der Laden bei uns keine Chance – vielleicht ein anderes Ma(h)l… irgendwann führte uns der Weg auch bei Rice ‚n Riches vorbei aber ich war, leider, immer noch satt – wie ärgerlich…

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Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Beschreibung unseres Guides, wie er den 11. September wahrgenommen hat. Er wohne in der Gegend, so sagte er und sah die Türme fallen. Viele Menschen hätten sich zu Fuß auf den Weg zum der Unglücksstelle nächst gelegenen Hospitals gemacht, um zu helfen, Blut zu spenden, what ever – aber: es kam keiner, da keine Verletzten betreut werden mussten. Jeder von uns hat seine eigenen Erinnerungen an 9/11, ich hatte sofort wieder Gänsehaut und Tränen in den Augen….. we’ll never forget…

Die Tour endet in Chinatown, wir bedanken uns bei dem Guide mit einem großzügigen Trinkgeld – die Tour ist, wie der Name schon sagt, for free… der Typ war wirklich klasse und geht auch mit einem glücklichen Lächeln und vollen Taschen nach Hause..

Wir hingegen sind jetzt hungrig und schlendern durch die Straßen auf der Suche nach einer leckeren Kleinigkeit und einer Gelegenheit, unseren armen Füßen ein wenig Ruhe zu gönnen. Gelandet sind wir bei epistrophy auf der Mott Street, kleine aber feine Speisekarte, unaufgefordert bekommen wir warmes selbstgebackenes Brot mit leckerem Olivenöl als Antipasti gereicht, sensationell lecker…als Hauptspeise ordern wir beide Pasta, mit einem Viertel Rotwein ist das ein gelungener Abschluss für die Little Italy Tour.

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg Richtung Spring Street, Broadway, Mercer Street. Wir hatten am morgen gesehen, dass dort überall Straßenstände aufgebaut wurden, außerdem war bis dahin ja noch nicht viel mit Shopping, das sollte sich jetzt ändern…
Wichtig war mir auch noch, dem Haus meines Lieblings-Rockstars einen Besuch abzustatten – o.k., ich hab das Haus fotografiert, davor stellen wollte ich mich allerdings nicht – aber man weiß ja nie, wenn er in dem Augenblick aus der Türe gekommen wäre, vielleicht wäre ja ein Autogramm drin gewesen… leider tat sich nichts und der Marathon ging weiter.

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Samstagmittag am Broadway in Soho – dagegen ist die Kö ein Dorf – ich liebe dieses geschäftige Treiben –obwohl meine Füße schon zu diesem Zeitpunkt wie die Hölle schmerzten – immer noch ein bisserl weiter, hier noch gucken… jetzt wissen wir auch, das es einen West Broadway gibt, war uns bis dahin auf der Karte gar nicht aufgefallen….

Nach immerhin 10 !!! Stunden kehrten wir ins Hotel zurück, auf dem Nachhauseweg haben wir noch für’s Dinner eingekauft, da wir abends noch auf TOTR wollten, hatten wir uns für ein Essen auf dem Zimmer entschieden. In einem großen Supermarkt mit toller Frischtheke hatten wir uns eingedeckt mit zwei verschiedenen Chicken Sandwiches und einer großen Schüssel Salat, der neu entdeckte Liquor Store hatte uns auch noch eine Flasche Merlot beschert – angereichert mit einer kleinen Tüte Chips war das ein echt leckeres Essen im Bett vor dem laufenden Fernseher – mangels Tisch und einem zweiten Stuhl eine Notlösung aber für meine Füße die einzig akzeptable Lösung.. ach ja, falls jemand Interesse hat, es ist der Murray Hill Market an der 34sten Straße East…

Gegen 20 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Rockefeller Center – schnell noch einige Fotos gemacht vom Lego Store davor, mein angehender Schwiegersohn hat da mal gearbeitet und freut sich immer noch über Fotos – rein ins Center – tolle Lobby – und dann erstmal Tickets ordern – die nächsten sind verfügbar für 9.50…. der Mitarbeiter fragt, ob wir die wollen – als ob das eine Frage wäre – wir vertreiben uns die Zeit in den umliegenden Gängen und der Lobby um dann mit pünktlich mit abzuheben in den New Yorker Himmel… ich fand es extrem beeindruckend – diese Weite, die Lichter, die beleuchtete Skyline, die Leute, die genauso wie wir mit offenem Mund auf diesem Deck stehen und einfach nur staunen. Viele Fotos und einige Rundgänge später machen wir uns auf den Weg nach unten, auf dem schnellsten Weg zur Subway um mit ultraschmerzenden Füßen und todmüde ins Bett zu fallen.

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For this message the author bravejovi has received thanks: Martin M. (04.08.2012, 10:49)
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BeitragVerfasst: 04.08.2012, 12:01 
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Schöner Bericht weiter schreiben bitte :-)

Grüße Sabina



For this message the author Sabina1982 has received thanks: bravejovi (04.08.2012, 21:48)
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BeitragVerfasst: 04.08.2012, 21:48 
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Danke an alle Mitleser, morgen geht es weiter :-)


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BeitragVerfasst: 05.08.2012, 12:44 
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Tag 5

Der Tag startet bedeckt – heute zeigen wir beide die ersten Ermüdungserscheinungen – aber das nützt nichts, Tickets für das 9/11 Memorial sind für 10 am bestellt – also ab unter die Dusche und in unser geliebtes Diner – erstmal eine gute Basis für den neuen Tag schaffen – danach in die Subway Richtung Downtown. Wir sind zeitig da und haben noch Zeit uns zu orientieren. Langsam füllt sich der Platz am Eingang, erkennen lässt sich noch nichts, alles ist abgesperrt, wir sind mit die ersten auf dem Platz – dann setzt sich die Masse in Bewegung, wir durchlaufen die bekannten Sicherheitschecks, noch eine kurze Wartezeit am Tor und dann geht es in Viererreihen auf den Platz zu.
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Für mich ist dieser Besuch sehr wichtig gewesen, ich wollte - für mich – einen persönlichen Abschluss für 9/11 finden. Wir suchten uns einen Wegweiser auf Deutsch und gingen erstmal Richtung Brunnen. Mir war sehr beklommen zumute, ich hatte einen Kloß im Hals und musste mit den Tränen kämpfen. Andere hatten da weniger Hemmungen als ich, ein Mann, der kurz nach uns auf den Platz gelaufen kam, brach in Tränen aus.
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Wir umrundeten beide Brunnen, über 3000 Menschen, einfach – weg…. Es ist nach wie vor unvergesslich, unbeschreiblich…. Ich wollte unbedingt zum Survivortree – irgendwie hatten wir den bisher nicht gefunden. Wir sprachen einen Mitarbeiter an, der deutete in Richtung einer Menschentraube und meinte, der wäre nicht zu übersehen… beeindruckend…dieses kleine Bäumchen.
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Sichtlich beeindruckt machten wir uns auf den Weg zum Ausgang, nicht ohne vorher einigen Freunden und Familienmitgliedern ein Bild von den Brunnen zu schicken – einfach traurig.

Ablenkung musste her – also auf zu Century 21- ernsthaft: nicht unser Laden. Viel zu chaotisch, unsortiert – wenn man viel Zeit hat, vielleicht interessant, aber so - für uns ein no go, da hatten wir uns mehr von versprochen. Anschließend lassen wir uns noch ein wenig durchs Finanzviertel treiben….

Auch hier locken Straßenhändler mit den immer gleichen Schals, Shirts etc…. ab geht es in die Subway, wir wollen zu John’s Pizzeria auf der Bleecker Street, empfohlen von diversen Reiseführern, Tourguides.. wir sind gespannt.
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Aber erstmal wollten wir die Bleecker Street in Augenschein nehmen, da schienen mir doch einige nette Eckchen zu sein – so war es dann auch, hier gefiel es uns sehr und es blieb auch nicht der letzte Besuch hier in der Lower East Side. John’s Pizzeria soll eine der ältesten Läden seiner Art in NY sein, von außen eher unscheinbar – innen: na ja, schon sehr speziell – wir bekommen den letzten verfügbaren Tisch und ordern eine Pizza mit Oliven, Sardellen und Salami – ich muss sagen, der Laden ist klasse – das Ambiente eher runter gekommen – aber das scheint so gewollt zu sein… wir versuchen, wie die anderen Gäste unseren Namen mit der Gabel in das Mobiliar zu ritzen, scheitern aber kläglich – in der Zwischenzeit haben sich draußen lange Schlangen gebildet, da hatten wir wohl echt noch Glück.
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Wir lassen uns jetzt einfach treiben, die letzten Tage waren doch sehr vorbestimmt von den Touren, nebenher hat mein Mann immer wieder das Auge auf den EM Ticker gerichtet – Deutschland gewinnt 2:1 gegen Holland – plötzlich wird es doch noch mal interessant, ob das nächste Hotel ESPN hat… wir werden sehen. Auf dem Weg finden wir einen Shop mit den heiß begehrten Caps, unser Sohn wird sich über den Einkauf freuen.

Wieder werden 10 Stunden vergangen sein, bevor wir ins Hotel zurückkehren, allerdings haben wir heute alles etwas gemächlicher angehen lassen und noch kleinere Kaffeestops eingelegt. Wir beschließen am nächsten Tag ins Outlet zu fahren, Jersey Gardens soll es werden. Nach einem ausgiebigen Stopp im Hotel machen wir uns relativ spät auf den Weg Richtung Timer Warner Building, im Whole Foods Market bedienen wir uns an der Frischtheke und mixen uns eine nette Salatauswahl zurecht – alles ist trotz der späten Stunde noch sehr ansprechende her gerichtet und von solch einer Vielfalt, das wir kaum zu wählen wissen. Das Ambiente an den Tischen hat dann eher Kantinenqualität, hier scheint sich keiner zuständig zu fühlen, mal die Tische zu reinigen oder Reste abzuräumen. Eher abtörnend aber das Essen überzeugt so sehr, das wir zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Filiale zum Wiederholungstäter werden. Noch ein kurzer Bummel durch das Center und dann geht es auf direktem Weg zurück ins Hotel – Bett, wir kommen…



For this message the author bravejovi has received thanks: Martin M. (15.08.2012, 18:17)
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BeitragVerfasst: 05.08.2012, 12:52 
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Klasse Bericht :daumen2: Century 21 fand ich auch schrecklich, wollte dort nach kurzer Zeit nur noch raus, so ein Chaos und Hektik überall ist einfach nix für mich :?

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Mein erster Trip nach NYC! (23.06.2012 - 02.07.2012) - mit viiiiieeeelen Fotos!!!


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BeitragVerfasst: 09.08.2012, 18:10 
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Wie bereits erwähnt ist heute „shop till you drop“ angesagt – die Bedienung im Murray Hill Diner erkennt uns inzwischen - wir mussten ja eine gute Basis für das Powershopping schaffen … Wir machen uns auf zum Port Authority Terminal, ziehen unsere Tickets um nach einigem Umherirren dann am richtigen Gate zu landen, hey der Bus wartet schon auf uns, wir können sofort einsteigen und los geht es Richtung „Jersey Gardens“ – nach einer knappen Dreiviertelstunde landen wir an, sieht sehr unspektakulär aus…der Eingang ist relativ duster, die gleichen dunklen Teppiche wie im Airport…wir teilen uns auf, um die wichtigen Dinge zu erledigen - "e"r steuert zielsicher den nächsten Restroom an, ich hol mir erst mal das Heftchen mit den Coupons – jeder hat halt so seine Prioritäten… erstmal orientieren und dann zuschlagen.
Um es abzukürzen, wir werden fündig bei Hollister, Abercrombie, Nike, Kenneth Cole, Gap, Converse und in diesem Laden mit den Baseballkappen – wir sind zufrieden, füttern uns mit einem Hotdog bei Nathan’s – was ausgiebiges Schütteln bei meinem Liebsten hervorruft, noch einen Coffee to go und dann wieder retour nach Manhattan – wir haben max. eine Viertelstunde auf den Bus gewartet, die Zeiten waren ja am Empfang der Mall angeschlagen. Der Bus hatte eine andere Nummer, fuhr also auch eine andere Strecke, das Ziel und die Fahrtzeit waren aber nahezu identisch, wir sind noch mal kurz vor der Rushhour durchgeschlüpft.
Kurzer Stopp im Hotel, die Einkäufe mussten ja untergebracht werden, schon ging es für uns wieder weiter Richtung Greenwich Village. Wir hatten ein Restaurant ins Auge gefasst, ich weiß nicht mehr, ob es ein Forumstipp war – wie auch immer – es sollte einem unserer Favoriten in London und Dublin recht nahe kommen – dem Wagamama. Zielgruppe sind Studenten und allgemein junges Volk, gegessen wird an langen Tischen und Bänken, ohne viel Schnickschnack, serviert wird asiatische Küche. Auch hier werden wir nicht enttäuscht, der Laden heißt „Cafetasia“, ist im Univiertel in Greenwich Village. Das Angebot ist reichhaltig, unterschieden wird in Portionsgrößen wie S, M,L etc. – auch die Getränkepreise sind überschaubar – wir bestellen leckere Cocktails, es ist Happy Hour und zahlen nur 5 $ pro Getränk – die Bedienung ist flott und freundlich, das Essen kommt zügig und ist ausgezeichnet.
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Leicht angetüdelt und satt verlassen wir den Laden mit klingelnden Ohren, die krasse Geräuschkulisse ist das einzige Manko – man muss ja nicht immer miteinander reden, oder? Noch ein ausgiebiger Spaziergang durch Greenwich und dann den Broadway entlang, irgendwann steigen wir in eine Subway und machen uns auf Richtung Hotel.
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Gleich geht es weiter...


Zuletzt geändert von bravejovi am 09.08.2012, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 09.08.2012, 18:46 
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Tag 7

Heute ist UNSER Tag – wir feiern uns, unsere Silberhochzeit! Wir starten entspannt in den Tag mit einem kleinen aber feinen Frühstück bei Amy’s Bread auf der Bleecker Street, nach einem kurzen Studium der Karte hatte die Clinton Street Bakery das Nachsehen – ein anderes Mal dann eben – es müssen ja Ziele für weitere Besuche bleiben.
Da diese GANZE Reise etwas Außergewöhnliches für uns ist, hatten wir für diesen Tag, mit Ausnahme eines besonderen Abendessens, nichts Spezielles geplant. Heute führte uns unser Weg zum Hudson River, eine Fahrt nach Ellis Island stand auf dem Programm – Liberty Island wollten wir beide nicht besuchen, da man die Statue ja eh nicht betreten kann, fanden wir das sinnlos, erst recht angesichts der langen Schlangen.
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Das Museum fand ich zwar interessant, hatte mir aber mehr davon versprochen – vielleicht hätten wir mehr Zeit dort verbringen sollen, aber es gibt ja noch soviel anderes zu sehen.
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Wir genießen die Rückfahrt auf der Fähre, diesmal auf dem Zwischendeck, die Sonne knallt echt heftig vom Himmel.

Nach einem kleinen Spaziergang Richtung Wallstreet entscheiden wir uns, noch einmal ein Sandwich im Europa Café zu essen bevor es für uns weiter ging in Richtung Brooklyn mit der Subway. Wir wollten uns die Brownstones anschauen, der historische Teil hatte es uns angetan. Wir ließen uns treiben, es ist einfach zu nett dort. Irgendwann landeten wir wieder am Wasser, schlenderten die Promenade entlang, vorbei an den ausgestorbenen Piers in Richtung auf die Brooklyn Bridge… wir dachten uns hier, die Hausbesitzer an der Promenade hätten es auch schlechter treffen könne, was für ein Ausblick!
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Mich zog es zur Ice Cream Factory, mein Liebster meinte nur, ob es mir das wert sei, die Subway war quasi schon in Sichtweite und der Weg zu leckeren Eis führte steil nach unten – oh je, da wieder hoch, nach den ganzen gelaufenen Meilen heute? Ob mir die hohen Hacken heute Abend noch passen werden? Egal, für gewisse Dinge laufe ich auch meilenweit… und das war es wert! Bei rund 32 ° konnten wir gar nicht so schnell essen, wie uns das Eis die Hände runter lief – beim nächsten Mal gibt es dann einen Becher, hinterher weiß man halt immer alles besser…
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Auf keinen Fall wollten wir wieder den Hügel hoch, also das GPS angeschmissen und auf zur Subway an der „York Street“ und dann schnell Richtung Hotel, denn wir mussten uns noch zurecht machen fürs Dinner bei „Tulsi“ und auch die Koffer mussten noch gepackt werden, am nächsten Tag geht es ja weiter mit unserer Reise, nach Southampton auf Long Island.
Nach knapp zwei Stunden waren wir beide ausgehfertig und die Koffer waren auch gepackt und warteten auf die Abreise.
Schnell noch ein Foto in der Lobby zur Erinnerung und dann 8 Blocks die Straße runter. Ein feines, sensationelles 6-Gänge-Menu erwartete uns bei „Tulsi“ einem Sterne-prämierten Inder, einfach klasse!
Wir beenden die Nacht in der hoteleigenen Rooftopbar mit Blick auf das rot-weiß-blau beleuchtete Empire State Building bei zwei wirklich sensationell schlechten Cocktails und freuen uns auf die nächste Etappe UNSERER Reise...

P.S. Natürlich hätte hier wunderbar ein Foto von uns beiden hingepasst, aber wir haben uns gegen persönliche Fotos von uns in diesem Reisebericht entschieden...sorry



For this message the author bravejovi has received thanks: Martin M. (15.08.2012, 18:17)
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BeitragVerfasst: 11.08.2012, 11:14 
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Zitat:
Auch hier werden wir nicht enttäuscht, der Laden heißt „Cafetasia“, ist im Univiertel in Greenwich Village. Das Angebot ist reichhaltig, unterschieden wird in Portionsgrößen wie S, M,L etc. – auch die Getränkepreise sind überschaubar – wir bestellen leckere Cocktails, es ist Happy Hour und zahlen nur 5 $ pro Getränk – die Bedienung ist flott und freundlich, das Essen kommt zügig und ist ausgezeichnet.

Oh, das Cafetasia kenn ich (vielleicht war der Tipp auch von mir? :wink: ) Da waren wir im Frühjahr und fanden es auch ganz klasse! Ich fand die Atmosphäre dort an den langen Tischen auch richtig toll.

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Ines


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BeitragVerfasst: 11.08.2012, 13:50 
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Ines hat geschrieben:
Zitat:
Auch hier werden wir nicht enttäuscht, der Laden heißt „Cafetasia“, ist im Univiertel in Greenwich Village. Das Angebot ist reichhaltig, unterschieden wird in Portionsgrößen wie S, M,L etc. – auch die Getränkepreise sind überschaubar – wir bestellen leckere Cocktails, es ist Happy Hour und zahlen nur 5 $ pro Getränk – die Bedienung ist flott und freundlich, das Essen kommt zügig und ist ausgezeichnet.

Oh, das Cafetasia kenn ich (vielleicht war der Tipp auch von mir? :wink: ) Da waren wir im Frühjahr und fanden es auch ganz klasse! Ich fand die Atmosphäre dort an den langen Tischen auch richtig toll.

Du, das kann gut sein - dann noch mal "Danke schön" :daumen1: .... ich fand es dort einfach nur genial, lecker, ungezwungen... ungedingt wiederholenswert...


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BeitragVerfasst: 14.08.2012, 22:38 
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lunixt hat geschrieben:
Sehr schöner Bericht und tolle Bilder!!

Danke schön, morgen geht es dann auch weiter :D


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BeitragVerfasst: 15.08.2012, 17:37 
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