New York Pass
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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 14:59 
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"Auf jeden Fall haben wir uns super wohl gefühlt, die New Yorker sind sehr nett und hilfbereit, kaum steht man eine Weile mit einer Map in der Hand und sucht hilflos in der Gegend rum wird man angesprochen und nett gefragt "Where do you want to go Miss?" Sehr süüß!"

Da kann ich mich nur anschließen, so ist es uns auch ergangen. Da könnte sich so mancher Deutsche Muffel eine Scheibe von abschneiden ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 17:00 
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28.10.2011 - Ein Tag vor Abreise
Geplant war für diesen Tag ein entspanntes Kofferpacken und ein gemütlicher Stalltag mit meinem Pony.
Naja es kam dann alles ganz anders...
Nach einer durchwachten Nacht (vor Aufregung hatte ich recht wenig geschlafen) habe ich mich früh am morgen entschlossen noch mal die gebuchten Flüge bei Singapore Airlines gegen zu checken - nur mal so, zur Sicherheit. Der Herr am Telefon war dann auch sehr freundlich und meinte nur dass man Linienflüge nicht checken braucht aber er könne ja gerne mal nachschauen wenn ich denn wollte. Gut, habe ich gedacht, nun haste schon mal jemanden am Telefon, lass ihn mal gucken. Ich hörte ihn dann die Daten eingeben und dann kam der erleichternde Satz: "Mit ihren Flügen ist alles ok, sie fliegen von Frankfurt nach New York und von New York nach Bremen zurück mit einem Stopp in Frankurt!" Super, dachte ich, alles gut. Doch dann fing es an zu rattern und ich dachte nur, moment mal - Hinflug ab Frankfurt? Der sollte doch ab Bremen sein!!
Ich habe dann noch mal nachgefragt ob es denn keinen Flug ab Bremen für uns gibt aber dieses verneinte er nur und sagte, dass es auch daran liegen könne, dass der Zubringer nach Frankfurt mit der Lufthansa sei. Komisch, habe ich gedacht, der Rückflug von Frankfurt nach Bremen geht doch auch mit der Lufthansa und den konnte er sehen.
Da der Herr von Singapore Airlines mir aber so nicht weiterhelfen konnte, habe ich noch mal bei der Lufthansa angerufen. Dort wurde mir gesagt, dass sie den Flug zwar sieht aber dass dazu kein elektronisches Ticket existiert und ich bei dem Veranstalter anrufen solle bei dem ich das gebucht habe, denn die müssen die Ticketausstellung aktivieren. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen und war einem Herzinfarkt nahe, denn wenn der Flug auf zwei Tickets gebucht ist, wird das Gepäck nicht durchgecheckt und ein Check In in Frankfurt wäre erforderlich gewesen. Jeder der den Flughafen in Frankfurt kennt, weiß, dass das in 1,5h "Aufenthalt" ein unmögliches Unterfangen wäre.
Nun denn, es half ja alles nichts. Ich habe also bei der TUI angerufen (als ehemalige Mitarbeiterin hatte ich den Flug dort gebucht) und mir wurde von einer Dame die für Mitarbeiterbuchungen zuständig ist, bestätigt, dass da wohl was schiefgelaufen wäre, sie würde sich kümmern und sich melden. Sollten alle Stricke reißen müssten wir mit dem Zug nach Frankfurt anreisen, das würde sie mir kostenlos ausstellen. Grandios, ich war echt begeistert, denn unser Flieger sollte morgens um 08:00h in Frankfurt starten und wir hätten die ganze Nacht im Zug verbringen müssen.
Gegen 13:00h bekam ich dann einen Rückruf von der Dame, der mir leider bestätigte, dass das Ticket definitiv nicht ausgestellt war, aber sie sich kümmert, dass es ausgestellt wird, ich müsse nur Geduld haben. Ich hatte derweil schon meine Freundin informiert, die noch arbeiten musste, denn wenn wir den Zug hätten nehmen müssen, hätte sie eher Feierabend machen müssen, da das Ganze zeitlich ein ziemlicher Spagat gewesen wäre.
Nach gefühlten 1000 Telefonaten mit Singapore Airlines, der Lufthansa und der TUI bzw. einem alles andere als entspannten Tag erhielt ich die erlösende E-Mail mit meinen Tickets kurz vor 17:00h. Ich war ziemlich erleichtert aber auch vollkommen platt von der ganzen Aufregung, gepackt war auch noch nichts.
Nun aber los, dachte ich.
Als ich (fast) alles zusammen und im Rucksack verstaut hatte, fiel mir auf, dass ich mein Ladekabel für meine Spiegelreflexkamera nicht finden konnte (mittlerweile war es 23:00h) und eine erneute Panik machte sich breit. Nach endlosem Suchen und kompletten Zimmer-auf-den-Kopf-stellen habe ich meine beste Freundin angerufen die auch eine Spiegelreflex hat und habe sie gefragt, ob meine Akkus in ihr Ladegerät passen würden: Natürlich nicht! Sie bot mir dann aber netterweise an, dass ich ihre Kamera mitnehmen könne. Also bin ich kurz vor Mitternacht noch mal losgefahren und habe mir die Kamera abgeholt, denn ohne Kamera kann man ja nicht nach New York fahren!!
Hundemüde habe ich mich dann noch 2h schlafen gelegt, bis dann gegen 02:00h nachts mein Wecker klingelte: AUFSTEHEN! Es geht los!!!


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 Betreff des Beitrags: New York is calling...
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 17:59 
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Wow. Was für ein Start. Der absolute Albtraum! Super, dass es dann doch geklappt hat. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 18:47 
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Dass Zubringerflüge einfach mal so ohne Info gecancelt wurden, hatte ich schon mehrmals. Da muss man immer aufpassen und die Flüge grundsätzlich immer noch mal vor dem Abflug checken...

Turbulenter Reisebeginn auf jeden Fall :)


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 06:23 
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Dafür hat dann später alles umso besser geklappt, oder?

Naja, bis auf den einen Freitag ;) Aber nach 25 Minuten bin ich dann auch gegangen, weil niemand kam.

Leute, hier war es heute voll warm! Ich war den ganzen Tag in kurzem Ärmeln unterwegs. Dachte schon mit mir stimmt was nicht :D Es ist bald Mitte November!


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 10:30 
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@ Robbe
Ja ich war auch vollkommen begeistert! Hinterher hat alles super geklappt aber erleichtert war ich erst als ich im Flugzeug saß Richtung JFK und dann am Flughafen mein Gepäck in Empfang nehmen konnte! :wink:

@ Marion
Also ich werde nun auch immer wenn Zubringerflüge im Spiel sind bzw wahrscheinlich generell jeden Linienflug gegenchecken wie ich es eh gewohnt bin. Hätte ich an dem Freitag nicht noch mal angerufen wären wir gar nicht nach NYC gekommen weil wir dann ja erst morgens um 05:00h in Bremen erfahren hätten, dass wir kein Ticket haben und dann hätten wir es auch via Zug nicht mehr rechtzeitig nach Frankfurt geschafft!
Das Ärgerliche ist ja auch dass ich sonst generell meine Flüge selbst gebucht habe - ob nach Singapore, Malaysia oder Rom - und es ging immer alles glatt, kaum buche ich über einen Veranstalter (weil ich ja da gearbeitet habe) läuft was schief! Gut es kann immer passieren, aber ich glaube in Zukunft buche ich Flüge wieder direkt bei der Airline! :D

@ macmax
Ja bis auf den einen Freitag hat dann alles noch sehr gut geklappt. Es tat mir auch leid und ich habe die ganze Zeit nach Dir Ausschau gehalten, ich versetze sehr ungern jemanden und das war mir äußerst unangenehm!!

Liebe Grüße,
Kathrin


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 21:13 
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Das nennt man Intuition :daumen2: mag man sich gar nicht denken, was passiert wäre, wenn du die Daten nicht noch mal überprüft hättest.

Bin schon auf den Rest gespannt :wink:

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1. Reise NY 27.12.11-04.01.12
2. Reise September 2013


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 00:02 
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29.10.2011 - Anreisetag
Nach einer kurzen Nacht von 2h in denen ich es mir noch mal kurz mit Bettdecke und Mietzekatze auf dem Sofa gemütlich gemacht habe, klingelte um 02:30h mein Wecker und dann hieß es anziehen und auf Mitfahrgelegenheit warten. Die Mutter meiner Freundin wollte uns netterweise zum Flughafen bringen.
Am Flughafen angekommen hieß es dann noch ca. 1,5h warten bis der Check In aufmachte und wir endlich unser Gepäck loswerden konnten. Nachdem wir uns verabschiedet hatten sind wir in die Wartehalle gegangen und haben uns auf das Boarding vorbereitet - letzter Toilettengang und die Bild-Zeitung besorgt :D -bis es dann hieß: Los geht´s!!
Unser Flug von Bremen nach Frankfurt verlief vollkommen reibungslos. Angekommen in Frankfurt hieß es dann aber Beeilung, Beeilung denn von den 1,5h Aufenthalt blieb dann netto nur noch 1h übrig, denn wird wurden auf dem Rollfeld mit einem Bus abgeholt was ja deutlich mehr Zeit kostet als wenn man direkt aus dem Flugzeug ins Terminal laufen kann. Wir haben also die Beine in die Hand genommen und sind mit dem Handgepäck (zweimal ist uns der Reiseführer flöten gegangen, ein paar andere Reisende mussten leiden etc.) durch den Frankfurter Flughafen von Plattform A zu C gelaufen - der Weg ist schon weit - am richtigen Gate angekommen war es auch schon echt voll und Schlange stehen war angesagt!
Die Kontrolle des Handgepäcks verlief problemlos, nur meine Freundin musste sich ihrer Schuhe entledigen. Unterdessen bin ich schon mal zum Schalter der Singapore Airlines vorgegangen und habe das APIS fertigstellen lassen, wo dann auch noch PC-Probleme der Airline das Ganze ein wenig verlangsamen sollten: Pass - OK, ESTA - OK, PC sagt: Visa erforderlich! :?:
Nach einigen Telefonaten der Dame am Schalter bekamen aber beide ihre Boardkarten und konnten weitergehen zum Boarding. Da die Maschine komplett ausgebucht war, bekamen wir keine Plätze neben- sondern hintereinander am Gang, was bei Langstrecke ja gar nicht so verkehrt ist!
Neben mir saß ein nettes Pärchen, das Mädel mit Flugangst wie sich bei der Landung herausstellen sollte!
Der Flug ansich verlief vollkommen problemlos, leckeres Essen gab`s und ein paar Filme haben wir auch geschaut (Unterhaltungsprogramm bei Singapore natürlich nicht so gut wie bei Emirates aber durchaus ok)...
Die Landung sollte zu einem kleinen Abenteuer werden denn in New York machte sich schon der Schneesturm der an der Ostküste sein Unwesen trieb bemerkbar. Nach einigen Ups and Downs der Maschine (aus dem Fenster war nur Wasser oder Wolken zu sehen, von Land (wir sollten noch Glück gehabt haben bei der Landung wie sich später herausstellte) oder geschweige denn einer Landebahn keine Spur) - das Mädel neben mir drückte ihrem Freund bereits die Blutzufuhr im Handgelenk ab - war dann endlich ein Ruck zu spüren: Wir befanden uns auf der Landebahn. Beim Bremsen bemerkte man dann nur ein deutliches Schleudern nach links und rechts und ein Gefühl als wenn man mit einem Auto bei Aquaplaning einen Bremsversuch startet. Fühlte sich schon ein wenig unheimlich an, aber unser Pilot hat seinen Job dann doch sehr gut gemacht und alle stiegen heile aus der Maschine und betraten den amerikanischen Boden.
Also ging es weiter zur Immigration wo wir von einem kleinen Mann in angewiesen wurden uns in die jeweils richtige Reihe zu stellen - unsere Schlange war natürlich - wie sollte es anders sein - die längste und am Ende erwartete uns eine äußerst merkwürdige Beamtin, die scheinbar nicht sonderlich viel Spass an ihrem Job hatte - unsere Gedanken: "Na toll wenn alle New Yorker so sind, nehmen wir den ersten Flug wieder zurück!"
Nachdem wir aber einreisen durften, machten wir uns auf den Weg unsere Koffer abzuholen, die bereits auf uns warteten, da wir ja wie bereits erwähnt lange in der Schlange anstehen durften!
Nach einem kurzen Smalltalk mit zwei wirklich lustigen Zollbeamten (Cool, die New Yorker sind ja doch ein lustiges Völkchen!") machten wir uns auf die Suche nach dem Airtrain, den wir auch gleich gefunden haben. Dank der Hilfe hier im Forum wusste ich ja dass man einfach einsteigen und am Ende die $5 bezahlen mussten - Danke noch mal dafür - und somit machten wir uns mit dem Train auf den Weg Richtung Jamaica-Station wo wir in die Linie E umstiegen (nachdem wir uns nach einem kleinen Kampf mit dem Automaten das Wochenticket für die Subway gekauft haben) um bis zur Haltestelle Lexington Ave/53rd Street weiterzufahren. Nachdem wir uns mit dem gesamten Gepäck aus der Subway gekämpft haben sahen wir das erste Mal mit welch einem "Traumwetter" uns die Stadt empfing.
Nachdem wir die 2 Blocks zu unserem Hotel gelaufen waren, waren wir nass bis auf die Unterwäsche und fühlten uns somit pudelwohl - egal wir waren in NYC und wollten ja nun auch noch was machen, also schnell einchecken, Koffer auf`s Zimmer, trockene Klamotten an und los geht`s in den Regen!
Aufgrund der Tips hier im Forum hatte ich mir diese super Map aus New York bestellt, die ja auch bei leichtem Regen halten sollte, Papier wäre sofort durchgewesen und auch diese Map hatte hart mit dem Wetter zu kämpfen.
Nach einer Weile ziellosem Hin- und Herirren (jedes Schauen in die Map war äußerst unangenehm, denn sämtlicher Regen, Schnee und Hagel prasselten erbarmungslos ins Gesicht) haben wir einen Duane Read gefunden, den wir erst einmal gestürmt haben.
Was haben wir gestaunt über die Riesenauswahl, die großen Mengen (Hallo, wer braucht bitte Mundwasser in Literkanistern??)...egal es wurde geschoppt: Gelbe Regenponchos (Habe ich erwähnt das keiner von uns an Regensachen gedacht hat und unsere "trockenen" Sachen bereits ebenfalls durchgeweicht waren?), Chips und Snapple mussten mit.
Mit den gelben Ponchos stapften wir also nun mehr oder weniger munter durch das New Yorker Regenwetter zurück zum Hotel und ab unter die heiße Dusche.
Nach einer kurzen Erfrischung näherte sich der Abend und da MUSSTEN wir unbedingt zum Times Square - Regen hin oder her!!
Wir haben uns also wieder in unsere schicken Ponchos geschwungen, die Duane Read-Tüten über unsere Füße gezogen (ja auch unsere Schuhe waren komplett durchgeweicht), rein in die Schuhe und los ging`s mit der "E" Richtung 34th Street/Port Authority (von dort wollten wir laufen)...
Im Busterminal angekommen (sehr groß wenn man noch nie da war) ging es also dann los Richtung Times Square, vorbei an den vielen kleinen Shops...als erstes fiel uns die Riesenauswahl an Gummistiefeln und Perücken auf (wieviele New Yorker es wohl noch mit Echthaar gibt?! :lol: ).
Am Times Square ging es uns wie wohl den meisten: Erschlagen von all den blinkenden Gebäuden, den hupenden Autos und den Menschenmassen (trotz Regen) konnte man uns sicher leicht mit Hans-guck-in-die-Luft verwechseln, sehr geil sah es dort trotz (oder gerade wegen) dem Regen aus - alles spiegelte sich in den Straßen, den Fenstern und einfach ALLES leuchtete.
Nachdem wir uns ein wenig umgeschaut hatten, meldete sich unser Magen und wir beschlossen uns auf den Rückweg zu machen und dort das erste Essbare anzusteuern was einladend aussah. Gesagt getan, ein Slice Cheese-Pizza für jede von uns - yammi - so konnte es bleiben!
Wieder im Hotel angekommen, gab es für beide noch eine heiße Dusche (das war echt nötig und tat sooo gut) und anschließend ging es dann ins Bett. Die erste Nacht in New York City - wie COOL!


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 02:29 
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Oh weh. ich bin auch ein Flugangstkandidat, aber gsd is ja alles gut gelaufen,
Freu mich auf die Fortsetzung. :daumen1: :daumen1: :daumen1:


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 08:25 
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@ Kathrin

Hui, da habt ihr NY ja wettermäßig direkt mal von der ganz fiesen Seite erlebt... Noch mal ergänzend zum Checken der Flüge im Vorfeld. Mir sind auch schon direkt bei der Airline gebuchte Flüge verschwunden, es lohnt sich also auf jeden Fall, vorher noch mal zu kontrollieren, ob sie auch alle noch da sind. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 10:45 
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@ ennea
Ich eigentlich gar nicht, besonders den Start und die Landung finde ich immer sehr genial aber das war schon eine besondere Landung. :wink:

@ Marion
Ja da hast Du Recht, wir waren auch sehr angetan von dem Wetter! Naja gut hat man das auch mal gesehen. So hatten wir Harlem am Sonntag noch mit ein wenig Schnee, was auch sehr schön war!


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 Betreff des Beitrags: Re: New York is calling...
BeitragVerfasst: 15.11.2011, 11:58 
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30.10.2011 - Sonntag
"I wanna wake up in the city that doesn`t sleep!" - Ok dieser eine Punkt wäre schon mal geschafft. Nach der ersten Nacht (oder sollte man sagen nach der ersten Hälfte der Nacht?) bin ich gegen 04:00h aufgewacht und an Schlaf war nicht mehr wirklich zu denken. Irgendwie bin ich dann doch noch ein wenig eingenickert bis wir dann um 07:00h aufgestanden sind und uns fertig gemacht haben.
Ein Blick aus dem Fenster überraschte uns, dass was wir da sahen hatten wir nach dem Unwetter vom gestrigen Tag nicht erwartet: Ein strahlend schöner Sonnenaufgang war zu sehen und der Himmel war blau! *freu* Das sah nach einem sehr netten (aber kalten) Tag aus.
Geplant war heute der Besuch einer Gospelmesse in Harlem, da wir uns aber nicht getraut haben unsere mitgebrachten Stiefel anzuziehen (waren uns nicht sicher wie nass es noch in den Straßen war) da wir die nicht auch noch triefend nass haben wollten und in Sneakers eine Kirche zu besuchen erschien uns unangebracht. Nach Harlem sollte es aber trotzdem gehen. Wir stiegen also wieder rein in unsere Plastiktüten und dann in die klitschnassen Sneakers. Dank der Tüten merkten wir von der Nässe aber nichts! :D
Da bei uns in der Nähe ein Ess-a-Bagel sein sollte, machten wir uns auf die Suche. Gefunden haben wir dann aber nur einen Starbucks, naja gut, ist ja auch ok....also eine leckere heiße Schokolade mit Karamell und Salz (wir waren sehr skeptisch aber es war megalecker) und ein Panini Caprese to go und ab zu Subwaystation.

In der 125th angekommen zeigte sich Harlem von seiner wohl schönsten Seite: Strahlendblauer Himmel, Sonnenschein, Schnee vom gestriegen Tag lag auf den Straßen und es war eiskalt...wunderschön!
Da wir durch den nicht besuchten Gospeldienst mehr Zeit hatten, ließen wir uns treiben, streiften durch kleine Gassen und ließen die 125th erst mal links liegen.
Besonders gefallen hat uns die Halloween-Deko, die die schönen Brownstones zierte, sehr liebevoll..kleine Hexen, Geiser, Spinnenweben und Skelette, Kürbisse mit und ohne Gesicht, etc., wir waren begeistert.

Später sind wir dann noch die 125th entlanggelaufen, waren am Apollo-Theatre und haben die Atmoshäre dieser Straße genossen: Straßenhändler, Musiker und lauter schick angezogene Menschen waren unterwegs und wir fühlten uns gleich wohl und gut aufgehoben. Besonders gut gefallen haben uns auch die schick lackierten Wandfassaden und Garagentore.

Anschließend sind wir noch weiter gegangen zur Columbia University, so eine echte amerikanische Uni, die wollten wir gerne sehen und waren nicht enttäuscht.

Auf dem Rückweg zur Subway sind wir durch den Morningside Park gelaufen und haben einfach nur gestaunt. Die Aussicht bevor man hinunter in den Park geht auf Harlem ist wunderschön und die kleine grüne Oase inmitten der vielen Häuser hat uns ebenfalls gut gefallen. Ein wenig verwundert waren wir über die vielen Hunde die alle in Deckchen gehüllt waren oder Pullis anhatten aber gut das scheint (so stellten wir die nächsten Tage fest) normal in New York zu sein, genauso wie die vielen Jogger oder andere Sportler die u.A. den Gehweg für Liegestützen auserkoren hatten.

Da es langsam aber sicher schon später Mittag war, beschlossen wir, in Harlem noch eine Kleinigkeit zu essen, denn der $1 Hotdog den wir bereits an einem Straßenstand probiert hatten, hielt nicht lange vor.
Direkt gegenüber der Subwaystation befand sich ein Dunkin Donut, den wir dann gleich besucht haben und wo wir einen Everything-Bagel probiert haben - sehr lecker, sollte es auch bei uns geben.

Ursprünglich war an diesem Sonntag noch ein Abstecher in der Bronx geplant, da wir aber so lange durch Harlem gebummelt sind (es hat uns einfach zu gut gefallen) wurde uns das ein wenig zu knapp, da wir abends noch auf das Empire State Building wollten.
Wir sind also in die Subway Richtung Downtown gestiegen und sind beim World Trade Center ausgestiegen.
Der Anblick von Ground Zero war schon beeindruckend, denn die Baustelle ist riesig, da kann man sich dann erst einmal vorstellen bzw es versuchen wie groß die Türme gewesen sein müssen.
Wir haben dann bei einem Straßenhändler kleine Heftchen gekauft die eine kleine Dokumentaion des 9/11 zeigten und sind dann, da noch ein wenig Zeit war, in die St.Pauls Chapel gegangen und haben uns die kleine "Ausstellung" bzw Ansammlung von Erinnerungsstücken die dort ja seit dem Anschlag ist angeschaut was sehr bewegend war - die Bilder der Vermissten/Toten, die vielen kleinen Briefchen und Kuscheltiere die Angehörige und/oder Betroffene dort niedergelegt haben, der kleine Altar mit roten Kerzen, die vielen Feuerwehrmarken etc.!

Nach diesem Eindruck schlenderten wir noch ein wenig durch Downtown und machten als Nächstes Bekanntschaft mit der Occupy Wallstreet-Bewegung, die Demonstranten kampieren dort und halten Plakate hoch, sie versuchen Dich anzusprechen, doch dazu kommt man kaum, denn sobald man dort stehenbleibt, wird man von der Polizei "gebeten" weiterzugehen und eben nicht anzuhalten.

Als wir dann gegen spätem Nachmittag unsere Sachen ins Hotel gebracht haben mussten wir aber auch schon wieder los denn wir wollten ja schließlich zum Empire State, da der Himmel nach wie vor klar war erschien uns das passend, wer weiß wie es die Tage aussieht - also los.
Gegen 18:30h (nach einer knappen Stunde) Wartezeit inkl. Sicherheitscheck standen wir also auf der Aussichtsplattform im 86. Stock und waren erschlagen von den Lichtern unter uns aber auch entsetzt über die Masse an Menschen. Wollten wohl einige die Aussicht genießen...! Eine knappe Stunde blieben wir oben bevor wir uns auf den Weg nach unten machten. Die Stockwerke 86-80 liefen wir die engen Stufen nach unten (sollte da mal ein Feuer ausbrechen, ist nicht viel Platz für die Menschenmassen) um dann im 80. Stockwerk in den Fahrstuhl zu steigen.

Kaputt und müde machten wir uns dann auch auf den Weg ins Hotel, mit einem Abstecher beim gelben M und sind nach einer entspannenden Dusche dann auch relativ schnell ins Bett gegangen.

Morgen ist ein neuer Tag...



For this message the author bluegirl has received thanks: skarabrae (26.12.2011, 20:54)
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