New York Pass
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BeitragVerfasst: 01.09.2011, 21:30 
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Nachdem ich hier und im World Wide Web so viele Tipps bekommen habe (insbesondere für mein projekt "Auf den Spuren der Rockgötter KISS", möchte ich meinen Erlebnisbericht nun auch hier im NYC-Guide-Forum veröffentlichen.

Mein Plan war ja sehr umfangreich, sollte sich aber nicht als utopisch erweisen.

Ich werde den Bericht tageweise verfassen. Der erste Tag ist sehr speziell und interessiert vielleicht nur die, die einen ähnlichen Anreiseverlauf haben. Der Vollständigkeit halber, bringe ich den aber auch.

23. – 30. August 2011
First Time In NEW YORK CITY


Tag 1: Di., 23. Aug.

Um 06:25 AM stand der Abflug in Düsseldorf via Amsterdam mit KLM an. Die kleine Fokker 70 war sehr angenehm zu fliegen und man war ruckzuck am Flughafen Schiphol AMS.

Nun galt es sich die Wartezeit bis zum Abflug nach Newark um 10:55 AM zu vertreiben. Der Flughafen ist recht groß und man kann einiges erkunden. Rauchbereiche, wenn auch klein und muffig, sind hier und da auch vorhanden. Letztendlich bin ich in einer sehr ruhigen, für alle zugänglichen Lounge mit bequemen Liegen gelandet und habe ein wenig Augen-TD durchgeführt. Die letzte Nacht war doch recht kurz und an richtigen Schlaf war vor Aufregung nicht zu denken.

Schließlich war es dann Zeit für die üblichen Check In-Maßnahmen der Security vor dem Flug in die USA und das anschließende Boarding. Die alte Boing 767 war eine kleine Enttäuschung. Die geringe Platzgeräumigkeit und der fehlende Entertainmentbildschirm geben hier in jedem Fall Abzüge in der Zufriedenheitsskala. Zumindest sollte die mehr als halbstündige Verspätung beim Start wieder aufgeholt werden, so dass wir pünktlich um 01:30 PM auf dem Newark Liberty International Airport landeten und ich nach knapp 14 Stunden endlich amerikanischen Boden betreten konnte.

Jetz begann ich auch so richtig hibbelig zu werden und war total gespannt auf Manhattan, bog rechts in die Einwanderungshalle ab und dann der Schock! Was ist das da für eine Menschenmenge? Müssen die alle abgefertigt werden? Leider ja wie sich erwies. Meine erste Hochrechnung ergab, dass das mindestens 2 Stunden dauern muss. Zum Glück nahm die Geschwindigkeit der Abfertigungsarbeiter zu und es war in einer Stunde erledigt.

Dann noch durch die Security (meine vier Bifi-Salamis blieben da :) ) und raus zu den Haltestellen für die Busse. Der Newark Airport Express fährt von der Lane 2 ab (man muss zwei Straßen überqueren). Da ich mein Roundticket bereits im Internet gekauft hatte, brauchte ich den Bestätigungsausdruck nur vorzeigen und bekam dafür dann auch gleich das Ticket für die Rückfahrt. Nun ging es endlich los. Runter vom Airportgelände und rauf auf Interstate. Vorm Lincoln Tunnel begann dann der Stau, der sich bist in die 42 St. Hineinziehen sollte, ein erster Vorgeschmack auf den Verkehr in New York City. Mein Hals wurde natürlich immer länger und es gab sooooo viel zu sehen. Hey, da ist der Times Square, Wow! Nach zwei Stunden Fahrzeit von Newark bis zum Grand Central Station in Manhattan konnte ich nun endlich raus aus diesem Bus. Rucksack auf und Tasche geschultert ging es direkt in die Katakomben dieses Wahsinnsbahnhofs.

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Ein erster Blick in die Halle und dann weiter downstairs zur Subway. Die 7 Tage-Metro Card habe ich mir gleich unten am Tickthäuschen gekauft. Mit der Linie 7 bin ich dann rüber nach Queens (Long Island City) zur Queensboro Plaza gefahren.

Um 05:30 PM bin ich dann im Hotel, dem Country Inn & Suites by Carlson eingecheckt. Mein Zimmer lag im zweiten Stock und man hatte keinen besonderen Ausblick. Den konnte ich bei dem Preis (560 € für sieben Nächte) aber auch nicht erwarten. Das Zimmer war sehr geräumig, hatte einen großen Flachbildfernseher, ein sehr großes bequemes Bett und großes Bad mit Dusche und Wanne, also alles top. Jetzt bin ich erstmal in das oberste Stockwerk hoch, um vom Treppenhaus einen Blick auf die Skyline von Manhattan zu werfen, wieder WOW!

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Jetzt aber unter die Dusche, fertig machen und zurück nach Manhattan um weitere erste Eindrücke zu sammeln.

Im TV liefen Berichte über ein Erdbeben an der Ostküste. Davon hatte ich bereits am Flughafen gehört. Es soll sogar bis nach New York City gereicht haben. Earthquake in New York??? Das ist ja eher selten und nicht unbedingt typisch.

Mit der Linie F bin ich dann zum Rockefeller Center 47-50 St gefahren und hatte es jetzt eilig, den bereits bezahlten 7 Tage-New York Pass im Planet Hollywood am Times Square abzuholen. Durch mein ausgiebiges Kartenstudium vor meiner Reise konnte ich mich gut orientieren und bin schnurstracks dort aufgelaufen. So langsam wurde es dunkel und ich wollte doch unbedingt am ersten Abend auf den Top Of The Rock. Natürlich staunte ich über diese bunte Welt im Zentrum der Stadt, bin aber trotzdem zügig zum Rockefeller rüber gelaufen. Das Ticket bekam ich direkt unten am Schalter und musste dann nur noch durch die Security im ersten Stock. Rein in den Fahrstuhl und um 08:10 PM war ich über den Dächern der Stadt. Leider ein paar Minuten zu spät, denn die Sonne war bereits vollständig versunken und es war fast dunkel. (Die Trödelei vorm Fernseher hat mich also bessere Fotos gekostet.) Aber was für ein Wahsinn! Ich bin in New York City, der egilsten Stadt der Welt! Jaaaaaaaaaaaaaa! Über eine Stunde habe ich die Aussicht genossen und inne gehalten.

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Um 09:30 bin ich wieder runter und und um den Rockefeller Plaza incl. St Patricks Cathedral getingelt. Da stand dann eine nette blonde Polizistin, die ich erstmal über die Rauchregeln in NYC befragt habe. Sie würde niemanden ermahnen und die Regeln ändern sich laufend, auch im Central Park kann man rauchen. Ok, dein Wort in Gottes Ohr!

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Zurück am Times Square hatte ich nun auch die Ruhe, das Treiben und die bunten Lichter aufzunehmen, WOW!

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Aber Moment mal, wann habe ich eigentlich das letzte Mal etwas gegessen? Ok, irgendwo rein will ich jetzt nicht. Also gab es zwei Hot Dogs mit allen Soßen an der Ecke und ich bin rüber zum Bryant Park an einen Tisch. Noch eine Zigarette und es ging es runter in die Subway und mit der Linie 7 zurück ins Hotel. Glücklich und erschöpft hab ich dann um kurz vor 12 die Traumwelt erreicht.


Zuletzt geändert von KAC am 02.09.2011, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: 02.09.2011, 09:31 
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Es haut einen um, wenn man zum ersten Mal so mittendrin ist, oder? Ich habe noch eine kleine Anmerkung: Beim Abflug meinst du sicher 6:25 und 10:55 AM?


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BeitragVerfasst: 02.09.2011, 12:45 
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Marion hat geschrieben:
Es haut einen um, wenn man zum ersten Mal so mittendrin ist, oder? Ich habe noch eine kleine Anmerkung: Beim Abflug meinst du sicher 6:25 und 10:55 AM?


Das sage ich dir! Jau, stimmt. Ich habs gleich geändert. Diese Uhrzeit ist ne Sache, die in Europa definitiv besser ist.


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BeitragVerfasst: 02.09.2011, 16:38 
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Danke, dass du deine Eindrücke mit uns teilst :)


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BeitragVerfasst: 04.09.2011, 21:21 
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Tag 2: Mi., 24. Aug.

Der Radiowecker springt um 06:15 AM an und der neue Tag kann beginnen. Das Frühstück im Hotel ist wie erwartet und vorher schon in Bewertungen gelesen. Typisch amerikanisch eben.

Um ca 08:00 AM sitze ich in der Linie N vom Queensboro Plaza Richtung Times Square und steige dort um in die Linie 1 zur South Ferry. Dort angekommen errreiche ich über die Promenade am Battery Park und Castle Clinton vorbei pünktlich um 09:00 AM den „Bike and Roll“-Fahrradverleih. Das Bike macht einen guten Eindruck und soll die nächsten fünf Stunden ein zuverlässiges Fortbewegungsmittel sein.

Auf geht’s! Das erste Ziel ist die Brooklyn Bridge. Entlang des East River, der mich die nächste Zeit begleiten wird, mache ich einen ersten Zwischestopp am South Street Seaport. Von dort geht es hoch zur Park Row zum Eingang der Brücke. Ich bin froh, dass ich mit dem Rad unterwegs bin, denn die Strecken sind so viel schneller zu schaffen. Die verschiedensten Aussichten und Eindrücke lassen mich auf meinem Weg zur anderen Flussseite immer wieder anhalten und Fotos schießen. Kurz vor dem Ende drehe ich wieder und genieße fahrend und stehend den tollen Blick auf die Skyline Manhattans.

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Meine nächsten Ziele sind entlang des East Rivers die Manhattan und Williamsburg Bridge und der East River Park. Von dort aus mache ich einen kleinen Abstecher in die Houston St und bewundere das Wandgemälde von KISS am Nice Guy Eddie’s. Erst zwei Tage später werde ich bemerken, dass das berühmte Katz’s Delicatessen genau auf der anderen Straßenseite liegt. Ok, die richtige Orientierung fehlt halt noch. Wieder zurück am Fluss (einfach herrlich!) fahre ich bis zur 34 St hoch und durchquere Manhattan. Vorbei am Empire State Building geht es zum Madison Square Garden und der United States Post Office.

Das nächste Highlight soll dann das Flatiron Building am Madison Square Park sein. Es ist wirklich ein richtig schönes Gebäude und beindruckt mich sehr.

Ich bin ja nun direkt an 23 St und somit ganz nah an dem Loft, in dem Gene Simmons und Paul Stanley von KISS Anfang der 70er Jahre wohnten. Heute ist genau in dieser Wohnung ein Comic Shop. Also heißt es Bike anschließen und rein in die greifbare Geschichte der Band. Ich hatte ja bereits Fotos mit der Band im Treppenhaus gesehen. Nun gehe ich selber diese Treppen hinauf und betrete die heiligen Gemächer. Es kommt auch direkt eine nette Verkäuferin auf mich zu, bei der ich mich vergwissere, dass dies das richtige Loft ist. Dabei stellt sich heraus, dass der Inhaber 1995 für KISS auf der Convention-Tour gearbeitet hat, was er mir auch anhand eines Fotos in einem Buch „beweist“. „Now I have to go to the place, where they shot the Dressed To Kill-Cover”.

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Gesagt – getan! Ich bin unterwegs zur 23 St/8 Ave. Dort wurde 1975 das Plattencover für „Dressed To Kill“ geschossen. Natürlich stelle ich das Foto nach und verbringe dort eine Weile. Für die Passanten war das wohl ein merkwürdiges Schauspiel.

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Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Alles werde ich von meinem Tourenplan nicht schaffen, so viel ist schonmal klar. Aber der High Line-Park ist nur die 23 St runter. Ich schultere das Bike und flaniere ein wenig auf der alten Bahntrasse Richtung Norden und wieder zurück bis zur 14 St. Natürlich darf man mit dem Fahrrad da nicht hoch, ich versuche es aber trotzdem, schließlich schiebe ich es doch. Die zweite „Parkwächterin“ macht mir dann aber unmissverständlich klar, dass ich den nächsten Abstieg zu nehmen habe. Ist ja schon gut!

So langsam wird es Zeit, zurück in Richtung Battery Park zu fahren. Entlang des Hudson River fahre ich über die Lower West Side durch Battery Park City und staune über die Gebäude des World Financial Center, den Yacht-Hafen mit der schönen Promenade und den Bau des neuen WTC. Gegen 02:00 PM ereiche ich dann meinen Ausgangspunt zwischen South Park und Battery Park und gebe das Fahrrad zurück. Es war eine schöne Tour durch eine atemberaubende Stadt. Und dabei habe ich gerade mal nur ein paar Ecken gesehen.

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Nun geht es mit der Subway zurück ins Hotel, um mich ein wenig frisch zu machen, denn schließlich möchte ich heute Abend um 07:05 PM zu einem Spiel der New York Yankees.

Pünktlich um 05:30 PM sitze ich in meiner Anschlussbahn der Linie 4 nach Harlem zum Yankeestadion. Zum Glück habe ich einen Express erwischt, der ist aber rappelvoll. Die Haltestelle liegt direkt am Stadion und man ist sofort mitten drin im Treiben. Das Ticket habe ich bereits im Internet gekauft und muss es nun nur noch am Will Call-Schalter abholen, alles kein Problem. Im Stadion lasse ich erstmal alles auf mich wirken und laufe durch die verschiedenen Ränge. Überall gibt es Verpflegungstände und sogar ein kleines Rooftop mit Blick auf Manhattan ist vorhanden.

Das Spiel beginnt pünktlich, das Stadion ist aber noch lange nicht voll. Das wird auch erst ca. eine Stunde später der Fall sein. Ok, so ist das hier wohl. Die Zuschauer sind beladen mit Essen, Knabbereien und literweise Getränken. Das Spiel selbst gehört eher zu der Abteilung „unspektulär“ und die Yankees verlieren doch tatsächlich gegen die Oakland A’s mit 4:6. Die Stimmung ist so lala und beispielsweise mit einem Fußballspiel der Bundesliga nicht zu vergleichen. Alles geht viel familiärer und verhaltener zu. Und auch die nationalistischen Parts (Nationalhymne, „God bless America“, Soldatenehrungen) dürfen nicht fehlen. Viele Zuschauer verlassen bereits nach dem achten Inning das Stadion. Und als klar ist, dass die Yankees das Spiel im Verlängerungsinning verlieren gibt es kein Halten mehr. Eine richtig große Enttäuschung mit Unmutskundgebungen macht sich aber nicht unbedingt breit.

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Also mache ich mich auch auf den Rückweg, bekomme einen Platz in der ersten Bahn zurück und liege so gegen 11:30 PM im Bett.



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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 11:34 
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Sehr cooler Reisebericht :daumen2: :daumen2: :daumen2:

Ich freue mich auf mehr.....


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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 14:04 
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Interessanter und gut zu lesender Bericht. Ich freue mich auf mehr. Ein Frage hab ich allerdings noch :
Wo (im Internet) und wieviel hast du für die Tickets bezahlt ?

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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 14:40 
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Ich liebäugel z.zt. auch mit dem Country Inn Suites in Long Island City, könntest du da noch ein paar Worte zu verlieren wie zufrieden du warst, wie das Frühstück war und ob du es wieder buchen würdest ?

Thx&Greetz

dersvennie

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1. NYC : 16.03.2009 - 26.03.2009 ~ Hotel 31
2. NYC : 29.03.2010 - 08.04.2010 ~ Ramada Long Island City
3. NYC : 23.02.2011 - 05.03.2011 ~ Roosevelt Hotel Reisebericht : http://www.nyc-guide.de/forum/viewtopic.php?f=21&t=15007
4. NYC : 04.03.2012 - 16.03.2012 ~ Country Inn & Suites Long Island City Reisebericht : http://www.nyc-guide.de/forum/viewtopic.php?f=21&t=17934
5. NYC : 18.01.2013 - 29.01.2013 ~ The Hotel Wolcott
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I will wake up (once more) in the City that never sleeps !


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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 14:51 
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tobi103 hat geschrieben:
Interessanter und gut zu lesender Bericht. Ich freue mich auf mehr. Ein Frage hab ich allerdings noch :
Wo (im Internet) und wieviel hast du für die Tickets bezahlt ?


Tickets grundsätzlich bei ticketmaster.com oder direkt http://newyork.yankees.mlb.com/ticketin ... p?c_id=nyy
Bei Stubhub.com kannst du auch Tickets per electronic delivery kaufen.


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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 15:01 
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Genau, ich habe das Ticket direkt auf der Yankees-Seite gekauft. Die Kategorie war die günstigste und kostete mit allen Gebühren knapp 33 $.

Das Hotel ist absolut top für diesen Preis (ich habe 80 € pro Nacht bezahlt). Das Frühstück bestand aus Bagels, Toast, Waffeln, Kuchenteilchen, Bananen, Joghurt, Müsli bzw. Cornflakes, Milch, Kaffee, Kakao, Tee, Saft (100 %-Konzentrat) und Philadelphiakäse, Marmelade und Sirup. Es ist zum satt werden absolut ausreichend und man konnte sich gut was mitnehmen. Kaffee gab es den ganzen Tag.

Die Anbindung mit der Subway ist auch klasse. Es gibt zwei Stationen, die in 10 Min zu Fuß zu erreichen sind. Manchmal lungerten da im Dunkeln ein paar Gestalten rum, aber ein selbstbewusster Blick ist da immer ein passables Mittel gewesen. Davon sollte man sich nun wirklich nicht abschrecken lassen. Passieren kann überall etwas.

Nebenan ist eine Tankstelle, wo man sich ein paar Lebensmittel kaufen kann. In der Nähe sind noch einige Fast Food-Läden. Ich würde das Hotel wieder buchen. Wie viele Hotels ist es recht hellhörig, in solchen Fällen schlafe ich immer mit Ohrenstöpseln. Ich würde es mit einem 3-Sterne Hotel hier in Deutschland vergleichen.


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BeitragVerfasst: 07.09.2011, 15:21 
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Tag 3: Do., 25. Aug.

Der heutige Tag beginnt wieder sehr früh, allerdings ist es trüb und der Himmel ist wolkenverhangen. Eine Planänderung muss also her! Nach dem Frühstück im Hotel soll es erstmal Richtung 42 St gehen, dann fällt mir schon etwas ein.

Ok, letztendlich stehe ich dann um 08:00 AM vor dem Eingang zum Empire State Building. Ich entschließe mich aufgrund des Wetters und der damit verbundenen schlechteren Sicht nur den Skyride, eine Art Flugsimulator durch und über New York, zu machen. Das lange Anstehen fällt aufgrund der frühen Zeit praktisch weg. An dem Kassenschalter sage ich der Dame, dass ich nur den Skyride machen möchte. Sie nickt, nimmt meinen New York-Pass, gibt mir ein Ticket und weist mir den Weg. Am Skyride angelangt, erzählt mir der Einweiser dann aber, dass ich ein Ticket für das Observation Deck habe und dass ich mir für den Skyride zusätzlich ein Ticket hier um die Ecke holen muss. Also gut, Planänderung! Ich mache jetzt doch beides! Wer weiß, wofür es gut ist! Erst Skyride, da hier kaum einer steht und dann fahre ich hoch auf die Plattform.

Der Skyride ist wahrlich auf dem Stand der Technik der 90er stehen geblieben. Es ist ganz nett, bleibt aber nicht unbedingt als Wahnsinnserinnerung hängen. Wenn man sowieso im ESB ist, kann man das aber locker mitnehmen und über den Bruchpiloten Kevin Bacon schmunzeln.

Ganz anders sieht es da schon mit dem Blick über Manhattan vom Empire State Building aus. Durch die Ausstellungshalle komme ich nun endlich nach draußen und bin völlig fasziniert von den Eindrücken. Bei meiner Ankunft war ich ja bereits im Dunkeln auf dem Top Of The Rock, dieses hier toppt das aber nochmal, sorry Top! Gute 45 Minuten bleibe ich oben und mache mich dann wieder auf nach unten. Schön wars!

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Anschließend fahre ich mit der Subway Richtung 53 St und laufe die Ave of the Americas zum Central Park hoch. Dies ist die Straße, die KISS 1974 auch auf ihrem Weg zum Park und beim Fotoshooting gegangen sind. Das Ziegfeld Theater ist leider durch einen hässlichen Gerüstunterstand verbaut, eine Unart, die hier in New York vor vielen Gebäuden zu „bewundern“ ist. Der Brunnen vor dem Burlington House ist leider auch durch ein Reparaturgerüst ein wenig eingekeilt. Der Weg führt mich weiter am Carnegie House vorbei zur Ecke 6 Ave/Central Park South. Nach ein paar Fotos tauche ich noch ein wenig in den Rand des südlichen Central Parks ein und halte dabei Ausschau nach einem vorher recherchierten Ort. Vergeblich, wie sich schnell herausstellt und unnötig, wie sich später zeigt.

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Regen! Muss das denn sein? Ok, Planänderung! Das hatten wir heute doch schon mal. Ich entschließe mich für einen Besuch des American Museum Of Natural History. Das kenne ich aus diversen Hollywoodstreifen, „Nachts im Museum“ sei da nur genannt. Am Columbus Circle steige ich in die Subway und muss lernen, dass der Express nicht am Museum hält. Also wieder raus und mit der nächsten Bahn zurück. Es regnet nun ziemlich stark und ich laufe zügig zum Eingang des Museums. Oben der obligatorische Securitycheck, unten dann das Ticket am Will Call-Schalter. Ich bin kein großer Fan von Museen, dementsprechend mache ich mir einen Plan, wie ich schnell durchs Haus komme und eventuell spektakuläre Dinge, die ich bereits von der Leinwand kenne, sehe. Ich gehe dann also unten durch die Landschaften und die Meereswelt. Oben interessieren mich noch die Dinosaurier und das wars. Für so etwas braucht man einfach mehr Ruhe! Um 1:00 PM verlasse ich das Gebäude durch den Haupteingang. Leider ist es mit einem Baugerüst verbarrikadiert, so dass die obligatorischen Fotos nicht besonders spektakulär werden.

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Mit der Subway fahre ich erstmal wieder Richtung Times Square und statte Colony einen Besuch ab. Hier gibt es ein paar Merchandiseraritäten u. a. von KISS, Elvis u. a.. Insgesamt sind die Preise jedoch übertrieben und ich sehe vorerst von einem Kauf ab.

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Das Wetter will irgendwie nicht besser werden, so dass ich mich dazu entschließe, mit dem Bus nach Secaucus auf der Jersey-Seite zu fahren, um u. a. den dortigen Walmart aufzusuchen. Auf geht’s also zum Port Authority Bus Terminal. Ich schildere der Dame an der Information mein Vorhaben und bekomme neben der Auskunft auch gleich einen Fahrplan für Hin- und Rückfahrt. Der Schalter für den Ticketverkauf befindet sich dann mitten in der Halle im Erdgeschoss. Mit dem Roundticket in der Tasche gehe ich dann zum Gate. Es ist schon verrückt, wie hier die Busabfahrten organisiert sind.

Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde und man ist dann mitten in einem Gewerbegebiet. Mein Fehler ist nur, dass ich mich nicht in die Nähe des Fahrers setze, so dass ich prompt die Haltestelle verpasse. Da mir das Ganze etwas komisch erscheint, gehe ich mal nach vorne und frage nach. Er: „Die Haltestelle haben wir bereits passiert. Sie wollen zu Wal Mart?“ Ich: „Ja, aber Sie können mich hier einfach rauslassen.“ Er (bereits den Blinker setzend und das Lenkrad am rumschmeißen): „Nein, nein, das ist doch viel zu weit. Ich bringe sie dort rüber.“ Man muss sich das mal vorstellen. Er fährt mich da einfach wieder hin und lässt mich an der Straße raus, genial! Vorher durfte ich mir von ihm aber noch einen Vortrag über Busfahren als Ausländer in einem fremden Land anhören. „Yes, you’re right!“

Ich gehe zunächst in Sam’s Club und danach in das Walmart Supercenter. Man kann dort recht günstig Sport-Shirts und Equipment der hiesigen Football- und Baseball-Vereine kaufen. Vom Hocker reißt mich das aber nicht und von KISS finde ich auch nichts. Aber wo ich schonmal hier bin, decke ich mich gleich mit Wasserflaschen und Knabberzeugs ein. So schwer beladen fällt mir auf, dass ein weiterer Erkundungsgang durch das Gewerbegebiet keinen Sinn macht. Also zurück zur Haltestelle und auf den Bus warten. Das Wetter ist inzwischen besser geworden und die Sonne lässt sich auch wieder blicken. Auf dem Rückweg wird mir dann auch klar, warum die Fahrtzeit im Plan mit dreimal so lange angegeben wird: Stau! Aber vor dem Lincoln Tunnel werde ich mit einem herrlichen Skylineblick entschädigt. Insgesamt sind wir wohl mind. 90 Min. unterwegs. Aber das gehört zum Alltag und das war ja u. a. auch der Sinn dieses Trips.

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BeitragVerfasst: 08.09.2011, 18:40 
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Tag 4: Fr., 26. Aug.

Heute soll einer der Hammer-Tage schlechthin werden. Zumindest mein Plan sagt dieses voraus. Der Wecker klingelt bereits um 05:30 AM und ich sitze um 6 beim Frühstück.

Mein erster Besichtigungspunkt ist die Statue Of Liberty. Ich hatte ja vorher gehört, dass man früh vor Ort sein sollte, wenn man ein langes Anstehen vermeiden möchte. Also mache ich mich bereits um 7 mit der Subway auf den Weg, um eine dreiviertel Stunde später am Kassenhäuschen im Castle Clinton zu stehen. Dort bekomme ich dann das kostenlose Ticket für den Eintritt in die Statue. Das Ticket für die Überfahrt mit der Fähre erhalte ich als New York-Pass-Inhaber gegenüber in dem kleinen Buchladen. Das Schiff liegt nur einen Steinwurf entfernt und man wird direkt in die kürzere zweite Schlange gewunken. Natürlich erwartet mich wieder ein Sicherheitsprozedere mit den üblichen Scanmaßnahmen. Aber der Dampfer öffnet pünktlich um 08:30 PM seine Pforten und legt kurze Zeit später ab. Es ist bereits ein herrlicher Tag und die Sonne knallt auf das Oberdeck. So lässt es sich gut gehen und der Blick auf die Skyline von Manhattan ist einfach wunderbar.

Auf der Insel und an der Statue angelangt, wird man aufgefordert seinen Backpack einzuschließen. Dabei ist es völlig egal, dass da Frauen mit Handtaschen rumlaufen, die doppelt so groß sind wie mein Bundeswehrrucksack. Backpack einschließen, 2 $ zahlen, sonst kein Eintritt! Es ist das erste Mal, dass es mich ein wenig juckt, hier mal einen kleinen Aufstand zu zelebrieren. Ich belasse es allerdings bei einem grimmigen Blick, hab ja eh keine Chance. Als ich dann schließlich im Inneren des Sockels die 150 Stufen zur Statue hochgehe, ist der kleine Ärger auch schon wieder verflogen und ich freue mich, dem unzählige Male in Zeitschriften und im TV gesehenen Denkmal so nah zu sein. Es ist ein wirklich erhebenes Gefühl. Überhaupt ist es ein toller Ausflug mit dem anschließenden Rundgang und der Fahrt über Ellis Island zurück nach Manhattan.

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Als nächstes liegt die Erkundung von Lower Manhattan an. Zunächst einmal schaue ich mir den südlichen Teil mit dem Fraunces Tavern Block an und gehe bis zum Hanover Sq. Durch die Stone St geht es über Bowling Green zum Broadway hoch zur Trinity Church und schließlich in die Wall St. Bis jetzt ist das mal wieder ein ganz anderes New York als das, was ich bislang gesehen hatte. Durch die Liberty St passiere ich ich die Federal Reserve Bank und die Chase Manhattan Bank um direkt auf die World Trade Center Site zuzugehen. Man bekommt natürlich ein beklemmendes Gefühl, wenn man an 9/11 denkt und die Bilder von 2001 vor Augen hat. Aber auch dieser Bauwahnsinn der Finanzwelt gibt mir wieder einmal zu denken. Von der Fußgängerbrücke und aus dem World Financial Center kann man ein wenig in Ground Zero hineinschauen. Ein echtes Over the top ist auch genau diese WFC. Edel und prunkvoll steht es an der Esplanade. Natürlich ist es beeindruckend aber ich habe bei so etwas immer ein unwohles Gefühl. Prunk und Zur-Schau-Stellung hatte in der Geschichte immer etwas mit Ausbeutung zu tun. Früher waren es die Fürsten, Kirchen oder Diktaturen, heute ist es die Finanzwelt.

Aber es geht weiter am WTC 7 vorbei zur St.Paul’s Chapel. Hier verweile ich ein wenig auf einer Bank, stärke mich mit einem kleinen Snack und gedenke der vielen ums Leben gekommenden Menschen.

Den Broadway überquere ich am Woolworth Building und gehe durch den City Hall Park, ein schöner Fleck Erde. Von dort aus sehe ich auch den Record Shop in der Park Row, wo ich einige Stücke für meine KISS-Sammlung finde und die mich körperlich für weitere Erkundungen aufbauen. Ich schaue mir die City Hall und die verschieden Gerichtsgebäude an und entschließe mich dann ganz spontan meine Tour bis Chinatown auszuweiten. Der obligatorische Walk über die Canal St endet in Ernüchterung. Es gibt viel billigen Ramsch, der aber nicht unbedingt wenig kostet. Die NY-Shirts sind allerdings wirklich günstig. KISS sind hier bereits ausgestorben.

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Weiter durch Little Italy und den Lower East Side Business Improvement District lande ich auf der Houston St bei Katz’s Delicatessen. Da fällt mir dann auch die KISS-Fassade auf der gegenüber liegenden Straßenseite auf, die ich bereits am Mittwoch bewundert hatte. Hier bin ich also! Bei Katz’s ist es aber viel zu voll, so dass ich mich entscheide, zur nächsten Subway Station zu gehen, um zurück ins Hotel zu fahren. Es ist inzwischen um die 05:00 PM.

Essen, nickern, duschen und schon bin ich wieder auf dem Weg mit der Subway zum South Street Seaport. Ich hatte die Clipper City Tall Ship Cruise reserviert und um 09:45 PM wollte ich in See stechen. Aber hier sollte sich zum ersten Mal der Hurricane „Irene“ bemerkbar machen. Der Törn wurde abgesagt auch wenn Irene erst für Samstag/Sonntag erwartet wurde. Bodies hatte leider bereits geschlossen und meine Enttäuschung ließ mich dann zurück ins Hotel fahren. Schwamm drüber, der Tag war egil!!!


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