New York Pass
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 15.08.2011, 13:05 
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 16.08.2011, 21:09 
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Habe mich direkt mal angeschlossen. Und warte jetzt auf Tag 4.

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1. New York 02/2013 The Paramount
2. New York ???


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 23.08.2011, 11:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 23.08.2011, 12:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 23.08.2011, 14:15 
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oh ja :daumen1: das nenn ich mal spannung aufbauen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 23.08.2011, 14:16 
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Tag 4
Ein paar Bilder gibt es unter http://www.marcojansen.de/2011/08/23/so-war-new-york-teil-3/

Der dritte Tag vor Ort sollte der Tag werden, der alles andere auf dieser Reise in den Schatten stellen würde. Vorab stellte ich keine grossen Erwartungen, denn all das, was ich bisher aufgesaugt und erleben durfte, war eigentlich schon so viel, dass ich sagen könnte, diese Reise hat sich gelohnt.

Der Tag über den ich Euch hier berichte, fing aber schon irgendwie anders an, als noch die Tage zuvor. Ich wurde nicht wie eigentlich geplant vom Wecker wach, sondern von anderen Geräuschen. Nach einigen Versuchen doch noch ein paar Minuten zu schlummern und die Unruhe ausserhalb meines Bettes schlichtweg zu ignorieren, gab ich irgendwann auf, um zu schauen woher die Geräuschkulisse denn eigentlich her kam.

Als ich aus dem Fenster schaute, wurde mir schnell klar, dass heute der erste Tag sein wird an dem diese grossartige Stadt in all Ihrer Pracht erwachen wird. Kein Wochenende und auch kein Feiertag. Das was da bei “mir” auf der Strasse vorm Hotel los war, war so logisch wie schlechtes Wetter in London. Die New Yorker Kinder gingen zur Schule. Eigentlich dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt, dass die Schule vor meinem Hotelzimmer aufgrund der Beschilderung eine U-Bahn Station sei. Beweis.

Sicherlich ein unspektakuläres Ereignis. Im Sommerurlaub – irgendwo, wo ich Ruhe suchen würde - hätte mich dies sogar sicherlich gestört und wortwörtlich auf die Palme gebracht. Mir war aber klar, dass wenn heute wieder Schule ist, dann werden die New Yorker, die in Manhatten arbeiteten, auch die Strassen wie kleine Ameisen bewandern. Es war Alltag. Yeah.

Also wurde die Freundin wachgerüttelt, schnell geduscht, Kaffee gekauft – Ihr wisst schon wo – und ab auf die Strassen. Keine Touristen Gleichgesinnte die mich umrennen würden. Nein! Heute durften die New Yorker mich, wo es nur geht, umrennen. Am liebsten hätte ich ein Schild hochgehalten mit der Aufschrift “Hit me Baby one more time”.

Unser Weg an diesem frühen New Yorker Morgen führte uns als erstes auf die 5th Avenue um ein wenig zu shoppen. Irgendwann, und das ist wirklich ein Phänomen dieser Reise, stand man wieder vorm Apple Store. Hier blieb man auch erst einmal eine Stunde hängen – nicht im Store, sondern davor – und beobachtete das wilde Treiben auf den Strassen.

An der einen Ecke unterhielten sich irgendwelche Geschäftsleute, mir gegenüber wedelte ein Polizist mitten auf der Strasse mit seinen Händen und wenn er gekonnt hätte, auch mit den Beinen, um den Verkehr zu regeln und überhaupt, war die Stadt heut irgendwie wacher.

Meine Motivation an diesem Vormittag lag darin, nicht sofort als Tourist aufzufallen…und ich kann Euch sagen, dass wenn es ein Manhattan Pokerface geben würde, ich hätte es mit Sicherheit voll drauf gehabt, wenn die Einkaufstaschen in den Händen uns nicht enttarnt hätten.

Nach dem wir die Shopping Beute ins Hotelzimmer untergebracht haben, ging es mittags dann die 8th Avenue hoch Richtung Columbus Circle, um hier den Eingang zum Central Park zu nutzen. Vor der Reise war der Besuch des Central Parks ein persönliches Highlight und ich müsste lügen, wenn ich nicht behaupten würde, dass ich mich darauf ganz besonders freute.

Die 4 Stunden und die vielen tollen Momente im Central Park waren genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine Oase der Ruhe mit einer grossen Anzahl an Eindrücken. Da ich als Webworker kreativ sein muss, oder es zumindest versuche, war dieser grüne Fleck in der Weltmetropole genau das Richtige, um Inspiration für anstehende Projekte zu finden. In meinem Kopf klackerten nur so die Ideen.

Im Nachhinein muss ich allerdings zugeben, dass ich mir diesen Park nicht so gross vorgstellt habe. Schon alleine aufgrund der Anzahl an Wege die querfeldein gehen und so musste ich leider einsehen, dass es an diesem Tag unmöglich sei, den ganzen Park per Fuß durchzumaschieren.

Wir sind bis zum Schloss Belvedere gekommen, was ungefähr die Hälfte des Central Parks bedeutet, und machten uns von hier aus dann auf den Rückweg. Die Strecke, die man bis hierhin zurück gelegt hatte, musste man schliesslich auch noch einmal in die entgegengesetzte Richtung gehen.

In mir machte sich ein wenig das Gefühl von Traurigkeit und Leere breit, denn immerhin habe ich auf diesen Moment fast 10 Jahre gewartet und dieser sollte ab da an vorbei sein? Mir sagte mal jemand etwas sehr schlaues.

Sei nicht traurig, dass es vorbei ist, sondern freu Dich, dass Du es erleben durftest.

Mit dieser Weisheit und ein wenig in mich gekehrt, stiefelte ich also zurück Richtung Hotel. Dachte ich!

Als ich auf der Höhe 6th Avenue 48th Strasse gerade die Blinker nach rechts an meinen Turnschuhen stellen wollte, meinte meine Freundin, dass man ja heute, weil das Wetter auch recht schön war “Top of the Rock” machen könnte. Und ich nur: “Äääääääh?!?! Stellt euch dazu bitte einen Gesichtsausdruck vor, als wenn Euer Lieblingsfussballverein gerade in der letzten Minute einen Sieg verspielt hat.

Hierzu muss ich anmerken, dass ich an den anderen beiden Tagen schon kreative Ausreden hatte wie “Wetter nicht gut”, sieht nach Regen aus oder “Heute schaffen wir das doch gar nicht”.

An diesem Tag ging es leider nicht mit der schlauen Ausrede, denn wir waren nur einen Katzensprung entfernt und das Wetter war wirklich zu gut um es schlecht zu reden. Ihr könnt Euch sicherlich schon denken, welche Grund dahinter steckt, wenn man nicht unbedingt schnellstmöglich 260 Meter hoch über die Dächer dieser Stadt schauen möchte.

Ich schluckte und sagte “Na gut, machen wir”. Die Tickets waren schnell besorgt und auch der Sicherheitscheck, sowie das Warten bis man in den Aufzug durfte, war schnell erledigt. Als ich dann im Fahrstuhl war, wurde mir erst klar, was ich da überhaupt tat. 260 Meter sind verdammt viel – dachte ich mir.

Als ich im Jahr zuvor auf dem Hamburger Michel war, und das waren gerade mal 70 Meter, also ein Furz gegenüber das, was mich jetzt erwarten würde, wurde mir zeitweise schon ein wenig anders und was war das windig… also damals in Hamburg. Hier in New York würde ich dann bestimmt wegfliegen und gerade heute hatte ich keinen Fallschirm dabei.

Taaada! Der Fahrstuhl ging auf und ich schaute erst einmal mit dem Kopf raus, denn vielleicht ist ja heute zu, die ganze Party fällt aus, und ein freundlicher Mitarbeiter würde mir sagen, dass man unten sein Geld wieder bekommt. Dieser Wunsch blieb natürlich unerfüllt.

Also tippelte ich aus dem Fahrstuhl in die Lounge und dann in die Richtung der Aussichtsplattform, von der man auf den Central Park schauen kann. Die knapp 5 – 8 Meter bis nach vorne zur Scheibe war für mich wie eine kleine Weltreise. Als ich dann endlich vorne stand und zum ersten Mal richtig die Augen aufmachte, war es so, als ob ein Gospelchor Halleluja singen würde. Ich kann es nicht in Worte fassen, denn es war einfach nur toll. Mein Mund war so weit geöffnet, dass alleine in dieser Minute bestimmt 1 – 3 Fliegen ein neues zu Hause fanden.

Dieser Moment war einfach unbeschreiblich. Die Stadt lag mir zu Füssen und ich schaute direkt auf den Central Park. In dieser Kombination, vorher durch den Central Park spazieren zu gehen und dann hoch auf das GE Building, war es einfach die richtige Wahl. Ich wirbelte zwischen den Aussichtsplattformen hin und her. Central Park hier, Empire da, Central Park links, Empire rechts.

Mein Bammel vor der Höhe war wie weggepustet und ich musste noch ein paar Meter höher. Also ging es auf den höchsten begehbaren Punkt auf diesem Gebäude. Nach 45 Minuten sind wir dann wieder runter und schliesslich Richtung Hotel.

Abends kurz vorm einschlafen und als ich den Tag noch einmal Revue passieren ließ, wurde mir schnell klar, dass ich einen der schönsten Tage in meinem Leben erlebt habe. Es hat einfach alles gestimmt. Egal wer da für verantwortlich war und wollte, dass ich es genauso erlebe, sei hiermit gedankt.

Wie das Miterleben der Meisterschaft “meines” Fussballvereins ein paar Wochen zuvor, bleibt dieser Tag für immer in meinem Herzen und ich denke noch tagtäglich daran.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 23.08.2011, 14:47 
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DerJansen hat geschrieben:
blackeyed hat geschrieben:
oh ja :daumen1: das nenn ich mal spannung aufbauen ;)


Ach man ich will niemanden leiden sehe. Bitte schön....

ui, so fix hab ich dann doch nicht damit gerechnet. Aber umso besser!

schön zu sehen wie 'simpel' sich ein unvergesslicher Tag gestalten kann und gut, dass du an dem Tag keine Ausreden hattest :wink:

aber komisch, wie einfach das 'Höhenproblem' bei diesem Ausblick vergessen ist - hab auch so nen Beispielfall zu Haus :mrgreen:

Danke für den Lese- und Fotostoff :daumen2: schön geschrieben

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 24.08.2011, 21:04 
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ohje, mit sowas hatte ich jetzt gar nicht gerechnet, bin beeindruckt. Freut mich sehr für Dich.
Ich kann Dir sagen, ich war auch hin und weg von diesem Anblick/Ausblick und geniesse noch fast täglich die entsprechenden Fotos zu Hause.
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 25.08.2011, 12:42 
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Der nächste Bericht, und leider auch schon der Vorletzte, ist schon in Arbeit. Und was danach? Neue NY Reise planen? Mal wo anders hin? Westcoast? Ganz schön schwierige Entscheidungen. :-) Das kostet ja auch immer alles Geld.

Heute komme ich leider nicht mehr zum schreiben. Neben NY bin ich auch noch grosser Fussballfan und da ist heute CL Auslosung. Demnach bin ich total nervös wie man unterm folgenden Blogpost lesen kann. http://www.marcojansen.de/2011/08/23/de ... omantiker/

Und wer mich noch auf Facebook als Freund adden will, sehr gerne.
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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 27.08.2011, 18:07 
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Echt schön geschrieben! :daumen2:

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 Betreff des Beitrags: Tag 5 & 6
BeitragVerfasst: 30.08.2011, 15:30 
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Tag 5
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Nachdem der Tag 4 so unbeschreiblich war, lag die Messlatte für die Folgetage natürlich sehr hoch. Um ein wenig die Spannung zu nehmen. Es kam kein Tag mehr, der den perfekten Tag mit Central Park und dem Rockefeller Center, toppen konnte. Aber – und das ist genauso schön - es kamen noch viele tolle Momente auf dieser Reise, die ich Euch im vorletzten Bericht nicht vorenthalten möchte.

Da man die ersten Tage soviel erlebt hat und das alles in einem sehr zügigen Tempo, ließ man es am Tag 5 ein wenig ruhiger angehen. Gingen die Wege in den Tagen zuvor fast immer in die Richtung Uptown, so blieben wir an diesem Tag eher in der Gegend von Midtown.

Als erstes besuchten wir die NY Public Library auf der 5th Avenue. Hierbei handelt es sich um eine Station, die wir vorab überhaupt nicht auf dem Plan hatten, sich aber im nachhinein als eine wirkliche Bereicherung herausstellte.

Die öffentliche Bücherei von New York findet man direkt hinterm Bryant Park. Hier habe ich zum ersten mal in meinem Leben einen Leseraum gesehen, so wie man diese aus Filmen kennt und wo man, wenn man einfach zu laut ist, ein “Pssssssst” ernten würde.

Als nächstes ging es dann rüber zum Bryant Park. Der Bryant Park entwickelte sich neben dem Central Park zu meinem Lieblingspark in NYC und dieser erste Besuch sollte auch nicht der letzte sein.

Diese Momente, dies habe ich aber schon an anderer Stelle erwähnt, waren die kleinen Perlen auf dieser Reise. Hinsetzen, etwas trinken und durch die Gegend schauen. Hier im Bryant Park schauten wir einfach zu wie ein paar Leute Boule spielten.

An dieser Stelle der Reise habe ich es auch zum erste Mal so richtig verstanden, wieso New York oft “The Capital of the World” genannt wird. Da spielten ein typischer Geschäftsmann, ein Afro Amerikaner, ein etwas älterer Herr und noch jemand gemeinsam in der Mittagspause eine Runde Boule und jeder ging nach dem Spiel wieder sein eigenen Weg. Aber für diesen einen Moment hatten alle, aus verschiedenen Nationen und Herkünfte, eine gemeinsame Sache die man teilte. Ich fand dies faszinierend.

Später ging es noch zum Grand Central Terminal und in die Lobby des Empire State Building. Hoch aufs Empire sind wir nicht und ich kann nicht einmal sagen warum. Mir kam es aber während der Reise oft so vor, dass ich mir ein paar Dinge freihalten wollte, um nach der Reise sagen zu können, dass ich noch einiges in NY nicht gesehen habe und genau deshalb mindestens noch einmal zurück muss.

Auf dem Rückweg schauten wir noch bei Macy’s vorbei und ich muss sagen, dass es sich hierbei eher um ein besseres und grösseres Karstadt handelt und ich doch eher enttäuscht war.

Der Tag endete dann mit einem leckeren Burger im Hardrock Cafe am Times Square.

Tag 6
Bilder gibt es unter: http://www.marcojansen.de/2011/08/30/so ... rk-teil-4/

Müsste ich einen Tag nominieren der neben Tag 4 (Central Park/Rockefeller) am schönsten war, dann würde ich diesen Tag ins Rennen schicken. Da wir vom Vortag doch recht ausgeruht waren, konnte man heute wieder eine grösse Tour unternehmen und es ging zum ersten Mal nach Downtown.

Zu Fuss und in der früh natürlich zu weit und so entschied man sich an diesem Tag unterirdisch fortzubewegen und ich muss sagen, dass ich recht überrascht war, wie einfach das ging. Sich in New York zurecht zu finden ist eh eine sehr entspannte Sache und nicht so stressig wie ich es mir vor der Reise hab vorgestellt.

Erster Halt war hier die Gegend um rund das “Civic Center” und den Sehenswürdigkeiten wie Courthouse, Cithall und Municipal Building.

Von hier aus war es nur ein Katzensprung zum Ground Zero und so schnell wie ich da war, so schnell wollte ich auch wieder weg. Es war ein sehr bedrückendes Gefühl da zu stehen, wo so viele Menschn gestorben sind. Mir blieb ein wenig die Luft weg und ich wäre ein schlechter Lügner, wenn ich nicht sagen würde, das mir Tränen in den Augen standen.

Ich setzte mich ein wenig auf eine Bank in dem Garten der Trinity Church, die am Tag der 9/11 Angriffe wie ein Wunder unzerstört blieb und sich direkt hinter der Baustelle des neuen World Trade Centers befindet. Wenn ich mich recht erinnere, wurde diese Kirche auch zur Einsatzzentrale an diesem schlimmen Tag der Trauer umfunktioniert.

Als ich mich ein wenig gesammelt habe, musste es natürlich zur Wall Street gehen, die – so kam es mir vor – besser bewacht war- als alles andere in dieser Stadt. Vielleicht waren die bewaffnetenPolizisten auch einfach nur die Leibwächter der Banker, die sich in den letzten Jahren mit Sicherheit einige Feinde gemacht haben und Geld und Kapital wie Grillanzünder verbrannt haben.

Wenn man schon an der Wall Street ist, dann muss man auch ein Bild vor dem bronzenen Bullen im Bowling Green Park schiessen, dachte ich mir. So war zumindest der Plan.

Tja. Das war leider gar nicht so einfach, denn zu dem Zeitpunkt meiner Ankunft, kam auch eine asiatische Touristengruppe gerade um die Ecke und jeder der so eine Situation schon einmal erlebt hat, weiss, dass der Asiate selten in kleinen Gruppen kommt. Nach 20 Minuten gab ich es auf ein Bild mit dem Bullen von vorne zu machen und posierte am Hinterteil. Manche Menschen sind halt auch im Hinter(n)grund glücklich.

Mit dem Foto im Kasten ging es weiter, mit einem kleinen Umweg über den Battery Park, zur Staten Island Fery. Wer nicht unbedingt wie wir die Freiheitsstatue besuchen möchten, kann mit der Fähre kostenlos nach Staten Island rüber schippern und fährt sogar recht nah an der Freiheitsstatue vorbei. Die Fähre braucht ca. 25 Minuten für eine Strecke und fährt alle 60 Minuten.

Nach der lustigen Bootsfahrt und Rückkehr in Downtown Manhattan ging es gewohnt zu Fuß weiter und zwar zum South Street Seaport und Pier 17. Hier gibt es im inneren sogar ein kleines schnuckliges Einkaufszentrum wo man sich, wenn man wie wir zur Brooklyn Bridge weiter will, stärken kann. Kleiner Tipp: Auf die Terasse setzen und das Panorama mit der Brooklyn Bridge genießen.

Nach dem wir den Aufgang zur Brooklyn Bridge gefunden haben und auch nach vielen Metern oben ankamen, musste ich endlich mein “Borussia Dortmund ist Deutscher Meister” Fanbild machen.

Anfang 2011 habe ich mir selber versprochen, dass wenn mein kleiner Fussballclub es wirklich schafft, dieses Bild zu machen. Für mich ein wunderbarer Moment, besonders weil viele mich wie Auto angeschaut haben. Dies sollte aber nicht die letzte Begegnung mit der Thematik Borussia Dortmund sein. Mehr dazu später.

Langsam aber sicher entschied man sich für den Heimweg, allerdings nicht ohne einen Spaziergang durch Greenwich Village unternommen zu haben. Traumhaft! Wie im Film! Kannte man bis dato ja auch nur aus dem Film.

Dann kam die absolute Überidee der ganzen Reise von mir. Laufen! Und zwar von der 14. bis zur der 48. Strasse wo unser Hotel war und das war wirklich eine total undurchdachte Idee. Natürlich sind wir angekommen und ich kann immerhin von mir behaupten, dass ich durch halb Manhattan gelatscht bin. Zwischenzeitlich sind wir am Bryant Park vorbeigekommen, wo sich die New Yorker zum kollektiven Sport getroffen haben.

Ob ich allerdings die Idee mit dem Laufen am nächsten Morgen, wenn ich die ersten Schritte tätigen werde, noch immer so gut fande, dass erzähle ich Euch im nächsten und leider auch schon letzten New York Bericht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine erste New York Reise
BeitragVerfasst: 30.08.2011, 16:01 
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endlich ist Tag 5 und 6 da... hab schon drauf hin gefiebert... ich finde ihn echt super geschrieben... und du hast mir schon ein paar inspirationen für meinen nyc trip gegeben... :)

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September 2011 - Hotel 17
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