New York Pass
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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 21:04 
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Nightwish80 hat geschrieben:
Huch es geht weiter.
Du hast mir noch nicht verraten, was deine Lieblingsserie ist.

Oh stimmt, tut mir leid! Der Post ist Unterfangen. Derzeit ist es The 100. Eine Dystopie über 100 (kriminelle) Jugendliche, die aus dem All auf die Erde kommen und merken, dass sie nicht wie gedacht alleine sind. Dann geht's ums Überleben. :)


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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 21:10 
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Yvonne_93 hat geschrieben:
Nightwish80 hat geschrieben:
Huch es geht weiter.
Du hast mir noch nicht verraten, was deine Lieblingsserie ist.

Oh stimmt, tut mir leid! Der Post ist Unterfangen. Derzeit ist es The 100. Eine Dystopie über 100 (kriminelle) Jugendliche, die aus dem All auf die Erde kommen und merken, dass sie nicht wie gedacht alleine sind. Dann geht's ums Überleben. :)


Ja kenn ich, habe aber irgendwann abgebrochen.
Läuft bei Maxdome oder?

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BeitragVerfasst: 29.06.2018, 16:58 
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Das weiß ich nicht. Aber bei Amazon oder eben DVD :)

Und es geht wieder weiter mit New York! Der letzte richtige Urlaubstag...

Donnerstag, 26.04.2018
Um 4:30 Uhr, Nadines „ich muss zum Sonnenaufgang aufstehen-Uhrzeit“ (mir reicht 5 oder 6) hatten wir erst so ein paar Schwierigkeiten mit dem Aufstehen. Problem: Das Bett war so bequem. Hach ja. Aber raus aus den Federn, der Tag wollte schließlich auch genutzt werden. Nach einem gemütlichen Morgen ging es also raus in den noch dunklen Tag und mit der U-Bahn zur Brooklyn Bridge. Die war ja letztes Mal eines unserer Highlights gewesen und deswegen wollte Nadine da jetzt auch noch zum Sonnenaufgang hin.

Nachdem wir bei unserem Hotel erst mal ein paar Mal hin und her liefen, weil wir uns nicht sicher waren, welchen Eingang wir nehmen mussten, fuhren wir mit der Bahn und suchten die Brooklyn Bridge. Jetzt kommt der witzige Teil: Wir fanden den Weg nicht! Von weitem sahen wir die Brücke natürlich und letztes Mal waren wir ja auch da, ohne Probleme...aber jetzt fanden wir den Weg einfach nicht. Oh man. Bei Starbucks holten wir uns eine Stärkung, wurden von einer Frau noch auf Nadines schöne Ohrringe angesprochen und dann machte Nadine einfach ein paar Pfützen Fotos. So kanns gehen. Statt zur Brooklyn Bridge liefen wir dann zur Manhattan Bridge, so sahen wir immerhin noch mal etwas neues. Die Brücke an sich war nicht so schön, aber die Aussicht war interessant! Eben von der anderen Seite einen Blick auf die Brooklyn Bridge und die Stadt.

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Und hier noch ein paar unbearbeitete Handy Fotos :lol:

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For this message the author Yvonne_93 has received thanks: 3 Hannemie (29.06.2018, 21:20), nyc_jim (30.06.2018, 11:44), Ronny-Bonny (29.06.2018, 18:11)
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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 08:19 
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Wow, das erste Foto mit der Pfütze ist sehr schön! :)

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For this message the author saselie has received thanks: Yvonne_93 (02.07.2018, 18:49)
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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 19:07 
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saselie hat geschrieben:
Wow, das erste Foto mit der Pfütze ist sehr schön! :)

Vielen lieben Dank! :)

Von der Manhattan Bridge aus ging es zum Brooklyn Botanical Garden. Einziges Problem: Zwar brauchten wir nur eine halbe Stunde zum Botanical Garden, aber wir schlenderten noch etwas durch Brooklyn auf dem Weg zur U Bahn und weil wir den Morgen u.a. so bei der Manhattan Bridge vertrödelt hatten, blieb uns im Endeffekt nur 30-45 Minuten im Garten selbst. Wir mussten ja spontan am Mittag nach New Jersey zum Helikopter Flug und da wollten wir gegen 12 Uhr sein, weil der Flug selbst um 14 Uhr startete. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie Nadines Laune war. Ich versuchte, das Beste draus zu machen und trotzdem etwas anzusehen und ein paar Fotos zu machen und ich fand es wirklich wunderschön! Es blühten nicht alle Bäume, weil der Winter dieses Jahr so lange gewesen war, aber immerhin etwas und ich fand das irgendwie zauberhaft und magisch. Nadine war schon ganz überwältigt, als wir nur an der Franklin Ave ausstiegen und die Blütenblätter hinunter in die U Bahn Treppen wehten. Das war ein unvergesslicher Moment. Beim nächsten Mal würde ich auf alle Fälle gerne länger im Park bleiben, weil er so ein schön friedlicher Ort ist! :daumen2:

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For this message the author Yvonne_93 has received thanks: 3 Hannemie (02.07.2018, 22:36), nyc_jim (02.07.2018, 19:20), Ronny-Bonny (02.07.2018, 19:47)
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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 19:33 
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Ich verstehe nicht, warum Nadine schlecht drauf ist. Wegen dem Rundflug?
Ihr hattet doch einen schönen Tag.

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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 19:51 
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Das vorletzte Bild ist ja herrlich :P ....hat schon beinahe was von einer surrealen, kitschigen Filmkulisse. Bild

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Bild Status: booked! Bild Im Dezember 2019 gibt es auch wieder eine Reise in den "Christmas Apple". Bild


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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 20:17 
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@Nightwish: Weil wir im Botanischen Garten so wenig Zeit hatten. Auf den hatte Nadine sich in NY am meisten gefreut. Wäre es ihr am Anfang des Urlaubs nicht so schlecht gegangen, hättenwir den Botanischen Garten am Anfang gemacht. Und den Helikopter Flug eben am Sonntag, aber dann kam der Sturm :D

Ronny-Bonny hat geschrieben:
Das vorletzte Bild ist ja herrlich :P ....hat schon beinahe was von einer surrealen, kitschigen Filmkulisse. Bild

Vielen lieben Dank Ronny! Ich finde das Foto auch wunderschön. <3

Edit: Das Foto mit der Spiegelung wird wohl im Lisa Magazin abgedruckt. Gibt so Frauen Magazine namens Lisa, Laura, Lea..da soll es unter Urlaubsbildern der Leser gedruckt werden :) Mal gucken, wie das Bild in der Zeitung aussieht.



For this message the author Yvonne_93 has received thanks: 2 Nightwish80 (02.07.2018, 21:30), Ronny-Bonny (02.07.2018, 20:27)
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BeitragVerfasst: 02.07.2018, 21:31 
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Schade, dass ihr so schnell die Laune verdorben wird.
Ist ein Grund nochmal wieder zu kommen.

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BeitragVerfasst: 08.07.2018, 09:19 
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Nightwish80 hat geschrieben:
Schade, dass ihr so schnell die Laune verdorben wird.
Ist ein Grund nochmal wieder zu kommen.

Sie hatte sich am meisten auf den Botanischen Garten gefreut. Nein, aber dazu später im Fazit mehr :wink:

Tut mir leid, dass es hier nur so bruckstückchenweise weiter geht! Wir hatten private Rückschläge, aber jetzt geht es weiter mit dem Donnerstag. Immer noch der letzte Tag in New York. Nach Manhattan Bridge und Brooklyn Botanical Garden stand ja spontan das Nachholen des Helikopter Fluges an.

Wir fuhren zur 34th St. Und liefen zur Pennsylvania Station. Auf dem Weg dahin besorgten wir uns noch schnell Croissants bei Starbucks und eine Pizza, die aber leider eher unappetitlich war, weil das Fett schon so herab triefte und die Pappe durchweichte. Urgh. In der Station liefen wir zu den Zügen, dabei waren wir schon knapp genug dran. Zum Glück war der Schalter ziemlich leer und wir holten uns die Tickets. Doch dann sagte die Frau: Der nächste Zug Richtung NJ fährt in 5 Minuten, danach kommt der nächste erst wieder in 1 Stunde. Oh mein Gott. Nachdem wir unsere geschockten Gesichter wieder unter Kontrolle gebracht hatten (so viel zum Thema Planung), rannten wir los, aber hallo! Wir hätten Forest Gump Konkurrenz gemacht. Schnaufend kamen wir an Gleis 10 an und ließen uns in den Zug fallen. Puh. Das war knapp. Wir nahmen den PATH Richtung Journal Square und waren nach 22 Minuten da.

Aber da fing das Chaos erst an! Ha. Plan: Den Bus Nummer 1 nehmen und 16 Minuten fahren, dann noch 4 Minuten zu Fuß laufen zum Helikopter Geländer von FlyNYon. Realität: Keine Ahnung, an welchem Gleis wir stehen müssen! Mist. Die Anzeigetafel zeigte den Bus an, aber die Anzeige zeigte kurze Zeit später den nächsten Bus an, ohne dass unser Bus abgefahren war. Das kann nicht sein. Wir müssen falsch stehen! Also Passanten gefragt, ob hier wirklich der Bus abfährt. Ja, ja. Gut, also weiter warten. Wieder wechselt die Anzeige, wieder kommt unser Bus nicht. Dann halt nicht. Wir ignorierten also die Passanten und wechselten das Gleis. Vielleicht hatten sie sich vertan, aber da kam unser Bus nicht. Irgendwo musste der ja abfahren. Den nächsten gefragt. „Nein, hier sind sie nicht richtig, sie müssen zu dem anderen Gleis“ und er zeigte auf den letzten Bahnsteig weiter hinten. Wir standen also an der Ampel, traten von einem Fuß auf den anderen, während wir immer wieder auf die Uhr guckten oder den unheilvollen Blick darauf vermieden und sahen von der Straße her den Bus anfahren. Die 1! Komm schon Ampel, werde grün! Wurde sie natürlich nicht und der Bus fuhr davon. Kann man dann auch nicht ändern. Warten, zum Bussteig gehen, atmen. Schließlich dauerte es aber wirklich zu lange und wir holten uns ein Taxi. Er wusste natürlich sofort, wo wir hin mussten und wir baten ihn, einen Zahn zuzulegen. Unsere letzte Taxi Erfahrung in New York (der Typ, der sich auf dem Weg zum Flughafen verfahren hat, ihr erinnert euch vielleicht) war ja nicht so rosig. Aber der Taxifahrer war nett und beim Anblick der Gegend und Leute waren wir froh, dass er uns da wissend durchfuhr. Ja, die Taxifahrt riss ein kleines Loch in unser Urlaubsbudget und von dem ursprünglichen Vorhaben, nach dem Urlaub noch was übrig zu behalten, würde nichts werden, aber wenigstens fanden wir so leicht den Weg zum Gelände.

Man hätte übrigens auch ganz easy einen Uber zum Gelände buchen können, der dann auch gegen Verspätungen versichert war, aber Komfort kostet nun mal und die (ich glaube 70 oder 80 Dollar pro Person?) konnten wir uns da nicht leisten. Aber gut, so ging es ja auch. Am Gebäude angekommen meldeten wir uns an der Rezeption, bekamen Bändchen wie auf Festivals und durften uns auf eine gemütliche Couch setzen. Helle Wände, viel Glas, glänzende Oberflächen, schlichte Möbel und ein Helikopter im Foyer. Schick, schick das Ganze. Nadine bewunderte jetzt schon die Fotos von Ausblicken, die überall aushängten und wir warteten, bis der nette Herr uns wieder aufrief. Das dauerte eine ganze lange Weile, aber so konnten wir wenigstens durchatmen. Bisher war der Tag eigentlich gut gewesen und wir hatten die letzte Zeit in New York schon gut genutzt. Aber das hier würde dem ganzen Tag die Krone aufsetzen.

Irgendwann wurden wir aufgerufen und es passierte organisatorischer Kram. Wir wurden gewogen, damit das Gewicht im Heli verteilt werden konnte, wir mussten alle unsere Sachen (inklusive Ketten etc. ist ja klar) in einer Truhe einschließen und zum Schluss ging es noch in einen verglasten Konferenzraum für das Sicherheitsvideo, letzte Angaben, Fragen und die Sicherung der Handys und Kameras. Beim Sicherheitsvideo gab es genau einen Moment, bei dem wir ein mulmiges Gefühl nicht unterdrücken konnten: Als das Video den Hudson River zeigte und erklärte, dass bei einem Absturz die Passagiere durch die Schwimmwesten gesichert seien und diese erklärt wurden. Unsere Mutter hatte mal gesagt, dass so ein Unglück selten zweimal hintereinander passiert, aber trotzdem war es ein komisches Gefühl und wir dachten automatisch an die toten Passagiere. Nach dem Video und einigen Erläuterungen ging es mit unserer Gruppe (Ein Bruder mit zwei typischen Instagram Mädels, die ständig ihre Haare kämmten und sich nachschminkten. Ich hatte für den Flug meine Haare zurückgebunden, denn es sollte ja windig sein da oben.

Richtig gelesen, windig. Denn sie führten den Flug tatsächlich wie ursprünglich gebucht mit offenen Türen durch. Nach dem Unglück hieß es ja, offene Türen seien nicht mehr, aber das hatte sich bis dahin wohl geändert. Mit einer Limousine und dem netten Personal fuhren wir zum eigentlichen Gelände und wir konnten immer noch nicht richtig einschätzen, was uns da erwarten würde. Aber wir freuten uns auch. Ein Helikopter Flug war nicht nur finanziell, sondern auch persönlich gesehen so ein riesengroßer Schritt aus unserer Komfortzone raus. Am Gelände machten die Instagram Mädels mit ihrem Bruder allen Ernstes posierende Bilder vor dem Hänger (so mit Bein anwinkeln, Hände in die Haare und dann poetisch gen Himmel blicken), bis das Personal sie bat, das zu lassen, weil wir losmussten. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und wir liefen auf die Maschine zu, um den Pilot zu treffen. Der Moment, den Helikopter zu sehen und zu wissen, in das Ding steige ich gleich ein und dann fliege ich über New York, fühlte sich dezent surreal an. Nadine lächelte mir nervös zu und fragte dann: „Was machen wir hier eigentlich?“ Gute Frage. Der Pilot bekam den Zettel mit unseren Gewichten und verteilte die Leute. Bruder und Instagram Mädels waren gesetzt, wo sollten wir jetzt hin?

Ein Moment zum „Oh mein Gott“- Denken war gekommen, denn Nadine sollte sich ganz vorne ins Cockpit neben den Piloten setzen. Wow. Wenn das nicht mal ein cooler Platz ist. Aber ich? Ich kapierte es erst nicht, aber mein Platz war links außen neben einem der Instagram Mädels. Oh holla. Jetzt machte sich die fehlende Tür doch bemerkbar und nachdem wir alle gesichert und mit Brille und Kopfhörern ausgestattet waren, konnte es losgehen. Ich hätte mein Bein ausstrecken und den Fuß in der Luft hängen lassen können. Uihui. Jetzt machte sich das nervöse Kribbeln doch bemerkbar, aber der nette Mann vom personal flog in der Mitte mit und wünschte uns viel Spaß. Ich weiß nicht, ob das Personal vor dem Unglück auch schon mitflog, aber es war eine zusätzliche Sicherheitskomponente, was ich gut fand.

Der Pilot startete den Heli und es ging los! Ich hatte vorher ganz ehrlich keine wirklichen Erwartungen, wie auch ohne Erfahrung. Im Internet liest man häufig, wie viel schlimmer Helikopter als Flugzeuge waren, aber auch wenn ich Nadine nicht helfen könnte, hatte ich sie von hinten im Blick und würde auch mit Blick auf ihren Hinterkopf wissen, ob es ihr gut geht. Der Pilot drückte die letzten Knöpfe, die Propellen drehten sich und es ging los. Entzückt sah ich nach unten, während der Heli abhob. Wir fliegen jetzt! Wow. Er flog etwas schräg, dann höher und schwebte dann über die Stadt. Immer noch wow. Ich brauchte einen Moment, um das Gefühl zu verarbeiten, den Anblick zu begreifen. New York von oben ist einfach noch mal etwas ganz anderes. Ich hatte ein viel stärkeres Verständnis für die Größe der Stadt, aber auch ein größeres Gespür für meine Liebe zu dieser wundervollen Stadt. Wir flogen über die Brooklyn Manhattan Bridge, über die wir vor ein paar Stunden noch gelaufen waren. Wir fliegen über das One World Observatory, in dem wir vor fast genau 2 Wochen selbst noch gewesen waren. Es war unglaublich, aber leider gab es auch zwei Sachen, die mein Erlebnis enorm trübten. Ich würde sogar sagen zu sehr, weil ich mich nach vielen Minuten fragte, wie lange der Flug noch ging. Klar wusste ich, dass es windig sein würde (wobei ich ja vor ein paar Tagen noch gedacht hatte, wir würden mit geschlossenen Türen fliegen), aber zwischen Theorie und Praxis liegen einfach zwei verschiedene Paar Schuhe.

Da das Instagram Mädel neben mir Selfies machte, hatte sie ihre ewig langen Haare nur lose zusammengebunden und was machen lange Haare, wenn sie nicht in einem Dutt stecken beim Wind? Hin und her wedeln. Bei der Windstärke war das Wedeln dann ein sehr unangenehmes Peitschen in mein Gesicht und ich behielt meinen Blick auf meine Seite des Helikopters gerichtet. Außerdem war es so windig, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte nicht reden, weil der Wind mir dann jeglichen Speichel wegpusten würde. Ich konnte mein Handy gar nicht richtig halten und drückte mehr blind ab, weil ich gegen den Wind nicht ankam, so vom Druck Gefühl her. Nach dem Flug würde ich erfahren, dass Nadine mit dem Wind fast gar keine Probleme hatte. Sie hatte ja den Piloten rechts und ein Mädchen links von sich, die Scheibe vor ihrer Nase. Nach 15 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei, der Pilot landetet, ich war ganz froh, wieder lächeln zu können, ohne das Gefühl, dass ich mir einen Staubsauger an die Lippen halte und wir der nette Mann vom Personal machte ein schönes Erinnerungsfoto von uns vorm Heli. Übrigens hatte eines der Instagram Mädels während des Fluges noch gefragt, ob Sie ein #SchuhSelfi (sag ich doch, Instagram) machen könne, aber der Pilot hatte das nicht erlaubt. Wir fuhren zurück zum Gelände, baten das Personal darum, uns einen Uber zu besorgen und mit einem jungen Burschen ging es zurück zur Path Station, die uns zurück nach Manhattan bringen würde.

Da war es schon später Nachmittag, aber unsere Mama war erleichtert, dass wir wohlauf waren. Ich muss sagen, ich fand den Ausblick wunderbar und bin unglaublich dankbar und stolz, dass wir das mitgemacht hatten. Aber mir hat der Wind den Spaß etwas verdorben und ich würde es nicht nochmal machen. Nadine fand die offenen Türen auch so gut wegen ihrer Flugangst, so hatte sie die frische Luft (ha, kein Wind!) in ihrer Nähe und in dem Sinne keine Probleme mit dem Flug! Wir sollten einfach mit einem offenen Heli von Deutschland nach NY fliegen, Problem gelöst. Und zum zweiten hatte sie manchmal auch Probleme beim Fotos machen durch die Scheibe vor sich und das hatte ich ja nicht. Im Gesamten können wir das aber nur empfehlen, es ist eine unglaubliche Erfahrung!
Das war jetzt sehr viel Text, aber der Flug war auch wirklich ein besonderes Erlebnis für uns und hätte ja eigentlich am 15. April schon stattfinden sollen. Anbei folgen noch ein paar unbearbeitet (Handy)-Fotos:

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For this message the author Yvonne_93 has received thanks: 2 Hannemie (08.07.2018, 10:24), Ronny-Bonny (08.07.2018, 13:54)
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BeitragVerfasst: 08.07.2018, 09:23 
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mmhh, mir wird der der neue Beitrag angezeigt, in der Forumsübersicht irgendwie nicht. Hoffentlich geht's :)


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BeitragVerfasst: 08.07.2018, 09:48 
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