New York Pass
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BeitragVerfasst: 15.04.2018, 23:13 
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Hallo an alle! :wink:
Ich bin Nadine und bin mit meiner Schwester Yvonne gerade in New York :)

Wir machen schon mal einen Zwischen Reisebreicht, denn es gibt schon viel zu erzählen und wir sitzen gerade eh bei knatzendem Fenster und klappernder Tür im Hotelzimmer, während draußen der Wind pustet. Achtung: Es wird lang!
Also, fangen wir ganz von vorne an, mit der Vorgeschichte. Die ist bei uns ja auch nie reibungslos. (Aber bei wem ist das schon?) Wen das nicht interessiert, kann nach unten scrollen, da gehts los. Die Überschriften sind fett. :)

Die hürdenvolle Vorgeschichte

Alles begann vor über 1 Jahr. Wir wollten einen großen Urlaub machen, um das Ende unseres Studiums zu feiern und noch einmal zusammen Urlaub zu machen, bevor so richtig das Erwachsenenleben los geht. Klingt vielleicht doof, wir sind ja schon 24 Jahre alt, aber bisher war halt so Schule und Gymnasium und Studium..und jetzt kommt eben was ganz anderes. Gut, Yvonne macht jetzt vielleicht doch noch einen Master, aber das wussten wir damals noch nicht und es war ein schöner Grund für einen großen Urlaub.

Wir wollten gerne an die Westküste fliegen. Natur, LA, SM, SF...das reizte uns schon immer sehr. Mit Hinblick auf die Preise und die Flugzeiten war mir allerdings klar, dass ich auf keinen Fall am Stück nach LA oder SF fliegen kann. Wegen meiner Flugangst mit Emetophobie (Angst vor Erbrechen) und irgendwie auch eine Form von Platzangst, also ging das Diskutieren los. Wie machen wir das dann? Ich möchte mein Leben nicht von meiner Angst einschränken lassen. Ich möchte an die Westküste fliegen können, obwohl ich Angst habe.

Wir sahen ein günstiges Angebot nach New York und dachten uns: Warum denn nicht? Wir könnten nach NY fliegen, ich hätte meine persönliche Flugdauer Grenze von 8 Stunden erreicht und nach ein paar Tagen fliegt man weiter nach Los Angeles. Wie Umsteigen, nur in lang und sinnvoll. April in New York soll ja auch schön sein mit den Kirschblütenbäumen und den Eichhörnchen im Central Park..Also buchten wir im Mai 2017 für 400 € einen Flug nach New York für April 2018.

Im Laufe der Vorbereitungen wurden wir allerdings mit zwei Hürden konfrontiert:
(1) Finanziell
Wir sparten und sparten schön fleißig, um das Geld für die Verpflegung und Taschengeld zusammen zu kriegen. Das Geld für Hotel & die Flüge war schon fix, aber der Rest würde sich an dem messen, was wir ansparen konnten. Allerdings kam dann der Hammer, der ein gewaltiges Loch in unsere Planung setze und unser komplettes Urlaubsbufget auf 0 sezte: Für ihr letztes Semester an der Uni bekam Yvonne kein Bafög mehr. Eigentlich hätte das kein Problem sein sollen. So musste das gesamte Angesparte für den Urlaub für das letzte Semester aufgebraucht werden. Denn Recherche Fahrten in Archive oder zur Uni kosten einiges an Geld. Und Yvonne blieb nicht alleine, ich kam gleich hinterher. An unseren Unis sind Exkursionen Pflicht und die muss man dann natürlich auch selbst bezahlen. Es kann sein, dass man Glück hat und es geht nach Berlin oder wie in meinem Fall: Kopenhagen, Lübeck und Hamburg für 1 Woche. Zu den Kosten gehörten auch jeder Eintritt in die ganzen Museen. Und danach meinte meine Dozentin auch noch, dass ich für meine Bachelorarbeitsrecherche nach Paris fliegen soll. (Ich schrieb über die Mona Lisa) Also fuhr ich für 2 Tage nach Paris und recherchierte vor Ort. Dadurch waren dann aber auch meine Erspranisse futsch.
Was dann? Irgendwie mussten wir das Geld ja zusammenkriegen, die Flüge für New York ließen sich nicht stornieren und wir wollten diesen Urlaub so gerne machen.

Wir lebten also nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist": Wir setzen uns stundenlang auf Flohmärkte und freuten uns über jede DVD, die wir für 3 € verkaufen konnten. Wir arbeiteten als Aushilfe während wir die Bachelorarbeiten schrieben, pflückten Äpfel und Weintrauben, putzen, machten Inventur oder Gartenarbeit und verhandelten mit unseren Großeltern (a la "Wenn ihr alle Fenster im Haus putzt, bekommt ihr 10 € für den Urlaub dazu) So hatten alle was von dem Problem :lol: Nach vielen Monaten schafften wir es schließlich doch, dass Geld wieder zusammen zu bekommen. :daumen2:


(2) Gesundheitlich

Bei dieser Hürde war Yvonne das größere "Problem" als ich. Ich war sehr im Stress mit dem Studiumsende und zwei Umzügen (ich bin von Bayern nach NRW gezogen und dort auch noch mal in einen anderen Bereich im Haus gezogen.) Ca. 1 Monat vor Urlaubsbeginn hatte ich Probleme mit morgendlichen und täglichen Kreislaufproblemen und hohem Blutdruck. Der Arzt meinte dann, dass ich einen Knoten an der Schilddrüse haben könnte. Also musste ich zum Neurologen und mich testen lassen. Die Ergebnisse habe ich noch nicht, aber der andere Arzt fand nicht, dass es nach Knoten aussieht. Also mal gucken. Bei Yvonne kam hingegen alles zusammen.

3/4 Monate vor dem Urlaub hatte sie mit Schmerzen zu kämpfen und in Folge dessen auch mit Schlaflosigkeit. Rippen, Brust, Rücken, Krämpfe. Und kein Arzt konnte ihr helfen. Mit jedem neuen Monat fragten wir uns natürlich auch, was das für den Urlaub bedeutet. So wie es ihr da ging, hätten wir den Urlaub nie im Leben antreten können. Als zu den Beschwerden Atemnot hinzu kam, drängte sie sehr darauf, einen anderen Arzt zu bekommen und der konnte ihr 3 Wochen vor dem Urlaub endlich helfen! Sie hatte sich zwei Rückenwirbel ausgerenkt. Er hat sie wieder eingerenkt un alles war wieder gut. Zum Glück! Der Urlaub ist deshalb etwas weniger geplant als üblich, weil wir einfach die ganze Zeit dachten, wir könnden den Urlaub doch nicht antreten (und auch nicht so den Kopf hatten, alles zu planen und vorzubereiten in der Verfassung).

2 Monate vor dem Urlaub war sie auch noch beim Zahnarzt und bekam eine neue Füllung. Allerdings hieß es auch abwarten, ob vielleicht eine Wurzelbehandlung nötig war. Und das war es dann auch wirklich. Der Zahnnerv war zu entzündet und musste ohne Betäubung gezogen werden und danach kam sie nach mehreren Terminen wieder mit den Worten, dass doch keine Wuzelfüllung gemacht werden konnte, weil der Zahn noch zu entzündet ist. Also weiter abwarten und die Zeit tickte doch! Nach Ostern war der Zahnarzt im Urlaub, also musste diese Wurzelbehandlung auf alle Fälle noch vor dem Urlaub gelöst werden! Wir hofften und tatsächlich klappte es: Am 30. März bekam Yvonne endlich ihre Wurzelbehandlung.

1 Woche vor dem Urlaub hatte Yvonne starke Halsschmerzen, aber sie nahm fleißig Bonbons und trank Tee und hoffte, dass es wieder weg ging. Uns hatten die Rückwenwirbel und eine Wurzebehandlung nicht vom Urlaub abgehalten, da würde eine Erkältung dass doch auch nicht und alles war fest gebucht. Wir mussten nur noch Koffer packen! Es wurde aber einfach nicht besser und am Anreisetag ging Yvonne tatsächlich noch zum Arzt. Zum Glück, denn sie hatte eine Mandelentzündung und hat Antibiotika bekommen. Also kurz vor knapp noch alles gut! :lol:

Anreise Tag 1 11.04
Am Mittwoch Morgen saßen wir beim Arzt und Yvonne bekam Antibiotika. Die Koffer waren schon gepackt und es ging weiter nach Düsseldorf. Von da aus würden wir dann am nächsten Morgen losfliegen mit British Airways und Umsteigen in London :) Wir übernachteten bei unserer Tante im Wintergarten und sperrten uns ausversehen aus! Dank Handy konnten wir sie aber Anrufen und als sie da so durch die Wohnung lief und unsere panischen Gesichter hinter der Glasscheibe sah, mussten wir alle etwas lachen. "Gut, dass das nicht morgen früh passiert ist! Sonst hättet ihr noch euren Flug verpasst! Das wäre ja was gewesen." :shock: Also Schuh zwischen die Tür gestellt, sicher ist sicher und wir legten uns wieder hin für eine kurze Nacht. Kurz, weil wir um 4:30 Uhr aufstehen mussten, um zum Flughafen zu fahren und kurz, weil wir ab 2 Uhr nachts nicht mehr schlafen konnten.

Richtige Anreise am 12.04.
Jetzt war der Tag endlich da! 1 Jahr Vorfreude würde nun ihren Höhepunkt erreichen. Pünktlich um 4:30 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und verließen auf Zehenspitzen die Wohnung. Die Fahrt zum Flughafen verlief problemlos und wir kamen pünktlich gegen 5:30 Uhr am Flughafen an. Unser Flieger startete um 7:20 Uhr. Am Vortag hatte unsere Tante uns noch verhöhnt, dass man ja so früh gar nicht da sein muss. Aber wir leben da nach dem Motto: "Lieber zu früh als zu spät". Warten konnte man immer noch, aber zu spät ist zu spät. Und wie sich heraussstellte, war das auch genau richtig so!

Bis wir die Koffer abgegeben hatten, ein paar Brötchen für den Flug geholt und nach der Sicherheitskontrolle zum gate gelaufen waren, war auch schon Zeit fürs Boarding. Genau 10 Minuten Zeit hatten wir da zum Warten. Tja. Gut, dass wir früh genug da waren. Der Flug nach London verlief zunächst reibungslos. Für mich war das auch nicht so ein Problem, weil ich ja wusste, dass ich in kurzer Zeit wieder Boden unter den Füßen haben würde. Dann kam allerdings die Durchsage vom Piloten: London ist sehr nebelig und er könne jetzt noch nicht landen. Kurze Panik und es war alles andere als angenehm, aber Yvonne war da um mich zu beruhigen und wir sahen nichts von der Landung, weil alles so nebelig war. Jetzt hatten wir 2 Stunden Umsteigezeit in London Heathrow. Das sollte doch gut gehen. Ha! Unser Urlaub steht ja unter dem Motto "Nichts läuft nach Plan" und das fing hier natürlich schon an. :roll: :lol:

Nachdem wir gefühlt ewig mit dem Bus zu Terminal 5 gefahren sind und vorher noch befragt wurden (warum reisen sie nach Amerika, was sind ihre Hobbys, woher kommen sie etc. Yvonne meinte sie schreibt Bücher und dann fragten sie auch noch tatsächlich, was für ein Buch sie zuletzt geschrieben hätte usw.), kam die Sicherheitskontrolle. Es schien ewig zu dauern, aber irgendwann war ich dann auch mal durch. Nur Yvonne nicht! IHre Tasche wurde zurückgehalten und einzeln untersucht. Bestimmt 45 Minuten standen wir also da, traten von einem Bein aufs andere und schauten zur Uhr. Aber die Sicherheitsleute nahmen jeden cm von anderen Taschen auseinander und wir sahen Yvonnes Tasche auch gar nicht. Zuvor war schon der Stoff ihrer Schuhe getestet worden und dann kam sie endlich dran. Alles wurde ausgeräumt und untersucht. Die Frau dort fand Fenistil Gel und Nasenspray, dass Yvonne nicht mit in den Zip Beutel getan hatte. Ja, im letzten Moment beim noch schnellen Einpacken am Morgen vergessen und beim ersten Flug hatten wir es noch nicht gebraucht. Die Medikamente wurden dann auch noch mal untersucht und dann konnten wir endlich weiter!

Wir hatten noch 25 Minuten bis zum Boarding und sahen gespannt nach unserem Gate. 20 Minuten braucht es bis dahin hieß es. Na großartig. Wir also im Eilschritt los zum Gate. Vorher noch schnell Wasser und Brötchen geholt, aber für Essen war keine Zeit mehr. Am Gate hielt uns eine Frau vom Sicherheitspersonal auf. Yvonne durfte durch zum Boarding, aber ich musste mitkommen. Was denn jetzt noch?! Ich wurde also hinter eine Trennwand geführt und musste mich nochmal ausziehen. Die Kamera, mein Laptop, meine Daumen und Schuhe wurden alle noch mal untersucht. Warum? Fragt mich nicht, keine Ahnung. Wir waren zum Glück in Borading Gruppe 7 und ich konnte noch rechtzeitig zu Yvonne aufschließen. Aber wieder keine Zeit zum Essen und ich war doch so nervös. Wirklich großartig. Im Flieger stellten wir dann fest, dass wir Sitze im Mittelgang bekommen hatten. Der Tag war für mich gelaufen. Aber tief durchatmen, ich konnte ja nicht weg.

Wir flogen mit American Airlines nach New York und schauten nach dem Start erstmal direkt Get Smart. Der Film wurde uns aber zu doof und wir schauten Ant-Man. Ich hatte also eine gute Ablenkung und die Crew war super! Gut, einmal bekam Yvonne Bier statt Wasser (was sie dann wieder zurück gab), aber ansonsten fühlte ich mich nach dem Flug pappsatt, weil man wirklich ständig etwas bekam und es schmeckte auch echt okay. Pasta, Kekse, Salat, Brot, Eis, Muffin, sowas wie Apfeltaschen in würzig, genug Wasser...Fantsatisch! :daumen2: :wink:

Ich hatte auch nur ein paar kleine Panikattacken. Das Problem war in diesem Fall die Zeit. 5 Minuten vergingen wie gefühlt 2 Stunden. Es war zum verrückt werden und ich hörte Yvonne das ein oder andern Mal stöhnen, als ich ihr sagen musste, dass seit der letzten Frage erst 10 Minuten vergangen seien. Wie das aber nun mal so ist mit der Zeit verging sie dann doch irgendwie nach ein paar Folgen Modern Family, Interviews, Musik, Fotografieren, Reden, Essen und der Pilot setzte endlich zur Landung an. Als 30 Minuten vor Landung das Video zur Immigration lief kam auch endlich die am stressigen Morgen veloren geangene Vorfreude wieder: Ja, wir landen gleich in New York! Dieses Kribbeln und dieses Lächeln der Vorfreude sind so ein schönes Gefühl und obwohl die Landung etwas unsanft war, war ich dann doch froh.

Die Immigration war ein Durcheinander, weil wir ja an die Automaten mussten und die Leuten einfach so wahnsinnig langsam waren. Was muss ich hier jetzt eingeben? Oh, das Foto...usw. usf. *seufz* Endlich kamen wir dran und konnten unsere Koffer holen! Mit dem Aitrain fuhren wir zur Jamaika Station, holten die Metro Card für 7 Tage, und kamen nach einmal Umsteigen am Columbus Circle an. Das Gepäck schien uns die Arme auszukugeln und wir beeilten uns, zum Hotel zu kommen. Das schöne daran war, wie selbstverständlich alles war. Lange den Weg suchen? Fahrpläne studieren? Pustekuchen. Wir nahmen den Zug, den Zug, und hier entlang und jetzt links und es war alles ganz einfach und so selbstverständlich, als wären wir zuletzte gestern erst da gewesen. So kann das immer gehen! :daumen2: Was sicherlich auch daran lag, dass wir das gleiche Hotel hatten wie letztes Mal, das West Side YMCA Hostel am Central Park.

Das Einchecken dauerte ewig, weil so viele Leute da waren und dann kamen wir auch schon auf unser Zimmer im 13. Stock, dass besser aussah als noch vor 1,5 Jahren und beschlossen, uns bis 16 Uhr (also eine halbe Stunde) hinzulegen, der Familie Bescheid geben etc. Danach wollten wir wieder losgehen und das taten wir dann auch. Fotos folgen im nächsten Beitrag. :)



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BeitragVerfasst: 16.04.2018, 05:29 
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Oh schön ein neuer Bericht. Man oh man da war ja einiges los...hatte ich dieses Jahr aber auch. Aber ihr habt wenigstens schönes Wetter in new york

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bin natürlich auch dabei ;-)

wow was für ein Martyrium vor der Reise. Das braucht natürlich keiner, hatten wir aber auch schon alles.
Ich bin gespannt wie euch die anderen Städte gefallen.

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Ich fühle mich vom Auftakt schon erschöpft. Jetzt habt ihr aber Urlaub echt verdient!

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Respekt, bin auch dabei :).

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Fotoloco hat geschrieben:
Ich fühle mich vom Auftakt schon erschöpft. Jetzt habt ihr aber Urlaub echt verdient!

Ich auch, nach der Hälfte wäre ich wahrscheinlich in die Eifel gefahren :mrgreen:



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Anreisetag Donnerstag, 12.04.2018

Um 16 Uhr machten wir uns von unserem Hotel aus auf den Weg zur 6th Avenue. Dort machte sich Yvonne auf ins Paradies: Für Sie Michaels. All die Sachen, die es da gibt, die Auswahl und Vielfalt und dann gab es noch 30 % Rabatt! Da konnte sie gar nicht anders und musste zuschlagen, aber so richtig. Ich war dann mehr mit Wagen hinterherschieben beschäftigt, während Yvonne verzückt durch die Gänge lief und immer mehr im Wagen landete. Back Sachen sollten es diesmal nicht sein, aber Planner, Washitape, Sticker, Notizbücher wanderten zur Kasse und mit einem Lächeln gingen wir wieder raus. Denn ich freute mich jetzt aufs Shoppen in Topshop und Forever 21. Leider wurde ich dort nicht fündig. Dieses Jahr sind nämlich diese Hosen Trend, die so breit sind, dass sie auch mal gut und gerne mit einem Kleid vertauscht werden können. Ich habe schlanke Beine aber in diesen Dingern sehe ich… puh, nicht schlank aus. Wem stehen diese Dinger? Oft griff Yvonne nach einem Kleid, nur um ernüchternd festzustellen, dass es doch wieder nur eine dieser momentan modernen breiten Hosen oder Jumpsuits war. Schlimm. Zuletzt gings noch schnell in Barnes&Nobles, wo sich Yvonne ein Buch kaufen konnte und ich war enttäuscht über meine nicht vorhandenen Einkäufe. Das gepaart mit dem Stress der Anreise führte dann kurz zu Streit, aber nach einer kleinen Diskussion besannen wir uns darauf, dass ich ja vielleicht in Los Angeles mein Shopping Glück erfüllen konnte.

Gegen halb Acht machten wir uns auf den Rückweg, suchten dann bis um 21 Uhr noch ewig nach Essen (ich vermisse deutsches Essen jetzt schon, aber ich bin ja auch erst ein paar Stunden hier) in der Lincoln Street/Columbus Circle und landeten dann mit einem Stück Pizza im Hotel. Eigentlich wollten wir jetzt schlafen gehen, aber irgendwie hatte unser Körper da überraschend andere Pläne. Praktisch in dem Moment, wo wir uns aufs Bett gesetzt haben, hatten wir massive Schwindelgefühle, alles drehte sich und uns war übel (wir hatten seit dem Flug nicht genug gegessen) und daraufhin als Reaktion bekam ich eine Panikattacke mit Zittern, Kreislauf etc. Warum auch immer zitterte Yvonne auch, aber nicht wie sonst etwas, sondern so stark, dass sie wirklich nicht reden konnte. Wir lagen auf dem Boden und ich war kurz davor zum Hotel Personal zu gehen, weil es nicht besser wurde. Mit der Zeit wurde es dann endlich besser und wir bekamen noch ein paar Stunden Schlaf. So hatten wir uns den ersten Abend in New York wirklich nicht vorgestellt, aber vor und im Urlaub sollte ja nichts nach Plan laufen.

Zur Unterkunft:
Wir waren ja wieder im YMCA West Side Hotel und mein lieber Scholli, was war das für eine Katastrophe. Vor 1,5 Jahren noch hochgelobt als Budget Hostel und jetzt? Ein Alptraum. Wir konnten nicht duschen ohne zu erfrieren, die Toiletten waren immer verstopft mit diversen Sachen oder nicht abgespült, die Badezimmer Türen konnte man nicht abschließen, die Leute auf den Gängen waren so laut, dass Yvonne in der ersten Nacht um 1 Uhr nachts aufwachte und dachte, es sei 6 Uhr morgens und wir müssten aufstehen. Das Fenster konnte man nur einen ganz kleinen Spalt öffnen, die Matratze fühlte sich an wie ein Schiff, bei der kleinsten Bewegung wackelte das ganze Hochbett (super bei Schwindel, weswegen wir die meiste Zeit auf dem Boden schliefen). Die Luft war stets stickig, als wäre tiefster Hochsommer und wenn man sein Handy ans Akku stecken wollte, musste man unten den Schreibtisch kriechen, weil da die Steckdose war. Auch clever. Die Rezeption/Kiosk/Lage/Service ist weiterhin super, aber alles andere eben nicht.

Gelaufene Km heute: 17

Anbei ein paar unbearbeitete Handy Fotos, die ihr auch anklicken könnt. Sind die zu klein? Bei Bilder Upload kann man die auch in Originalgröße hochladen, aber dann sind sie hier zu groß. Vielleicht verkleinere ich sie vor dem Hochladen?

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BeitragVerfasst: 17.04.2018, 21:13 
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Marion hat geschrieben:
Fotoloco hat geschrieben:
Ich fühle mich vom Auftakt schon erschöpft. Jetzt habt ihr aber Urlaub echt verdient!

Ich auch, nach der Hälfte wäre ich wahrscheinlich in die Eifel gefahren :mrgreen:


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Bei Michaels werde ich auch immer ganz schwach ... aber in NY war ich glaube ich noch nie. Euer Hostel - echt schlimm, dass es dort solche Zustände gibt. Das ist nichts für mich. Dreckige Toiletten, nicht abschließbar ... Aber mir fällt auf dass ihr echt schlimm geplagt mit Krankheiten seid ... oder sind das Zufälle? Also auf dem Boden schlafen ... das geht für mich nur im Zelt :) Echt nicht schön was ihr da mitmacht.
Aber scheint sich summa summarum ja trotzdem zu lohnen :mrgreen: :daumen2:

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Die Fotos sind echt toll.

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Panikattacke durch Hunger und Zittern im Duett? Klingt eigenartig.

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arielleNeuwied hat geschrieben:
Panikattacke durch Hunger und Zittern im Duett? Klingt eigenartig.

Nein panikattacke durch meine Phobie vorm übergeben. Das heisst sobald mir schlecht ist und dann eben auch noch schwindelig etc bekomme ich Panik usw das es eben auch was anderes sein könnte außer Hunger. Wenn jemand sagt, ihm ist schlecht, ist meine erste Frage immer "wie schlecht?" Die Situation an sich war aber in der Tat eigenartig.


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