New York Pass
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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:00 
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Hallo zusammen... Seit ein paar Tagen bin ich wieder in Deutschland. So langsam habe ich die Trauer überwunden, dass man wieder hier ist. Die letzten paar Tage habe ich genutzt um das Erlebte zusammen zu schreiben und will euch jetzt daran teilhaben lassen. Ich hoffe euch gefällt's.

Kurz gesagt: Für mich persönlich war es der vierte NY Aufenthalt und für mein drei Mitreisenden der erste. Ich habe, da die drei hier nicht angemeldet sind, die Reise in einem kleinen Blog zusammen gefasst. Die Texte daraus poste ich hier. Für den vollständigen Bericht klickt dann einfach auf den jeweiligen Link den ich da zu poste. Ich hoffe das geht so in Ordnung.

Also anschnallen, es geht los...

Endlich! Man kann es nicht anders sagen. Endlich geht es los. 7 Uhr klingelt der Wecker. Erstaunlicherweise war ich noch recht ruhig. Die größte Sorge war, hab ich alles eingepackt und werden die drei Jungs richtig Spaß haben. Wie verabredet wurde ich um 8:15 Uhr abgeholt und wir haben uns an unserem Sammelpunkt getroffen. Von da aus ging es weiter zum Düsseldorfer Flughafen. Pünktlich wie die Maurer, waren wir drei Stunden vor Abflug am Flughafen. Der Check-In verlief wie immer unproblematisch.

Pünktlich mit 20 Minuten Verspätung hob die airberlin AB 7450 ab Richtung New York City. Dieses mal fühlten sich die acht Stunden Flug etwas länger an als sonst. Aber so konnte ich mich ausgiebig mit meinem defekten Inseat Entertainment System beschäftigen. Der Flug selbst war relativ angenehm. Dann war es endlich soweit. 15:55 Uhr. Der Flieger dreht noch, natürlich zu unseren Ehren, eine Ehrenrunde über LIC und dann war es so weit. Touchdown in New York City. Kurzfristig haben wir uns über den Mallorca-üblichen Applaus bei der Landung amüsiert. Ich fragte dann die Stewardess ob man das wieder macht ;) Sie kommentierte das mit “Ich sag da mal nichts zu” :D

Also, raus aus dem Flieger und ab zur Immigration. Ich hab die Jungs schon vorbereitet, dass es unter Umständen auch recht lang dauern kann, bis man die Einreise hinter sich gebracht hat. Als wir in der Immigrationhalle ankamen, war alles angerichtet wie zur Bescherung am 24.12. Eine leere Immigrationhalle und gefühlt waren alle Schalter mit Personal belegt. Innerhalb von 10 Minuten stand ich bei Officer Jeffrey Ramis. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bin ich bei dem Interview immer etwas nervös. Jedenfalls hatte ich mir alle Antworten im Kopf zurecht gelegt. In der rechten Hand, typisch deutsch, alle Unterlagen bereit. Man muss ja vorbereitet sein. Der Officer scannt meinen Reisepass und dann kam das Interview. “Right four, thumb, left four, thumb. You are here for vacation, right?Next.” Das war’s. “Thank you, sir.” Die gespaarte Zeit, sollte ich aber jetzt wieder aufbrauchen. Die Jungs hatten bereits alle ihren Koffer. Nur ich… Ich stand circa eine halbe Stunde am Gepäckband und warte auf meinen Koffer. Zwischenzeitlich hab ich schon die Reihenfolge der anderen Gepäckstücke auswendig gelernt. Dann erblickte ich einen fleissigen Flughafenmitarbeiter der Koffer vom Band zog und nach irgendeinem System in der Halle stapelte. Zum Glück fand ich hier meinen Koffer. Also weiter zum Zoll. Hier ging es ebenso schnell und unproblematisch wie bei der Immigration. Für die Fahrt nach Manhattan entschieden wir uns für das Taxi. Der Dispatcher hatte, trotz langer Schlange, nach 10 Minuten Wartezeit ein Taxi für uns bereit. Die kurze Wartezeit konnten wir damit überbrücken uns die Limo-Fahrer vom Hals zu halten, die einen, natürlich, viel schneller auf die Insel bringen. So sagten sie jedenfalls. Dann wird das doch wohl auch stimmen ;) Dem Taxifahrer, eine Mischung aus indischem Michael Schumacher und Evil Knievel, gaben wie die exakte Adresse. “Drop us at Canal and Bowery.” Gelandet sind wir dann an der Kenmare und Bowery. Irgendwie wurde der Taxifahrer dann hektisch und wir erlösten ihn, oder besser uns. Den Rest kann man auch flott zu Fuß erledigen.

Der erste Aufenthalt in der Wohnung. Alles war perfekt vorbereitet. So wie ich es von meinen vorherigen Besuchen kannte. Dieses mal hatten wir ein etwas kleineres Apartment. Aber für uns völlig ausreichend. Drei Schlafzimmer, Küche, Bad. Mehr braucht man hier eh nicht. Nachdem wir nur kurz die Koffer abgestellt hatten ging es direkt zur Subway an der Grand Street. Für den ersten Tag kauften wie eine Unlimited Ride Metrocard. Ein paar Dollar aufladen und dann gab es die erste Unterweisung. Subway in New York. Für mich persönlich ist jede Fahrt ein Highlight. Ausgestiegen sind wir dann an der 23rd Street. Einen Block Richtung Westen und dann war ich da. Mein Shake Shack :D Hier wollte ich nur etwas Zeit überbrücken, bis es dunkel genug für den Times Square war. Meine Überlegung war mit der N bis zum Times Square zu fahren und dann direkt in das Lichtermeer einzutauchen. Gegen 19 Uhr fuhren wir dann Richtung Times Square. Den Effekt könnt ihr euch vorstellen, wenn man das erste Mal die Dosis Times Square bekommt. Das ist letztendlich, für mich, der Moment, an dem sich entscheidet, ob New York einem gefällt oder nicht. Entweder liebt man es, oder man hasst es. Dazwischen gibt es nicht viel. Die Jungs waren still. Alle drei hatten die “Kopf-im-Nacken”-Touri-Haltung eingenommen. “Alles richtig gemacht”, dachte ich mir. Eine gute Stunde haben wir auf dem Times Square verbracht. Dann entschieden wir uns, dass es für den ersten Abend genug Eindrücke waren und sind zurück zur Wohnung. Der erste Tag war geschafft. Wir auch.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:04 
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Aufgewacht und wirklich da

Um 3.30 Uhr war die Nacht zu Ende. Es ist irgendwie immer das Gleiche. Die Mischung aus Tatendrang und Nervosität lässt einen nicht schlafen. So geht es mir jedenfalls. Den anderen drei auch, wie ich herausgefunden habe, als ich mal durch unsere Wohnung gestapft bin. Rumsitzen wollten wir nicht. Das bedeutet: Fertig machen und raus. Bei nur einem Bad und vier Personen dauert das schon so seine Zeit. Zuerst stand frühstücken auf dem Plan. Zuerst steuerte ich Katz’s Deli an. 20 Meter davor fiel mir aber ein: Geöffnet ab 8 Uhr. Nicht weiter schlimm. Wir machten einen kleinen Schlenker auf der 1st Avenue Richtung Norden und fanden dort recht zügig einen Deli. Ruckzuck wurden wir das German Tourist enttarnt. Und das, obwohl keiner Sandalen und Socken trug :) Ein Creamcheese Bagel und ein Peach Snapples war perfekt und kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

Mit dem Frühstück eingedeckt ging es weiter Richtung 9/11 Memorial. Wir hatten 4 Tickets bereits vorab reserviert. Die Reservierung war aber erst für 10:30 Uhr. Wir waren etwas zu früh am WTC, so entschlossen wir uns Century 21 eine kurzen Besuch abzustatten. Ich muss gestehen, ich mag diesen Laden überhaupt nicht. Ich hab den drei Jungs erzählt was es mit dem Laden auf sich hat und hab sie selbst entscheiden lassen. Nach gut 30 Minuten war ich zum Glück wieder an der frischen Luft. Direkt gegenüber vom Century 21 gibt es einen Starbucks. Viele New York-erfahrene erahnen jetzt sicherlich wo wir uns gerade befinden.

Nach dem Starbucks hatten wir immer noch etwas Zeit. So machten wir uns auf den Weg zum Charging Bull. Man mag es kaum glauben. Wir waren dort zwischenzeitlich alleine. Allein mit zwei netten Police Officer. Zwei aus unserer Gruppe sind in Deutschland ebenfalls bei der Polizei. Die beiden hatten deutsche Polizeiabzeichen mit, die kurzerhand als Geschenk an die beiden Officer übergeben wurden. Interkontinentale Kontaktpflege. Die beiden Officer hatten richtig Spaß und man kam sogar ins Gespräch. Einer der beiden war damals bei 9/11 mit vor Ort und es war schon ziemlich interessant der Geschichte zuzuhören. Nach eine guten halben Stunde gingen wir dann weiter. Ohne ein Foto vom Bullen gemacht zu haben. Natürlich… Die beiden Officer hatten uns noch den Tipp gegeben den Polizeibeamten am Memorial doch zu sagen, dass man von der deutschen Polizei ist. Gesagt, getan. Am Memorial angekommen gingen wir direkt auf zwei Beamte zu und sprachen sie an. Ein deutsches Polizeiabzeichen wurde übergeben und als Dankeschön erhielten wir alle vier eins der New Yorker Polizei. Hat vielleicht auch nicht jeder. Der Officer schielte zur der, mittlerweile, auf eine stattliche Länge gewachsene Warteschlange und meinte: “Follow me…”. Ich muss ehrlich gestehen, ich genoss etwas die neidischen Blicke der anderen Besucher :) Innerhalb von 5 Minuten waren wir am Memorial. Wir erhielten noch eine kleine “Führung” des Officers, bevor er sich wieder zurück an seine Arbeit machte. Die Jungs drüben sind wirklich sehr nett, auch ohne Vitamin B. Das Memorial selbst hat eine ziemlich bedrückende Atmosphäre. Wenn man sich die Tafeln mit den Namen anschaut und sich dabei noch an den 9. September zurück erinnert, dem wird schon anders. Das ist jedenfalls eine Erfahrung die man mal gemacht haben sollte.

Nach dem 9/11 Memorial ging es weiter zum Battery Park. Wir waren grad in der Nähe und unser “Plan” war ja auch nicht so detailliert ausformuliert. Das Gute daran ist, man hat eine Vorstellung davon, was man sehen möchte bzw. was in der Nähe ist, aber man hat keinen Stress irgendetwas davon nicht zu schaffen. Auf dem Weg zum Park sind wir noch an dem MiB Headquarter vorbeigekommen. Jedenfalls an dem Gebäue welches für die Dreharbeiten herhalten musste. Keine zwei Minuten weiter war auch schon der Battery Park. Hier haben wir uns eine Weile ausgeruht und einfach mal den Blick schweifen lassen.

Irgendwer wollte dann wieder zurück. Ich weiß gar nicht mehr warum und wieso. Jedenfalls machten wir aus auf den Weg nach SoHo. Wo wir schon am MiB Headquarter waren, fuhren wir dann zur Mittagszeit zu Ben’s Pizza. Die Pizzeria war auch bei MiB zu sehen. Allerdings nur von außen. Innen hat der Laden nichts mehr mit dem aus dem Film gemeinsam. Aber egal. Die Pizza dort (selbstverständlich die beste der Stadt) war wie immer richtig gut. Ist wie bei fast allem: Geschmackssache eben.

Spontan entschlossen wir uns mit der Subway weiter nach Norden zu fahren. Der Plan war sich Top of the Rock zu geben. Ich hatte zwar schon die Vermutung das daraus nix wird, aber probieren geht über studieren. Also, hingefahren, raus aus der U-Bahn und ab zu Top of the Rock. Als die Jungs die Schlange an der Kasse sahen, war es schon aus mit der Spontaneität. Spätestens als ich ihnen erzählte, dass dies erst die erste Warteschlange sein wird, bis man oben ist. So wurde Top of the Rock erst mal verschoben.

Weiter ging es auf die Fifth Avenue. Vorbei an der St. Patricks Cathedral, die zu diesem Zeitpunkt restauriert wird. Schön für das alte Bauwerk, schlecht für uns. Leider war die gesamte Kirche hinter einem riesigem Baugerüst versteckt. So zerrte ich die drei weiter zu Abercrombie & Fitch. Nur mal zum gucken. Mittlerweile war es 18:30 Uhr. Die bekannte Warteschlange vor der Tür gab es nicht und wir konnten direkt rein. So schnell wie wir drin waren, waren wir auch wieder draußen. Mittlerweile hat der Laden und das Konzept, so finde ich, seinen Reiz verloren. Schräg gegenüber ging es, natürlich, zu meiner persönlichen Kirche. Apple. :) Kurz den Glaswürfel gestreichelt und dann gingen wir rüber zu FAO Schwartz. Es war zwei Tage vor dem offiziellem Launch des iPhone 5s/5c und wir stiegen über die richigen Irren, die bereits vor dem Apple Store ihre Lager aufgeschlagen haben. Campingstuhl, Thermomatte das volle Programm.

Da es bereits dunkel wurde entschlossen wir uns den Central Park nicht mehr anzuschauen und den auf einen anderen Tag zu verlegen. Mit der Bahn ist man in New York schnell an fast allen Plätzen. Der Hunger ließ uns auf dem Rückweg noch bei den Five Guys von Five Guys Burger vorbei schauen. Ein Besuch lohnt sich auch hier immer. Von da aus ging es dann über den Times Square zurück in die Wohnung. Um circa 22:30 Uhr und nach einem Bud light ging beim mir das Licht aus. Eingeschlafen. Der Tag war scheinbar für mich zu Ende.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:05 
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Shop ’til you drop

Der heutige Tag lässt sich eigentlich recht kurz zusammen fassen. Shoppen und Dinner. Um 8:30 Uhr waren wir auf dem Weg zum Port Authority Bus Terminal. Das erste Mal für mich und somit auch für mich Neuland. Wie es immer so ist, wenn man irgendwo zum ersten Mal ist, fällt einem die Orientierung erst mal nicht ganz so leicht. Der Ticketschalter war schnell gefunden und die “freundliche” Mitarbeiterin der New Jersey Transit Gesellschaft spulte ihren Text, den sie wahrscheinlich 1.000.000 Mal am Tag aufsagen muss, ab. $6.50 eine Fahrt, $13 der Roundtrip zum Jersey Garden. Ein kurzes Frühstück wurde eingeschoben und dann ging es eine Etage höher zum Gate 222 und mit dem Bus 111 weiter Richtung New Jersey. Also auf nach “over there”. Die Fahrt dauert gute 35 Minuten und wenn man, so wie wir, nicht so viele Tage in New York hat kann man die auch investieren. Der Woodbury Outlet stand auch zur Diskussion, da war uns aber die Anfahrt zu lang. Die Shopping-Könige sind wir vier eh nicht, also sollte und musste das reichen. Ich fand der Donnerstag war eine gute Wahl für den Jersey Garden. Wir waren um 9:45 am Haupteingang. 10 Uhr öffnet die Mall. Während des gesamten Aufenthalts im Outlet war es total leer. So waren bei American Outfitters vielleicht gerade mal 20 Leute im Laden. Es dauerte jedenfalls nicht lang bis uns der Kaufrausch packte. Bis wir alle vier unsere Einkäufe erledigt hatten, war es auch schon wieder 16 Uhr und wir machten uns auf den Rückweg. Wir kam so grade eben um den Feierabendverkehr. Bei der Durchfahrt im Hollandtunnel staute es sich schon ein wenig. Aber alles im Rahmen. Ich dachte mir so: “Wenn wir jetzt doch fast den ganzen Tag mit Shopping verbracht haben, hätte wir auch zum Woodbury fahren können.” Hätte, hätte, hätte. Die Entscheidung ist so gefallen und genau so würden wir es wieder tun. Vielleicht schau ich mir den Woodbury bei einem anderen Besuch mal an. Aber nur um mal den Vergleich zu haben und um was anderes gesehen zu haben.

Achso… Zur Auswahl: Ich hab des Öfteren gelesen, dass die Auswahl in den Läden nicht besonders groß sein soll. Ich finde das wird dem Outlet nicht gerecht. Sicherlich gibt es größere und besser sortierte Outlets. Für unsere Ansprüche war das allemal ok. Wir haben einige Dinge zusammengeshoppt und auch den einen oder anderen Dollar gespart. Verglichen mit den deutschen Preisen. Wir gesagt: Wir würden das genau so wieder tun.

Für den Abend hatte ich einen Tisch im Ninja Restaurant reserviert. Diesen Laden hatte ich bei meinem ersten Aufenthalt 2010 empfohlen bekommen. Hierzu hatte ich damals schon ein Video bei Youtube gepostet (s.o.). Eddie der Magier arbeitet dort noch immer. Er ist noch schneller und noch besser geworden. Mehr will ich nicht verraten. Irgendwie mag ich den Laden und den Service. Die Jungs und Mädels geben richtig Gas. Das ist eine etwas andere Art des Dinners. Das Essen ist guter Durchschnitt. Aber die Atmosphäre gefällt mir. Vollgestopft und ziemlich müde ging es dann zurück zum Apartment. Ein Zwischenstop am Duane Reade am Broadway und dann weiter zu Fuß zurück nach Chinatown. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir Little Italy. Hier stellten wir fest, dass hier wohl eine Art Strassenfest stattfindet. Wir entschlossen uns, das morgen genauer unter die Lupe zu nehmen.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:06 
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Swipe your card

Nach dem gestrigen Kaufrausch, gab es noch ein paar Nachwehen. Ich hatte mir am ersten Tag bei meinem Workwear Dealer meines Vertrauens ein Paar Redwing Boots gekauft. Die kamen dann so gut an, dass wir noch ein Paar nachkaufen mussten. Also war die erste Amtshandlung des Morgens ab zur 14th Street und Avenue of the Americans. Dummerweise wurde ich wieder schwach und packte mir noch einen Carhartt Zipper ein. 60 Dollar katsching… Dafür kann man das Teil einfach nicht hier liegen lassen.

Nach dem wohl meist gehörten Satz (“Swipe your card now”) ging es mit der Subway Richtung Brooklyn. Wir hatten einen Termin bei dem New Yorker Künstler Dean Russo. Einer unserer Jungs wollte von ihm ein Paar Bilder kaufen. Da er “nur” einen Online Shop hatte, hatten wir ihn angemailt und gefragt ob eine Abholung vor Ort möglich wäre. Serviceorientiert wie der Amerikaner nunmal ist, war das dann auch möglich. Auf dem Weg dorthin arbeiteten wir noch ein paar Punkte ab, die eigentlich für einen anderen Tag vorgesehen waren. Als erstes wollte ich zur Water Street und Brooklyn Bridge Park. Hier hat man einen wirklich fantastischen Blick auf die Skyline von Manhattan, auf die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge. Auf dem Weg dorthin kamen wir zufällig an der Grimaldi’s Pizzaria vorbei. Hier bildete sich schon eine beachtliche Warteschlange. Diese haben wir gekonnt ignoriert. Vorher wurde natürlich alles fotodokumentiert. Wenn man aber schon mal in der Nähe von Grimaldi’s Pizzeria ist, ist der Weg nicht mehr weit zu… na… der Brooklyn Ice Creamfactory. Ich muss zugeben, hier konnte ich nicht widerstehen. Wir hatten zwar das Glück, dass es keine Warteschlange gab (wir waren gegen 12 Uhr dort), aber auch selbst wenn… Das Anstehen lohnt sich meiner Meinung nach wirklich. Ich hatte einen Becher mit Vanille und Schokolade. Der Burner.

Weiter ging es Richtung Water Street um den Chip der Kamera mit reichlich Bildern der Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge zu füllen. Dorthin ist man knappe fünf Minuten unterwegs. Wir konnten noch ein wenig die geschundenen Füße entspannen, bevor wir wieder los mussten. Um 16 Uhr waren wir mit der Assistentin von Dean Russo verabredet. Sie hatte uns freundlicherweise angeboten die entsprechenden Artikel zusammen zu stellen und uns um 16 Uhr am Eingang seines Ateliers abzuholen. Typisch deutsch waren wir kurz vor 16 Uhr an der Tür des Ateliers (ich muss zugeben, ich mag Pünktlichkeit :) ). Es wurde dann 16 Uhr. Dann 16.15 Uhr. Um 16.30 dachten wir uns dann den Versuch als gescheitert zu erklären. Ich schlug dann aber vor, vielleicht noch mal ins Atelier zu gehen und mal nachzuschauen wie die Lage ist. Siehe da, die Assistentin war total hektisch mit Vorbereitungen beschäftigt und entschuldigte sich gefühlte 1.000 Mal. Wir bekamen die entsprechenden Bilder und sie bot uns an Dean Russo noch mal in seinem Atelier zu besuchen. Also gesagt, getan.
Nach dem besuch ging es für uns weiter Richtung Little Italy. Gestern ist uns dort dieses Straßenfest aufgefallen. Heute wollten wir uns das mal genauer anschauen. Von Besucherstrom her konnte das Straßenfest jedenfalls mit der Cranger Kirmes mit halten. Alle Ruhrgebietskenner wissen jetzt voll es war. Für alle anderen: Es war verdammt voll. Erstaunlich war hier auch wieder wie respektvoll die Menschen hier miteinander umgegangen sind. Kein Gerempel und unsinniges Geschiebe und sollte man sich trotzdem mal zu Nahe gekommen sein, bekann man sofort eine Entschuldigung. Ich dachte immer ich bilde mir das ein, dass die Menschen hier rücksichtsvoller miteinander umgehen. Meine drei New York Ersttäter bestätigten mir das aber ungefragt. An den unzähligen Ständen fanden wir dann auch was essbares. Meatballs mit Tomatensauce und ein Sausage and Peppers Sandwich war dann mein Abendessen. Mittlerweile war es 18 Uhr. Langsam wurde es dunkel und ich schlug vor noch ein Foto von dem Ghostbusters Headquarter zu machen. Dummerweise hatte ich die Entfernung dorthin nach meinen letzten Aufenthalt etwas unterschätzt. So hatten wir noch einen guten Spaziergang von etwa 20 Minuten vor uns. Egal… Hingelaufen, ein Foto gemacht und den ganzen Weg wieder zurück. Da wo vor drei Tagen noch meine Füße waren, waren jetzt nur noch zwei wabbelige Klumpen. So fühlten sich jedenfalls meine Füße zu dem Zeitpunkt an. Dazu kam ein scherzendes Fußgelenk, dass ich mir dank der fantastischen Oberfläche der New Yorker Straßen zugezogen habe. Einmal nicht aufgepasst und richtig schön in ein Schlagloch gestiefelt.

Bis zum Apartment haben wir es aber dann doch noch geschafft.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:07 
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Roosevelt Island – Neue Perspektiven

Um 6.30 Uhr war die Nacht zu Ende. Hört sich erst mal schlimmer an als es ist. Schlafen konnte nämlich keiner mehr. Der Plan war, dass wir die frühen Stunden nutzen um die Warteschlange am Empire State Building zu umgehen. Pünktlich zur Öffnung der Plattform waren wir an den Kassen. Warteschlangen gab es keine und wir konnten eine 1a Durchmarsch zur 86. Etage hinlegen. Das Wetter spielte nur bedingt mit. Es war leicht bewölkt und es fiel auch der eine oder andere Regentropfen. Der Ausblick allerdings entschädigte wie immer. Nach einer knappen Stunde ging es auch schon wieder mit dem Aufzug nach unten.
Wir liefen ein paar Blocks weiter und erreichten dann Macy’s. Die Jungs kannten den “The world’s largest store” noch nicht, so nahmen wir das auch noch mit. Wenn man schon mal hier ist, kann man auch eben reinschauen. Ich fand es, wie immer, viel zu groß, viel zu unübersichtlich. Irgendwie bin ich jedes mal froh wenn ich wieder den Weg nach draußen gefunden habe. Ich komm mir darin immer vor wie eine Maus in einem Labyrinth. Den anderen drei ging es genau so.
Da ich am ersten Tag meinen kleinen Vorfall mit dem Schlagloch hatte und mir mein Fuß doch das eine oder andere schmerzhafte Problem bereitet, kam mir der Footlocker am Macy’s richtig gelegen. Ich hatte dieses Jahr nur meine Adidas Sambas dabei. Ungepolsterte Sohle. Großer Fehler. Nach dem Shopping Marathon am 2. Tag war mein 430 Euro Limit schon arg angegriffen, aber was tut man nicht alles für die Gesundheit ;) Ein Paar Nike Sneaker mit ordentlicher Sohle taten dem Fuß richtig gut.

Mit neuem Schuhwerk ausgestattet ging es weiter Richtung Central Park. Wir wollten den Tag nicht mehr so voll stopfen um es einfach etwas ruhiger angehen zu lassen. Am Central Park angekommen deckten wir uns im Duane Reade mit ein paar Doritos und Getränken ein und machten uns dann auf den Weg in den Park. So weit in den Park wollten wir nicht, da wir von da aus weiter zur The Tram wollten um zu Roosevelt Island zu fahren. Jetzt stand aber erstmal für mich das Spiel des Jahres auf dem Plan. Schalke spielt zu Hause gegen die Bayern. Meine königsblauen hatten sich viel vorgenommen. Wie wir aber nun wissen, hat davon nicht viel, bis gar nichts, geklappt. Als Schalker ist man ja Leiden gewohnt. 4:0 Klatsche kassiert und weiter zu Roosevelt Island.

Die Überfahrt mit der Seilbahn klappte problemlos. Einfach mit der Metrocard zahlen, einsteigen und glücklich sein. Wir hatten uns am zweiten Tag die 7-days Unlimited Ride MetroCard für $30 Dollar gekauft (zzgl. $1 für die Karte selbst). Die Karte hatte ich mir die letzten Jahre immer besorgt. Es hat sich immer gelohnt. Die bereits nach 11 Fahrten hat sich die Karte bezahlt gemacht. 11 Fahrten schafft man innerhalb von 7 Tagen locker. So ist es jedenfalls bei mir. Nach ein paar Minuten in der Gondel ist man dann auf Roosevelt Island. Mich hat speziell der Franklin Roosevelt Park interessiert. Man hat eine schöne Aussicht auf die Skyline von Manhattan und ebenfalls zur anderen Seite nach Brooklyn. Das riesige Pepsi Logo kann man von hier auch sehr gut in das Fototagebuch aufnehmen. Das Wetter hatte sich mittlerweile aufgelockert und es war richtig warm. Sonne und blauer Himmel. Ich war so froh, dass ich mich morgens für die kurze Hose und das T-Shirt entschieden habe. So hat sich das kurze frieren aufm dem Empire State Building doch gelohnt. Auf Roosevelt Island haben wir dann, trotz der wenigen Sehenswürdigkeiten auf der Insel, drei Stunden verbracht. Einige Fotos von der Skyline und von der alten Krankenhausruine die auf Roosevelt Island steht gemacht.

Trotz der neuen Schuhe brauchten meine Füße aber dann doch eine Pause. Auch die Temperaturen trugen dazu bei, dass ich dann noch mal kurz zurück ins Apartment wollte. Zwei Stunden haben wir uns dann mal ausgeruht. Speicherkarten der Kameras leeren Akku von Telefon aufladen und so weiter. Zum Abend hin fuhren wir dann noch mal mit unserer D in Richtung Times Square. Hier drängten wir uns dann an einem Samstag durch die Menschmassen. Das brauch ich nicht jeden Tag. Aber in New York ist alles anders und da akzeptier ich das auch. Ich wär sogar enttäuscht wenn es nicht so wäre. Der Times Square hat erst richtig was, wenn dort richtig was los ist. Silvester muss ich mir dort allerdings nicht geben. Nach gut zwei Stunden am TSQ ging es dann auch wieder zurück. Immerhin sollte es ja Urlaub sein und nicht in Stress ausarten.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:08 
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Queens und Brooklyn

Heute wollten wir eigentlich zur Brooklyn Tabernacle Church. Wir hatten uns aber entschieden, dass wir da nicht unbedingt Lust drauf hatten. So sind wir erst gegen 9 Uhr aus der Wohnung. Runter zum Dunkin Donuts und Kaffee und Kakao aus dem Plastikbecher. Mit dem Nötigsten ausgerüstet liefen wir weiter zur Subway. Es ging nach Queens. Spätestens hier merken auch die drei anderen, dass es nicht wirklich sinnvoll war, die Tagesplanung so stramm und exakt zu planen. Es führte zwar dazu, dass wir augenscheinlich in einem unsinnigen Zickzack-Kurs durch New York kutschierten, aber die Fahrten mit der Bahn taten den geschundenen Waden ganz gut. Ich würde es jedenfalls immer wieder so angehen. Für manche ist das vielleicht nichts, für uns passte das es.

Bevor es aber rüber ging, wollte ich noch bei Katz’s Deli vorbei. Ok, es ist zwar eine Tourist-Trap, wie ich finde, aber trotzdem hat der Laden eine Atmosphäre die mir gefällt. Grund genug für mich dem Katz jedes Jahr einen Besuch abzustatten. Pastrami Sandwiches gibt es in New York reichlich. Ob es hier das beste gibt vermag ich nicht zu sagen, will ich auch gar nicht. Mit der Subway fuhren wir dann straight zu 5Pointz. Ein altes Gebäude welches für Graffiti-Künstler freigegeben wurde. Wenn ich das so kurz beschreiben kann. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir hier einige schöne Bilder machen.

Nach der Foto-Session stand der Food Flea Market auf dem “Plan”. Alle vier hatten Lust drauf und so fuhren wir mit der Subway in Richtung Brooklyn. Das Wetter war wieder ausgezeichnet. Von der Subway Station liefen wir circa fünf Minuten bis DUMBO. Vorbei an der Warteschlange von Grimaldi’s Pizzaria und dann rechts in Richtung Food Flea Market. Die Auswahl und das Angebot sind wirklich der Hammer. Günstig ist es dort aber nicht, lohnt sich aber. Es sollte für jeden Geschmack was dabei sein. Von uns hat sich jeder etwas zu Essen besorgt und dann haben wir uns bei bestem Wetter an den East River gesetzt, gegessen, getrunken, Fotos gemacht. So kann man es aushalten. Man sitzt in New York, Brooklyn, 6000 Kilometer weit von zu Hause entfernt. Das sollte man sich in einer ruhigen Minute wie dieser dann einfach mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn dort noch Platz ist neben dem wirklich ausgezeichneten Essen.

Wir entschlossen uns dann aufzuteilen. Ein Teil der Gruppe wollte sich entspannen und ein anderer Teil wollte noch etwas durch New York schlendern. So fuhren wir mit der Bahn zurück zur Wohnung. Ich hab noch meinen Rucksack abgestellt, da ich keine Lust mehr hatte die Kamera mit mir herum zu schleppen. Von der Wohnung aus sind wir dann durch Little Italy und SoHo gelaufen. Ohne Ziel, einfach so. Genau das sind die Momente die ich persönlich mag. Mal links abbiegen, mal recht abbiegen, dann feststellen, dass man dort schon war, wieder umdrehen und weiter laufen. Als der Hunger dann wieder kam, den ich in New York eigentlich ständig habe, gingen wir noch auf einen Slice Pizza zu Ben’s Pizza. Dort hatte es den Jungs zuvor so gut geschmeckt, da sind wir doch direkt noch mal hin. Why not?

In SoHo schlenderten wir wieder ziellos umher. Wieder einer dieser Momente die ich nicht missen möchte. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl jetzt unbedingt noch irgendwo etwas spezielles unternehmen zu müssen. Egal was man machte, gefühlt war es für diesen Moment genau das Richtige. Mittlerweile wurde es schon dunkel. Die Waden meldeten sich zu Wort und ich wollte die Füße hochlegen. Auf dem Rückweg wollte ich noch mein CBGB T-Shirt von dem legen…achtung es kommt gleich… dären Club CBGB. Wie ich dann feststellen muss, gibt es den Club gar nicht mehr. Naja, dann halt eben nicht.
Auf dem Rückweg ging’s dann noch zum Duane Reade. Getränke für den Abend besorgen.

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Hudson, Intrepid, The High Line Park

Draussen war heute schönstes Wetter. Eigentlich wie die letzten Tage auch schon. Von daher dachte ich mir: Zeit für Kultur. Ab zur Intrepid :) Die Intrepid hatte ich bei meinen letzten Besuchen zeitlich nie hinbekommen. Von daher war es dieses mal etwas Neues für mich. Mit der Subway fuhren wir bis zur 42. Strasse und von da aus zu Fuß Richtung Hudson River. Sicherlich kommt man mit der Bahn auch näher dran und spart sich etwas Fußweg, aber so passt auch schon. Hätten wir es anders gemacht, hätten wir garantiert auf unserem Rückweg Mr. Obama im The Beast verpasst. An diesem Tag sprach Mr. President nämlich im UN Gebäude. Plötzlich waren die Kreuzungen gesperrt, Sirenen, der Verkehr tat sich auf als würde Moses das Meer teilen und ein Konvoi von schwarzen Limousinen kam uns entgegen. Angeführt von einem riesigem Truck der garantiert alles was sich ihm in den Weg stellt weggerammt hätte. Aber ich springe etwas in der Zeit. Noch waren wir auf dem Weg zur Intrepid. Dort angekommen, gab es eine kleine Warteschlange. Nichts was man nicht innerhalb von 15 Minuten überbrücken konnte. An der Sicherheitskontrolle sagte man mir noch, dass ich mein kleines Gorillapod Stativ für den Fotoapparat zwar mit rein nehmen darf, aber es darf nicht benutzt werden. Ok, muss man ja nur wissen :) Beim Kauf der Eintrittskarte ist der Besuch der USS Growler inklusive. Der nette Herr beim Einlass gab uns den Tip diese doch zuerst zu besuchen, da sich im Laufe des Tages eine nicht ganz zu unterschätzende Warteschlange vor diesem Teil bilden würde. Gesagt, getan. Ich kann nur sagen: Für’s U-Boot muss man geboren sein. Ich bin es defintiv nicht. Es war zwar in Teilen des Bootes überraschend geräumig aber in anderen Bereich des Bootes kam man sich schon sehr beengt vor. Dann stellt man sich einfach nur mal vor, man liegt nicht im Hafen, sondern die Soldaten tauchen im Kriegsgebiet mit Seegang. Absolut nichts für mich. Einen ähnlichen Moment hatte ich später auch noch auf der Intrepid die ja unter anderem auch die Kamikazeangriffe überstanden hat. Wenn man auf dem Flugdeck der Intrepid steht und sich für einen Moment mal an Bildern aus Filmen und Dokumentationen erinnert, wird einem schon ziemlich komisch. Jedenfalls geht es mir so. Wir hatte alles in allem zwei gute Stunden auf der Intrepid bevor es weiter ging.

Zu Fuß marschierten wir nach Süden. Laut Google Maps war der Aufgang zum High Line Park nicht all zu weit. Ich glaub wir sind circa 20 Minuten gelaufen bevor wir den Park erreichten. Das ist echt eine kleine Oase in der Großstadt. Kommt einem zum Teil richtig unwirklich vor. Auch hier war man wieder überrascht in welchem guten Zustand die ganze Anlage war. Die Wege, die Bänke alles in einem Top-Zustand. Ich sagte nur: Stellt euch mal vor wie die Bänke aussehen würden, wenn sie bei uns stehen würden. Beschmiert, zerstört, dreckig. Ich finde es jedenfalls komisch, dass es mir so besonders in dieser Metropole auffällt. Klar gibt es hier auch die Grafittis und Teile der Stadt die zugemüllt werden. Aber irgendwie ist das hier klarer getrennt. In den Parkanlagen fiel es mir jedenfalls besonders auf. Jedenfalls in denen ich war.

Der Spaziergang durch den Park dauerte jetzt nich so lange. Der Hunger kam und wie der Zufall es wollte, tauchte auf der linken Seite des Parks die New York Burger Company auf. Zufälle gibt’s. Ein Besuch dort stand noch auf meiner persönlichen Todo-Liste. Also lenkte ich unsere Gruppe raus aus dem Park und hin zur New York Burger Co. Cheeseburger, Fries und ein Corona mussten es sein. Der Burger war gut wie immer. Jedoch stand auch nach diesem Tasting der Shake Shack auf unserer internen Rangliste immer noch auf Platz 1. An dieser Rangliste sollte sich auch nichts mehr ändern und wir beschlossen dem Sieger auf jeden Fall noch einen Besuch abzustatten. Für das Protokoll. Die Rangliste setzte sich wie folgt zusammen:

1. Shack Shack
2. Le Meridian Burger Joint
3. New York Burger Co.
4. Five Guys

Jetzt stand ein ganz wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Ohne ein Foto dieses Spots brauchten die Männer gar nicht erst zurück zu ihren Frauen zu fahren. Man überlegte zwar schon einfach hier zu bleiben, entschloss sich aber dann doch relativ schnell für dieses Foto die kleine Subway-Reise zu unternehmen. Es ging zur weltberühmten Treppe von Carrie Bradshaw’s Haus. Es ist relativ einfach zu finden. Einfach auf die Perry Street und dann so lange laufen bis man vor ein unscheinbares Haus mit einer Menschentraube davor kommt :) Die Nachbarn taten mir ehrlich gesagt etwas leid. Wir machten schnell das Foto und sahen zu das wir wieder wegkamen. Wie sah das auch aus. Vier Kerle fotografieren die Tür von Sex and the City. Na gut, Mr. Right waren wir natürlich alle vier :)
Zum Abschluss ging es noch zur Grand Central Station. Was soll man hier groß erzählen. Die Haupthalle ist immer wieder faszinierend. Hier machten wir die auch unsere Bilder und zogen dann relativ schnell wieder weiter. Nach dem wir schon Fotos für die Frauen gemacht haben, mussten wir auch noch was für uns Männer machen. Deswegen ging es rüber zur New York Public Library. Who do you gonna call? Auch hier war ich das erste mal drin. Davor hab ich die letzten Jahre immer mal gesessen. Dieses Jahr wollte ich mir die Bücherei auch mal von innen anschauen. Ich muss sagen… Wow… Die Architektur und die Malereien ist wirklich der Hammer. Wir haben dann auch, nach etwas suchen, den berühmten Lesesaal aus Ghostbusters 1 gefunden. Alle verhielten sich auch respektvoll ruhig. Nur ich schaffte es mit einem 1a Niesanfall alle Besucher zu stören. War ja klar. Niesend bin ich also direkt raus aus dem Saal.

Das war auch schon Tag 7. Es waren zwar nicht viele Orte die wir heute besucht haben, aber auch hier war es wieder der Weg zwischen den einzelnen Orten der so faszinierend war.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:10 
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Der achte Tag. Das war eigentlich der letzte volle Tag und auf dem Programm stand: Nichts. Wir hatten alles “abgearbeitet” was im Vorfeld besprochen wurde. So war der komplette Tag zur freien Verfügung. Deswegen wird die Zusammenfassung hier auch ziemlich kurz ausfallen. Die Eindrücke der letzten Tage habe ich ja bereits beschrieben. Wir streunten quasi durch die Stadt. Waren, unteranderem natürlich, am Times Square. Hier haben wir uns dann auch hin und wieder mal auf ein Gespräch mit den Ticketverkäufern für Live Comedy eingelassen. Die Jungs sind ja irgendwie lustig. Allerdings kann das bei einer kompletten Umrundung des TSQ auch richtig in Arbeit ausarten wenn man sich wirklich auf jeden einlässt. Ich denke die Jungs dort sind es auch gewöhnt einfach ignoriert zu werden. Außerdem kürten wir noch unseren Burgersieger. Der Shake Shack am Times Square durfte uns noch mal als Gäste empfangen. Die Warteschlange war moderat. Nach 20 Minuten warten inklusive anstellen, bestellen und abholen hatte ich meinen Double Shake Shack Burger mit Cheese Fries. Alleine beim Schreiben muss ich aufpassen, dass ich nicht auf die Tastatur speichel :D

Unter anderem waren wir dann auch wieder in SoHo und Umgebung unterwegs. Einfach laufen, stehen bleiben, gucken und wenn einem danach ist einfach rechts oder links abbiegen.

Zum Ende des Tags fiel mir auf, dass wir noch gar nicht den Union Square besucht hatten. Das ging natürlich gar nicht. Also ging es noch mal in die Bahn und wir fuhren zum Union Square. Aus dem Duane Reade gab es noch ein Getränk und wir setzten uns an den Union Square auf die Treppe. Schauten ein paar Leuten beim Hacky Sack spielen zu und lauschten den Hare Krishna Gesängen :) Als es dann langsam dunkel wurde fuhren wir zurück in die Wohnung. Es stand ja noch was an, vor dem sich alle fürchteten. Koffer packen. Der Kaufrausch in New Jersey wollte ja auch noch irgendwie im Koffer verstaut werden.
Irgendwie passte auch alles in den Koffer. Die mitgebrachte Kofferwaage brachte aber Ernüchterung. Airberlin erlaubte uns 23kg im Koffer bzw. inklusive Koffer. Die Waage sprach hier die brutale Wahrheit. 25kg. Ich packte ein paar Dinge aus dem Koffer und schielte zum meinem Rucksack mit den Worten “Lass mich jetzt nicht im Stich”. Mit etwas Logistik, der Wickeltaktik und zarter Gewalt schaffte ich es dann doch noch das Gewicht zu verteilen.

Zum Abschluß des Abends gab es noch Doritos mit Käsesauce und eine 1 Liter Corona Flasche für jeden.

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:10 
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Nun war er da. Der Tag auf den keiner von uns so richtig Lust hatte. Abreisetag. Die Koffer waren gestern schon gepackt. Unser Flieger ging erst um 9:35pm vom JFK. Ursprünglich war meine Idee mit dem airtrain zurück zum Flughafen zu fahren. Beim runter schleppen der Koffer aus der dritten Etage (nein, es gab keinen Aufzug) entschieden wir uns geschlossen diesen Plan zu verwerfen. Zuvor aber machten wir noch einen Spaziergang durch Downtown. Den Broadway hoch, vorbei am Adidas Store und dann wieder im Bogen zurück. Unterwegs hielten wir noch an einem Duane Reade um uns mit essbarem und Getränke für den Tag zu versorgen. Dann ging es aber zurück zur Wohnung. Koffer unter den Arm und ab Richtung Heimat.

Übrig bleiben viele schöne Erinnerungen. Diese werden sicherlich ausreichen um die Zeit bis zur nächsten New York Reise zu überbrücken. Für unsere kleine Reisegruppe stand aber bei der Abreise schon fest, das dieser September Aufenthalt in New York zum festen Termin wird. Ganz getreu nach Marion vom nyc-guide.de Forum: “Nach New York ist vor New York.”

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For this message the author ichsemir has received thanks: Hannemie (29.09.2013, 20:51)
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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:12 
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Das war meine Woche in New York. Ich werde den Blog noch etwas aktualisieren und mit Google Maps versehen. So kann man sich dann auf unserer Reise etwas besser orientieren. Das mache ich sobald ich wieder etwas Zeit habe ;)

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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:51 
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“Nach New York ist vor New York.”


SCHÖN! Bitte nehmt uns beim nächsten Mal wieder mit :daumen1:

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Liebe Grüsse Hannemie :)


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BeitragVerfasst: 29.09.2013, 20:59 
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Wow !!! Das war ja eine prompte Ablieferung ! Flott geschrieben und keine Sekunde langweilig. Dieses kreuz und quer durch die Stadt fahren und stromern ist mir nicht unbekannt. Habe es trotzdem nie bereut. Pläne minutiös abarbeiten haut meist eh nicht hin !
Symphatisch ,daß Euch die Wachleute am 9/11 Memorial durchgeschleust haben.

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