New York Pass
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BeitragVerfasst: 11.04.2012, 21:29 
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Hi zusammen,

da ich im Mai zum dritten Mal "nach Hause" fliege und hier immer so wundervolle Reiseberichte lesen kann, um die Wartezeit zu verkürzen und sich richtig einzustimmen, habe ich mich entschlossen, meine Reisen, wenn zwei davon auch etwas später, in Form von Reiseberichten nochmal zu verarbeiten.
Das erste Mal (und darum soll es in diesem Bericht gehen) war über Halloween im Jahr 2010. Ich liebe New York und bin fasziniert von dieser Stadt, seitdem ich denken kann. Es gibt keine Reportage, Doku oder ähnliches über NY, die ich nicht kenne und ich gucke sogar Filme, an denen mich eigentlich nichts reizt, außer eben die Tatsache, dass sie in New York gedreht wurden...wenn auch nur teilweise. :)

Einige von Euch kennen das bestimmt, wenn man etwas so sehr möchte, dass einem fast alles andere egal wird und man sich diesen Traum erfüllt. So geschehen, relativ spontan, im August zum Flughafen gefahren und im nächstbesten Reisebüro (in Paderborn am Flughafen gibt's sowieso nicht so viele davon) einen Flug nach New York gebucht. Erstmal ohne Hotel, da wollten wir im Internet gucken. Wir haben alle möglichen Vergleichsportale abgeklappert und ich weiß gar nicht mehr wo wir gebucht haben, jedenfalls war's ein guter Deal für 4 Nächte im Roosevelt Hotel.
Am Ende waren es dann für Flug & Hotel roundabout 1.100€ und ich war wirklich zufrieden. Ich hatte mich vorher nicht wirklich schlau gemacht, jedenfalls habe ich in 2011 und 2012 dann noch gemerkt, dass es auch günstiger geht. ;)

Am 28.10. sollte also der Hinflug von Frankfurt mit Singapore Airlines starten und ab dem Zeitpunkt der Buchung hielt mich nichts mehr... ich habe 2 Monate durchgegrinst und alles über New York in mich aufgesogen, was ich nur irgendwo finden konnte.
Meine Reisebegleitung war da anders, die ungefähren Worte waren: "Ich komm da mit dir hin und lass dich mal alles machen, ich folge dir bloß....aber wenn ich in eine Bar will, um da einen (hier diverse Longdrinks einfügen) trinken will, kommst du mit!" Tja...der ist halt nicht ganz so New York begeistert, dafür aber generell für Reisen immer zu haben, egal wohin. Die Begeisterung für diese Stadt sollte aber noch kommen...

Da ich vorher schon viel darüber gelesen habe, wie andere Menschen ihre Reisen planen (ein riesengroßer Dank an das Forum hier :)), habe ich mir gedacht, dass es nicht klug wäre, für die 4 Tage, die wir da waren, einen großartigen Plan zu erstellen.
Ich wollte mich bloß treiben lassen und mitnehmen, wo man eben vorbeikommt. Es würde sowieso nicht der einzige Besuch bleiben. Bis auf den obligatorischen Gang über die Brooklyn Bridge, was auch gleichzeitig das einzige Mal gewesen ist, dass wir außerhalb Manhattans gewesen sind.

Der Reisezeitpunkt war übrigens nicht zufällig gewählt, sondern ich habe mir das Halloween-Wochenende ausgesucht, weil an diesem Samstag ein Deadmau5-Konzert im Roseland Ballroom stattfand und ich wollte die beste Stadt der Welt (objektiv) mit einem Besuch des besten Produzenten elektronischer Musik (subjektiv) verbinden. Hat auch hervorragend geklappt.

Kurz noch vorab: Dieser Reisebericht enthält aufgrund der Tatsache, dass es eben schon 2010 gewesen ist unter Umständen ein paar Lücken. Es folgen noch zwei weitere, die in chronologischer Reihenfolge umfassender werden.

Da ich zwar noch weiß, was wir gemacht haben, aber nicht mehr genau an welchen Tagen, schreibe ich den Bericht einfach in einer Tour nieder, ohne ihn nach Tagen zu sortieren.

Unser Flug ging also von Frankfurt aus mit SIA. Morgens um 8. Ich bestand auf diese Airline und wollte nichts anderes fliegen, weil die kurz zuvor irgendeinen supertollen, wir sind die Besten-Award gewonnen haben und wenn schon nach New York, dann wenigstens stilvoll. Ich saß bisher nur in überfüllten Ferienfliegern irgendwo ans Mittelmeer und wollte bei so einem langen Flug wenigstens etwas Komfort. Das Flugzeug war nicht mehr das Neueste, eine 747, Baujahr 198x oder so ähnlich. Von aussen ziemlich heruntergekommen und von innen auch nicht besser. Das war aber gar nicht so schlimm, weil der Flieger nämlich so leer war, dass jeder Passagier, wirklich jeder, eine eigene Dreier-Reihe für sich hatte. Ich kann normalerweise im Flugzeug nicht schlafen...das liegt aber nicht am Flugzeug, sondern an der Körperhaltung. Da konnte ich mich richtig schön langmachen und bin nur zum Essen und ausfüllen dieses Zollzettels mal wachgewesen. Einfach wunderbar.
Nach acht Stunden Fliegen, auf der Uhr aber bloß zwei Stunden später, sind wir um 10 Uhr am JFK gelandet. Die Immigration war ein Klacks und nach 1,5 Stunden waren wir in Manhattan am Roosevelt Hotel angekommen. Den Weg JFK->Manhattan haben wir für 50 bucks mit dem Taxi hinter uns gebracht. Aber kein gelbes...sondern so ein schwarzer Lincoln von einem dubiosen Mann, bei dem ich alleine nicht eingestiegen gewesen wäre. Philipp ist aber auch da anders und hat mich da quasi in den Wagen geschubst und ich solle mich doch nicht so anstellen. War auch alles gut, in dem Wagen hätte ich wohnen können.
Im Hotel angekommen, durften wir unsere Koffer, selbstverständlich gegen ein großzügiges Tip, abstellen und sind erstmal zur Grand Central geschlendert, auf's Zimmer durften wir nämlich erst um 15 Uhr.

Nachdem dann die Anreise so gut wie vollständig erledigt war, konnte ich erstmal durchatmen und mich von New York "erschlagen" lassen. Einfach Wahnsinn, diese ersten Eindrücke, die man gewinnt...die Gebäude, die Menschen, das geschäftige Treiben, der Sound der Stadt, alles was man bisher nur aus dem TV, etc. kannte, mal so richtig live zu erleben...das kann einen schon echt umhauen und einem Tränen der Freude in die Augen treiben. Ich war voller Energie, wir sind Kilometer für Kilometer durch Manhattan gewandert und man merkt das einfach nicht. Man kommt sich vor wie auf Fließband, dass einen dadurch trägt. Irgendwann melden sich die Beine schon, wenn's nicht mehr geht, aber bis dahin hat man ja auch schon soviel gesehen, dass man sich mal locker 'ne Stunde irgendwo hinsetzen kann. Der Strom zieht dann halt einfach weiter an einem vorbei und man schließt sich irgendwann wieder an. Wir haben uns für Dunkin Donuts entschieden und das sollte auch für den Rest des Aufenthalts noch öfter mal passieren. Der Eiskaffee da hat es mir angetan.
Als es dann ca. 15 Uhr war, sind wir wieder zum Hotel und haben in unser Zimmer eingecheckt. Da ich noch keinen Vergleich hatte, kam mir das Zimmer nicht sonderlich groß vor....im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das Zimmer RIESIG gewesen ist...aber leider noch vor der Guestroom-Upgrade - Aktion des Roosevelts in 2011.

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Wir haben uns dann da ein wenig frisch gemacht und sind natürlich nochmal raus gegangen. Das Empire State Building ist zwar mein absolutes Lieblingsgebäude in ganz New York und wird es auch immer bleiben, aber für einen phänomenalen Blick auf Manhatten wollte ich zum TOTR. Gesagt, getan. Es war zwar schon dunkel, als wir oben waren, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Bei Nacht einen Blick über dieses Lichtermeer zu werfen ist ein großartiges Gefühl. Wir waren eine gute Stunde oben. Ich habe ungefähr 50 Bilder durch Glasscheiben gemacht, bevor wir nach ganz oben sind, und ich gesehen habe, dass man da ja auch einen nicht verglasten Blick hat. :)
Sehr gut gefallen hat mir auch der Rainbow-Room mit den Lichtern, die einen verfolgen.
Und spätestens da war es dann um Philipp auch geschehen. "Hand drauf, dass wir 2011 wieder hier sind." Und sieben Monate später war's dann auch schon wieder soweit. Zum Glück rennt einem diese Stadt nicht davon.

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Wir konnten uns dann irgendwann doch noch losreißen und sind mit dem Fahrstuhl wieder nach unten. Der ist ja auch echt geil. Nach oben durchsichtig und dann die ganzen Asiaten da drin, die ununterbrochen nach oben fotografieren. Herrlich. :daumen2:

Im Anschluss sind wir dann noch ein bisschen rumgeschlendert, unter anderem wollte ich unbedingt zum Apple Store an der 5th. Dass der die ganze Nacht auf hat, wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht und war total überrascht, als wir ihn dann auf einmal vor uns hatten und er geöffnet hatte. Es war immerhin schon 22 Uhr. Kaufen wollte ich dort eigentlich nichts, aber das geht ja dadrin nicht.

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Also nur eine Hülle fürs iPhone und schnell wieder raus, bevor es mehr wird. Philipp hat dann noch den Brunnen vorm Plaza entdeckt und wollte Fotos machen. Dabei ist er dann mit einem Bein im Brunnen gelandet....

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Da es ziemlich kalt war...so speziell mit einem durchnässten Hosenbein, sind wir rein ins Plaza. Ein Doorman war nicht zugegen. Der kam aber recht schnell, als wir erstmal drin waren und hat uns höflich, aber bestimmt, gebeten, doch wieder nach draussen zu gehen. ;)
Der Bitte sind wir dann auch gefolgt.

An diesem Tag haben wir dann nicht mehr allzu viel gemacht, noch schnell ein paar Sachen zu trinken & essen gekauft, ins Hotel gebracht und runter in die Vander Bar...direkt im gleichen Gebäude, wie das Hotel und dort den ersten Tag in NY mit ein paar (hier diverse Longdrinks einfügen) ausklingen lassen.
Im Bett waren wir dann so gegen 0 Uhr und wider aller Erwartungen haben wir beide bis zum nächsten Morgen um sieben durch geschlafen. Philipp hätte auch noch länger geschlafen, aber ich hab ihn nicht gelassen. Ich bin ja nicht alleine hergeflogen. :)

Weiter geht's dann morgen mit den Erlebnissen der nächsten Tage...

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BeitragVerfasst: 11.04.2012, 21:36 
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BeitragVerfasst: 12.04.2012, 20:40 
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Soooo. und weiter geht's:

Am nächsten Tag sollte dann das Konzert stattfinden. Wir haben uns vorgenommen, abends gegen 21 Uhr am Roseland Ballroom zu sein...
Zu Beginn des Tages haben wir uns einfach mal nach draussen auf die Straßen gewagt, um etwas zu frühstücken. Wir hatten das Hotel ohne Frühstück gebucht, daher mussten wir morgens kreativ sein. Waren wir auch, aber nur am ersten Tag. Dunkin' Donuts und ab da dann jeden Morgen. Ich liebe es! :)
Da das Wetter einfach herrlich war, haben wir danach, nachdem wir eine Weile umhergelaufen sind, um die Kalorien wieder los zu werden, eine U-Bahnstation gesucht (ich weiß nicht mehr welche es war, wir sind generell in 4,5 Tagen Manhattan bloß zweimal U-Bahn gefahren)
und sind rüber nach Brooklyn gefahren.

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An der ersten Station dann raus und gucken, wo diese weltberühmte Brücke denn nun ist.

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Und der erste Anblick der Brookyln Bridge ist ja auch einfach phänomenal. Wenn man bedenkt, wie alt das Bauwerk ist und wie lange & kompliziert die Erbauung war, dazu diese Größe...da will ich drauf!

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Am Ende der Brücke haben wir dieses schicke Appartement gesehen. Mal abgesehen davon, dass jeder, der die Brücke überquert da hingucken kann, ist das doch wohl einfach nur top:

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Als wir dann wieder drüben in Manhattan waren, hatten wir es auch schon Mittag und langsam fingen die Mägen wieder an zu knurren.
Wir wollten aber unbedingt noch schnell zum Times-Square und uns die Konzertkarten am Will-Call Schalter abholen, da wir uns nicht sicher waren, ob das abends noch möglich wäre...Wäre es aber gewesen. Nundenn, die Tickets sicher in der Tasche ging's dann weiter auf der Suche nach Essen.

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Nur noch Gott weiß, was wir gegessen haben... kulinarisch wertvoll war es jedenfalls nie. Ich denke mal, es dürften Hot-Dogs gewesen sein, dafür sind den ganzen Urlaub so einige Dollar draufgegangen.
Die Pizza hier war glaub ich das höchste der Gefühle in der gesamten Zeit:

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Man muss aber auch dazu sagen, dass wir gar nicht so motiviert waren, viel Zeit damit zu verbringen, uns irgendwo hinzusetzen, um zu essen. Das geht auch alles prima "on-the-run" :)
Die Zeit verging wie im Flug... man sieht soviel, obwohl man sich nur in einem kleinen Teil dieser Stadt aufhält. In 2011 habe ich dann schon mehr Prioritäten gesetzt und mir auch im Vorfeld viele Dinge überlegt, die ich machen möchte.
Wir sind sehr, sehr, sehr viel ziellos rumgelaufen und ruck zuck war's abends und wir schon wieder am Times-Square. Dieser Ort hat einfach eine magische Anziehungskraft auf mich. Langweilig wurde es mir da nie. Geshoppt haben wir natürlich zwischendurch auch immer mal wieder, haben es aber in Grenzen gehalten. Wenn ich mir da so manchen Bericht hier im Forum anschaue, hat sich unser Shopping fast gar nicht gelohnt. ;) Der Quiksilver/Billabong - Shop am Times-Square hat mir sehr gut gefallen, genauso wie der Broadway zwischen Canal Street und Union Square. Da gab es für mich die besten Läden.

So gegen 19 Uhr sind wir dann mal wieder ins Hotel gegangen und haben uns für das Konzert fertig gemacht. Wir waren pünktlich gegen 21 Uhr auch vor Ort und mussten dann noch eine ganze Stunde in der Schlange stehen. Die Zeit verging aber schnell, da man mit den Leuten einfach superschnell in Kontakt kommt und der ein- oder andere Smalltalk doch sehr nett ist. Wir haben auch noch zwei Holländer getroffen, mit denen wir zuvor auch schon auf der Brooklyn Bridge gequatscht haben. Gut, man muss dazu sagen, wir haben uns auf der BB für abends verabredet, weil die auch direkt sagten, dass sie abends noch zu dem Konzert gehen, von daher kein Zufall.

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Wir haben dann auch noch dieses Ding hier gesehen:

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Da drin war sogar eine Pole-Dance Stange...unglaublich.
Hier haben wir aber keinen Blick reinwerfen dürfen:

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Das Konzert an sich war einfach einsame Spitze. Ich habe noch nie zuvor soooo laute Musik gehört und ich war schon auf vielen Festivals, Partys, etc. Einen DJ-Führerschein scheint's da nicht zu geben und auch keine db-Begrenzung...oder es hält sich nur niemand dran. Das Konzert war ab 18. Es gab dann verschieden-farbige Armbändchen, die den Thekenkräften signalisierten, wer 18 und wer 21 ist. Überflüssiges Konzept meiner Meinung nach. Wer auf dem Konzert noch keine 21 ist und trinken will....der trinkt auch. Das haben wir schon daran gemerkt, wie viele (erschreckend junge) Menschen schon vor dem Hauptact nicht mehr im geringsten dazu in der Lage waren, sich zu kontrollieren. Die Security war pausenlos im Einsatz, um Leute nach draussen zu tragen... Es lag wohl auch an der prozentualen Verteilung der Flüssigkeiten im Longdrinkglas. Man kann das nicht mit Deutschland vergleichen. Das Glas wird da fast randvoll mit Whiskey, Vodka, etc. gemacht und dann kommt da ein klitzekleiner Spritzer Cola oben drauf...

Der Voract war Busta Ryhmes, nicht unbedingt mein Fall, aber trotzdem gut. Deadmau5 selbst hat ca. 1,5 Stunden gespielt und direkt danach wurden die Leute regelrecht rausgepfercht. Ich habe das nicht so ganz verstanden, weil am Tag darauf dasselbe Konzert nochmal stattfinden sollte, bloß mit anderem Voract, dringend notwendiger Abbau des Equipments war also kein Argument.
Noch kurz ein bisschen Merchandise gekauft und raus aus der Halle.

Hier noch ein paar Bilder:

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Hinterher:

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Nachdem das Spektakel dann überstanden war, es war mittlerweile ca. 1 Uhr, haben wir uns noch ein gemütliches Diner gesucht und dort noch etwas gegessen. Ich weiß den Namen nicht mehr...wir haben es 2011 wieder gefunden und nochmal da gegessen, komplett nüchtern, und sowas ekelhaftes habe ich in NY sonst noch nicht gegessen. Absolut zäher Schinken mit völlig geschmacklosem Rührei...naja, was soll's. Den Namen habe ich mir auch da nicht gemerkt, aber dieses Bild ist dort entstanden:

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Müde und erschöpft, aber total zufrieden, so ein Konzert mal in New York erlebt zu haben, sind wir ins Hotel gegangen und der Tag war gelaufen. Der nächste Tag fing dann auch mit einem Kater allererster Güte an....aber morgen folgt dann an der Stelle der Rest der Reise, bevor ich zu 2011 komme. :)

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Etwas später als angekündigt, da das Wochenende mich fest im Griff hatte, folgt nun der Abschluss:

Der Tag des Konzerts war also vorüber, noch zwei Tage in New York und verkatert wie nie bin ich dann aufgestanden, morgens um 8. Ich habe mir eine Stunde länger gegönnt, als eigentlich geplant, aber das musste einfach sein. Philipp hatte keine Lust, also bin ich alleine losgezogen. Heute wollte ich ihm seine Ruhe lassen, weil der immer so quengelt, wenn er nicht ausgeschlafen ist. Das hätte uns beiden nichts genützt...
Ich habe den Tag dann mit einem Liter Eiskaffee und Bagel von Dunkin' begonnen und habe mich aufgemacht. Wiedermal einfach nur planlos, da ich einfach fasziniert war von allem, was ich da sah, und ich deswegen auch gar nicht den Wunsch hatte, da jetzt irgendwie weg zu wollen.
Mich zog es nochmal in die Grand Central Station, zum Times Square, Empire State Building, Rockefeller Center und was da dann eben noch so auf dem Weg liegt. Im Apple Store bin ich nochmal gewesen (ohne was zu kaufen) und als es langsam auf den Mittag zuging, hab ich mich wieder auf den Weg zum Hotel gemacht, um zu schauen, ob der Herr ausgeschlafen hatte. Und das hatte er auch.
Also von da an ging's wieder zu zweit weiter. Ich wollte noch unbedingt mal das Flatiron Building tagsüber sehen, das habe ich bisher nur nachts gesehen und seltsamerweise waren alle Lichter aus, so dass es echt unspektakulär aussah. Also los...auch diese Strecke zu Fuß zurückgelegt, wie fast jedes von A nach B kommen. Vom Hotel auf die 5th und hoch das Dingen. Geht ja fix...haben wir gedacht. Für Philipp auf einmal kein Problem mehr, wurden meine Füße auf einmal schwer wie Blei. Aber davon ließ ich mich nicht abschrecken. Die Füße können sich auch in Deutschland erholen. Punkt.
Nach gefühlten Stunden waren wir endlich angekommen. Ist ja toll. Sieht aus wie ein Bügeleisen. ;)

Um die Begeisterung für dieses Gebäude hier nicht ausschweifend zu zelebrieren, mach ich mal weiter:

Wir sind dann auf dem Rückweg, weil ich jetzt wirklich irgendwie liegen/sitzen wollte, noch ganz kurz bei Macys reingehüpft und ich habe noch ein paar Mitbringsel besorgt.
Macys ist ja schon ein bisschen was anderes als Karstadt oder Kaufhof...aber so ganz wohl fühl ich mich in solchen Läden nicht, ähnlich wie bei Restaurants, die einfach ALLES anbieten...das brauche ich nicht. Aber die Mitbringsel sind trotzdem super. :)
Entdeckt haben wir dann noch die 230Fifth Rooftop Lounge und beschlossen, da den letzten Abend in dieser tollen Stadt zu verbringen.

Der vorletzte Abend, also dieser hier jetzt gerade, wurde im Charley O's am Times Square verbracht, mit Blick auf dutzende Fernseher, wo x Sportarten gezeigt wurden.
Unnötig zu erwähnen an dieser Stelle ist, dass wir da einige (hier diverse Longdrinks einfügen) getrunken haben und irgendwann mit dem Taxi...vielleicht drei Blocks...ins Hotel gefahren sind. Grandios. Achso...im Lacie's waren wir erst noch, nachdem wir da den ersten Abend auch schon mal kurz drin waren. Das ist ein Stripclub mitten am Times Square, der leider in 2011 nicht mehr da war...Schade, uns hat's da gefallen. :)
Wir haben übrigens auch ganz viele "RAP"-CD's am Times Square von allen möglichen aufstrebenden Künstlern gekauft, die allesamt Videos bei MTV, VH-1, usw. in Arbeit hatten. Ganz große Knüller. Was soll ich sagen? Die CD's machen sich als Eiskratzer am Auto ganz gut.

Wieder im Hotel wurde auch dieser Tag ohne große Vorkomnisse beendet. Ab ins Bett und Gute Nacht.

Der letzte vollständige Tag war dann Halloween. Uns war das bei Abreise gar nicht bewusst und eigentlich auch ziemlich egal, bis zu diesem Tag. Wir waren hin und her gerissen, ob wir uns Kostüme kaufen sollten...die entsprechenden Geschäfte sind in dieser Woche wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Gute Kostüme, die uns gefielen, kosteten aber auch Summen, die uns wiederum nicht gefielen. Also haben wir es gelassen, wird schon passen.

Da das Wetter recht gut war, haben wir den Tag genutzt, um ihn im Central Park zu verbringen. Nahezu komplett. Wir haben uns auf der Sheep Meadow niedergelassen, das Treiben beobachtet und ein wenig die Augen zugemacht. Nach einigen Stunden haben wir uns aber doch aufgerafft, sind einmal ums Reservoir gelaufen und dann an der Eastside des Parks wieder Richtung Downtown. Fünf Hotdogs später waren wir wieder mittendrin im Moloch. ;)

Wir konnten beide nicht mehr, unsere Füße haben uns kaum noch getragen. Wenig Schlaf, immer auf Achse, "viel" Alkohol ;) und diese ganzen Eindrücke geben einem dann echt den Rest.
Also sind wir zurück ins Hotel, duschen, fertig machen, usw. und mit dem Taxi los zur 230Fifth. Oben angekommen staunt man nicht schlecht, was man hier für einen Ausblick geboten bekommen. Speziell auf das ESB, phänomenal.
Es war noch hell und ziemlich früh, die Bar war dementsprechend leer. Aber trotzdem war schon gut Stimmung vorhanden. Die Kellner, Bardamen, etc. waren alle verkleidet und es lief super Musik.
Wir haben es uns dann mit Cocktails gemütlich gemacht und haben den Urlaub nochmal Revue passieren lassen. Wir haben zwar echt nur einen kleinen Teil New Yorks (Manhattans) gesehen, aber wir waren echt froh, nichts geplant zu haben. Wir hätten es eh nicht gepackt.
Als es dann später wurde, füllte sich die Bar und wir fingen an, zu bereuen, kein Kostüm gekauft zu haben....es gab außer uns dort keinen, der nicht verkleidet war. Zum Glück gab es da oben, weil es so kalt war, Bademäntel en masse auf einigen großen Ständern. So einen hab ich mir dann angezogen...wir waren dann als Germans verkleidet, auch gut. Philipp hat lieber gefroren, sonst hätte ja keiner seinen neuen Pullover gesehen.
Der Abend da oben war richtig witzig. Wir sind trotz der mangelnden Kostümierung, oder vielleicht auch gerade deswegen, mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und alle waren echt super gelaunt. Ich habe dort oben auch die teuerste Schachtel Zigaretten meines Lebens gekauft. 25$ für eine Schachtel Marlboro. Der Kommentar des Barkeeper dazu: "High Level, High Prices"...oder so ähnlich. Toll. :)

Irgendwann war aber auch mal gut da oben. Ermüdungserscheinungen waren weg, Füße waren auch wieder ruhig...woran das wohl immer liegt? ^^
Wir wollten also noch weiter. Zuerst haben wir die Pizza aus dem ersten Posting gegessen, die auch echt lecker war. Aber nach der Hälfte ist die andere Hälfte kalt.
Nicht sicher, wo es hingehen sollte, sind wir einfach mal los gelaufen...und weiter gelaufen....und weiter gelaufen....glaubt ihr's? Wir haben keinen Laden mehr gefunden, in dem auch noch ein bisschen Platz gewesen wäre. Es war überall sowas von überrannt, dass wir uns immer dazu entschieden haben, weiter zu gehen und was anderes zu suchen. Bis wir dann wieder nüchtern waren...

Kurz überlegt, dass das ja eigentlich gar nicht so schlimm ist, weil wir dann noch zeitig ins Bett kommen und morgen vor Abreise noch ein wenig shoppen können, sind wir mit dem Taxi ins Hotel gefahren.
Dort angekommen leuchtete das AB-Lämpchen an unserem Telefon...wir hatten nicht den blassesten Schimmer, wieso. Wer ruft uns denn hier auf dem Zimmer an?
Es war eine vorbereitete Ansage, die die Gäste darauf hinwies, dass am nächsten Tag mit Einschränkungen bei der An- und Abreise zu rechnen ist, da in dem Hotel ein "Action-Movie" gedreht wurde...
Uns waren vor dem Hotel schon die ganzen weißen LKW's ohne Aufschrift aufgefallen, gedacht haben wir uns dabei aber nichts. Wir also wieder runter..jetzt war die Neugier geweckt. Es war morgens um 3 Uhr und überall hektisches Treiben. Immer mehr LKW's, Polizei und Menschen kamen. Die ersten Statisten wurden in ihre Rollen eingewiesen, es sollte um sieben Uhr losgehen.
Irgendwer hat uns dann erzählt, dass dort "Man on a Ledge" gedreht wird..."Ein riskanter Plan" hierzulande, der auch vor Kurzem dann im Jan-Feb. 2012 im Kino lief.

Wir haben uns das alles angeschaut bis es irgendwann neun Uhr war und wir immer noch nicht geschlafen hatten. Das war einfach irre spannend, diesen Hollywood-Filmkram mal live zu erleben und dann auch noch in unserem Hotel. Geschlafen haben wir dann auch gar nicht mehr, denn um zwölf sollte das Zimmer geräumt sein. Shoppen waren wir auch nicht mehr, weil wir mussten ja noch packen. Kraft und Lust hätten wir aber ohnehin nicht mehr gehabt.

Also die letzten zwei Stunden von 12-14 Uhr an der Hotelbar verbracht und Baseball im TV geguckt.
Als uns dann der Hotel-Airport-Shuttle abgeholt hat, wurde ich doch ziemlich sentimental und wollte nicht weg. Ich habe mich total auf zu Hause gefreut und mich ausruhen zu können, aber da in diesem Moment wollte ich nicht. Hilft ja alles nüscht...rein in den Wagen und ab zum Flughafen.
Wir haben auch sofort eingecheckt und sind in den Sicherheitsbereich. Da noch schnell bei Wendys was gefuttert und in den fast pünktlichen Flieger nach FRA eingestiegen.
Der war jetzt auch nicht so leer wie auf dem Hinflug. Philipp und ich saßen getrennt und ich sogar in der Mitte einer Dreierreihe. Na Halleluja, das kann ja was werden. Die beste Laune hatte ich sowieso nicht mehr und dann kommen da auch noch zwei Burgerliebende Amerikaner von links und rechts....den Rest erspar ich euch...es war der schlimmste Flug meines Lebens und ich möchte sowas nie wieder erleben.

Zurück in DE ging's dann vom Auto direkt ins Bett. 19 Stunden habe ich durch geschlafen...
Und mit dem Wissen, dass es 2011 wieder los geht, konnte ich es auch echt genießen, wieder zuhause zu sein. :)

Zum Schluss noch ein paar Fotos, die jetzt so nicht mehr unbedingt in den Kontext passen:

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Wir haben insgesamt ca. 1.200 Fotos gemacht. Zwei Kameras und ein iPhone.
Alle dieser Bilder sind in diesem Video:

http://vimeo.com/40464046

Die Musik & die Geschwindigkeit der "Dia-Show" sind aber nicht jedermanns Sache. ;)

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