Mann, Mann, ist das eine Hitze. Erinnert einen an New York.
Nach einer kleinen Zwangspause (Danke, Chef!

) gehts nun weiter.
9. Tag - Sonntag - 30.05.
Was für ein geniales Wetter: Blauer Himmel pur! Hatte der Wetterbericht also ausnahmsweise doch recht!
Also hatte ich mich nicht umsonst schon früh um 7.15 wecken lassen. Denn heute sollte es endlich mal nach Coney Island gehen. Sonne, Strand, Baden ... wenn da keine richtige Urlaubsstimmung aufkommt, wann dann?

Ich besorgte mir erstmal Kaffee (wie sollte man sonst zu dieser Zeit wach werden) und ab gings zum Times Square in die Sub. Ich fuhr mit der Q-Linie nach Brighton Beach. Nette Überraschung unterwegs: Die Sub fährt über die Manhattanbridge und man hat einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge und Downtown.
In Brighton Beach versorgte ich mich mit Getränken und Donuts (man will ja nicht unterwegs verhungern und so ein bisschen was an Grundnahrungsmitteln muss einfach immer dabei sein!

) und dann gings schon zum Strand. Es war noch (Betonung liegt auf "noch"!) nicht besonders viel los.

Brighton Beach

(noch) fast menschenleer
Ab in die Shorts und runter zum Wasser. F**... war das KALT! Wie war das mit Urlaubsfeeling? Sonne, ok. Strand, ok. Baden ... hmm, das wird total überbewertet und muss eigentlich gar nicht sein!

Mehr als meine Zehen sollte der Atlantik heute also nicht zu sehen bekommen (schlimm genug für ihn

)

Blick Richtung Brighton Beach...

...und Richtung Coney Island
Ich lief am Wasser entlang Richtung Coney Island. Hat mir super gefallen. Bald sah ich das New York Aquarium und ich beschloss meinen Pass zu nutzen und mal reinzuschnuppern. War zwar nichts wirklich besonderes, aber ganz nett.

"Bereit, Rico?" Äh ... falsche Pinguine ... bzw falscher Zoo


Was guckst du?

Ihr kommt hier ned rein!

Fische sind Freunde, kein Futter!

Mr. Crabs?
Als ich wieder rauskam, war der Weg zum Wonderwheel nicht weit. Viele Leute standen an der Kasse schon Schlange, aber ich musste nicht unbedingt eine Fahrt machen. Ich wollte lieber die wirklich wichtigen Dinge auf Coney Island machen. Also eine Straße vom Strand weg zu Nathans.

Ich bestellte einen Cheese Bacon Hot Dog. Nicht schlecht, besonders die Wurst war sehr saftig. Aber sooo toll, dass der Preis gerechtfertigt wäre, fand ich ihn auch nicht. Da geh ich dann doch lieber wieder zu Papaya.

Wonder Wheel

Nach der Stärkung gings wieder ans Wasser. Ich ging so weit wie möglich am Wasser entlang, nur leider versperrte mir irgendwann ein Zaun den Weg. Ich hätte bis zur Verrazano-Narrows Bridge weiterlaufen können.
Auf dem Weg zurück war der Strand schon merklich voller. D.h. er war schon richtig voll. Witzig, was die Leute alles dabei hatten. Viele PuertoRicos hatten dort Zelte, Pavillions usw. mit Flaggen aufgestellt und so viel zu Essen dabei, dass sie wohl eine Woche dort hätten verbringen können.

Hier gehts nicht weiter. Verrazano Bridge im Hintergrund

Auch in New York gibts Schrebergärten.
Alles drängte an diesem sonnigen Sonntag nach Coney Island. Entsprechend voll war's dann auch in der Sub-Station. Mit dem D-Zug gings zurück nach Manhattan. Ich hätte zwar den ganzen Tag am Strand verbringen können, aber einfach in die Sonne knallen, wollte ich mich auch nicht. Außerdem wurde es (mir) inzwischen doch etwas voll am Strand.

Ich wollte schnell ins Guggenheim gucken und dann ins Moma. Das Guggenheim ist zwar ein tolles Bauwerk. Die ausgestellte Kunst ist aber doch etwas ... mmh ... speziell. Deshalb brauchte ich auch nicht besonders lange (Lift hoch, Rampe runter ... 15 Minuten und alles gesehen

) und setzte mich in den Bus zum Moma. Da ich dort allerdings erst um 17.00 Uhr ankam und Schließung um 17.30 ist, hob ich mir einen Besuch für morgen auf.




Also zurück zum Hostel, Fotoausrüstung für den (oder die?) Manhattanhenge geschnappt und noch schnell ein bisschen Sushi als Verpflegung geholt.

Kurz nach 18.00 Uhr kam ich an der Brücke über der 42. an der UN an. 4 andere Fotoverrückte warteten schon. Ist ja eine überschaubare Gruppe, dachte ich noch zu diesem Zeitpunkt. Allerdings schwoll diese Gruppe mit der Zeit merklich an. Um halb acht waren wir schon über 80 Leute, die sich alle auf dem Fußgängerweg drängelten. Und es wurden immer mehr! Aber ich hatte ja meinen guten Platz.


Warten auf die Henge

Kurz nach 19.00 Uhr. Es sollten aber ca. doppelt so viele Leute werden. Beachtet bitte das "kleine" Tele.

Die (oder doch der?

) Henge war wirklich beeindruckend. Echt toll, dass ich das erleben konnte.

Viel zu schnell war sie? ... er? ... es! vorbei und ich machte mich auf dem Rückweg zum Hostel. Unterwegs machte ich noch ein paar ganze nette Aufnahmen.







Später gings dann nochmal los, wollte den Drummer sehen. Allerdings traf ich "nur" Toni, von dem ich erfuhr, dass der andere sein "kleiner" Bruder Pete sei. Er gab mir auch Petes Handynummer, damit ich ihn vielleicht doch noch erleben konnte.

War heute wieder mal ein langer Tag, aber im Hostel musste ich noch 3 Tage Reisebericht nachholen. Aber ihr wisst, ja: Schlafen kann man zu Hause!

Fazit des Tages: Der Atlantik ist arschkalt!