Und schon geht's weiter.

Viel gemacht an diesem Tag. Entsprechend viele Bilder (sorry) und entsprechend viel Text (doppelt sorry).

3. Tag - Montag - 24.05.
Heute "durfte" ich ein bisschen länger schlafen. Um 6.30Uhr wachte ich auf, machte mich rasch fertig und ging ins Deli nebenan. Ich wollte mich mit Pancakes, eggs over easy und Bacon stärken. Mmmh ... lecker. Aber für einen Frühstücksmuffel wie mich eine echte Ausnahme um diese Uhrzeit. Tja, das Leben kann sooo hart sein.

Frühstück
Chinatown hatte mich das letzte Mal ja nicht wirklich umgehauen. Ich fand es voll, dreckig und gar nicht toll. Aber ich wollte Chinatown eine zweite Chance geben (jeder hat die verdient) und es sollte sich lohnen. Kurz vor acht kam ich dort an und es war gar nichts los.


Leider wieder etwas neblig heute.

Die Geschäftsleute richteten gerade ihre Läden her, Einheimische machten die ersten Besorgungen, im Park machten mehrere Frauengruppen Tai Chi …


Bloody Angle
So hatte ich mir das schon eher vorgestellt. Außer mir keine einzige Langnase weit und breit. In einem Supermarkt wollte ich mich mit Getränken versorgen und sah mir dabei das Angebot an … Wahnsinn. Erstaunlich, was man so alles essen kann. Manches sah zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus und von manchen wollte man gar nicht wissen, was das überhaupt war, aber eine Erfahrung war es allemal. Sollte ich wieder mal nach Chinatown kommen, dann wieder in der Früh!

"Amerikanische" Newspaper

Fahrradfahrer leben gefährlich ...

Über Little Italy gings weiter. Hier hatte praktisch noch kein Restaurant offen, dafür war es einfach noch zu früh. Entsprechend wenig war los und entsprechend langweilig war es auch. Für Rices to Riches war es leider auch noch zu früh. So ein kleiner Snack zwischendurch wäre nett gewesen. Aber 2 Stunden dafür warten? Da komm ich lieber ein anderes Mal vorbei.

Weiter gings ins East Village. Sehr nett! Zwar keine spezielle Sehenswürdigkeit (außer einem „deutschen“ Haus), aber der Gesamteindruck war sehenswert.


Auch das ist Manhattan!


Schlaaaaand!

Mein Weg ging weiter zum Tompkins Square. So wirklich toll fand ich den Park nicht. Sollte es hier nicht von Künstlern wimmeln? Vielleicht war es dafür einfach auch noch zu früh. Bemerkenswert war der nach Hundegrößen getrennte Hundeauslaufbereich.

Im Tompkins ... kommt in Die Hard 3 vor.

Die kleinen "Ratten" müssen wohl vor "richtigen" Hunden geschützt werden.
Um die Füße zu schonen gings mit dem Bus zur 4thAve. Und dann wieder zu Fuß weiter zum Union Square. Dort war heute „Green Market“, wo Bauern aus der Umgebung Produkte anbieten. Einer Grundschulklasse wurde gezeigt, was alles auf einem Bauernhof angebaut wird und dass Gemüse nicht in einer Fabrik hergestellt wird, sondern wirklich wächst.
Es ging für mich immer weiter nach Norden. Über den Gramercy Park schließlich zum Madison Square Park. Hier wollte ich endlich mal die berühmten Shake Shack Burger probieren. Best in town? Wir werden sehen.
Die Schlange war um 11.30Uhr erfreulich kurz und fünf Minuten konnte ich schon meine Bestellung aufgeben. Ich wollte nur einen ….- Burger. Mit Käse gefüllter, fritierter Pilz und einem Patty.
Nach kurzer Wartezeit war der Burger fertig und ich muss sagen: Wirklich lecker! Das Fleisch supersaftig und geschmackvoll, der Pilz sehr lecker. Aber gefühlte 1000 Kalorien (ich fürchte, nicht nur gefühlt

).

Das sieht nicht nur lecker aus ...

...das schmeckt auch lecker!


Flatiron

Kunst?


Kunst!
Wie sollte es weitergehen? Ich wollte nicht gleich weiterlaufen nach meiner Vormittagstour. Hatte den Fehler letztes Jahr gemacht, dass ich die ersten Tage so viel gelaufen bin, dass ich die letzten Tage mich kaum mehr bewegen konnte bzw. wollte.

Deshalb entschied ich mich erstmal ins Hostel zu fahren um mich kurz auszuruhen, an meinem Bericht zu schreiben evtl. zu skypen. Das funktioniert zwar nicht. Aber frisch gestärkt konnte es weitergehen.

Die Smurfs sind in der Stadt ... drehten gerade am Times Square neben dem Polizeihäuschen.

Shake that ass!
Ich beschloss noch einmal nach Brooklyn zu fahren, hatte mir ja gestern so gut gefallen. Außerdem wollte ich mich dort mit billigen Getränken eindecken. Also ab in die Sub und zur Nevins Street. Nach ein paar Shopping-Stops (mein Rucksack war schon wieder fast voll ... und dabei hatte ich noch gar nicht im Supermarkt eingekauft

) erreichte ich endlich die Borough Hall. Dort sah ich dann meine erste richtig große Ladder!


Spielzeug für große Jungs.
Ich kaufte ich mir einen Double Crispy Burger bei KFC (mit angeschlossenem Nathan's, aber die wollte ich vor Ort probieren) und ließ es mir im Park schmecken. Sehr leckere Kartoffelecken! Nun aber weiter.
Im Supermarkt in der Montague Street deckte ich mich mit Trinken ein. Auch ein Paar Flaschen Bullsys BBQ und Senfpuver landeten im Korb. Aber so viel konnte ich nicht kaufen, da mein Rucksack ja schon ziemlich gefüllt war.
An der Brooklyn Promenade setzte ich mich erstmal in die Sonne. Endlich war sie da. Und endlich fühlte ich mir richtig angekommen in NY.

Bei DER Aussicht kann man's aushalten.
Ich genoss es einfach dort zu sitzen. Mich reizte es schon sehr über die Brooklyn Bridge zu laufen, mein persönliches Highlight in NY, aber angesichts meiner Vormittagstour und meines vollen Rucksack ließ ich es dann doch bleiben. Auf dem Weg zur Substation sollte sich das als richtig herausstellen, da ich doch ganz schön fertig war.

Abends ging es dann nur noch mal kurz „um den Block“. Ich ging zum Rockefeller, machte ein paar Fotos, und mit einer kleinen Stärkung bei McDonalds (Angus +Mushrooms + swiss) gings wieder zurück.

Rockefeller


St. Patricks
Fazit des Tages: Brooklyn gefällt mir.
