New York Reiseführer - NYC-Guide.de | Sound of Death | Donnerstag, 25.05.2006

Sound of Death

Donnerstag, 25.05.2006

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von Marion und Thomas Reichwein

Richtung New YorkUnd wieder einmal heißt es "New York City, here we come!". Gut, New York City war wieder Jersey City und "wir" waren diesmal Marion, Thomas und Turtlemummy, aber die Skyline ist ja nur einen Steinwurf entfernt... ;-) Es ging mit Continental von Köln im Direktflug nach Newark, NJ und der Flug war einer der ruhigsten, den wir je hatten. Mit Online-Checkin am Vortag war die Schlange am Bag Drop doch etwas kleiner und nach kurzer Zeit waren wir unser Gepäck los. Schnell noch ein Buch oder zwei für Marion und schon ging es durch die Sicherheitskontrolle. Auffällig war, dass Marion und Thomas ohne weitere Kontrollen auskamen, während Mum mal wieder gründlich gefilzt wurde... ;-)

Die 757-200 ist eine kleine Maschine, aber die beiden 3er-Reihen haben den Vorteil, dass insgesamt weniger Unruhe im Flieger herrscht. Das Flugzeug hob pünktlich ab, Marion las sich durch die Bücher, Mum hatte ein Sudoko-Buch zu knacken und fragte in den Rätselpausen ständig nach dem nächsten Menügang und Thomas freute sich einfach nur auf New York. Der Flug zog sich ganz schön hin und die 3 Bordfilme (Cheaper by the Dozen 2, High Crimes und Big Mamas House 2) bzw. das ganz ordentliche Essen halfen ein wenig die Zeit zu vertreiben. Zwischendurch gähnte Mum den Passagieren des Flugzeugs den ganzen Sauerstoff weg... Für Thomas gab es kurz vor der Landung noch eine Folge Joey ...

Leider war einer der fast ausschließlich männlichen Stewards ein wenig gereizt, was zwar einen gewissen Unterhaltungsfaktor besaß, aber den sonst ganz guten Gesamteindruck etwas dämpfte. Abzüge in der B-Note gab es für die fehlenden Zeitschriften - auf dem Pluskonto standen die bequemen Sitze und der relativ große Sitzabstand. Bereits eine Stunde vor der Landung haben wir die Reisehöhe verlassen und flogen recht tief, was zu aufkeimender Hoffnung führte. Allerdings blieb es bei insgesamt 8:25 Stunden Flugzeit - es war dann wohl doch eher Boston...

Die Immigration war auch in Newark nicht besser als bei JFK. Lange Schlangen, ein witziger Beamter mit nettem Smalltalk in Dinglisch und Flirtversuchen gen Mum. Dann die Koffer abholen (einer mit gebrochenem Rückrat) und ab zum Dispatcher ein Taxi schnappen. Dieses brauste für schlappe $38 plus Tip in einer knappen Viertelstunde recht übellaunig vorbei am im Bau befindlichen Trump Plaza zum Hyatt Regency Jersey City. Beim Checkin versuchten wir zwei Zimmer mit Midtown-View zu bekommen, die auf demselben Floor liegen. Da die Zimmer noch nicht fertig waren (es war ja erst 15:00 Uhr), mussten wir uns noch eine Stunde die Zeit vertreiben. Dies taten wir mit einem Rundgang ums Hotel mit Skyline-View und einem Stopp in einer Bar im Harbor Side Market, in der wir das heitere Wetter mit 25 Grad mit Eistee und Diet Coke genossen.

Nach dem Checkin kam dann die Überraschung. Das erste Zimmer (Mum) ging entgegen der Absprache zur falschen Seite raus und im zweiten Zimmer standen die Betten entgegen dem Skyline-View, so dass man leider vom Bett aus nur auf die Büros von Jersey City sehen konnte. Ergo, runter zur Rezeption und Zimmertausch. Zumindest bekam Mum ein Zimmer mit dem richtigen Blick, aber auch mit Betten auf der falschen Seite. Das andere Zimmer blieb wo es war - andere Zimmer nicht verfügbar...

5th AvenueNach dem Kofferauspacken ging es mit dem PATH nach Midtown Manhattan. Wir machten einen Abstecher in die Manhattan Mall und anschließend zu American Burger Inc. Einen American Cheeseburger, Seattle Burger sowie Veggie Burger später saßen wir im Greeley Square und schlangen alles herunter...

Apple Store 5th Ave.Dann noch aus Nostalgiegründen zum Pennsylvania Hotel (Mum!) und danach zum B. B. King Blues Club, wo wir Karten für den Gospel Brunch am Sonntag kauften. Als Letztes stand der neue Apple Store auf der 5th Avenue auf dem Plan. Am Rockefeller Center ging es vorbei auf die 5th Avenue zum Toilettenquickie in den Trump Tower und rein in den Glaswürfel mit dem Apfel. Anschließend waren wir total platt und haben uns per Taxi zur PATH Station am World Trade Center fahren lassen, wo es dann zurück zum Hotel ging. So gegen 22:00 Uhr  waren wir im Zimmer, nahmen eine heiße Dusche und sackten mit Skyline-View, Kaffee, Tee, E. R. und der New York Post ab. Morgen mussten wir fit sein...
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