New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | 2 Samurais | Donnerstag, 23.10.2004

2 Samurais

Donnerstag, 23.10.2004


von Marion und Thomas Reichwein

Der nächste Morgen war einfach klasse - wieder strahlend blauer Himmel und 30 Grad. Total ausgeschlafen machten wir uns so gegen 8:30 Uhr über das Frühstück des La Quinta Inn her. Neben verschiedenen Bagels gab es auch Rolls, Cream Cheese, Marmelade, Cornflakes, Donuts, Kaffee und den besten Cappuccino, den Thomas je aus einem Automaten kratzen durfte... Das war ein Leben! Bei einem Abstecher in den nächsten Duane Reade konnten wir wieder einmal jedes Vorurteil über New York bestätigt finden. Eine Frau erkundigte sich nach dem Geschäftsleiter, weil sie im Geschäft ein Portemonnaie gefunden hatte, dass augenscheinlich mit vielen Bündeln Dollars und zahlreichen Kreditkarten gefüllt war. Statt sich aber damit einen schönen Tag zu machen, gab sie das gute Stück einfach ab! Und dann war die Frau auch noch schwarz (Vorsicht, Ironie) und auf dem Weg zu ihrem Job (Ironie, die zweite)! Einfach unglaublich... ;-)

LagebesprechungAnschließend ging es in den Greeley Square Park, wo wir unsere traditionellen morgendlichen Lagebesprechungen abhielten. Wir einigten uns nach kurzem Scharmützel auf einen ersten Trip Richtung Columbus Circle, wo wir uns das inzwischen fertiggestellte Time Warner Building ansehen wollten. Also ab in die Subway und ganz cool eine Unlimited Ride MetroCard gekauft oder zumindest probiert... Es dauerte geschlagene fünf Minuten, bis wir merkten, dass der Automat wirklich defekt war und nicht etwa unsere Kreditkarte...

Time Warner BuidingDie neue Subway Station direkt am Time Warner Building ist richtig schön geworden und nachdem wir einen Schritt aus der Station wagten, wurden wir von dem gigantischen Glasbau schier erschlagen.

Das letzte Mal hatten wir die beiden Türme noch im Bau erlebt und sie jetzt fertig, dunkelblau verspiegelt in den wolkenlosen Himmel ragen zu sehen, war schon beeindruckend.

Jazz-Musikbegleitung Wir beschlossen, einen ausführlichen Spaziergang durch die "Grüne Lunge" von New York City zu machen. Dabei haben wir exzellente Jazz-Musikbegleitung in Form eines ausgezeichneten Saxophonisten gehabt und das Entertainmentprogramm sah Barbie und Ken auf Rollerblades vor...

Weiter ging es zur Bethesda Fountaine, die bereits als Treffpunkt für unser legendäres Maikäfertreffen diente.
DairyAnschließend schlenderten wir am Boathouse vorbei zur Statue von Alice im Wonderland... An dem angrenzenden kleinen See machten wir eine kleine Pause und beobachteten das Fotoshooting eines Kleinkindes (also das Kleinkind wurde abgeschossen, also mit der Kamera, also fotografiert halt)...Das Ende unserer Central Park-Tour bildete ein Besuch des Dairy, in dem es unter anderem kostenlose Maps des Central Parks gibt. Am Plaza verließen wir den Park wieder.

Nach einer wahnsinnig leckeren Pizza im unteren Bereich des CitiCorp Buildings, das wir nur nach Durchleuchten unserer Taschen mit Scannern passieren durften, kehrten wir bei Barnes and Noble ein und schnüffelten in den Neuigkeiten des Buchmarktes herum... Dass wir den blauen Kontrollpunkt auf Marions Tasche inzwischen wieder verloren hatten, interessierte beim Verlassen des regelmäßig wegen Anschlagsdrohungen gesicherten Gebäudes außer uns niemanden...

Auf ging es nach Little Italy in die Mulberry Street, in der das San Gennaro Festival stattfand. Neben Tonnen von italienischem Essen gab es auch echte Michael Schumacher-Puppen (nein, Herr Montoya, es waren keine Voodoo-Puppen).

San Gennaro FestivalDa wir schon in der Gegend waren, sind wir natürlich noch über den Apple Store in SoHo hergefallen, wo wir für Marions iPod mini diverse Zusatzartikel ergatterten...

Abends haben wir uns dann zu Elke und Oliver verdrückt, die uns auf ihrer neuen Dachterrasse zum Barbecue eingeladen hatten. Bei köstlichem Essen und kühlen Getränken genossen wir den Sonnenuntergang und die laue Herbstnacht. Gegen 0:30 Uhr fuhren wir mit dem immer noch vollen F-Train nach einem sehr schönen Abend satt und zufrieden zurück zum Hotel.

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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