New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | Yadayadayada oder addicted to Pete | Montag, 24.03.2008

Yadayadayada oder addicted to Pete

Montag, 24.03.2008


von Marion und Thomas Reichwein

Praktisch von der Sonne geweckt ging es zu Pete’s Grill, um den Tag mit einem anständigen Mahl zu beginnen. Ein Mozarella-Omelette und ein Scrambled eggs with Canadian bacon später gingen wir den Queens Boulevard weiter rauf, um ein wenig die Gegend zu erkunden. Neben einigen interessanten Restaurants und Pubs fanden wir auch "White Castle", die mit "3 different cheeseburgers for just .69 each" warben... Hm, das gilt es in den nächsten Tagen auszuchecken...

Skyline vom Ufer der Queensboro BridgeZurück ging es dann ein kurzes Stück mit dem Q60 zum Queensboro Plaza und von dort dann weiter zu Fuß Richtung Queensboro Bridge. Vom Ufer der Brücke hat man einen wirklich atemberaubenden Blick auf die Skyline von New York, die "Rückseite" von Roosevelt Island und auf jede Menge Prüll.

Mit dem Q32 ging es dann zur 34th Street. Als wir die Metrocard durchziehen wollten, war das Lesegerät im Bus abgeklebt und ein weißer Zettel mit der Aufschrift "It’s free - Don’t ask why" war sichtbar. Es war wirklich cool zu sehen, wie absolut jeder, der einstieg, erst einmal über dieses Schild "stolperte", um anschließend mit einem breiten Grinsen und gut gelaunt weiterzugehen. In der Manhattan Mall (diesmal geöffnet) ging es dann in den PATH Richtung Hoboken. Dort kamen wir mitten in dem hundert Jahre alten Bahnhof raus. Dieser ist wirklich wahnsinnig schön. Alleine die alte Wartehalle ist ein absoluter Traum. Eine gigantische Holzdecke mit vier ebenso großen Kronleuchtern. Die ebenfalls antik wirkenden Holzbänke sind nur für die wartenden Passagiere reserviert, die Uhr an der Glasfassade durften aber auch Normalsterbliche ablesen.

Promenade von HobokenAus dem Bahnhof heraus in Richtung Waterfront fanden wir nicht nur eine tolle Promenade, sondern auch einen wirklich atemberaubenden Blick auf die gesamte Skyline von New York. Man konnte von der George Washington bis hin zur Verazano-Narrows Bridge sehen. Einen kleinen Spaziergang rund um das noch im Bau befindliche "W Hotel" entlang der River Street bis zurück zum Bahnhof später, saßen wir im Bergen-Hudson Light Rail, um zum Exchange Place zu fahren. Auch dort wurde direkt neben dem Hyatt Jersey City an der Promenade gebaut...

Da uns inzwischen schon wieder ein wenig der Hunger plagte, fuhren wir mit dem PATH zum WTC, sahen eine richtig schöne Prügelei zwischen zwei Frauen (bis auf den Schlamm war alles dabei) und stiegen dort in die Subway 4, um auf der Lexington Ave. auszusteigen. Es war Pizza angesagt und da gibt es für uns in New York nur einen Place to go: das Market Cafe im Citigroup Building. Gedacht, hingelaufen und Mozarella-Pizza mit Diet-Peach-Snapple heruntergespült. Wo wir gerade dort waren, konnten wir auch bei Barnes & Noble ein wenig in Büchern stöbern.

Eingang des Plaza HotelsCrosstown ging es dann weiter zum Plaza Hotel, das inzwischen die Außenrenovierung abgeschlossen hatte und in dem es jetzt nur noch rund 100 Zimmer und jede Menge hochpreisige Apartments zum Kauf gibt. Mit dem Q32 fuhren wir zur 34th Street, um noch mal kurz in den Duane Reede zu springen und anschließend wieder mit dem Q32 zurück nach Queens zu fahren. Unser Q32 war ein neuerer Bus mit gepolsterten Sitzen wie im Flugzeug. Ein telefonierender Passagier, der gerade den Bus betrat, sagte seinem Telefonpartner: "Wow, I’m just entering the bus and it looks like a luxus liner...".

Da wir wieder Hunger bekamen, stiegen wir wo aus? Wer weiß es, wer weiß es? Richtig, bei Pete’s Grill. Es galt noch ca. 20 andere Gerichte auf der Karte auszuprobieren und wir wurden nicht enttäuscht. Was die mit Lebensmittel machen, ist wirklich wunderbar. Für uns mit das beste Essen in der Stadt! Der Kellner erkannte uns natürlich sofort wieder und begrüßte uns sehr freundlich. Während wir auf das Essen warteten, entwickelte sich ein Dialog zwischen unserem Kellner und einer Kollegin...

Er: "Comment sa va."
Sie: "Comment sa va?"
Er: "Yes, it means‚ how are you?"
Sie: "Wow, you are speaking Spanish!"

Völlig zufrieden und satt rollten wir uns zurück ins Hotel, wo Marion feststellte, dass das Zimmermädchen keine Becher nachgefüllt hatte, so dass sie Thomas runter zur Rezeption schickte, welche zu "organisieren".

Als Thomas an der Rezeption angekommen war und seinen Satz "Sorry, do you have any cups?" abspulte, lehnte sich ein Gast in der Lobby bereits gemütlich zurück, um dem Schauspiel wohl wissend, was jetzt kommt, beizuwohnen. Die Herren von der Rezeption sahen Thomas beide sehr irritiert an und fragten "Cups?". Thomas antwortete, "Yes, I need cups!". Plötzlich wurden die zwei nervöser und bevor einer der beiden zum Telefon greifen konnte, erkundigte sich der Kollege: "What happend?". Thomas erklärte in aller Ruhe, dass das Zimmermädchen keine nachgefüllt habe, was die beiden jetzt völlig aus der Ruhe brachte. Erst, als Thomas per Sprache und Gesten untermauerte, dass er die Cups für den Genuss eines Sodas seiner Wahl dringend benötigen würde, entspannten sich die beiden wieder. Es stellte sich heraus, dass man statt "Cups" doch glatt "Cops" verstanden hatte.

Als Thomas bewaffnet mit vier Pappbechern zurück ins Zimmer kam, fragte Marion nur: "Und, alles klar?". Thomas antwortete: "Äh ja, aber wenn gleich die Polizei an die Tür klopft, weiß ich von nichts...". Marions Kommentar: "Kann man dich denn zu gar nichts gebrauchen?"...

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
Teilen   DruckenSeite verschicken


Amazon