New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | Yadayadayada oder addicted to Pete | Sonntag, 23.03.2008

Yadayadayada oder addicted to Pete

Sonntag, 23.03.2008


von Marion und Thomas Reichwein

Pete's GrillHeute fiel das Aufstehen mittelschwer. Ein Blick aus dem Fenster verriet allerdings, dass es auch heute wieder ein unglaublich schöner Tag werden würde. Als erste Amtshandlung des Tages gingen wir zu Pete’s Grill, um erst einmal den Tag mit Cheese Omelettes zu beginnen. So gefüllt, kugelten wir zur Bushaltestelle für den Q32. Wir fuhren wegen der Sperrung der 5th Ave (Easter Parade) die Lexington Ave entlang und stiegen so um die 52nd Street aus.

Queens BoulevardZu Fuß ging es dann kurz Crosstown zum New York Palace die Lindt-Schokoladen-Osterhasen bewundern, die heute noch von Kindern mit nach Hause genommen werden sollten. Als feststand, dass wir nicht mehr als Kinder durchgingen, führte uns unser Weg direkt auf die 5th Avenue.

Citigroup BuildingLeider war die Easter Parade keine Parade im klassischen Sinn, sondern eher ein lustiges Zusammenkommen von Menschen mit komischen Hüten - also so etwas wie Ascot mit Hasenohren. Anyway, unsere für heute um 11:00 Uhr geplante Movie Tour wartete auf uns, so dass wir schnell weiter gingen, bis wir an der Ecke Broadway/51st Street waren. Da sich so viele Interessenten eingefunden hatten, mussten zwei Busse her. Unser Tour Guide war Bryan Taylor und er war hilarious. Die ganze Tour war ein Running Gag nach dem anderen und wir haben wirklich tolle Plätze (von den Cosbys über Friends bis hin zu Shaft, Ghostbusters, Men in Black, Hitch etc.) gesehen und ebenso tolle Stories gehört.

Office Building auf der Park AvenueAm besten war immer der Part, wenn Bryan eine Story zum Filmausschnitt erzählte und den Mittelteil mit "Yadayadayada" abkürzte... Wenn man sich nur einen der ganzen Sprüche länger als 1 Minute hätte merken können... Als Teil der Tour kamen wir auch in Rice to Riches, wo es den leckersten Reispudding in allen Varianten gibt, den man sich vorstellen kann - auch, wenn man dies eigentlich mag. Alleine die Sprüche in dem Laden lohnen sich - "Eat all you want... You’re already fat" oder "No animals were harmed in the making of our rice pudding". Es war für uns wirklich die beste Movie Tour, die wir bis jetzt gemacht haben! Leider war es schon wieder gegen 14:30 Uhr vorbei...

Naked CowboyWir spazierten noch ein wenig Richtung Times Square und endlich, nach all den Jahren haben wir ihn gesehen... The naked Cowboy! Er stand mitten auf dem Times Square und spielte Gitarre, ließ sich fotografieren und posierte für die Touris! Es gibt ihn also wirklich und er ist keine Erfindung der Medien!

Times SquareWir schoben uns weiter über den Times Square und bogen dann auf der 42nd Street links ab Richtung Bryant Park. Dort ging es weiter über die 6th Avenue bis hin zum Greeley Square Park, wie wir eigentlich in der Manhattan Mall etwas zu Essen reinschmeißen wollten, doch die Manhattan Mall war zu!? Alternativ gaben wir Speedy’s am Greeley Square eine neue Chance und bestellten ein paar Sandwiches, aber um die Spannung ein wenig zu nehmen - es ist immer noch nicht unser Fall. Die Sandwiches waren sehr trocken, das Brot war alt und der Rest schmeckte wie... No Coment...

Ground ZeroWir sind dann den Broadway entlang geschlendert, um in der Nähe des Flat Iron Buildings in den M106 zu steigen und bis zum City Hall Park zu fahren. Wir warfen einen kurzen Blick auf die sichtbaren Baufortschritte auf Ground Zero und stiegen in den A-Train (ohne den Duke) und fuhren bis zur High Street in Brooklyn. Von dort ging es mit einem leckeren (und saugünstigen) heißen Tee von Peas and Pickles auf der Washington Street in den Brooklyn Bridge Park und in den Empire-Fulton Ferry State Park den wunderschönen Sonnenuntergang genießen.

Brooklyn Bridge ParkEin Profifotograf, der dort Bilder mit Stativ machen wollte, wurde direkt von einem Parkwächter nach seiner Permission gefragt. Als er diese nicht nachweisen konnte, musste er die Kamera wieder einpacken. Wir haben uns köstlich amüsiert, da die Brooklyn Bridge rund um den Pfeiler total abgeriegelt ist und überwacht wird, während man völlig ungehindert an die Manhattan Bridge herankommt. Unsere Theorie war ja, dass man keinen Plan davon hat, wie das genau mit den Seilen und der Statik bei der Brooklyn Bridge funktioniert und wenn da was kaputt gehen würde, bekäme man die einfach nie wieder zusammengeklöppelt - bei der Manhattan Bridge ist das ja völlig egal, da man hier ja nur einen ganz simplen Mechanismus hat, den man jederzeit wieder zusammenfrickeln kann...

Zurück sind wir dann ebenfalls mit dem A-Train zur West4 gefahren und anschließend mit der Q zur 34th Street. Nach einem Abstecher bei Duane Reede (wieso heißt hier eigentlich "Oil of Olaz" plötzlich "Oil of Olay" und "Toffifee" glatt "Toffifay"?) stiegen wir in den Q32 Richtung Hotel. Abendessen gab es bei Pete’s Grill - den weltbesten Bacon Cheese-Burger und Chicken Souvlaki für ganz wenig Geld...

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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