New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | Das Maikäfer-Treffen | Die Reichweins

Das Maikäfer-Treffen | Die Reichweins

Samstag, 18. Mai 2002


von Ingrid, Marion und Thomas Reichwein

So glücklich wie der erste Tag endete, so nass begrüßte uns der zweite Tag. Es hatte nachts schon angefangen heftigst zu regnen, was natürlich die Planung für den heutigen Tag stark in Richtung Shopping (guess who) oder Museum (Thomas) reduzierte. Die Devise hieß erst einmal: "Frühstück". Doch dieser einfache Plan gestaltete sich gar nicht so einfach. Zuerst war die Tür im Patio, der die beiden Wohnhäuser verband, mit einer KeyCard-Tür versehen, der der Regen so gar nicht bekommen war. Sie streikte, so dass wir uns durch lautstarkes Klopfen bemerkbar machen mussten. Nachdem wir diese Hürde genommen hatten, machten wir allerdings alle lange Gesichter. Es gab nur drei kleine Tische (einer davon mit dem Frühstücksbuffet), die mit jeweils drei bis vier Stühlen versehen waren und das Buffet bestand nur noch aus ein paar Krümeln. Das war natürlich ein echter Schlag für die Frühstücksfront (Marion und Ingrid), so dass wir beschlossen, am nächsten Tag früher zu erscheinen, um die Ausbeute zukünftig zu erhöhen.

Wir wuselten schnell durch den Regen und die Menschenmengen zur Subway und fuhren zum "Rose Center Earth Space" im "American Museum of Natural History".

Der erste Teil des Vormittags ("Hayden Planetarium") gehörte Thomas und Ingrid, die total fasziniert von Gesteinsproben, Schautafeln, Animationen, Trickfilmen, Photos, erklärenden Guides und Dokumentationen im Universum verschwanden, während Marion nach zwei Minuten alles Relevante entdeckt hatte - die Cafeteria...

Hayden Planetarium Nach wenigen Stunden war das Leiden von Marion vorbei und wir gingen ins benachbarte "American Museum of Natural History", was dann schon eher Marions Baustelle war. Auf jeden Fall sind diese Museen auch absolut faszinierend für Museumsmuffel - alleine der Asteroid, den man im Hayden Planetarium anfassen kann und der älter ist, als unser Universum oder die lebensgroßen Dinosaurierskelette, die Jurassic Park zu einem Live-Erlebnis werden lassen sind ihr Eintrittsgeld wert. Wir haben übrigens an der Kasse versucht, Ingrid als Senior durchzuboxen, was allerdings an läppischen 10 Jahren scheiterte...

Am Nachmittag haben wir dann beschlossen, uns Downtown und Ground Zero anzusehen. Marion und Thomas waren dort ja bereits sechs Wochen nach Terror-Anschlag, aber für Ingrid war es neu.

Ground ZeroGott sei Dank sah es inzwischen nur noch wie eine Großbaustelle aus und nicht mehr wie ein Schlachtfeld mit immer noch brennenden und rauchenden Trümmern und Gebäuderesten.

Wir hatten alle das World Trade Center bei früheren New York-Aufenthalten natürlich oft gesehen und waren auch schon auf der Aussichtsplattform, so dass es für uns immer noch absolut unverständlich und unbegreiflich war, dass es diese gigantischen Monumente nicht mehr existieren sollen...

Bear from berlinAnschließend gingen wir weiter Richtung Bowling Green, wo wir den Bären bewunderten, den die Stadt Berlin der Stadt New York geschenkt hat. Ein paar Schritte weiter haben wir übrigens ein Hochzeitspaar entdeckt, das gerade für einen Fotografen posierte.

Das viele Herumgelaufe machte Ingrid hungrig und was lag da näher, als zum South Street Seaport zu pilgern, wo es mit "Pier 17" doch eine gigantische Fressmeile gab, die allen kulinarischen Bedürfnissen gerecht wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier in aller Ruhe beim Essen den Hafen, die Brooklyn Bridge und die Brooklyn Heights bewundern kann. Den Rest des Abends haben wir mit Bummeln und Postkartenkauf in Downtown verbracht.

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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