New York Reiseführer - NYC-Guide.de | Ulrikes Abenteuer | 4. Dezember 1999

Ulrikes Abenteuer

4. Dezember 1999

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von Ulrike Witte

Die Anreise war ja schon ganz prima, Umsteigen in Düsseldorf schnell und problemlos. Gutes Wetter dann auf dem ersten Teil des Weiterfluges: sogar aus 10.000 m waren die Schaumkämme auf dem Ärmelkanal zu sehen. Aber es hatte ja auch gerade erst Sturm gegeben... Leider kamen dann die Wolken, ein letzter Blick auf die felsige Westküste von Irland, und dann war alles zu.

Statue of LibertyIn Newark flitzten wir uns dann zum Busshuttle durch. 40 Minuten bis zum Hotel stand im Prospekt, haha. Aber wir haben Urlaub und viel Zeit... Der Fahrer, ein cooler Schwarzer, fuhr uns von einer Ecke des Flughafens zur anderen und wieder zurück, sammelte noch ein paar Leute auf, und nach 20 Minuten waren wir wieder da, wo wir eingestiegen waren. Aber dann ging es doch noch nach New York: verstopfter Highway, viel Gehupe (da sind die noch schneller als die Berliner). Der Verkehr ist ein Ding an sich. Auch beim Rechtsabbiegen gehen sie recht rabiat vor, aber genauso selbstbewußt latschen die Fußgänger auf die Strasse.

Nach einem langen Tunnel waren wir in Manhattan, aber lange noch nicht da. Der Fahrer brauchte viel Zeit, ehe er die einzelnen Hotels fand. Jedenfalls hatten wir für unsere 17 $ eine schöne zweistündige Stadtrundfahrt.

Im Hotel Belleclaire kippten wir erstmal aus dem Zimmer, kein Stuhl, Tisch oder gar Schrank. Die Heizung kippte um, als ich sie anfaßte. Also wieder runter. Das fand der Typ aber ganz normal und bot uns 2 andere Zimmer an. Die waren schon etwas besser, und wenn die Fenster geputzt gewesen wären, hätte man sogar auf den Broadway schauen können.

Zum Akklimatisieren bummelten wir dort in der Gegend etwas, zur Metropolitan Opera war es nicht weit. Davor stand ein herrlicher Weihnachtsbaum. Auch in der Columbus Avenue bewunderten wir die unzähligen Lämpchen, die an den Bäumen und Sträuchern leuchteten, und die Schaufenster der vielen netten Läden. Trotzdem wirkt alles vergammelt und heruntergekommen, zumindest nach deutschem Maßstab. Dabei gibt es hier wunderschöne Häuser!

Für den ersten Tag hatten wir nun genug. Im Supermarkt schnell noch mit Bagels und Obst eingedeckt, dann verkrochen wir uns erschöpft im Hotel.
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