New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | Lufthanseaten in NY | Sonntag, 27.06.2004

Lufthanseaten in NY

Sonntag, 27.06.2004


von Sonja Toellner

Von Frankfurt aus ging es heute also endlich mit Singapur Airlines nach NY/JFK. Der Flug war sehr entspannend. Die erste halbe Stunde habe ich mich erstmal mit der Auswahl an Spielen, Filmen etc. vertraut gemacht. Der Flug verging sehr schnell und nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt und endlich unsere Koffer hatten (die kamen mal wieder fast zum Schluss), ging es nach draußen, eine rauchen.

Wir wollten mit dem Bus fahren, also Ticket gekauft und nach 15 Minuten ging es los. Leider hatten wir nicht berechnet, dass Gay Pride war, und dementsprechendes Chaos herrschte. An der Grand Central Station stiegen wir um und mussten fast eine halbe Stunde auf den Anschlussbus warten. Auch danach ging es nur sehr mühsam vorwärts, aber wir konnten zumindest mal einen Blick auf die schrille Parade werfen.

So gegen 15.00 Uhr, gleich nach dem Einchecken, wieder raus aus dem Hotel Pennsylvania, gleich gegenüber vom Madison Square Garden!

I, robotDas Zimmer ist nicht super, aber nach einmal Tauschen einigermaßen annehmbar, na ja, wir wollen die Stadt erkunden, da ist das Zimmer Nebensache. Wir gingen vor die Tür unseres Hotels und was hing da am Madison Square Garden für ein Filmposter, etwa 30 Meter hoch... I, Robot mit Will Smith *sabber* . So ging das jetzt jeden Morgen, aus dem Hotel raus... und Will Smith schaut einen in Übergröße an *lecker*, da schmeckte die morgendliche Zigarette gleich doppelt.

Übrigens, das Poster hängt mittlerweile bei uns im Schlafzimmer.

Stellte sich die Frage: wohin nun? Leichtsinnig sagte ich zu meinem Mann: "In die Richtung liegt der Central Park, lass uns doch mal kurz da hin laufen". Naja, "kurz", die Aussage macht man in NY nur einmal. Nach einigen Metern wurden wir angesprochen und ich konnte helfen. Erstens auf Englisch und zweitens durch die Superinformationen vorher aus dem Internet konnte ich auch die Richtung weisen, da das Straßensystem bekannt ist. Ich freute mich riesig, nicht selber sofort als Touri aufgefallen zu sein.

Also erstmal Richtung Times Square und Central Park. Die Straßen haben große Schlaglöcher, an die Verkehrsregeln hält sich keiner so wirklich, es ist laut, Hupen, Motoren, die Autos sehen total ungewohnt aus, ein Mercedes sieht aus wie ein Kleinwagen! Weiter schauen, überall ziemlich hohe Häuser, und wir waren erst in Midtown, die richtig großen Gebäude sahen wir noch gar nicht.

Wir liefen immer weiter und konnten kaum glauben, in NY zu sein. Wahnsinn, da läuft man schon mal ein paar Kilometer und merkt es nicht, weil es sooooo viel zu sehen gibt. Im Park angekommen (16.00 Uhr) die große Frage, wann kann man den jetzt mal zu Hause anrufen (da ist es 22.00 Uhr). Ein guter Freund musste herhalten, der fiel fast vom Stuhl, dass wir ihn mitten aus NY anrufen und die Verbindung war erstklassig.

Danach zurück ins Hotel, natürlich nicht ohne hier und da mal in die Läden zu schauen und bei der Pizzeria um die Ecke vom Hotel was zu essen. Noch ein Blick zum Empire State Building (steht nur zwei Blocks weiter!) Irre, wunderschön beleuchtet. Um 20.00 Uhr fielen wir todmüde vom Flug und erschlagen von den ersten Eindrücken ins Bett.

Erster Eindruck: diese Stadt ist riesig... 6-spurige Einbahnstraßen!!! Breite Bürgersteige, jeder hat es eilig, alles rennt bei Rot über die Straße. Was für ein Kontrast zu gestern (Mainz).

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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