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Lufthanseaten in NY

Vorgeschichte

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von Sonja Toellner

Bereits am Freitag (25.06.04) nach der Arbeit (Feierabend ausnahmsweise schon um 12.00 Uhr) ging es los. Zunächst zum Flughafen Hamburg (5 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt). Da mein Mann bei der Lufthansa arbeitet, hatten wir uns ein Stand-By-Ticket für die Strecke nach Frankfurt besorgt (ist halt günstiger).

Also, Gepäck einchecken und zum Schalter. Auf Grund der beginnenden Sommerferien (das hatten wir bei unserer Planung übersehen) war das Flugzeug jedoch voll und wir kamen nicht mit. Wir mussten also auf das nächste Flugzeug, ca. 1,5 Stunden später, hoffen.

Zunächst mussten wir unser Gepäck wieder abholen. Leider mussten wir darauf geschlagene 60 Minuten warten, obwohl das Gepäck ja noch gar nicht im Flugzeug war und der Weg vom Schalter bis zur Gepäckausgabe gerade mal 100m betrug.

Als wir erneut einchecken wollten, mussten wir feststellen, dass die Schlange am "normalen" Schalter bestimmt 150m lang war. Was nun? Wir haben es dann am Business-Schalter versucht, und mit etwas Überredungskunst hat es dann dort auch geklappt, die Koffer wieder aufzugeben. Glück gehabt, ansonsten wären wir von der Warteliste verschwunden gewesen.

Danach hieß es wieder Hoffen, also ab zum Abflugschalter und Leute zählen. Diesmal hatten wir Glück, wir saßen zwar nicht zusammen, aber das ist auf einem so kurzen Flug egal.

Endlich in Frankfurt angekommen, ging es so schwierig weiter. Ich wartete mit den Koffern vor dem Terminal, mein Mann lief zur dortigen Lufthansa Basis um sich ein Auto beim so genannten Carpool zu leihen (für Lufthanseaten dort günstiger als bei Sixt etc.). Ich stand also wie bestellt und nicht abgeholt vor dem Terminal, wer nicht kam war mein Schatz… und noch nicht einmal Zigaretten hatte er mir dagelassen, ich kam mir ziemlich blöd vor.

Nach einer halben Stunde kam er dann ziemlich wütend mit einem Schlüssel der Firma Sixt. Er hatte bei Carpool kein Auto bekommen, Begründung: "Wir haben heute so wenig Wagen und die sind nur für fliegendes Personal". Tja, als jemand, der die Flugzeuge am Boden repariert, hat man dann keine Chance.

Gegen 21.00 Uhr waren wir dann endlich in unserem Hotel in Raunheim, das wir von bisherigen Arbeitseinsätzen meines Mannes dort schon kannten. Noch lecker gegessen, Fußball schauen (wenigstens die 2. Halbzeit, ist ja EM) und ab ins Bett.

Am nächsten Tag haben wir dann ohne Komplikationen Mainz angeschaut. Frankfurt kannten wir ja schon. Mainz ist wirklich süß (Altstadt).
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