New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | 4 Tage New York–Der Wahnsinn! | 4. Tag

4 Tage New York – Der Wahnsinn!

4. Tag

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von Simone

Unser letzter Tag in Big Apple :-(! Und das Wetter war immer noch relativ schön! Nach dem Kofferpacken verließen wir unserer Hotelzimmer, deponierten die Sachen im Baggage Room und stürzten uns wieder ins Cityleben. Heute ging's wieder in unseren heißgeliebten Coffee Shop gleich um die Ecke.

Nach einem kurzen Blick auf den Stadtplan hatten wir die Lage gepeilt und machten uns auf den Weg nach Greenwich Village. Hier empfiehlt es sich, einen detaillierten Stadtplan dabei zu haben, denn das sonst durchgezogene Straßengitter gilt nicht immer! Deswegen verliefen wir uns auch prompt! Kurz nachgefragt fanden wir dann schließlich auch den Washington Square und machten dort vor dem Triumphbogen eine kurze Pause. Brigitte legte eine "Märchenstunde" ein und las uns aus dem Reiseführer die Geschichte des Viertels und dessen heutige Bedeutung vor, so dass wir auch wussten wo wir gelandet waren. Auf dem Platz lagen besonders viele Obdachlose, auch einige Studenten und auf dem Spielplatz waren viele Kinder. So lebhaft wie beschrieben, war's allerdings nicht!

Auf unserem weiteren Rundgang durch das Viertel schossen wir Bilder von den kleinen, typischen Hausaufgängen, von den amerikanischen Schulbussen und den Feuerleitern, die fast überall die Häuserfassaden zieren. Da es in diesem Wohnviertel viele Supermärkte gibt, fanden wir auch bald das "Grüne Ketchup", von dem wir schon zuhause gehört hatten: schaut eklig-grün aus, schmeckt aber ganz normal. Ein lustiges Mitbringsel also!

Mit Tüten bepackt ging's dann nach Lower Manhattan in die Wall Street. Vor dem berühmten NYSE-Gebäude (New York Stock Exchange) bekamen wir kostenfreie Tickets für den Zugang zur Börse, mussten aber noch eine Stunde warten. In der Zwischenzeit liefen wir durch die Straßen des Finanzviertels, beobachteten die Businessleute in ihrer Mittagspause und Tanja kletterte sogar auf den Bronze Stier, der die Gewinne an der Börse symbolisieren soll, um sich auf einem Foto verewigen zu lassen.

Endlich im NYSE konnten wir dann hinter einer Glaswand das hektische Treiben beobachten. Überall nur Menschen, teilweise Kamerateams, Computer, Kabel, Bildschirme; der Boden war mit Papierfetzen und Zetteln übersäht. Durch angebrachte Telefonapparate konnte man sich dann die Börse, bzw. das, was man sah, in vielen Sprach erklären lassen.

Man darf zwar nur 10 Minuten drinbleiben und auch keine Fotos machen, dennoch: die Börse ist schon mal sehenswert, auch wenn man, wie ich :-), nicht allzu viel davon versteht.

Unseren letzten NY-Tag ließen wir dann mit einem Spaziergang im Central Park (der uns so fasziniert hat) ausklingen.

Am "Reservoir", einem See im Norden des Parks, liefen wir auf einer der berühmtesten Joggingmeilen entlang (das nächste Mal nehm ich auch meine Joggingschuhe mit :-)!) und genossen noch einmal den Blick auf die Skyline (auf der Sheep Madow war's allerdings schöner, denn hier versperrte uns ein hoher Zaun um den ganzen See herum teilweise die Sicht!)

Schweren Herzens nahmen wir Abschied von New York City und wurden wieder von einem Kleinbus zu unserem Terminal auf den Flughafen gebracht. Die Fahrt dahin war genauso aufregend wie der später turbulente Heimflug; unser Fahrer raste, soweit es der Verkehr zuließ, mit 100 km/h durch die Straßen.

NY ist also in jeder Hinsicht mitreißend :-)!

FAZIT:
Unser Aufenthalt war zwar sehr kurz, aber wenn man die Zeit voll ausnutzt, so wie wir, dann kann man einiges erleben! New York ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auch wenn alles sehr teuer ist: die Stadt hat so viele Reize, diese Dimensionen, das Ambiente – einfach einzigartig!

Big Apple ist somit zu einer meiner Lieblingsstädte avanciert und ich werde mit Sicherheit wiederkommen!


Simone...
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