New York Reiseführer - NYC-Guide.de | 4 Tage New York–Der Wahnsinn! | 1. Tag

4 Tage New York – Der Wahnsinn!

1. Tag

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von Simone

Am Freitag früh, 10 Uhr Ortszeit kamen wir, das sind meine Tante Brigitte, meine Schwester Tanja und ich, Simone, in New York City auf dem JFK-Airport, etwa 25 km östlich von Manhattan an.

Mit einem Kleinbus wurden wir dann zu unserem Hotel Milford Plaza gebracht, das wirklich sehr zentral, gleich um die Ecke des Times Square, liegt.

Als wir die ersten Hochhäuser sahen und sich schließlich die Skyline von Manhattan vor uns auftat, waren wir erst mal sprachlos – dies war ein sehr krasser Gegensatz zu daheim, in unserem beschaulichen Städtchen Bamberg!

Im Hotel lief dann auch fast alles glatt. Wir bekamen ein gutes Zimmer im 7. Stock, leider nicht wie erhofft in einer der höheren Etagen. Aber immerhin lag das Zimmer auf der Straßenseite, so dass wir das bunte Treiben auch von oben beobachten konnten!

Nach kurzer Erholung machten wir uns gleich auf – mitten hinein in das New Yorker Stadtgeschehen. Anfangs war man etwas desorientiert, aber das legte sich rasch. Denn wir gewöhnten uns bald auch bei "Don't walk" die 4-spurigen Straßen zu überqueren und auch das Straßennetz ist ja eigentlich supereinfach (Avenues von West nach Ost, Streets von Norden nach Süden abzählen). Somit fielen wir später, glaube ich, nicht mehr sofort als Touristen auf.

Hier also der Central Park. Im Vordergrund meine Schwester Tanja und meine Tante Brigitte.Wir erkundeten erst mal die Umgebung unseres Hotels und liefen immer geradeaus – bis wir auf einmal schon vor dem Central Park standen! Dort fanden wir auch gleich die "Sheep Madow", eine riesige Liegewiese – und legten uns sofort ins Gras. Da das Wetter einfach traumhaft war, sah man viele New Yorker Frisbee oder Baseball spielen oder auch nur faulenzen. Hinter den Bäumen ragte die Skyline empor und dazwischen sah man Jumbojets vorbeifliegen. Das war einfach wunderschön!!! Endlich begriffen wir wo wir waren – mitten in Big Apple!

Als wir uns genügend ausgeruht hatten, ging's mit der Subway (eine Tagesmetrokarte für 4$ ist übrigens am besten) zum WTC (World Trade Center), denn schließlich wollten wir New York City auch mal von oben betrachten, was zudem auch gut für die erste Orientierung ist.

Wir kauften uns also Eintrittskarten, die allerdings teuer, unserer Meinung nach wie vieles in NY zu teuer, waren (13$, 9$ verbilligt). Dann sahen wir auch noch die ellenlange Warteschlange – was aber zur Normalität werden sollte – und stellten uns also an. Es ging letzten Endes auch relativ flott (die Japaner um uns herum war ja auch sehr unterhaltsam :-)) und der Ausblick auf die Stadt, bei diesem sonnigen Wetter und strahlenblauem Himmel, entschädigte uns.

Meine Schwester Tanja (links) und ich auf dem Dach des World Trade Centers!Mit offenem Mund und völlig platt, genossen wir die fantastische Aussicht auf die Freiheitsstatue im Süden, die Wolkenkratzer in Midtown im Norden, das Festland im Westen und Brooklyn im Osten. Endlich sattgesehen und viele Fotos geschossen, wagten wir uns dann in ein kleines Wackelkino, das sich auch dort oben befindet und einen virtuellen 10-minütigen Helikopterflug über Manhattan simulierte. Das ganze machte riesigen Spaß und wir hatten viel zu lachen :-)!

Vor dem WTC wurde ein lateinamerikanisches Konzert gegeben, dem wir – wieder am Boden angekommen – eine Weile zuhörten und die sommerliche Atmosphäre genossen. Doch als uns der Hunger packte, gingen wir in eines der abertausenden Schnellrestaurants und aßen Pasta bzw. Pizza. Auf dem "Heimweg" schauten wir noch bei Macy's – dem größten Kaufhaus in NY – vorbei, das aber leider schon um 20.30 Uhr geschlossen hatte.

Wir zwängten uns also durch die vollen Straßen, am Broadway vorbei zu unserem Hotel in der 8th Avenue.

Endlich im Bett, schliefen dann auch so manche gleich ein (gell, Gitte :-) ), während andere zuerst einmal die gewonnen Eindrücke verarbeiten musste.
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