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The thrill is back...

Die Story

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von Dr. Reinhard Hennig

Ja, da waren wir wieder. Ende 2000. So schnell ist Manhattan nun mal nicht abzuhaken. Der "Helicopter Flight" hat den Überblick gebracht und der "Besuch der alten Dame" ist absolviert. Um es gleich vorweg zu sagen: ich hab' die Lady nicht überzeugen können. Sie bleibt einfach dabei, auch weiterhin auf ihrem Sockel zu stehen und sowohl den New Yorkern als auch den Touristen nach wie vor mit ihrer Fackel heimzuleuchten. Macht aber nichts, Frauen sind halt manchmal von der Venus, Männer vom Mars. Da gibt's eben wirklich diverse Unterschiede im Universum.

Ein Universum ganz eigener Prägung ist New York City ohnehin. Let's go, tauchen wir ab.  Ach wo, heute, Dezember 2000, fixieren wir uns mal nicht auf einen festen Punkt, sondern wollen einfach die Metropolen-Metropole (Habe ich das nicht schön gesagt? Gibt es eine bessere Umschreibung dieser Stadt?) auf uns wirken lassen. Streifen wir doch einfach mal ein paar Schritte durch Midtown/Downtown Manhattan. Und was finden wir da? Na zum Beispiel: Macy's

Macy'sOh Gott, Männer! Lasst bloß die Frauen jetzt außen vor! Macy's - das ist so ein magisches Wort, bei dem sich die Pupillen aller Frauen zu angriffslustigen Schlitzen verengen. DefCon 3. DefCon? Defense Condition. Üblicherweise steht der Verteidigungszustand der Vereinigten Staaten auf DefCon 5, also auf Frieden. Aber:

Macy's - "the world's largest store"... Männer, ihr wisst, was das bedeutet? Euer Portemonnaie weiß es schon jetzt! GRAUENHAFT!!! Macy's - das heißt Ausdauertraining. Stundenlang hinter der holden Gattin hertraben zu müssen. Ach, ist das nicht süß? Oh, was haben wir denn da? Uuups, das brauchen wir aber auch noch!? Schreckensmeldungen ohne Ende. Heißt also, die Angetraute (das gilt aber auch für flüchtige BekanntInnen) in einem großen Bogen um dieses Eldorado des Shoppings herum zu navigieren. Denkt dran! Wenn nicht - Pech gehabt!

Nach so viel Shopping ist erst mal eine wohlverdiente Rast angesagt. Zum Beispiel an einem geschichtsträchtigen Ort wie der "Fraunces Tavern". Gut, gut, im Original ist die Taverne nicht mehr erhalten, in die einst George Washington, erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, seine Offiziere zum geselligen Umtrunk eingeladen hat. Doch auch die Rekonstruktion der Kneipe, die sich in der Nähe des sogenannten "Financial Districts" von Manhattan befindet, hat bis heute ihre Reiz bewahren können.

Cheers, Mr. President. God bless America.

Fraunces TavernJa, es gibt sie noch, die Piers. Der sogenannte South Street Historic District beheimatet sie entlang des East Rivers. Eigentlich alte Schiffsanlegestellen aus den Anfängen von "Nieuw Amsterdam", später bekannt als New York, sind die Piers heute beliebtes Ausflugsziel.

Pier 17Besonders bekannt: Pier 17. Muss man gesehen haben. Hier pulsiert das Leben. Pier 17 an der Fulton Street/Waterstreet ist speziell für Touristen restauriert worden. Sozusagen als Restaurant- und Shoppingmeile.

Der "South Street Seaport" ist so eine Art Fisherman's Warf (San Francisco) an der Ostküste. Also wieder das gleiche. Schlemmen, shoppen, Geld unter die Leute bringen.

Hard Rock CafeIt's hard. Very hard. Just Hard Rock Café. Nun gut. Hard Rock Cafés gibt's ja überall. Egal, ob in London, Paris oder Sydney, man fühlt sich doch immer wieder gleich zu Hause. Zu Hause? In diesem Fall liegt das in der Nähe des Central Parks. 57th St. W. Nette Leute, nettes Ambiente, nette Preise. TUI weiß, was Touris wünschen...

Trotzdem: man muss mal dagewesen sein. Prost! So jung sehen wir uns nie wieder - im Hard Rock Café New York. Die Musik ist aber, anders als die Preise, eher dezent.

SnowmanGleich um die Ecke - der Central Park. Na, irgend etwas muss ja bleiben - und sei es nur ein Schneemann. Ja, Manhattan hat nicht nur im Sommer seine Reize. Forget about all. Winter in N.Y.C. Da bleibt selbst der hartgesottenste Yo-man lieber bei Mama im Bett.

Endlich mal keine Hupkonzerte, kein Kommerz. Entspannung pur. Von ein paar Joggern mal abgesehen. Die drehen auch bei klirrendem Frost unbeirrt ihre Runden.

Der Central Park ist schließlich die grüne Lunge Manhattans. Oder die weiße, zu dieser Jahreszeit jedenfalls... Immerhin erholsam. Auch für den Geldbeutel. Endlich mal! Die 5th Ave. ist ja nicht weit. Da wird's teuer!

Meine Empfehlung an alle shopping-gestressten Männer: nehmt den Broadway! Das ist die einzige Straße, die Midtown Manhattan schräg durchquert. Und: nicht verwirren lassen. Ab der 6th Ave. (Touristen outen sich immer wieder als solche, indem sie diese Straße Avenue of the Americans nennen; kein New Yorker würde so etwas tun!), kommt man hier schnell wieder Richtung Downtown.

Schöne Grüße...

...aus dem weihnachtlich eingestimmten Manhattan. Auch die Bäume, die hier am Christmas-like geschmückten Hotel stehen, werden das Lichter-Feuerwerk sicher überstehen und  nach Abnahme der attraktiven Beleuchtung wieder ausschlagen und neue Blüten tragen. Uns trägt der Flieger erst mal wieder zurück nach Berlin. Neues dann demnächst. Gleiche Stelle, gleiche Welle.

So long - bye, bye, N.Y. - l'll see you soon. Again next year. Of course. :-)

Merry christmas.
Bye, bye, N.Y.



Ebenfalls bei uns erschienen:
Manhattan Helicopter Flight | Der Besuch der alten Dame
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