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Manhattan Helicopter Flight

Epilog


von Dr. Reinhard Hennig

New York, JFK Airport: warten auf den Flieger nach Frankfurt. No problems. Noch mal einen tiefen Zug 'american breath', dann Plätze fassen. Take off. Bye, bye, New York. Ich komme sicher bald wieder.

Ex oriente lux. Auf dem Flug der Sonne entgegen. Die Nacht ist kurz, doch das scheint nur so, denn wir fliegen ja direkt in den Morgen hinein. Europa liegt bereits unter uns. Schubumkehr. Landeanflug auf Frankfurt. Hello, Germany. Das Gepäck wird gleich durchgeleitet. Noch mal umsteigen, dann geht's auf einen letzten 50-Minuten-Hop back home nach Berlin-Tegel.

Was ist los, warum starten wir nicht? Seit geschlagenen zwanzig Minuten sitzen wir hier nun abflugbereit im Flieger. Scheint ein Problem zu geben, der Copilot macht sich irgendwo im Passagierraum zu schaffen. Dann geht ein Raunen durch die Sitzreihen. Die Außentür wird geöffnet, ein Trupp Mechaniker stürmt die Maschine. Aha, eine der Notausgangsbeleuchtungen hat wohl den Geist aufgegeben. Hektisches Geschraube, Ersatzteil besorgen, Check. Go! Endlich geht's los. Nur die Passagiere sind ganz still geworden. Wer weiß, was da sonst noch alles defekt sein kann?? Und Luft hat ja bekanntlich keine Balken. Fünfzig bange Flugminuten. Jedes Luftloch wird kommentierend registriert. War's das nun? Auf den letzten Kilometern? New York sehen und dann sterben? Ach Bernd, du wirst wohl vergeblich auf die versprochene Kiste Sekt warten müssen. New York, ich wollte so gern wiederkommen...

Sinkflug. Touch down. Erleichterung bei den Fluggästen. Stimmung kommt auf. Applaus - lauter als gewöhnlich. Ausrollen. Andocken. Welcome to Berlin.

Big Apple, ich KOMME wieder! Soon!!!


Ebenfalls bei uns erschienen:
Visit Of The Old Lady | The Thrill is back...

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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