New York City Reiseführer - NYC-Guide.de | Zwei Landeier im Big Apple

Zwei Landeier im Big Apple

3. Teil – Endlich angekommen


von Ingo Marhauer

TaxiSo, endlich in New York!! Draußen war es bereits dunkel. Wir holten unsere Koffer ab und tatsächlich sie waren alle da! Das war nämlich die größte Sorge meiner Frau: Wir in New York und die Koffer in Abu Dhabi!! Jetzt hieß es ein Taxi bekommen. Da Ingo ja wirklich sehr gut vorbereitet ist, hat er sich vorher auf der Internetseite NYC-Guide.de umgeschaut. Da konnte man nachlesen, dass man auf jeden Fall ein gelbes Taxi nehmen sollte, weil das wäre am sichersten, weil staatlich usw. Na gut, Koffer geschnappt, Handgepäck in die andere Hand und raus aus dem Terminal. Doch oh weh, kein einziges gelbes Taxi, nur weiße!! Was jetzt zu, Fuß gehen? Na klar, sind ja nur ca. 30 km und das durch New York. Doch, oh Glück, dort steht ein gelbes Taxi. Ich wage mich vorsichtig an das Fahrzeug und frage durch das offene Fenster: "Are you free??". Der Fahrer schaut mich an als hätte ich nepalesisch gesprochen. Ein kurzes:"Brubbelbrabbel" und er fuhr davon.

Toll, Ingo allein in New York!!!

Was blieb uns? Wir nahmen ein weißes Taxi. Eine junge Schwarze in einer tollen Fantasie-Uniform nahm uns in Empfang und fragte nach dem Wohin. Ganz stolz packte ich mein perfektes Schulenglisch aus und nannte die Adresse. Doch natürlich kannte sie die Strasse nicht. New York ist ja auch nicht besonders groß. Der Taxifahrer wusste zum Glück ein bisschen mehr und wir stiegen ein. Habt ihr eigentlich den Film "Knochenjäger" gesehen? Da wo das Paar in dem Taxi sitzt und es fährt durch New York und sie sprechen mit dem Fahrer, der antwortet nicht, die Zwischenscheibe ist zu, die Türen lassen sich nicht mehr öffnen und sie schreien und schreien... Na ja ganz so dramatisch war es bei uns nicht, aber wir beiden saßen auf dem Rücksitz des Taxi und fuhren durch das dunkle New York. Keine Freiheitsstatue war zu sehen und auch keine Manhattan Skyline. Fabrikgebäude und Wohnhäuser, die schon, aber keine Brooklyn Bridge. Dann ging mir auf, dass wir ja erst noch durch New Jersey fuhren, um dann über die Verrezzano Bridge nach Brooklyn zu gelangen - dort war nämlich unsere Unterkunft. Dort kamen wir dann auch nach einer einstündigen Fahrt wohlbehalten an.

© 2000-2012 by Marion & Thomas Reichwein
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