New York Reiseführer - NYC-Guide.de | Nur 28 Dollar | Freitag, 19.01.2001

Nur 28 Dollar

Freitag, 19.01.2001

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von Frank Bauer

6.47 Uhr ab Erkelenz mit dem Zug nach Düsseldorf Airport. Dort komme ich um 7.50 Uhr an.

FlugzeugChecke gleich hier am Flughafenbahnhof ein, mein Fensterplatz ist schon reserviert. In der Halle A bei Lufthansa steht mein Flug LH 408 schon auf der Anzeigetafel – mit dem Zusatz "erwartet 13.00 Uhr". Das heißt also schon 3 Stunden Verspätung, 9.55 Uhr wäre Plan gewesen. Was soll's, Zeit also für ein Frühstück und stöbern in den Shops. Als ich aus einem dieser heraus komme, steht auf der Anzeigetafel statt "erwartet 13.00 Uhr" nun "annulliert"!! Jaaa, jetzt muss ich doch mal nachfragen, was läuft und ob und wie ich denn heute nach Amerika komme. Man sagt mir am LH-Schalter, die Maschine sei defekt und die Reparatur nehme mehr Zeit als geplant in Anspruch. Es geht jetzt um 10.35 Uhr mit LH 217 zunächst nach Frankfurt, von dort fliegt um 13.20 Uhr LH 402 nach New York – Newark.

Nach recht turbulenten 8.40 Stunden setzt die Boeing 747 um 16.30 Uhr Ortszeit auf. Die bekanntermaßen strengen Einreiseformalitäten kann ich recht schnell erledigen, im Flughafen am Schalter der GROUND TRANSPORTATION besorge ich mir das Ticket für den Bus (OLYMPIA-TRAILS, 11 $ Oneway) nach New York City.

Es regnet in Strömen, kalt fegt der Wind, als ich draußen am Bussteig warte. Ca. eine Stunde  braucht der Bus durch die 24 Stunden-Rushhour bis zum PORT AUTHORITY BUS TERMINAL, ein Block vom Times Square entfernt. Die METROCARD kaufe ich hier (eine Woche unbegrenztes Fahren mit der Subway und öffentlichen Bussen, für 17 $).

Ich gehe rüber zum Times Square und tauche hier sofort in die Unterwelt ab ...

Die Subway, die Linien sind die Schlagadern dieser Megacity, jeden Tag frisst sie hunderttausende Menschen auf, um sie an anderer Stelle wieder auszuspucken.

Ich nehme die Linie 9, die mich Uptown bis zur 103rd Street West bringt.

Verhalten in der Subway: Wie im Dschungel fühlen sich wilde Tiere bedroht, wenn man sie unentwegt anschaut. Das sollte man auch in der U-Bahn nicht tun, obwohl es sehr interessante "Tiere" gibt. Auch den Leuten, die durch die Wagen laufen, mit einem Becher in der Hand "some change" wollen und lauthals von ihren Problemen erzählen, sollte man nicht unbedingt zeigen, das man an ihrem Schicksal sehr teilnimmt.
Vom Broadway / 103th Street West sind es nur ein paar Schritte, einen Block weiter bis zur Jugendherberge. Ich checke ein, bezahle 28 $ die Nacht, dafür bekommt man bestimmt kein Hotelzimmer in NY, muss das Zimmer aber auch mit 9 anderen teilen.

Hostelling Int. - New York, 891 Amsterdam Avenue, New York, NY 10025Am Empfang liegt schon ein Fax für mich bereit, auf dem mein Treffen mit dem BIG APPLE GREETER Fidelino bestätigt wird.

Nachdem ich das Zimmer bezogen habe - keiner da außer dem Briten, der aber morgen früh schon abreisen wird -  mache ich noch einen Rundgang um ein paar Blocks. Ich stöbere durch den grossen Bookstore von Barnes & Nobles auf dem Broadway, rufe dann Fidelino an, um mein Ankommen und unser Treffen morgen um 10.00 Uhr nochmal zu bestätigen. Um 22.30 Uhr bin ich zurück in der JH.

Ich lerne meine Zimmergenossen Felippe (Rio de Janeiro), Samir (Paris) und Miguel (Buenos Aires) kennen, um 23.30 Uhr liege ich.
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