New York Reiseführer - NYC-Guide.de | New York City zum Dritten... | Teil 1

New York City zum Dritten...

Dienstag, 28.12.2004

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von Florian Bachmann

King of Queens So nach 2001, 2003 sollte es nun zum Jahreswechsel 04/05 endlich wieder in die Stadt unserer Träume gehen.

Am 28.12. startete unsere Maschine vom Frankfurter Airport nonstop nach JFK fast neun endlose Stunden mussten wir in unserem Flugzeug verbringen um dann gegen 15.30 Uhr Ortszeit endlich "NewYorkinischen" Boden betreten zu können. Wie schön es war, endlich wieder da zu sein. Ein Gefühl von Heimat umgab uns.

Die Passkontrollen verliefen absolut problemlos und nun stand unserem Trip nichts mehr im Weg. Diesmal sollte uns die U-Bahn in unser bekanntes Hotel Pennsylvania bringen. Die Sache mit dem AirTrain hatte ich mir auf der fantastischen New York City Guide Seite abgeschaut, so dass da keine Probleme entstehen sollten. Auch das nachträgliche Bezahlen klappte vorzüglich. Jetzt ging es zur Subway, nur leider hörte ich nicht auf meine Frau und wollte unbedingt die Rolltreppe auf die Gleise benutzen…

Als wir in den Zug einstiegen wunderte ich mich noch, warum die Sitze in diesem Subwayzug so anders aussahen. Nachdem der Schaffner kam und unsere Fahrkarten sehen wollte war auch diese Frage geklärt ;-). Er winkte nur ab und dachte sich wahrscheinlich, diese bescheuerten Touris. So waren wir innerhalb von 25 Minuten an der Penn Station und somit an unserem Hotel.

Schnell in unser Zimmer, welches nicht sehr schön war und außerdem ein Raucherzimmer war. Egal. Kurz ausgeruht und schon ging es zum Duane Reade einige überlebenswichtige Dinge kaufen und noch zu McDonald's meinen Double Quarter Pounder verdrücken… Wir waren endlich wieder da - New York, "we love you"!

Mittwoch, 29.12.2004




Am nächsten Morgen fuhren wir mit großen Erwartungen nach Queens, dem Borough unserer TV Lieblinge Doug & Carrie. Wir stiegen am Shea-Stadium aus und wanderten durch den verschneiten Park zur großen Unisphere einem Überbleibsel der Weltausstellung - wir waren begeistert. Danach gingen wir ins benachbarte Queens Museum of Art, mit dem weltweit größten Modell einer Stadt - wir führten in unserem relativ dürftigen Schulenglisch trotzdem einige nette Gespräche mit dem Kassierer und einer Souvenirverkäuferin - beide lobten unsere Sprachfertigkeit.

Später durchstreiften wir noch Queens/Corona und ich gönnte mir bei 2 Grad Celsius ein Original Lemon Ice vom Ice King und ließ es nicht fallen (King of Queens Kenner wissen was ich meine).

Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Manhattan und beschlossen in den nächsten Tagen noch mal Queens zu besuchen. Wir durchstreiften noch ein wenig Midtown und ließen es uns u. a. in einem Deli um die Ecke gut gehen. Wir konnten unser Glück noch immer nicht fassen, in New York zu sein, wir beneiden Elke und Oliver so sehr, in dieser Stadt leben zu dürfen (die wir aufgrund meines blöden eMail-Programms immer noch nicht "live" kennen lernen durften).

Am Abend ließen wir uns vom TV berieseln und gingen relativ zeitig schlafen.

Donnerstag, 30.12.2004




Downtown sollte es heute gehen - gesagt getan. Wir fuhren in die Nähe des World Trade Centers. Die Fortschritte zum letzten Aufenthalt in NYC vor 20 Monaten sind enorm, jedoch stockte uns auch diesmal wieder der Atem, wenn man das reale, jedoch unvorstellbare Loch in der Skyline "bestaunt". Ein Friedhof für fast 3000 Menschen - für uns immer noch so unwirklich.

Nach einiger Zeit des Verweilens entdeckten wir eine kleine Feuerwache zwischen einem noch immer demolierten Hochhaus und einem Burger King und gegenüber dem ehemaligen WTC. Eine Drehleiter rückte aus, es war so gespenstisch in diesem Moment wir gingen lieber weiter.

Nach durchstreifen der Wallstreet schlenderten wir zum McD. um ausgiebig zu Mittag zu essen, direkt gegenüber der Staaten Island Ferry - eine schöne Aussicht und noch schöneres Wetter ließen dies zu einem wirklichen Highlight werden.

Später fuhren wir mit der U-Bahn nach Brooklyn. Wir wollten doch endlich mal diesen berühmten Ausblick von den Brooklyn Heights bewundern.

Fantastisch dieser Ausblick (Saschii wir beneiden dich!). Wir schlenderten Richtung Brooklyn Bridge und bestaunten noch immer unser New York. Für uns definitiv die schönste Stadt der Welt!

Am Abend verbrachten wir noch einige Zeit in diversen Geschäften in Midtown - weniger spektakulär, aber wesentlich teurer als der Vormittag *grins*

Unser Lieblingsdeli versorgte uns wieder mit leckeren Dingen für das Abendessen.
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